Sport allgemeine News

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  1. Für Fans in aller Welt ist er ein Superstar. In seiner Heimat Argentinien wird Lionel Messi verehrt wie ein Gott.

    In ihn setzt die ganze Nation ihre Hoffnungen auf den WM-Titel. Diese Erwartungshaltung schürt vor allem eins: immensen Druck. 

    Wie groß die Belastung für den Kapitän der Albiceleste ist, hat jetzt seine Mutter Celia Cuccittini im argentinischen Fernsehen offenbart.

    Messi über Fehlschuss: "Fühlte mich wie tot"

    Bei El Trece sagte sie über ihren Sohn: "Sein Ziel ist es, die Trophäe nach Hause zu bringen. Das ist einer seiner größten Wünsche. Wir sehen ihn manchmal leiden und weinen."

    Immer dann, wenn Argentinien mal wieder an den eigenen Ansprüchen scheitert, ist Messi derjenige, der die meiste Kritik abbekommt. In den Medien. In der Öffentlichkeit. In solchen Momenten wird die Gottheit zum nationalen Prügelknaben. So etwas nagt an einem. 

    "Kritik tut als Mutter und Familie weh"

    Im Auftaktspiel gegen Island waren die Argentinier nicht über ein 1:1 gegen Außenseiter Island hinausgekommen - auch, weil Messi einen Elfmeter verschoss. "Ich fühlte mich wie tot", gestand der Schütze später. 

    Vor Spott und Häme aus der Heimat bewahrte ihn das nicht. Sehr zum Leidwesen seiner Mutter.

    "Wir leiden unter all der Kritik, die Leo erhält", sagte Cuccittini. "Wenn die Leute sagen, dass er keine Verbundenheit verspürt und er nur aus Pflichtgefühl für die Nationalmannschaft spielt, tut das als Mutter und als Familie weh."

  2. Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat das Geheimnis um seinen Ziegenbart und dazugehörigen Jubel bei der Weltmeisterschaft gelüftet.

    Nicht etwa das Foto-Shooting seines Dauerrivalen Lionel Messi mit einer Ziege, sondern ein Saunabesuch mit seinem Mitspieler Ricardo Quaresma habe ihn kurz vor dem Turnierstart auf die Idee gebracht, sich einen Bart stehen zu lassen, berichtete Ronaldo nach dem zweiten Sieg der Portugiesen gegen Marokko (1:0). 

    "Wir waren in der Sauna und habe diesen Teil nicht rasiert gehabt. Ich habe dann gesagt, dass wenn ich gegen Spanien treffe, behalte ich den Bart bis zum Ende der WM. Es hat mir Glück gebracht. Deshalb bleibt er jetzt dran", sagte der 33-Jährige.

    Argentinien-Star Messi war von seinem Ausrüster Adidas vor dem WM-Start als "G.O.A.T.", dem Größten aller Zeiten, gefeiert worden. Der Stürmer des FC Barcelona hatte sich dazu mit einer Ziege ablichten lassen. Das englische Wort für Ziege ist "Goat".

    Ronaldo bekam davon nach eigenen Angaben aber nichts mit. "Das mit meinem Bart war nur ein Scherz mit Quaresma, mehr nicht", betonte der mit vier Toren bisher beste Turnier-Torschütze.

    Mit vier Punkten aus zwei Spielen hat Europameister Portugal beste Chancen aufs Weiterkommen. In der letzten Partie trifft der Europameister auf den Iran (Montag ab 20 Uhr im LIVETICKER).

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  3. Die BMW International Open kehren zurück - und das mit einem Jubiläum.

    Wenn sich ab Donnerstag die Weltelite des Golfens in Pulheim bei Köln zusammenfindet, feiert das bedeutendste deutsche Golfturnier, das sich bis Sonntag erstreckt, den 30. Geburtstag.

    SPORT1 berichtet von vor Ort und begleitet das Geschehen LIVE im TV und im Livestream. Zusätzlich werden alle Highlights täglich in einer Sendung zusammengefasst.

    Kaymer will besser spielen

    Vertreten sind Stars wie der Masters-Champion Sergio García, der deutsche Ausnahmespieler Martin Kaymer sowie der Engländer Tommy Fleetwood, zuletzt Zweiter bei den US Open, und Titelverteidiger Andres Romero.

    BMW International Open ab Donnerstag, 21.6. LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

    Auch der Däne Thorbjorn Olesen zählt zu den mit Spannung erwarteten Spielern, eroberte er doch kürzlich beim ROLEX Series Event "Italian Open" seinen bisher größten Titel.

    Die Blicke der deutschen Fans gehören aber unzweifelhaft Kaymer, der sich bei den US Open zuletzt nicht mit Ruhm bekleckerte. Umso mehr will er nun vor heimischem Publikum Wiedergutmachung betreiben.

    Bei den BMW International Open in Eichenried bei München triumphierte er zuletzt 2008 und zählt ebenso zum Favoritenkreis wie Andrés Romero: Der Argentinier ließ im Vorjahr überraschend die prominente Konkurrenz hinter sich.

    García will Titel verteidigen

    Sergio García landete 2017 auf Platz zwei, der Spanier hat jetzt wieder die Chance, den Thron zu erklimmen.

    Das traditionsreiche Profi-Turnier fand im Jahr 1989 erstmals statt. Als Austragungsorte wechseln sich seit 2012 Gut Lärchenhof bei Köln und Eichenried bei München ab. Nach dem diesjährigen Wettbewerb auf Gut Lärchenhof wird das Turnier künftig fix in München ausgetragen.

    Die SPORT1-Sendezeiten für TV und Livestream im Überblick:

  4. Die Formel 1 betritt am kommenden Wochenende Neuland. Erstmals seit 1990 findet auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet wieder ein Rennen der Königsklasse statt (So., ab 16.10 Uhr im LIVETICKER).

    Erfahrung mit dem Kurs hat keiner der aktuellen Piloten. Viele waren beim letzten Grand Prix noch nicht einmal geboren.

    Trotz einer gewissen Unkenntnis hat Lewis Hamilton bereits wieder in den Angriffsmodus umgeschaltet. "Ich weiß nicht, was für ein Rennen uns die Strecke bieten wird", sagte der Brite. "Ich kann es nicht sagen, ich habe absolut keine Ahnung."

    Vettel nur knapp vor Hamilton

    Das hindert den Silberpfeil-Pilot aber nicht daran, eine Warnung an die Konkurrenz zu senden. "Ich bin noch immer hier, um zu gewinnen", sagte er. "Und ich bin überzeugt, dass wir gewinnen können."

    Nach dem verkorksten Rennen in Kanada, bei dem der fünftplatzierte Hamilton seine WM-Führung an Sebastian Vettel verlor, will der Brite in Le Castellet unbedingt angreifen. Vettel, der aktuell nur hauchzart mit einem Punkt vor Hamilton liegt, will Platz eins in der Fahrerwertung dagegen unbedingt behalten.

    Angebot der Formel 1

    Wie der Große Preis von Frankreich ausgeht, können die Formel-1-Fans auch über den neuen offiziellen Livestream der Formel 1, F1 TV Pro, verfolgen. Dort werden alle Sessions, die Pressekonferenzen und Interviews übertragen, alles werbefrei.

    Die Zuschauer können sich in den Rennen selbst alle Onboard-Kameras der Fahrer einzeln auswählen, sie erhalten den unzensierten Boxenfunk sowie historisches Material. Der Stream kann für 7,99 Euro im Monat oder 64,99 Euro in der Saison abonniert werden.

    Noch wird das Angebot nur über die Desktop-Version zur Verfügung stehen, im Laufe der Saison soll der Stream auch über Apps für mobile Geräte wie Smartphones abspielbar sein.

    Die Formel 1 2018 LIVE im TV, Stream, Ticker

    In dieser Saison laufen die Rennen nur beim Free-TV-Sender RTL. Der Pay-TV-Sender Sky hat sich nach den gescheiterten Verhandlungen über eine Exklusivübertragung aus der Formel 1 zurückgezogen.

    SPORT1 berichtet LIVE im Formel 1-Ticker von allen Rennen. 

    Die Zeiten in Le Castellet im Überblick:

    Freitag:
    ab 12 Uhr: 1. Freies Training im LIVETICKER auf SPORT1.de
    ab 16 Uhr: 2. Freies Training im LIVETICKER auf SPORT1.de

    Samstag:
    ab 13 Uhr: 3. Freies Training im LIVETICKER auf SPORT1.de
    ab 16 Uhr: Qualifying im LIVETICKER auf SPORT1.de

    Sonntag:
    ab 16.10 Uhr: Rennen im LIVETICKER auf SPORT1.de, im TV bei RTL

  5. Beim NBA-Draft 2018 (in der Nacht auf Freitag ab 1 Uhr LIVE auf DAZN) hoffen neben den kommenden Superstars Luka Doncic und DeAndre Ayton auch zwei Deutsche auf einen Vertrag in der besten Basketball-Liga der Welt.

    Mit College Star Moritz Wagner (Michigan Wolverines) und dem erst 18 Jahre alten Isaac Bonga (Fraport Skyliners Frankfurt) haben zwei hoffnungsvolle Talente Made in Germany gute Chancen, ausgewählt zu werden.

    Vor allem für den 21-jährigen Wagner soll die Talenteverteilung der NBA in Brooklyn, New York zu einem herausragenden Kapitel in seiner noch jungen Karriere werden.

    Seitdem Wagner für den Draft gemeldet hat, ist er Teil der wilden Spekulationen. Greift bei dem bisherigen Collegespieler schon in der ersten Runde ein Klub zu oder kommt er erst bei den zweiten 30 Picks an die Reihe? "Ich bin ein Big Guy, der werfen kann", sagte Wagner basketball.de. Er traut sich den Sprung zu und ist damit nicht alleine.

    Wagner mit guten Draft-Chancen

    Wagner hat sich mit seinen Auftritten bei March Madness in die Notizbücher der NBA-Klubs geworfen. Die Finalniederlage mit den Michigan Wolverines konnte den hervorragenden Eindruck des früheren Jugendspielers von ALBA Berlin nicht schmälern.

    Spätestens nach seinem Gala-Auftritt im Halbfinale der College-Meisterschaft gegen die Loyola Ramblers aus Chicago hatte er sich in den Mittelpunkt gespielt. Mit 24 Punkten und 15 Rebounds erreichte er Statistiken wie die späteren NBA-Superstars Larry Bird (1979) und Hakeem Olajuwon (1983).

    "Dirk (Nowitzki) war auch einmal ein schüchterner Junge, aber er hat keine Angst gehabt, die großen Dinge zu träumen", sagte Wagner.

    Wer greift bei Bonga zu?

    Auf das Steigerungspotenzial setzt Bonga. Die Grenzen für das große Talent sind kaum absehbar - aber eine Garantie auf eine kontinuierliche Entwicklung hin zum NBA-Profi gibt es auch nicht.

    Der Schlacks mit mächtiger Reichweite kann trotz seiner 203 Zentimeter gut die Spielmacherposition ausfüllen und verfügt über einen starken Zug zum Korb. Bonga weckt damit die Phantasie der General Manager. "Als Kind träumt man immer davon, mit den Besten zu spielen, und das ist nun mal in der NBA", sagte Bonga dem Hessischen Rundfunk.

    Doncic und Ayton heiße Kandidaten auf 1. Pick

    Ein heißer Favorit auf den Nummer-1-Pick ist das slowenische Phänomen Luka Doncic.

    Der Europameister, EuroLeague-Sieger und seit Dienstag auch spanische Meister von Real Madrid, gehört zu den heißesten Eisen im Draft-Jahrgang 2018. Bei Nowitzkis Dallas Mavericks (Pick 5) steht er besonders hoch im Kurs.

    Doch die Phoenix Suns, mit dem begehrten ersten Zugriffsrecht ausgestattet, tendieren offenbar zu DeAndre Ayton, einem extrem athletischen Center.

    Hier können Sie den NBA-Draft verfolgen:

    STREAM: DAZN

  6. Dank eines Billard-Treffers von Torjäger Diego Costa steht Spanien bei der WM in Russland mit einem Bein im Achtelfinale.

    Nach dem mühseligen 1:0 (0:0) gegen ein humorloses iranisches Abwehrbollwerk geht der Weltmeister von 2010 vier Jahre nach seinem Vorrunden-Aus in Brasilien mit vier Punkten in sein letztes Gruppenspiel gegen das bereits gescheiterte Marokko (0 Punkte). (Alle Ergebnisse im Überblick)

    "Ich hatte ein bisschen Glück beim Tor, aber ich bin zufrieden. Wir haben die nötige Geduld und Ruhe bewiesen", sagte Diego Costa, der gegen die lange ultra-defensiven Iraner ein kurioses Siegtor erzielte: Ramin Reazeian schoss bei einem Abwehrversuch das Bein des Torjägers an, der Ball prallte zu dessen drittem Turniertreffer ins Tor (54.).

    Iran-Ausgleich aberkannt

    Zudem hatten die Rote Furie kurz darauf Glück, dass nach einer Video-Überprüfung der Treffer von Saeid Ezatolahi wegen Abseits nicht anerkannt wurde (62): Schwer zu erkennen, aber zweifelsfrei richtig entschieden. Spanien ist nun seit 22 Spielen ungeschlagen, es ist nach Angaben der FIFA die aktuell längste Serie im internationalen Fußball. (SPIELPLAN der WM im Überblick)  

    Auch Irans Team hat noch Chancen auf das Weiterkommen. "Das war unser erster Matchball", sagte Trainer Carlos Queiroz, "den zweiten haben wir gegen Portugal. Wir leben noch - und träumen noch."

    Das Spiel vor 42.718 Zuschauern in Kasan war für die Spanier alles andere als ein Vergnügen. Griffen sie an, standen die Iraner nicht selten hinten mit sechs Mann auf einer Linie, davor sicherten dann noch drei Sechser ab.

    Das Bemühen, dieses bewegliche Dickicht an Beinen mit Pässen zu durchdringen, glich einem Handballspiel. Die Spanier spielten um den Strafraum herum, warteten auf eine Lücke, doch sie fanden kaum eine.

    Gefahr brachten Standards, bei denen neben dem bulligen Diego Costa, zweifacher Torschütze beim 3:3 gegen Portugal, stets die kopfballstarken Innenverteidiger Sergio Ramos und Gerard Pique in den Strafraum rückten und versuchten, sich dort wenigstens die Lufthoheit zu erobern.

    Spanien schwimmt

    Pique bestritt als fünfter der noch mitspielenden Weltmeister von 2010 sein 100. Länderspiel. Die anderen: Ramos, Sergio Busquets, Andres Iniesta und David Silva.

    Spaniens Interimstrainer Fernando Hierro hatten nach dem Remis gegen Portugal und dessen Dreifach-Torschützen Cristiano Ronaldo zwei Änderungen vorgenommen.

    Der wiedergenesene Dani Carvajal besetzte wie gewohnt die rechte Außenbahn, für Koke kam der offensivere Lucas Vasquez - und doch dauerte es bis zur 30. Minute, ehe die Spanier nach einer Kopfballvorlage und einem Drehschuss von Silva die erste Chancen hatten.

    "Ich gratulieren meinen Spielern, es war ein wunderbarer Kampf gegen eine Mannschaft, die die WM gewinnen kann. Wir hatten ein besseres Ergebnis verdient. Wir haben viel in diesem Spiel gelernt, das war unser erster Matchball, der zweite ist gegen Portugal, wir leben noch und träumen", sagte Queiroz nach der Partie. 

    "Schwer, in den Rhythmus zu kommen"

    Spaniens Trainer Fernando Hierro zeigte sich nach den nervenaufreibenden 90 Minuten zufrieden: "Es war das erwartet schwere Spiel. Es gab viele Unterbrechungen. Es war schwer, in den Rhythmus zu kommen. Dann haben wir nach der Pause umgestellt, sind mehr über außen gekommen. Ein 1:0 ist schwer zu verteidigen, wir haben viele Probleme gehabt. Alle hier sind auf einem ähnlichen Niveau. Kein Team macht es dem anderen leicht."

    Es blieb in der ersten Halbzeit bei diesem einen Schuss aufs Tor - bei 72 Prozent Ballbesitz für die Spanier. Danach wurde es ein wenig unterhaltsamer, auch zur Freude der etwa 15.000 Iraner im Stadion, die einen Schuss von Karim Ansarifard ans Außennetz bereits im Tor gesehen hatten.

    Spanien blieb auch nach seinem Führungstreffer überlegen, offenbarte aber auch einige Schwächen bei iranischen Kontern. So auch in der 82. Minute beim Kopfball von Mehdi Taremi.

    Neben den Iranern in Kasan verfolgten auch Tausende im Azadi-Stadion in Teheran die Übertragung aus Kasan - darunter nach einer Kehrtwende der iranischen Behörden erstmals seit der Revolution 1979 auch Frauen.

    Das Provinzparlament von Teheran hatten sich dazu nach dem Sieg gegen Marokko (1:0) entschieden. 

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  7. Sie haben es schon wieder getan. 

    Portugals seltsamer Torjubel bei der WM sorgt weiter für Verwirrung. 

    Auch beim 1:0-Sieg gegen gegen Marokko wurde ein Mitspieler, in dem Fall Joao Moutinho, vom Torjubel mit Cristiano Ronaldo außerhalb des Spielfeldes ausgeschlossen. 

    Nicht etwa, weil er mannschaftlich isoliert wäre. Die Portugiesen sind offenbar einem gewaltigen Jubel-Irrtum aufgesessen. 

    Portugals Jubel-Irrtum: "Wollten sicherstellen, dass nichts passiert"

    Kollege Jose Fonte erklärte nach der Partie in der ARD: "Ich habe gehört, dass es da eine Regel gibt Regel, dass man das Spiel wieder anstoßen könnte, wenn alle das Spielfeld verlassen. Wir wollten einfach sicherstellen, dass uns nichts Seltsames passiert."

    Also verblieb Moutinho als einziger portugiesischer Feldspieler innerhalb des Feldes, während seine Kollegen Ronaldo jenseits der Seitenlinie feierten. 

    Bereits nach dem 3:3-Ausgleich im Auftaktspiel gegen Spanien hatten die Portugiesen pingelig genau auf ihren Jubel geachtet. Damals war Fonte derjenige, der von seinen Kollegen instruiert worden war - und nicht mitjubeln durfte.

    Das Verhalten ist in jedem Fall kurios. Denn eine solche Regel existiert offiziell überhaupt nicht. 

    Auch England folgt einem Regel-Gerücht

    In den Statuten ist in Regel 8 lediglich festgehalten: "Für jeden Anstoß gilt: Alle Spieler, mit Ausnahme des Spielers, der den Anstoß ausführt, befinden sich in der eigenen Spielfeldhälfte."

    Das für die Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) erklärte ausdrücklich, dass es keine davon abweichende Anordnung gebe.

    Demnach können ruhig alle Spieler außerhalb der Spielfläche jubeln. Ein Schiedsrichter wird das Spiel erst dann wieder anpfeifen, wenn die Mannschaft, die getroffen hat, wieder in der eigene Hälfte Aufstellung bezogen hat.

    Diesbezüglich hat offenbar in mehreren Nationalteams Ungewissheit geherrscht. Offenbar auch bei den Engländern.

    Als Siegtorschütze Harry Kane nach seinem späten Siegtreffer gegen Tunesien hinter die Eckfahne gespurtet war, folgten ihm auch lediglich acht Kollegen. Einzig Kieran Trippier verharrte weit entfernt von dem Jubelgeschehen in der Mitte des Platzes.

    Um formelle Bedingungen einzuhalten, die Tunesien an einem schnellen Gegenangriff gehindert hätten? Das war offenbar auch die Intention der Portugiesen. 

    "Das nächste Mal feiern wir alle"

    In der ARD wurde der verdutzte Fonte über den Irrtum aufgeklärt. "Gut. Das nächste Mal gehen wir alle vom Feld und feiern", sagte er.

    Allerdings: Ein wenig Vorsicht ist beim Feiern dennoch geboten. 2015 hatte die U16 von Mazedonien einmal ein Tor gegen Gibraltar äußerst lange bejubelt - allerdings in der eigenen Hälfte.

    Der Schiedsrichter sah alle Voraussetzungen erfüllt und pfiff das Spiel wieder an. Gibraltar nutzte die Gunst der Stunde und traf ins noch immer verwaiste Tor. Es war der Siegtreffer, wie sich später herausstellte. 

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  8. Tod einer Wrestling-Legende: Leon White alias "Big Van Vader" ist im Alter von 63 Jahren verstorben. Sein Sohn ließ dies über Twitter verlauten.

    Er schreibt, dass der Grund für das Ableben seines Vaters eine schwere Lungenentzündung gewesen sei. Von dieser habe er vor etwa einem Monat erfahren. Medizinische Fortschritte hätten nichts geholfen, sein Herz habe aufgegeben.

    Herzprobleme

    Jenes Herz war es, das White schon länger Probleme bereitet hatte. Im November 2016 verkündete er, dass er wegen eines Herzfehlers nur noch zwei Jahre zu leben habe. Durch Wrestling und Football sei er gesundheitlich angeschlagen.

    White begann seine Wrestling-Karriere im Jahr 1985. Er trug dreimal den World-Heavyweight-Titel in der WCW.

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