Sport allgemeine News

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  1. Der argentinische Tennis-Profi Nicolas Kicker ist einer lebenslangen Sperre wegen Spielmanipulationen entgangen.

    Die von den Tennisverbänden gegründete Anti-Betrugs-Einheit (TIU) sperrte den 25-Jährigen am Dienstag für sechs Jahre, die Hälfte der Sperre wurde allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Zudem muss Kicker 25.000 Dollar Strafe zahlen. Im Raum hatte auch eine Sperre auf Lebenszeit gestanden.

    Die Nummer 100 der ATP-Weltrangliste wurde für schuldig erachtet, zwei Matches auf der zweitklassigen Challenger Tour manipuliert zu haben. Betroffen sind ein Spiel im italienischen Padua im Juni 2015 sowie eines drei Monate später im kolumbianischen Barranquilla.

    Kicker wurde zudem für schuldig befunden, einen Korruptionsversuch nicht gemeldet und bezüglich der Anschuldigungen gegen ihn nicht mit der TIU kooperiert zu haben.

  2. Die Beteiligung an der Wechsel-Show von Antoine Griezmann könnte für Barca-Verteidiger Gerard Pique ein unangenehmes Nachspiel haben. Laut dem spanischen Sender TV3 sind die Bosse der Katalanen verärgert über ihren Abwehrakteur. Barcelonas Vize-Präsident Jordi Mestre kündigte an, der Verein werde "intern" mit Pique über den Vorfall sprechen.

    Der 31-Jährige hatte die TV-Sendung, in der Griezmann seinen Verbleib beim Rivalen Atletico Madrid verkündet hatte, via Twitter beworben und angekündigt, sich die Show "mit Popcorn" anzuschauen. Des Weiteren ist Pique laut SPORT Investor bei "Kosmos Studios", dem ausführenden Produzenten des Clips.

    Chefetage zeigt sich wenig begeistert

    "Der Präsident hat mit Gerard Pique gesprochen, um ihm zu sagen, dass seine Beteiligung im Club und bei vielen Barca-Fans für Überraschung und Unbehagen gesorgt hat", sagte Mestre. Auch Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu und Co. seien der Meinung, Pique sei zu weit gegangen.

    So äußerte sich Präsidentschaftskandidat Victor Font bei Twitter und forderte, dass Beiträge durch eigene Spieler, die dem Verein schaden könnten, in Zukunft unterbunden werden müssten.

    Pique überrascht von Kritik an seiner Person

    In den vergangenen Jahren war immer wieder über einen Wechsel Griezmanns zu den Blaugrana spekuliert worden. Letztendlich verlängerte der Angreifer seinen Vertrag in der Hauptstadt aber vorzeitig bis 2023.

    Pique selbst zeigte sich indes überrascht von der Kritik an seinem Verhalten. "Es wird Leute geben, die das kritisieren, weil alles Neue Ablehnung erzeugt."

  3. Kaum ein Tag vergeht ohne Schlagzeile um Portugal-Superstar Cristiano Ronaldo. Nach seiner unglaublichen Hattrick-Show gegen Spanien darf sich der 33-Jährige jetzt auch aus familiären Gründen freuen.

    Denn Bilder seiner Freundin Georgina Rodriguez lassen vermuten, dass die 24-Jährige wieder schwanger ist. Und das nur sieben Monate, nachdem sie Ronaldos viertes Kind zur Welt brachte!

    Damals kam die Tochter des Paares zur Welt, Alana Martina.

    Bäuchlein auf Gala

    Das Model stellte sich auf der Fashion Week in Gran Canaria den Fotografen. Dabei ließ sich unter ihrem engen Outfit deutlich ein Bäuchlein erkennen.

    Für Ronaldo könnte die Nachricht des zu erwartenden Nachwuchses nochmal beflügelnd wirken. Schon nach dem Sieg gegen Spanien zeigte sich die aktuelle Nummer eins der WM-Torschützenliste mit seinem Sohn auf Instagram.

    Neben seinem achtjährigen Sohn Cristiano Ronaldo Junior ist der Portugiese noch Vater der einjährigen Zwillinge Eva und Mateo so wie seiner jüngsten Tochter Alana Martina. Seine drei ersten Kinder wurden von einer unbekannten Leihmutter geboren.

  4. Ex-Nationalspieler Jens Lehmann verlässt den FC Arsenal nach nur einem Jahr schon wieder.

    Der 48-Jährige gehörte in der abgelaufenen Saison als Torwart-Trainer zum Stab von Arsene Wenger. Doch nach dessen Abschied, setzt der neue Gunners-Coach Unai Emery nicht mehr auf die Dienste des früheren Weltklasse Torhüters.

    "Liebe Arsenal-Fans, es tut mir leid, den Klub nach nur einem Jahr wieder zu verlassen. Es war eine tolle Erfahrung mit den Spielern, als einer Co-Trainer zu arbeiten. Die Einstellung unserer Gruppe von 2004 wird dort nun nicht mehr benötigt.", schrieb Lehmann auf Twitter und stichelte damit in Richtung von Emery und dessen Team.

    Als Spieler hatte Lehmann 2004 mitgeholfen, den bislang letzten Meistertitel für die Gunners zu holen. Seither wartet der Londoner Klub auf einen Titel in der Premier League und versucht nun mit Emery einen neuen Angriff auf Englands Spitze zu starten – aber ohne die Unterstützung von Jens Lehmann. Anstelle des Deutschen übernimmt Javi Garcia, der auch schon bei PSG unter Emery für die Torhüter verantwortlich war.

    Die scheidenden Mitarbeiter hätten "über einige Jahre eine große Rolle für den Erfolg und die Entwicklung des Klubs gespielt", teilte Arsenal mit: "Wir danken ihnen für die harte Arbeit und wünschen viel Glück für die Zukunft."

  5. Die Posse um Boris Beckers vermeintlichen Diplomatenpass der Zentralafrikanischen Republik wird immer kurioser.

    Wie der Büroleiter des zentralafrikanischen Außenministers der französischen Nachrichtenagentur AFP am Dienstag bestätigte, handelt es sich beim von Deutschlands Tennis-Legende im laufenden Insolvenzverfahren in Großbritannien eingebrachten Dokument um eine Fälschung.

    Becker hatte mit dem Pass unter Berufung auf seinen Botschafter-Status Anspruch auf diplomatische Immunität erhoben.

    Bereits am Montag hatte der Außenminister der Zentralafrikanischen Republik, Charles Armel Doubane, in einem Telefonat mit der Tageszeitung Die Welt dementiert, dass Becker in seinem Land Diplomatenstatus genieße.

    Notwendige Papiere nicht unterzeichnet

    Für die Erteilung eines solchen Dokuments sei seine Unterschrift notwendig, erklärte Doubane. Er habe entsprechende Papiere aber nie unterzeichnet.

    Becker war Ende April in Brüssel von Staatspräsident Prof. Faustin Archange Touadera und Botschafter Dr. Daniel Emery Dede als zentralafrikanischer "Sonderattache für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten in der Europäischen Union" vorgestellt worden, das bekräftigte Beckers Anwaltskanzlei auf SPORT1-Nachfrage.

    Der Diplomatenpass sei Becker demnach von Dr. Dede überreicht worden. 

    Außerdem lege man "Wert auf die Feststellung, dass Becker die Ernennung nicht angenommen hat, weil er sich dem Verfahren entziehen wollte".

    Ungereimtheiten bei Diplomatenpass von Becker 

    Wie Cherubin Moroubama, Doubanes ranghöchster Mitarbeiter im Außenministerium nun zusätzlich erklärte, gehört die Seriennummer von Beckers im März 2018 ausgestelltem Ausweis zu einem von mehreren Blanko-Dokumenten, "die 2014 gestohlen wurden".

    Auch sei auf dem Pass nicht seine Funktion als "Sonderattache für Sport und kulturelle Angelegenheiten" aufgeführt, er werde vielmehr als ein "Beauftragter für Finanzfragen" ausgewiesen. "Herrn Beckers Stellenbeschreibung gibt es nicht", sagte Moroumba.

    Hoffen auf diplomatische Immunität

    Der dreimalige Wimbledonsieger Becker war im Juni 2017 von einem Konkursgericht in London wegen unbeglichener Schulden für zahlungsunfähig erklärt worden.

    Beckers Anwalt Oliver Moser hatte Ende vergangener Woche dem Sport-Informations-Dienst (SID) bestätigt, dass sein Mandant im Zuge eines Insolvenzverfahrens diplomatische Immunität geltend mache und sich dabei auf seine Funktion als Sportsonderattaché für die Zentralafrikanische Republik berufe.

  6. In seiner Verzweiflung zog James Rodriguez einen allerletzten Sprint an, doch der Schlusspfiff stoppte jäh den Vorwärtsdrang des Bayern-Superstars.

    Das bittere und unerwartete 1:2 (1:1) zum Auftakt in der Gruppe H gegen Japan riss Kolumbien vorerst aus allen Träumen, den Viertelfinaleinzug der WM 2014 beim Turnier in Russland noch zu toppen.

    Die vorher so lautstarken Fans der Cafeteros verstummten konsterniert, die größte kolumbianische Tageszeitung El Tiempo schrieb von "einem Keulenschlag" und Trainer Jose Pekerman blickte ernüchtert zu Boden.

    Pekerman beklagt "fatale Rote Karte"

    Seine Mannschaft hatte bravourös 87 Minuten in Unterzahl gekämpft - wurde dafür aber nicht belohnt. "Die frühe Rote Karte für Carlos Sanchez war fatal und hat uns das Leben sehr schwer gemacht", klagte Pekerman. Für ein Handspiel hatte der Abwehrspieler den zweitschnellste Platzverweis in der WM-Geschichte gesehen. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Im Verbund mit dem anschließenden Foulelfmetertor durch Shinji Kagawa (6.) war es ein Albtraumstart für den Favoriten, der sich aber gut ins Spiel zurückbiss. Das 1:1 durch Juan Quintero (39.) konterte der Kölner Yuya Osako mit seinem siegbringenden Kopfball (73.). (Alle Ergebnisse im Überblick)

    James hat Ausgleich auf dem Fuß

    Hoffnungsträger James, den Wadenprobleme plagen, spielte die letzte halbe Stunde und hätte beinahe den Ausgleich erzielt (78.) – Japans Siegtorschütze Osako blockte den Schuss.

    So blieb der Torschützenkönig der WM 2014, der in Brasilien in jedem Spiel mindestens einmal traf und insgesamt 6 Tore erzielte, erstmals in einem WM-Spiel ohne einen Treffer.

    Stattdessen handelte sich James sich für ein Frustfoul noch eine Gelbe Karte ein. Das war der Schlusspunkt einer nervenaufreibenden Partie.

    Japan spielt Überzahl geschickter aus

    "Wir waren von Beginn an sehr aggressiv und hatten den Vorteil, schnell in Überzahl spielen zu können. Wir haben allerdings unsere Chancen nicht genutzt. In der zweiten Hälfte haben wir unseren zahlenmäßigen Vorteil besser ausgespielt", sagte Japans Trainer Akira Nishino.

    Der erste Triumph einer asiatischen Mannschaft über ein südamerikanisches Team bei einer Weltmeisterschaft im 18. Versuch sorgte auch bei Lukas Podolski für Jubel.

    Kolumbien gegen Polen unter Druck

    Beim unterlegenen Gegner herrschte hingegen Ernüchterung. "Japan hat das Spiel vor allem in der zweiten Halbzeit gut kontrolliert, wir sind müde geworden und haben den Rhythmus verloren", sagte Pekerman.

    Den muss sein Team nun schnellstmöglich wiederfinden. Im zweiten Gruppenspiel gegen Polen in Kasan am Sonntag (20 Uhr im LIVETICKER) steht Kolumbien praktisch mit dem Rücken zur Wand. "Wir haben Fehler gemacht, aber wir haben noch zwei Spiele, gegen Polen müssen wir um unser Leben spielen", sagte Angreifer Radamel Falcao.

    Die Hoffnungen ruhen vor allem auf Offensivstar James, der dann möglichst von Anfang an helfen soll.

  7. Die früheren Titelträger Philipp Kohlschreiber (34) und Florian Mayer (34) sind beim Rasenturnier in Halle/Westfalen als erste Deutsche ins Achtelfinale eingezogen.

    Der gebürtige Augsburger Kohlschreiber setzte sich am Dienstag gegen den Ungarn Marton Fucsovics durch, der beim Stand von 4:6, 6:3, 2:1 für Kohlschreiber verletzt aufgeben musste.

    Federer im Schnelldurchgang weiter

    Mayer gewann beim überraschend deutlichen 6:2, 6:2 gegen den Franzosen Richard Gasquet erst sein zweites Hauptfeldmatch in diesem Jahr auf der ATP-Tour. Auch Grand-Slam-Rekordsieger Roger Federer (Schweiz) hat seine Auftaktpartie beim Rasenturnier in Halle/Westfalen problemlos gewonnen. Der 36 Jahre alte Weltranglistenerste siegte in der ersten Runde gegen den Slowenen Aljaz Bedene 6:3, 6:4 und feierte seinen 17. Erfolg auf Rasen in Serie.

    "Ich habe das Match mit meinem Aufschlag dominiert, habe ihn nie richtig reinkommen lassen. Er hatte keine Breakchance. Ich bin total happy für eine erste Runde mit wenig Training", sagte Federer: "Aber ich bin froh, dass ich morgen eine kleine Pause bekomme."

    Im Achtelfinale der Wimbledon-Generalprobe trifft der Halle-Rekordsieger (neun Titel) auf den Franzosen Benoit Paire.  In der Vorwoche hatte Federer nach zweieinhalb Monaten Pause während der Sandplatzsaison erstmals das Rasenturnier in Stuttgart gewonnen. Bereits mit dem Finaleinzug am Weissenhof hatte er French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien) zum dritten Mal in diesem Jahr von der Spitze der Weltrangliste verdrängt.

    Zverev scheitert früh

    Um diese Position zu behaupten, muss Federer seinen Titel bei den Gerry Weber Open erfolgreich verteidigen. Zehn Siege bei einem Turnier sind dem amtierenden Australian-Open-Champion in seiner Karriere noch nicht gelungen. In Wimbledon (ab 2. Juli) peilt Federer seinen neunten Titel an.

    Mischa Zverev scheiterte dagegen als vierter Deutscher in der ersten Runde. Der 30 Jahre alte Hamburger unterlag dem acht Jahre jüngeren Russen Karen Chatschanow 6:7 (5:7), 3:6.

    In der Runde der letzten 16 der Wimbledon-Generalprobe trifft Kohlschreiber, der 2011 in Halle triumphiert hatte, auf Matthew Ebden aus Australien. Mayer bekommt es bei seinem letzten Auftritt bei den Gerry Weber Open entweder mit Andreas Seppi oder Matteo Berretini (beide Italien) zu tun. Der Halle-Sieger von 2016 beendet nach den diesjährigen US Open seine Karriere.

    Kohlschreiber: "Match war hart umkämpft"

    "Das Match war hart umkämpft. Es war auf jeden Fall eine Steigerung. Es war sehr schade, dass das Match so zu Ende geht. So will man nicht gewinnen", sagte Kohlschreiber.

    In Stuttgart waren Kohlschreiber und Mayer zu Beginn der Rasensaison jeweils noch am Usbeken Denis Istomin gescheitert - Kohlschreiber in der ersten Runde, Mayer nach seinem Auftaktsieg gegen Yannick Maden (Stuttgart) im Achtelfinale.

    Am Montag waren Lokalmatador Jan-Lennard Struff (Warstein), Maximilian Marterer (Nürnberg) und Matthias Bachinger (München) in der ersten Runde in Halle ausgeschieden.

    Gojowczyk muss absagen

    Peter Gojowczyk musste unterdessen sein Erstrundenmatch gegen Rudolf Molleker (Berlin) wegen einer Hüftverletzung absagen. Der Münchner hatte bereits in Stuttgart wegen der gleichen Verletzung seinen Start kurzfristig absagen müssen. Bei den French Open hatte er in der ersten Runde aufgegeben. Für Gojowczyk rückt Nikolos Basilaschwili (Georgien) als Lucky Loser nach, der nun am Abend auf Molleker trifft.

    Auch der an Position zwei gesetzte Alexander Zverev (Hamburg) greift am Dienstag ins Turniergeschehen ein. Vorjahresfinalist Zverev hat mit dem Kroaten Borna Coric eine knifflige Aufgabe vor sich. Der Weltranglistenerste Federer trifft auf den Slowenen Aljaz Bedene.

  8. Der 2:1-Erfolg der japanischen Nationalmannschaft gegen Kolumbien sorgte auch bei einem ehemaligen deutschen Nationalspieler für Freude. Nach dem Auftaktsieg der "Blauen Samurai" meldete sich Lukas Podolski via Twitter zu Wort und gratulierte der Mannschaft rund um BVB-Star Shinji Kagawa.

    "Herzlichen Glückwunsch Blaue Samurai. Mit dieser Dynamik ins nächste Spiel. Aus Tokio, Poldi", war in japanischen Schriftzeichen auf dem offiziellen Account des Weltmeisters zu lesen. Bereits vor dem Spiel hatte er getwittert und den Japanern viel Glück gewünscht.

    Podolski steht seit vergangenem Sommer in der J1-League bei Vissel Kobe unter Vertrag. In bislang 26 Spielen in der japanischen Eliteliga gelangen dem früheren Kölner acht Tore. Seit dieser Saison trägt er zudem die Kapitänsbinde beim Klub aus der Millionenstadt.

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