Sport allgemeine News

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  1. Die Gesichter des Schalker Fehlstarts zum Durchklicken:

    Vier Ligaspiele, null Punkte - und kaum eine Weiterentwicklung zu erkennen: Nach Platz zwei in der Vorsaison ist jegliche Euphorie bei Schalke 04 verflogen. Leistungsträger aus der Vorsaison patzen reihenweise und die Neuzugänge kommen nicht in Gang.

    Weil Trainer Domenico Tedesco keine Lösungen parat hat, braut sich auf Schalke ein veritables Gewitter zusammen.

    SPORT1 zeigt die Gesichter des Fehlstarts.

  2. Tiger Woods peilt seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit April 2013 an. Mit drei Schlägen Vorsprung ist der US-Amerikaner bei The Tour Championship in Atlanta in den letzten Tag gegangen. 

    SPORT1 hält Sie über das Geschehen auf der Schlussrunde auf dem Laufenden.

    (+++ HIER AKTUALISIEREN +++)

    Leaderboard (Stand 20.21 Uhr):

    1. Tiger Woods, USA (-13)
    2. Rory McIlroy, Nordirland (-9)
    2. Justin Rose, England (-9)
    4. Tony Finau, USA (-6)
    4. Kyle Stanley, USA (-6)
    6. Justin Thomas, USA (-5)
    6. Billy Horschel, USA (-5)
    6. Jon Rahm, Spanien (-5)
    6. Paul Casey, England (-5)

    +++ 20.21 Uhr: Traumstart für Woods! +++

    Tiger Woods und Rory McIlroy sind als letzter Flight auf die Schlussrunde gegangen - und der US-Superstar erwischt einen perfekten Start! Am ersten Loch gelingt Woods direkt ein Birdie, die Verfolger McIlroy und Rose müssen sich mit einem Par begnügen.

    Damit steht Woods jetzt bei 13 unter Par, Rose und McIlroy liegen jeweils vier Schläge zurück.

    +++ 19.38 Uhr: Justin Thomas klettert +++

    Als geteilter Neunter auf die Runde gegangen, hat sich der US-Amerikaner Justin Thomas mit einem Birdie an der 2 auf den geteilten sechsten Platz nach vorne geschoben. Die bislang beste Bilanz des Tages hat der Australier Cameron Smith, der nach sechs Löchern bei drei unter Par steht und sich so aktuell auf insgesamt einen Schlag unter Par verbessert.

    +++ 18.47 Uhr: Erste zehn Spieler unterwegs +++

    Zehn Spieler sind inzwischen auf dem Kurs, der Italiener Francesco Molinari ist allerdings bisher der Einzige, der für den Tag bei unter Par steht. Mit einem Birdie am dritten Loch verbessert er sich insgesamt auf drei über Par.

    +++ 18.21 Uhr: Wer soll Woods noch stoppen? +++

    Interessante Statistik zu Tiger Woods: 23 Mal ging der US-Amerikaner in seiner Karriere mit mindestens drei Schlägen Vorsprung auf die Schlussrunde eines PGA-Tour-Turniers - kein einziges Mal gab er einen solchen Vorsprung noch aus der Hand!

    Bleibt das heute so, wäre Woods der zweite Golfer in der Geschichte der PGA Tour, der 80 Turniere für sich entscheiden konnte. Rekordhalter Sam Snead steht bei 82 Siegen.

    +++ 18.04 Uhr: Los geht's in Atlanta +++

    Phil Mickelson und Patrick Reed haben die Schlussrunde im East Lake Golf Club von Atlanta eröffnet: Reed startet mit einem Par am ersten Loch in den letzten Tag, Mickelson leistet sich einmal mehr ein Bogey und steht nun schon bei +12.

    +++ Tee Times der Sieganwärter +++

    Die Schlussrunde in Atlanta beginnt um 11.45 Uhr Ortszeit, also um 17.45 Uhr deutscher Zeit, mit den abgeschlagenen Patrick Reed (+8) und Phil Mickelson (+11).

    Die Sieganwärter gehen rund zwei Stunden später auf ihre letzte Runde: Paul Casey (-5) und Jon Rahm (-6) um 19.45 Uhr deutscher Zeit, Kyle Stanley (-6) und Justin Rose (-9) zehn Minuten später. Um 20.05 Uhr deutscher Zeit schlagen schließlich Rory McIlroy (-9) und Tiger Woods (-12) ab.

    +++ Leaderboard vor der Schlussrunde +++

    1. Tiger Woods, USA (-12)
    2. Rory McIlroy, Nordirland (-9)
    2. Justin Rose, England (-9)
    4. Kyle Stanley, USA (-6)
    4. Jon Rahm, Spanien (-6)
    6. Paul Casey, England (-5)
    6. Tony Finau, USA (-5)
    6. Billy Horschel, USA (-5)
    9. Aaron Wise, USA (-4)
    9. Dustin Johnson, USA (-4)
    9. Gary Woodland, USA (-4)
    9. Xander Schauffele, USA (-4)
    9. Justin Thomas, USA (-4)

    +++ Besonderes Turnier +++

    The Tour Championship ist aus verschiedenen Gründen kein Golfturnier wie jedes andere: Nur die 30 Profis, die über die Saison hinweg die meisten Punkte für die Wertung des FedEx Cups gesammelt haben, sind qualifiziert. Aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes gibt es auch keinen Cut, alle 30 Golfer spielen alle vier Runden.

    Auch das Preisgeld kann sich sehen lassen: Mit einer Summe von neun Millionen US-Dollar ist es eines der höchstdotierten Turniere der Welt.

    +++ The Tour Championship LIVE im TV und STREAM +++

    LIVESTREAM: pgatour.com, Sky Go
    LIVE im TV: Sky

  3. Bayer Leverkusen wieder in der Spur, der Hamburger SV bis auf die Knochen blamiert: Der Fußball-Sonntag hatte einiges zu bieten.

    Damit ist der Sport-Sonntag aber noch lange nicht vorbei: In der NFL, beim Golf mit Tiger Woods und im Laver Cup der Tennis-Cracks geht es weiter heiß her.

    Ab sofort bekommen Sie von SPORT1 zwei Mal am Tag das Wichtigste für Ihren Sport-Tag komprimiert zusammengefasst. Morgens liefern wir Ihnen die wichtigsten News aus der Nacht, blicken auf die Highlights des Tages voraus und sagen Ihnen, was Sie bei uns im TV und Digital nicht verpassen sollten. Am Abend fassen wir das wichtigste Geschehen des bisherigen Tages für Sie zusammen. Viel Spaß damit!

    Das ist passiert

    - Bundesliga: Leverkusen feiert ersten Sieg, RB stolpert

    Kai Havertz hat Bayer Leverkusen und Trainer Heiko Herrlich erlöst. Der 19-Jährige erzielte beim 1:0-Erfolg der Werkself gegen Mainz 05 den einzigen Treffer und bescherte Leverkusen damit den ersten Saisonsieg. (Zum Bericht)

    RB Leipzig hat dagegen auch bei Eintracht Frankfurt einen Dreier verpasst, dank eines Elfmeters von Emil Forsberg aber zumindest die zweite Niederlage im vierten Saisonspiel der Bundesliga vermieden. (Zum Bericht)

    - 2. Bundesliga: HSV-Blamage gegen Regensburg

    Der Hamburger SV hat sich bis auf die Knochen blamiert und ist gegen Jahn Regensburg mit 0:5 untergegangen. Ein vergebener Elfmeter von Aaron Hunt krönte das Debakel des HSV vor heimischer Kulisse. (Zum Bericht)

    - ADAC GT Masters: Porsche-Duo rast zu Titel

    Nach einem spektakulären Showdown am Hockenheimring haben sich die Porsche-Piloten Robert Renauer und Mathieu Jaminet die Meisterschaft gesichert. Am Ende hatte das Duo in der Gesamtwertung einen Punkt Vorsprung vor den Tagessiegern, dem Brüderpaar Kelvin und Sheldon van der Linde. (Zum Bericht)

    - DEL: Meister München geht unter

    Der EHC Red Bull München hat in der DEL eine herbe Auswärtsklatsche hinnehmen müssen. Gegen die Iserlohn Roosters unterlag der Deutsche Meister deutlich mit 3:8. (Zum Bericht)

    Das passiert heute noch

    - NFL: Wer gewinnt das Battle of L.A.?

     Zum ersten Mal seit 24 Jahren treffen in der NFL wieder zwei Mannschaften aus Los Angeles aufeinander. Außerdem feiert Carson Wentz beim Meister aus Philadlphia gegen Indianapolis sein Comeback nach neun Monaten und die Houston Texans empfangen die New York Giants zum Krisen-Gipfel. (Hier geht's zu den LIVESCORES)

    - Golf: Woods will ersten Titel seit fünf Jahren

    Mit drei Schlägen Vorsprung geht Tiger Woods auf die letzte Runde der Tour Championship in Atlanta. Gelingt dem US-Superstar sein erster Turniersieg seit 2013? (Hier geht's zum LIVETICKER)

    - Laver Cup: Tag der Entscheidung in Chicago

    Der Laver Cup geht in die entscheidende Phase. Zunächst schlägt Alexander Zverev an der Seite von Legende Roger Federer gegen Jack Sock und John Isner auf. Später trifft er im Einzel noch auf Kevin Anderson.

    Das sollten sie sehen

    - Die Highlights des Giganten-Duells Joshua gegen Powetkin

    Vor 90.000 Zuschauern kam es am Samstagabend im Londoner Wembley-Stadion zur großen Ringschlacht zwischen Weltmeister Anthony Joshua und dem Russen Alexander Powetkin. SPORT1 zeigt die Highlights des Schwergewichtsduells ab 22.45 Uhr im TV.

    Das Video Schmankerl

    - Nach Patzer von Giefer: Manuel Baum vom FC Augsburg kämpft mit den Tränen 

    Emotionale Pressekonferenz von Manuel Baum: Nach der bitteren 2:3-Pleite gegen Bremen ist der Augsburg-Coach sichtlich angeschlagen.

  4. Timo Boll bastelt unverwüstlich an seiner eigenen Legende: Der 37-Jährige krönte sich bei der Tischtennis-EM in Alicante mit seinem siebten Einzeltitel beinahe aus dem Stand zum ältesten Champion der 60-jährigen EM-Historie.

    Zugleich verhalf der EM-Rekordsieger 20 Jahre nach seinem ersten EM-Auftritt der deutschen Mannschaft zur erfolgreichsten Bilanz in der Geschichte der Titelkämpfe.

    Im Finale besiegte Boll Bundesliga-Profi Ovidiu Ionescu (Rumänien) vom Post SV Mühlhausen mit 4:1. Bolls insgesamt 18. EM-Gold (weitere sechs mit der Mannschaft und fünf im Doppel) trotz eines Bandscheibenvorfalls im Sommer und einer monatelangen Turnierpause war für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) der dritter Titel in Spanien. Nach dem ersten Mixed-Erfolg für ein DTTB-Paar seit 1978 durch Ruwen Filus/Han Ying triumphierte auch das Damen-Doppel Kristin Lang/Nina Mittelham.

    Boll: "Alter schützt vor Titeln nicht"

    "Alter schützt offenbar vor Titeln nicht", scherzte Boll nach der Siegerehrung. Zum achten Mal nacheinander seit seinem Achtelfinal-K.o. 2005 in Aarhus holte er bei einem EM-Einzelturnier eine Medaille, doch die Rückkehr auf den EM-Thron sechs Jahre nach seinem zuvor letzten Erfolg überraschte den Düsseldorfer selbst: "Ich hätte nach den Schwierigkeiten in der Vorbereitung nicht damit gerechnet."

    Dank Bolls verblüffender Leistungssteigerung gewann das DTTB-Team erstmals drei Goldmedaillen in EM-Individualkonkurrenzen. Zusätzlich Bronze ging an Patrick Franziska im Einzel nach einem 3:4 im Halbfinale gegen Boll, im Doppel (mit Jonathan Groth/Dänemark) und im Mixed (mit Petrissa Solja) sowie an das Doppel Filus/Ricardo Walther. Eine noch bessere Ausbeute verhinderten das Achtelfinal-Aus von Weltcupsieger Dimitrij Ovtcharov und eine erneute Nullnummer der DTTB-Damen.

    "Wir haben der EM unseren Stempel aufgedrückt", sagte DTTB-Sportdirektor Richard Prause zum Gesamtergebnis. Mit Hinweis auf insgesamt neun Achtelfinalplätze und sechs Viertelfinalteilnahmen im Einzel fügte der Ex-Nationalspieler hinzu: "Wir haben in allen Wettbewerben Medaillen und Titel geholt außer im Damen-Einzel, wo aber im Viertelfinale auch drei Chancen da waren. Ich sehe ich uns als Nummer eins in Europa gefestigt."

    Erstes EM-Gold 1997

    Geradezu zementiert scheint Bolls Platz an Europas Spitze. Der Linkshänder, der 1998 in Eindhoven als 17-Jähriger bei seinem EM-Einstand sensationell Schwedens Weltmeister-Idol Jan-Ove Waldner als EM-Champion gestürzt hatte, wollte seinen Pessimismus im EM-Vorfeld ("Ich bin meilenweit von meiner Bestform entfernt") rückblickend nicht als Tiefstapelei verstanden wissen. "Ich schätze mich immer recht realistisch ein, und ich hatte zuerst ja auch Probleme genug", sagte Boll.

    Gegen seinen Trainingspartner Franziska war die wiedererlangte Antizipation und Präzision auch nötig: 1:3 nach Sätzen und im Entscheidungssatz nochmal 3:7 lag Boll gegen den entthronten Doppel-Champion zurück, ehe der frühere Weltranglistenerste Franziska mit acht Punkten in Folge förmlich überrollte: "Ich gebe nie auf." 

    Boll-Tochter hofft auf Unentschieden

    Sein Erfolg "nach meinem besten Spiel in diesem Turnier" über den Freund seiner gesamten Familie war Boll besonders gegenüber Töchterchen Zoe unangenehm: "Wir alle mögen Franz. Meine Tochter hat mir vor dem Spiel noch gesagt, sie hoffe auf ein Unentschieden."

    Weil zwei Sieger jedoch nicht möglich sind, konnte Zoes Vater auch noch zum "EM-Methusalem" aufsteigen: Boll löste den 1980 in Bern mit 32 Jahren siegreichen Engländer John Hilton als ältesten EM-Einzelchampion ab.

  5. Versöhnung verpasst: RB Leipzig hat nur drei Tage nach seiner "Peinlich-Pleite" in der Europa League den nächsten Dämpfer in der Fußball-Bundesliga kassiert.

    Zum Abschluss des 4. Spieltags kamen die Sachsen bei Eintracht Frankfurt nur zu einem 1:1 (0:1) - mit fünf Punkten liegt RB weiterhin deutlich hinter den eigenen Erwartungen.

    Gelson Fernandes (26.) erzielte die verdiente Führung für die Gastgeber, die nach der Pause von Emil Forsberg (54./Handelfmeter) egalisiert wurde. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Vor allem in der ersten Hälfte präsentierte sich Leipzig kaum besser als beim indiskutablen Europacup-Auftritt gegen Bruderklub Red Bull Salzburg (2:3) unter der Woche. Ein Hoffnungsschimmer für das nächste Spiel am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) gegen den VfB Stuttgart war allerdings die Leistungssteigerung im zweiten Durchgang.

    "In der ersten Hälfte war Frankfurt einen Tick besser aus meiner Sicht", sagte RB-Kapitän Willi Orban bei Sky. "In der zweiten Hälfte haben wir eine Schippe draufgelegt, hatten die größeren Chancen, aber unter dem Strich war es ein gerechtes Unentschieden."

    Rangnick: "Korrektes Unentschieden"

    "Zwischen der 46. und 75. Minute waren wir drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen", erklärte RB-Trainer Ralf Rangnick. "Unter dem Strich war es ein korrektes Unentschieden, was das Chancenverhältnis betrifft, von daher bin ich über weite Strecken mit der zweiten Halbzeit sehr zufrieden."

    43.800 Zuschauer hatten in der Frankfurter WM-Arena zuvor aber rasch bemerkt, wer unter der Woche Selbstvertrauen getankt hatte. Die Eintracht, die überraschend in Marseille gewann, machte den lebendigeren und spielfreudigeren Eindruck.

    Die Gäste hingegen wirkten ein wenig gehemmt - dabei hatte Trainer Ralf Rangnick sein Personal doch extra umgekrempelt. (Alle Ergebnisse des 4. Spieltags)

    Rangnick rotiert auf sieben Positionen

    Auf sieben Positionen veränderte der 60-Jährige die Leipziger Startelf. Unter anderem waren Kapitän Willi Orban und Nationalspieler Timo Werner wieder dabei, Jean-Kevin Augustin und Nordi Mukiele standen aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

    "Wir stehen im Verein für klare Prinzipien und mussten entsprechend reagieren", hatte Rangnick vor dem Spiel bei Sky seine Maßnahmen begründet und ergänzt: "Vielleicht brauchen einige Spieler ein bisschen länger, um die Regeln zu verstehen, und müssen etwas häufiger auf die heiße Herdplatte fassen."

    Weil der Auftritt der Leipziger am Sonntag trotz Rangnicks Rotation auch nach dem Rückstand alles andere als erwärmend war, hätte Frankfurt zur Pause eigentlich höher führen müssen. Luka Jovic (28.) und erneut Fernandes (30.) vergaben ihre guten Chancen allerdings. 

    Auf der anderen Seite kam Werner (43.) immerhin einmal frei zum Kopfball. Rangnick verzichtete in der Pause auf weitere Wechsel und setzte lieber auf die Kraft des Wortes.

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    Forsberg trifft und vergibt

    Vom Turbo-Fußball vergangener Zeiten waren die Gäste im zweiten Durchgang zwar immer noch weit entfernt, ihre Bemühungen belohnte Forsberg aber mit dem Ausgleich. Der Schwede hätte eine Minute später auch beinahe die Führung erzielt.

    In dieser Phase stimmte endlich auch die Körpersprache der Spieler, die in der ersten Halbzeit noch viel zu häufig lamentiert oder nach missglückten Aktionen beleidigt abgewunken hatten. Einer davon war Werner, der gleich zweimal (65./70.) die Führung verpasste.

    Die Frankfurter Hoffnungen ruhten in der Schlussphase vor allem auf Pokalheld Ante Rebic, der von SGE-Trainer Adi Hütter eingewechselt wurde (70.) und nach seiner Fußverletzung die ersten Bundesliga-Minuten in dieser Saison sammelte.

  6. Peinlich, blamabel, desaströs, unterirdisch - ein Debakel für die Geschichtsbücher:

    Der Hamburger SV hat am 6. Spieltag in der 2. Bundesliga ein historisches 0:5-(0:3) gegen den SSV Jahn Regensburg erlitten und damit die Rückkehr an die Tabellenspitze krachend verpasst. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Die Highlights des 5. Spieltags am Sonntag ab 19.30 Uhr bei "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1

    "Wir sind völlig unter die Räder gekommen. Wir müssen uns auch nichts vormachen, wir haben schon die letzten Wochen nicht gut verteidigt. Es ist alles schief gelaufen, was hätte schieflaufen können. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll zu erklären", resümierte Offensivmann Aaron Hunt hinterher verbittert bei Sky.

    HSV-Coach Titz stellt sechsmal um 

    Die Hanseaten um Trainer Christian Titz, der sein Team gegenüber dem Nachholspiel in Dresden auf sechs Positionen verändert hatte, lieferten vor allem in der ersten Halbzeit eine erbärmliche Leistung ab.

    "Wir müssen das jetzt erst mal sacken lassen und dann klar analysieren. Beängstigend ist, dass wir so schwach verteidigt haben. Aber jetzt haben wir die Chance, das wieder geradezurücken", resümierte Titz mit Blick auf die anstehende Englische Woche und das Donnerstag-Spiel gegen Greuther Fürth.

    Anstelle des sechsten Pflichtspielsiegs in Serie wurde der HSV hart bestraft - vor allem durch 24-Minuten-Hattrick-Schütze Sargis Adamyan. (Alle Ergebnisse im Überblick)

    Der armenische Nationalstürmer nutzte zunächst einen katastrophalen Ballverlust von Keeper Julian Pollersbeck nach einem Rückpass (11.) von Gotoku Sakai. Nur zehn Minuten später klingelte es erneut im HSV-Tor, weil Adamyan mit einem von Leo Lacroix unglücklich abgefälschten Schuss traf.

    Hattrick-Schütze Adamyan schockt HSV 

    Auch danach hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten übersprang Asger Sörensen die komplette Hamburger Hintermannschaft, legte auf Adamyan ab, der eiskalt aus kurzer Distanz abschloss.

    Die 42.000 Fans im Volksparkstadion wollten ihren Augen nicht trauen, als die Rothosen nach dem Seitenwechsel und trotz der Einwechslung von Pierre-Michel Lasogga für den völlig abgemeldeten Lewis Holtby weiterhin keine Aufholjagd an den Tag legen wollten. (SERVICE: Die Tabelle)

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    Mehr noch: Die Regensburger, die sich auf Rang 13 verbesserten, kamen sogar noch zu ihrem vierten und fünften Treffer. Nach einem abermaligen Standard verwandelte Marcel Correia sehenswert per Direktabnahme (53.).

    Danach sorgte Janne George mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (75.) für den Schlusspunkt beim eigentlichen Außenseiter, für den es der erste Auswärtssieg seit fünf Monaten (75.) war.

    Hunt verschießt Elfer kläglich - Fans flüchten

    Symptomatisch für das Fiasko der Hamburger, deren Fan-Massen mit Häme fluchtartig vorzeitig die Arena verließen: Hunt verschoss einen an ihm selbst durch Correia verschuldeten Strafstoß kläglich wie eine Rückgabe, die Jahn-Keeper Philipp Pentke mühelos parierte (41.). 

    Adamjan traf mit einem Distanzschuss (48.) noch den linken Außenpfosten für das Team von Trainer Achim Beierlorzer, das ballsicherer und kombinationsstärker war und sogar für ein noch höheres Resultat hätte sorgen können.

    Am Ende kam der Schlusspfiff für den HSV, der unter Titz zuvor noch nie fünf Tore kassiert hatte, einer Erlösung gleich.

    HSV nun vor Stadtderby gegen St. Pauli 

    "So können wir nicht weiterverteidigen, auch nicht in der 2. Liga", so Hunt, der Coach Titz für das Chaos in den Hamburger Reihen nicht verantwortlich machen wollte. "Wir tun uns seit Wochen schwer, da muss jetzt aus der Mannschaft etwas herauskommen."

    In dieser Verfassung dürfte der Bundesliga-Absteiger allerdings auch im Stadtderby in genau einer Woche gegen den FC St. Pauli chancenlos sein.

  7. Ein Punkt war am Ende entscheidend: Dank Platz fünf im zweiten Rennen beim Saisonfinale in Hockenheim sicherten sich die Porsche-Fahrer Robert Renauer und Mathieu Jaminet (Herberth) ihren ersten Titel im ADAC-GT-Masters und verwiesen damit die Rennsieger Sheldon van der Linde und Kelvin van der Linde (Land) auf den zweiten Gesamtrang. Platz zwei ging im 14. Saisonrennen an das Lamborghini-Duo Rolf Ineichen und Christian Engelhart (Grasser), den dritten Platz holten Indy Dontje und Maximilian Buhk (HTP). "Ein Megatag", jubelte der frischgebackene Champion Renauer. "Unglaublich, dass wir den Titel geholt haben. Ich bin immer noch ein wenig baff."

    Der Titelkampf im alles entscheidenden Rennen hatte dramatisch begonnen: Der Polesetter und Tabellendritte Maximilian Götz (HTP) kollidierte bereits in der ersten Kurve mit dem Audi von Dries Vanthoor (EFP by TECE) und musste aufgeben. Mit dem Champion von 2012 und seinem Teamkollegen Markus Pommer waren damit die ersten der vier verbliebenen Titelkandidaten aus dem Rennen.

    Das Rennen wurde nach einer kurzen Unterbrechung für Aufräumarbeiten neu gestartet. An der Spitze setzte sich Lamborghini-Werkspilot Engelhart in den Folgerunden stetig vom Feld ab und baute seinen Vorsprung auf knapp sechs Sekunden aus. Auf Platz zwei folgte Audi-Fahrer Kelvin van der Linde vor dem BMW von Timo Scheider (Schnitzer) und Tabellenführer Jaminet, der von Platz zehn gestartet war. Bis zu den Fahrerwechseln blieb diese Reihenfolge stabil.

    Spannung bis zum Schluss im Saisonfinale

    Danach machte Sheldon van der Linde, der von Bruder Kelvin übernommen hatte, in großen Schritten Jagd auf den führenden Lamborghini von Ineichen. Kurz vor Rennende war er am Schweizer dran und überholte diesen schließlich drei Runden vor Schluss. Mit 2,2 Sekunden Vorsprung fuhr er danach zum zweiten Saisonsieg. Den erhofften Titel verpassten die beiden Südafrikaner dennoch um nur einen Zähler. Denn mit Rang fünf hinter dem drittplatzierten Mercedes-AMG von Dontje/Buhk, die dank einer geschickten Boxenstoppstrategie Plätze gutmachten, und dem BMW von Scheider und BMW-Junior Mikkel Jensen holten Renauer und Jaminet die entscheidenden Meisterschaftszähler. Mit 137:136 Punkten gewannen die "Neunelfer"-Piloten erstmals den Fahrertitel im ADAC-GT-Masters.

    "Nachdem wir im Qualifying nur Zehnte gewesen waren und Maxi Götz auf Pole stand, befürchteten wir schon, dass alles verloren sein könnte", meint Renauer. "Es tut uns für ihn und Markus sehr leid, dass sie beim Start in die Kollision verwickelt waren. Sie hätten den Titel auch verdient gehabt. Wir hatten das Glück diesmal auf unserer Seite."

    Jaminet ergänzt: "Ich bin im Auto absolut ruhig geblieben. Ich wollte beim Start möglichst viele Plätze gutmachen und beendete die erste Runde von Platz zehn kommend als Vierter. Ich wollte dann auch am BMW vorbei, um möglichst dicht am Land-Audi zu liegen, bin aber nicht vorbeigekommen. Als ich dann aus dem Auto war, habe ich es kaum ausgehalten. Robert hat auf der Strecke um jede Position gekämpft, der Audi ist auf Platz eins vorgefahren und von hinten kam die Corvette immer näher. Aber am Ende hat es gereicht. Es ist toll, meinen ersten Titel im GT-Sport geholt zu haben. Ich bin auf das ganze Team stolz."

    Gedrückt ist die Stimmung im Lager der Geschlagenen - trotz des Rennsiegs beim Saisonabschluss. "Shelden von der Linde meint: "Das Rennen war sehr gut. Ich hätte nicht erwartet, dass wir an diesem Wochenende ein Rennen gewinnen würden. Es tut zwar ein bisschen weh, die Meisterschaft mit nur einem Punkt verloren zu haben, aber wir haben das Rennen gewonnen. Deswegen sind wir sehr glücklich. Ich bin mit der ersten Saison im ADAC-GT-Masters sehr zufrieden. Wir haben alles gegeben."

    Auch Kelvin van der Linde versucht das Positive zu sehen: "Wir sind sehr stolz auf unseren zweiten Sieg in dieser Saison. Land hat das ganze Jahr über super abgeliefert, mein Bruder auch. Wir haben die Meisterschaft bestimmt nicht in der zweiten Hälfte der Saison verloren. Mal schauen, was das nächste Jahr bringt. Wir wollen auf jeden Fall zurückkehren."

    Corvette-Piloten trotz Aufholjagd ohne Chance

    Timo Bernhard und Kevin Estre (Team75 Bernhard) kamen mit ihrem Porsche 911 GT3 R als Sechste ins Ziel, dahinter folgte die Corvette von Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz (Callaway) auf Platz sieben. Das Duo hatte als Gesamtzweite vor dem Rennen ebenfalls noch Titelchancen, kam jedoch im Qualifying nur auf den 27. Startplatz. Trotz der starken Aufholjagd im Rennen mussten sich die dreimaligen Saisonsieger mit dem dritten Gesamtrang begnügen.

    Die Ferrari-Fahrer Davide Rigon und Luca Ludwig (HB) punkteten als Achte zum zweiten Mal am Finalwochenende, dahinter folgten Mirko Bortolotti und Andrea Caldarelli (Grasser) in ihrem Lamborghini. Der letzte Meisterschaftszähler ging an Mike David Ortmann und Markus Winkelhock (Mücke).

    © Motorsport-Total.com

  8. Die dritte Auflage der Champions League of Darts ist in vollem Gange: Schauplatz des Spektakels ist dieses Mal das Brighton Centre in England, in dem nur die Besten der Besten am Start sind: Fünf der acht Teilnehmer haben 2018 bereits bei einem TV-Turnier triumphiert.

    Titelverteidiger Mensur Suljovic steht nach zwei Siegen bereits ebenso sicher im Halbfinale wie Superstar Michael van Gerwen. Dagegen sind Simon Whitlock und Dave Chisnall bereits vor dem abschließenden Gruppenspiel ausgeschieden.

    Mit 17 Turniersiegen in diesem Jahr muss der Weltranglistenerste Michael van Gerwen aus den Niederlanden als Favorit gelten, doch auch auf den Schotten Gary Anderson gilt es zu achten. (Darts bei DAZN. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)

    Modus 2018:

    Gruppenspiele: Best of 19 Legs
    Halbfinale: Best of 21 Legs
    Finale: Best of 21 Legs

    Gruppen:

    Gruppe A:
    Michael van Gerwen (1)
    Gary Anderson (4)
    Daryl Gurney (5)
    Dave Chisnall (8)

    Gruppe B:
    Peter Wright (2)
    Rob Cross (3)
    Mensur Suljovic (6)
    Simon Whitlock (7)

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    Spielplan Champions League of Darts 2018:

    Samstag:

    Nachmittags-Session (ab 14.15 Uhr) 
    Gruppenphase, 1. Spielrunde:
    Rob Cross - Mensur Suljovic 8:10
    Peter Wright - Simon Whitlock 10:7
    Gary Anderson - Daryl Gurney 8:10
    Michael van Gerwen - Dave Chisnall 10:2

    Abend-Session (ab 19.30 Uhr)
    Gruppenphase, 2. Spielrunde:
    Rob Cross - Simon Whitlock 10:8
    Mensur Suljovic - Peter Wright 10:7
    Gary Anderson - Dave Chisnall 10:3
    Daryl Gurney - Michael van Gerwen 7:10

    Sonntag:

    Nachmittags-Session (ab 14 Uhr)
    Gruppenphase, 3. Spielrunde:
    Mensur Suljovic - Simon Whitlock 10:1
    Peter Wright - Rob Cross 10:3
    Daryl Gurney - Dave Chisnall 10:7
    Michael van Gerwen - Gary Anderson 9:10

    Abend-Session (ab 19.30 Uhr)
    Halbfinale 
    Mensur Suljovic - Gary Anderson
    Michael van Gerwen - Peter Wright

    So können Sie die Champions League of Darts LIVE verfolgen:

    Livestream: DAZN
    Livescores: SPORT1.de

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