Sport allgemeine News

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  1. Die Vergabe der Fußball-EM 2024 erfolgt am Donnerstag durch das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) in Nyon. 

    SPORT1 zeigt die Vergabe im LIVESTREAM ab 14.45 Uhr.

    Wahlberechtigt sind 18 Funktionäre, sofern sie vor Ort sind. DFB-Präsident Reinhard Grindel und sein Amtskollege vom türkischen Verband TFF, Servet Yardimci, dürfen als Bewerber aber nicht abstimmen.

    Gewählt wird geheim, der Kandidat mit den meisten Stimmen wird zum Ausrichter erklärt.

    UEFA-Präsident entscheidet bei Stimmgleichheit

    Den Vorsitz der Sitzung übernimmt UEFA-Präsident Aleksander Ceferin oder bei dessen Verhinderung der ranghöchste Vizepräsident.

    Das ist wichtig, weil bei Stimmgleichheit der Sitzungsleiter den Sieger bestimmt. 

    Wenn er will, kann er dies per Losentscheid tun. Der Sitzungsleiter darf sich deshalb auch als Einziger nicht enthalten. Stimmen können zudem nicht in Vertretung abgegeben werden.

    Die übrigen wahlberechtigten Sitzungsteilnehmer haben die Auswahl zwischen Deutschland, der Türkei oder einer Enthaltung. Ungültige Wahlzettel werden nicht berücksichtigt.

    Ein Überblick über den Tag der Entscheidung:  

    9.00 Uhr: Das Exekutivkomitee kommt zu einer ersten Sitzung zusammen. Noch geht es um andere Themen. Auf der Tagesordnung steht beispielsweise: "Informationen zu den Nationalmannschaftswettbewerben". DFB-Präsident Reinhard Grindel, der gleichzeitig UEFA-Vizepräsident ist, und sein türkischer Amtskollege Servet Yardimci nehmen ganz normal tei

    12.00 Uhr: Mittagspause. Zeit für letzte Gespräche.

    13.00 Uhr: Präsentation der Bewerbungen durch die beiden Kandidaten. Wer zuerst auf die Bühne muss, wir der Losentscheid festgelegt. Jede Delegation präsentiert ein maximal achtminütiges Video und steht 15 Minuten für Fragen zur Verfügung. Der DFB schickt Grindel, EM-Botschafter Philipp Lahm, Bundestrainer Joachim Löw, Generalsekretär Friedrich Curtius, Bewerbungschef Markus Stenger und Nationalspielerin Celia Sasic ins Rennen

    13.50 Uhr: Präsentation des UEFA-Evaluierungsberichts. Die Bewerber verlassen dafür den Raum. Gut für den DFB: Die deutsche Bewerbung kommt in der Bewertung durch die UEFA-Administration besser weg. In der türkischen Bewerbung fehlt unter anderem ein "Aktionsplan in Sachen Menschenrechte".

    im Anschluss: Abstimmung durch das UEFA-Exekutivkomitee. Bis zu 17 Funktionäre sind wahlberechtigt. Die Wahl ist geheim, Enthaltungen sind möglich. Bei Stimmgleichheit entschiedet UEFA-Präsident Aleksander Ceferin über den Ausrichter. Der Slowene könnte dann auch losen.

    Gegen 14.50 Uhr: Bekanntgabe des Ausrichters der EM 2024 durch den UEFA-Präsidenten (im LIVESTREAM).

  2. Das deutsche Tennisteam steht im Qualifikationsspiel zur Teilnahme am reformierten Finalturnier um den Davis Cup 2019 vor einer lösbaren Aufgabe. Die Mannschaft von Teamkapitän Michael Kohlmann trifft auf Ungarn. Dies ergab die Auslosung am Mittwochnachmittag.

    Die Begegnung findet am 1./2. Februar statt. Der Sieger des Duells nimmt am Finale in Madrid (18. bis 24. November) teil.

    Deutschland hat Heimrecht, weil die letzte Partie 1978 in Ungarn stattfand. Damals gewannen die Magyaren. Insgesamt trafen beide Mannschaften fünfmal aufeinander, Deutschland führt mit 3:2 Siegen.

    Davis Cup neugestaltet

    Der traditionsreiche Davis Cup wurde für die kommende Austragung radikal neugestaltet. Anstelle von vier bislang über das Kalenderjahr verteilten Runden mit Heim- und Auswärtsspielen in der Weltgruppe spielen künftig 18 Teams in einem einwöchigen Turnier um die begehrte Mannschaftstrophäe.

    Die vier Halbfinalisten der aktuellen Saison - Frankreich, Kroatien, Spanien und die USA - sind gesetzt. Die beiden Wildcards gingen an Großbritannien und Argentinien.

    Die zwölf Qualifikationsspiele: Deutschland - Ungarn, Brasilien - Belgien, Usbekistan - Serbien, Australien - Bosnien und Herzegowina, Indien - Italien, Schweiz - Russland, Kasachstan - Europa/Afrika-Vertreter, Tschechien - Niederlande, Kolumbien - Schweden, Österreich - Chile, Europa/Afrika-Vertreter - Kanada, China - Japan

  3. Der FC Liverpool um Top-Star Mohamed Salah hat mit sechs Siegen aus sechs Partien einen Traumstart in der Premier League hingelegt. Die Tabelle führen die Reds mit zwei Punkten Vorsprung auf Manchester City und den FC Chelsea (je 16 Punkte) souverän an.

    Am Mittwoch kommt es nun zur ersten richtigen Standortbestimmung auf nationaler Ebene. An der Anfield Road kommt es im Carabao Cup (FC Liverpool - FC Chelsea ab 20.45 Uhr im LIVETICKER) zum ersten von zwei Kräftemessen zwischen Liverpool und dem FC Chelsea innerhalb dieser Woche. Am Samstag treffen beide dann in der Liga erneut aufeinander.

    Klopp kündigt Rotation bei Liverpool an

    Nach dem intensiven Programm der vergangenen Wochen setzt Liverpool-Coach Jürgen Klopp auf Rotation.

    Er bestätigte in einer Pressekonferenz am Dienstag, dass Ersatzkeeper Simon Mignolet gegen Chelsea auflaufen wird. 70-Millionen-Mann Alisson Becker wird erstmals geschont.

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    Dennoch machte der ehemalige BVB-Trainer deutlich, dass er den Wettbewerb ernst nimmt. "Wir werden eine sehr starke Mannschaft aufbieten, glaubt mir. Und es werden sicher nicht elf Mann ausgetauscht", kündigte Klopp an: "Das ist ein Wettbewerb, den wir mögen. Wir sollten das Spiel am Samstag komplett ignorieren. Es ist Zufall, dass wir ein paar Tage später wieder auf sie treffen."

    Klopp begeistert von Chelsea-Coach

    Zudem schwärmte der 51-Jährige von seinem Gegenüber Maurizio Sarri.

    "Er hat den größten Umbruch geschafft, den ich jemals in so kurzer Zeit erlebt habe", lobte Klopp. "Ihr Stil ist völlig anders. Was für ein Trainer!"

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    So können Sie Liverpool - Chelsea LIVE verfolgen:

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    Liveticker: SPORT1.de

  4. Als Tony Martin im Ziel seine Zeit aufleuchten sah, senkte er enttäuscht den Kopf. Der 33-Jährige hatte alles gegeben, konnte aber seine Schwächen am Berg nicht kompensieren und musste im WM-Einzelzeitfahren von Innsbruck eine neuerliche Enttäuschung hinnehmen.

    In einem harten Rennen über anspruchsvolle 52,1 Kilometer fuhr der viermalige Weltmeister 1:05:27 Stunden und verfehlte als Siebter die erhoffte Bronzemedaille um mehr als eine Minute.

    "Das war schon enttäuschend. Ich wollte mich über den Berg retten, aber es war brutal", sagte Martin im ZDF, "ich hatte einfach keinen super Tag."

    Dennis überragend 

    Der für Martin aufgrund der Topographie der Strecke ohnehin unerreichbare Titel ging erstmals an den überragenden Australier Rohan Dennis (1:03:02), der die Konkurrenz samt Vorjahressieger Tom Dumoulin (Niederlande) regelrecht deklassierte. Dennis hatte im Vorfeld der WM beide Einzelzeitfahrern bei der Vuelta in Spanien für sich entschieden, Martin lag im Ziel fast zweieinhalb Minuten hinter ihm.

    Dumoulin (1:04:23) holte hauchdünn vor dem Belgier Victor Campenaerts (1:04:24) zumindest Silber.

    Schachmann fährt auf Platz elf

    Die Ära von Martin, einst der Dominator im Kampf gegen die Uhr, ist wohl vorbei. Teamweltmeister Maximilian Schachmann (1:06:42) zeigte einen mutigen Auftritt und belegte einen ansprechenden elften Rang. "Ich bin nicht unzufrieden. Es war ein gutes Rennen, ich habe keine Fehler gemacht", sagte Schachmann, "schade, dass es nicht für die Top 10 gereicht hat."

    Zur Streckenhälfte sah es für Martin noch recht gut aus, die Chancen auf Bronze waren intakt. Doch im fünf Kilometer langen Anstieg zur Gemeinde Gnadenwald passierte das Erwartete, der Weltmeister der Jahre 2011 bis 2013 und 2016 verlor auf die schnellerer Kletterer unter den Zeitfahrern kontinuierlich. Auch wenn er sich danach wieder fing, diese Hypothek war zu groß.

    Martin zwischenzeitlich Dritter

    Dass es für Martin bestenfalls um Bronze gehen würde, hatte sich rasch abgezeichnet. Die beiden Favoriten Dennis und Dumoulin hatten sich bereits am ersten Zeitmesspunkt etwas abgesetzt, Martin rangierte direkt dahinter. Sein letzter WM-Titel vor zwei Jahren in Katar bleibt damit vorerst auch der letzte Sieg in einem wichtigen internationalen Zeitfahren. 

    Martin war sich im Klaren darüber, dass er einen perfekten ersten Streckenabschnitt benötigen würde, um in den Kampf um das Podest überhaupt eingreifen zu können. Gut 30 Kilometer hatte der gebürtige Lausitzer, um auf dem Hochgeschwindigkeitsteil der Strecke einen Vorsprung herauszufahren, von dem er später zu zehren hatte.  

    Akribische Vorbereitung nutzt nichts

    Nach seinem deprimierenden Rennen vor einem Jahr in Norwegen (Rang neun) hatte Martin sich akribisch vorbereitet, war bereits eine Woche zuvor angereist und hatte den schwierigen Kurs insgesamt viermal intensiv erkundet. Nichts wollte Martin dem Zufall überlassen, und auch sein bei der Tour de France erlittenen Wirbelbruch sollte kein Alibi darstellen.

    Schachmann stand dagegen gelöst und mit großem Selbstbewusstsein am Start. Der Gnadenwald-Anstieg, der Martin so gar nicht lag, war für ihn auf dem Papier ein Vorteil. Schachmann legte dann auch vor allem im zweiten Streckenabschnitt zu und absolvierte unterm Strich eine gute WM-Zeitfahrpremiere bei den Profis.

    Am Sonntag will er auch im abschließenden Straßenrennen nochmals eine Kostprobe seines Vermögens abgeben.  

    Erneut keine Zeitfahrmedaille

    Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) holte damit in die Zeitfahrwettbewerben wie schon im Vorjahr in Norwegen keine Medaille. Davor waren diese Rennen immer die große Stärke des BDR gewesen. Die WM-Titel für Schachmann und Trixi Worrack sowie Lisa Klein im Zeitfahren der Firmenteams gehen nicht in die Nationenwertung ein.

  5. Lucien Favre hat vor dem Spiel gegen den 1. FC Nürnberg am Mittwoch eine Rückkehr von Mario Götze in den Kader von Borussia Dortmund offen gelassen (Bundesliga: Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

    "Es liegt am Gegner und am System, ob er dabei ist oder nicht", sagte der 60-Jährige am Montag. 

    Der Schweizer ist nach wie vor genervt von den Fragen zum 2014-Weltmeister und bezeichnete diese wiederholt als "respektlos" gegenüber den anderen Spielern im BVB-Kader. 

    Die Reise zum Spiel bei der TSG Hoffenheim am vergangenen Wochenende (1:1) hatte Götze nicht mit angetreten, in der laufenden Bundesliga-Saison hat der 26-Jährige noch gar nicht gespielt.

    Favre mit großem Respekt vor Nürnberg

    Vor den Franken, die am vergangenen Spieltag gegen Hannover 96 im vierten Spiel den ersten Saisonsieg (2:0) eingefahren hatten, hat Favre großen Respekt: "Sie sind sehr athletisch, sie haben sehr viel Power. Sie spielen sehr schnell über die Seite. Wir müssen eine sehr, sehr gute Leistung bringen, wenn wir gewinnen wollen." 

    Wer für den gesperrten Innenverteidiger Abdou Diallo (Rote Karte in Hoffenheim) in die Startelf rücken könnte, weiß der BVB-Coach indes noch nicht. Ömer Toprak sei wegen seines Muskelfaserrisses noch keine Option, sagte Favre.

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    Leipzig hofft auf Rückkehr zur Normalität

    RB Leipzig kann gegen den VfB Stuttgart derweil wieder auf seine Problemfälle Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin zurückgreifen. Beim Bundesligisten hofft man vor dem Heimspiel am Mittwoch gegen den VfB auf die Rückkehr zur Normalität (Bundesliga: RB Leipzig - VfB Stuttgart ab 18.30 Uhr im LIVETICKER).

    Der Handy-Skandal um Mukiele und Augustin rund um das Europa-League-Spiel gegen Red Bull Salzburg (2:3) war der bisherige Tiefpunkt diverser Undiszipliniertheiten, die sich die französischen Profis bei RB leisteten. "Das Thema ist erledigt und abgehakt, wir haben die entsprechenden Maßnahmen ergriffen. Beide sind wieder im Kader. Ich bin grundsätzlich kein nachtragender Mensch, weder als Trainer noch als Sportdirektor", sagte Rangnick am Dienstagabend.

    Der 60-Jährige hatte die beiden Unruhestifter für die Partie gegen Eintracht Frankfurt (1:1) am vergangenen Wochenende suspendiert. 

    Die voraussichtlichen Aufstellungen: 

    Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg
    Dortmund: Bürki - Piszczek, Akanji, Zagadou, Schmelzer - Witsel, Delaney - Pulisic, Götze (Kagawa), Reus - Wolf (Alcacer). - Trainer: Favre
    Nürnberg: Bredlow – Valentini, Margreitter, Mühl, Leibold – Petrak – Fuchs, Behrens – Kubo, Ishak, Misidjan. - Trainer: Köllner  
    Schiedsrichter: Patrick Ittrich (Hamburg)
       
    RB Leipzig - VfB Stuttgart
    Leipzig: Gulacsi - Laimer, Orban, Upamecano, Saracchi - Ilsanker, Kampl - Cunha, Forsberg - Poulsen, Werner. - Trainer: Rangnick 
    Stuttgart: Zieler – Beck, Baumgartl, Pavard, Insua – Ascacibar – Thommy, Castro, Gentner, Donis – Gomez. - Trainer: Korkut
    Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)
       
    Borussia Mönchengladbach - Eintracht Frankfurt
    Gladbach: Sommer - Elvedi (Lang), Ginter, Jantschke, Wendt - Strobl - Hofmann, Zakaria - Johnson, Hazard - Plea. Trainer: Hecking
    Frankfurt: Trapp - da Costa, Abraham, Russ, Willems - Fernandes - de Guzman, Hasebe - Müller, Kostic - Haller. - Trainer: Hütter
    Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
       
    FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg
    Mainz: Müller - Brosinski, Bell, Niakhate, Aaron - Kunde - Gbamin, Baku - Onisiwo, Quaison - Ujah. - Trainer: Schwarz
    Wolfsburg: Casteels - William, Knoche, Brooks, Roussillon - Camacho - Gerhardt, Arnold - Mehmedi, Brekalo - Weghorst. - Trainer: Labbadia
    Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

    So können Sie die Partien LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Livestream: Sky Go
    Liveticker: SPORT1.de

  6. Den Stars von Bayer Leverkusen war die Erleichterung anzumerken. Im Training wurde geflachst, der Spaß kam nicht zu kurz, und der Glaube an die eigene Stärke scheint zurück.

    "Siege sind grundsätzlich wichtig für das Selbstvertrauen", betonte Nationalspieler Kevin Volland vor dem rheinischen Derby am Mittwoch (Bundesliga: Fortuna Düsseldorf - Bayer Leverkusen ab 18.30 Uhr im LIVETICKER) bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf: "Wir mussten wieder in die Erfolgsspur kommen, aber es ist Pflicht, in der Bundesliga nachzulegen. Sonst war der Sieg gegen Mainz für die Katz'!"

    Das schwer erkämpfte 1:0 am vergangenen Sonntag gegen die Rheinhessen bedeutete die ersten Punkte in dieser Saison im Oberhaus, nachdem vergangenen Donnerstag in der Europa League durch das 3:2 nach 0:2-Rückstand beim bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad bereits der Knoten erstmalig geplatzt war.

    Nach drei Bundesliga-Pleiten in den ersten drei Partien und als Bundesliga-Tabellenschlusslicht war die Psyche der Werkskicker ziemlich angeknackst.

    Leverkusen hofft auf Havertz

    Aufrichten konnten sich die Bayer-Asse in Rasgrad und gegen Mainz an Jungstar Kai Havertz (19), der als Doppelpacker im Europacup und als Siegtorschütze gegen den FSV jeweils der Matchwinner war.

    "Er hat eine sensationelle Entwicklung gemacht", betonte Volland, "es war klar, dass er seinen Weg gehen wird, auch wenn er weiter hart arbeiten muss. Denn der Anspruch wird nicht weniger, wenn man solch gute Leistungen bringt."

    Teenager Havertz ist längst mehr als ein x-beliebiger Profi im gut besetzten Bayer-Kader, beweist aber Bodenhaftung. "Wie sich Kai in der Kabine und im Training gibt, das zeigt, dass er auf dem Boden geblieben ist. Wir machen uns keine Sorgen", äußerte der Ex-Hoffenheimer, der als Neuzugang vor drei Jahren die ersten Schritte des Ausnahmetalents unterm Bayer-Kreuz miterlebt hatte.

    "Für uns als Mannschaft ist er ein sehr wichtiger Baustein. Er hat super Kreativität, füttert die Mitspieler und ist sehr ballsicher. Wir sind froh, ihn in unseren Reihen zu haben", betonte Volland, der sich auf das Duell in der NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf freut: "Einige meiner Mitspieler wohnen dort, es wird ein cooles Match." 

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    Bayer will Bundesliga-Aufholjagd fortsetzen

    Klar ist, dass Bayer mit einem weiteren Dreier in Düsseldorf seine gerade erst begonnene Aufholjagd in der Bundesliga fortsetzen könnte. "Für uns ein enorm wichtiges Spiel, wir wollen wieder in die Regionen kommen, wo wir hingehören", so Volland. 

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Trainer Heiko Herrlich in der Rotation: "Wie auch in den vergangenen Spielen haben wir vor, auf der ein oder anderen Position zu rotieren. Wir müssen schauen, dass die Achse stabil bleibt, werden aber auch frische Spieler bringen", kündigte der Coach an.

    Die Fortuna will allerdings nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage auch dem Werksklub Paroli bieten.

    Die voraussichtlichen Aufstellungen:

    Fortuna Düsseldorf - Bayer Leverkusen:

    Düsseldorf: Rensing - Zimmermann, Ayhan, Kaminski, Gießelmann - Bodzek - Zimmer, Morales, Sobottka, Raman (Lukebakio) - Hennings (Ducksch). - Trainer: Funkel 

    Leverkusen: Hradecky - Weiser, Tah, Sven Bender, Wendell - Kohr, Lars Bender - Havertz, Volland, Brandt (Bailey) - Alario (Kiese Thelin). - Trainer: Herrlich 

    Schiedsrichter: Manuel Gräfe

    So können Sie Fortuna Düsseldorf - Bayer Leverkusen LIVE verfolgen:

    TV: Sky
    Livestream: Sky Go
    Liveticker: SPORT1.de

  7. Nach der Rehabilitierung der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA verlangt auch Russlands Leichtathletikverband RUSAF die Aufhebung seiner Sperre und ist offenbar vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS gezogen.

    Die englische Times berichtet von einem Brief, in dem RUSAF-Chef Dmitri Schljachtin Sebastian Coe, den Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, darüber informiert.

    Schljachtin argumentiert demnach, dass es nach der Wiederaufnahme der RUSADA durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) keinen Anlass für den Bann der russischen Sportler mehr gebe. Die Gründe für die Sperre seien schließlich identisch gewesen mit denen der WADA.

    Russland muss Bedingungen erfüllen

    Die IAAF hatte die RUSAF im November 2015 gesperrt und damit auf den Skandal um Staatsdoping reagiert, das auch und besonders in der Leichtathletik praktiziert wurde. Damals war auch die RUSADA für nicht mehr konform mit den WADA-Richtlinien erklärt worden

    "Wir bitten respektvoll um die Wiederzulassung der RUSAF", schrieb Schljachtin: "Momentan müssen wir unsere Rechte schützen und haben daher vor dem CAS die Entscheidung der IAAF zur Ausdehnung der Sperre angefochten."

    Die IAAF teilte auf Anfrage der Times mit, dass Russland zwei weitere Bedingungen erfüllen müsse. "Die Wiederaufnahme der RUSADA war eine von drei Voraussetzungen", wurde Coe zitiert:

    "Zudem muss Russland die Erkenntnisse des McLaren-Reports und des Schmid-Reports über Verwicklungen des Sportministeriums in die Dopingvertuschungen anerkennen." Auch verlange die IAAF ebenfalls Zugang zu Daten aus dem Moskauer Doping-Labor, sodass die unabhängige Integritätskommission (AIU) des Weltverbandes Ermittlungen prüfen kann.

    "Wir haben für die sauberen Athleten gekämpft"

    "Wir haben für die sauberen Athleten gekämpft und werden das fortsetzen", teilte Coe mit. Die IAAF wird sich im Dezember wieder mit dem Fall beschäftigen.

    Die WADA besteht nur noch auf Anerkennung des weniger strikten Schmid-Reports des Internationalen Olympischen Komitees durch Russland. Bezüglich des Zugangs zum Moskauer Labor haben sich WADA und Russland bislang nur auf einen Zeitplan zur Durchführung geeinigt.

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