Sport allgemeine News

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  1. March Madness hat auch die NBA erreicht.

    Die Charlotte Hornets haben bei den Toronto Raptors mit 115:114 gewonnen, dank eines spektakulären Buzzer Beaters.(Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) 

    Jeremy Lamb von den Hornets war kurz hinter der Mittellinie der eigenen Hälfte und die Uhr lief herunter. Die Gäste lagen zwei Zähler in Rückstand, also fasste sich Lamb ein Herz und warf den Ball in Richtung Raptors-Korb. 

    Der Buzzer ertönte, als der Ball durch die Luft flog. Aber der Verzweiflungswurf von Lamb landete tatsächlich im Korb. "Es fühlt sich toll an. Wir haben das ganze Spiel so hart gekämpft. Es fühlt sich gut an auf diese Art und Weise zu siegen."

    Leonard vergibt Sieg für Raptors

    Zuvor sahen die Raptors bereits wie die sicheren Sieger aus, als Kawhi Leonard das Team in Führung brachte und anschließend Hornets-Star Kemba Walker blockte. Sechs Sekunden vor Ende vergab er aber den möglichen Wurf zum Sieg und so wurde Lamb zum Helden.

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    "Er hat einen schwierigen Wurf getroffen. Ich weiß nicht, wie ich ihn besser verteidigen hätte können. Ja, das war March Madness", bilanzierte Lambs Gegenspieler Pascal Siakam die Szene des Spiels.

    Hornets kämpfen um Playoffs

    Bester Werfer bei den Hornets war Dwayne Bacon mit 20 Zählern. Auf Seiten der Raptors kam Leonard am Ende der Partie auf 28 Zähler. 

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    Trotz der Last-Second-Pleite bleibt Toronto auf Rang zwei im Osten, während die Hornets zwei Spiele hinter Rang acht liegen. 

  2. Die Golden State Warriors sind wieder zurück in der Erfolgsspur. 

    Nach der 91:126-Klatsche gegen die Dallas Mavericks, gewann der NBA-Champion gegen die Detroit Pistons mit 121:114. Es war der 50. Saisonsieg für die Kalifornier, die damit zum sechsten Mal in Folge diese Marke erreicht haben - ein Franchise-Rekord.(Die NBA LIVE im TV auf SPORT1+ und im LIVESTREAM) 

    Topscorer für die Warriors war Rückkehrer Stephen Curry mit 26 Zählern - er wurde gegen Dallas geschont. Unterstützung bekam er von seinem "Splash Brother" Klay Thompson mit 24 Punkten. Kevin Durant kam auf 14 Punkte und elf Assists. 

    Curry "ist der Motor des Teams"

    Warriors-Guard Shaun Livingston betonte nach dem Sieg die Wichtigkeit von Curry: "Er ist der Motor des Teams. Seine Geschwindigkeit und seine Übersicht auf dem Feld, öffnet für uns alle das Spiel."

    Coach Steve Kerr verzichtete diesmal auf DeMarcus Cousins und Andre Iguodala. 

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    Auf Seiten der Pistons war Blake Griffin mit 24 Punkten und acht Assists der beste Spieler. 

    Durch den Sieg erobern die Warriors wieder Platz eins im Westen, knapp vor den Denver Nuggets. Detroit fällt durch die Pleite auf Rang sieben zurück. 

    Lakers schlagen Kings

    Derweil haben die Los Angeles Lakers mit LeBron James einen Sieg eingefahren.

    Im Staples Center schlugen sie die Sacramento Kings mit 111:106. James gelang mit 29 Punkten, elf Rebounds und elf Assists ein Triple-Double. 

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    Kyle Kuzma kam ebenfalls auf 29 Zähler und lief im dritten Viertel richtig heiß, als er auf 21 Punkte kam. Für die Lakers, die keine Chance mehr auf die Playoffs haben, war es erst der dritte Sieg im 15. Spiel.

    Auf Seiten der Kings war Marvin Bagley III 25 Punkten und elf Rebounds der beste Mann. Doch auch für Sacramento dürfte bei 6,5 Spielen Rückstand auf Rang acht der Playoff-Zug abgefahren sein.

  3. Dramatischer Krimi für Zion Williamson und die Duke Blue Devils!

    Der College-Superstar und sein Team gewannen in der zweiten Runde des NCAA-Tournament mit 77:76 gegen die UCF Knights.

    Williamson kam dabei auf 32 Zähler, elf Rebounds und vier Assists. Der künftige Nummer-Eins-Pick des NBA-Drafts traf dabei 50 Prozent seiner Wurfversuche. Auf Seiten der Knights kam Aubrey Dawkins auf 32 Zähler. 

    Herzschlagfinale zwischen Duke und UCF

    Die Partie zwischen den topgesetzten Blue Devils und den an Position neun gesetzten Knights entwickelte sich zu einem echten Herzschlagfinale. Am Ende dankte Duke-Coach Mike Krzyzewski dem "Basketball-Gott" und Williamson erklärte: "Wir standen bereits mit dem Rücken zur Wand."  

    Turnierfavorit Duke lag 15 Sekunden vor Ende der Partie noch mit drei Zählern in Rückstand, als Zion gegen den 2,29 Meter großen Tacko Fall zum Korb zog und den Ball dort unterbrachte plus Bonusfreiwurf. Diesen konnte Williamson allerdings nicht verwandeln, doch Teamkollege RJ Barrett schnappte sich den Offensivrebound und brachte Duke mit einem Zähler in Front.

    "Ich habe gemacht was ich konnte, um diesen Rebound zu bekommen", erklärte Barrett nach der Partie. 

    Knights vergeben zwei Chancen zum Sieg

    So blieben UCF noch gute zehn Sekunden, um den Favoriten aus dem Turnier zu werfen. Und sie bekamen ihre Chance, genau genommen sogar zwei. B.J. Taylor verpasste nach seinem Zug zum Korb einen Sprungwurf, doch UCF-Topscorer Dawkins konnte sich den Rebound schnappen. Doch auch sein Versuch rollte am Ring entlang und fiel schließlich heraus. 

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    "Der Ball war ewig da oben, ich fühlte mich wie in der Zeitlupe", schilderte Dawkins, dessen Vater das Team trainiert und früher unter Duke-Coach Krzyzewski Assistenztrainer war.

    Statt des Außenseiters UCF sicherten sich am Ende Williamson und Co. das Ticket für das "Sweet 16" und trifft dort nun auf das an Position vier gesetzte Virginia Tech. 

  4. Das Wochenende ist vorbei, das nächste noch weit entfernt: Wer kennt ihn nicht, den Montags-Blues?

    Doch damit ist in dieser Fußball-Spielzeit Schluss - denn bei SPORT1 wird der Montag zum Fußball-Montag!

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    Das Fußball-Programm am 25. März:

    19.00 Uhr: Bundesliga Aktuell

    19.25 Uhr: FC Bayern Inside

    19.55 Uhr: Regionalliga LIVE: VfB Lübeck - TSV Havelse

    23.15 Uhr: Bundesliga Aktuell

    23.30 Uhr: 3. Liga Pur

  5. Weniger als zwei Minuten Anlaufzeit benötigte Marco Reus, um Deutschlands Sieg über die Niederlande in der EM-Qualifikation vorzubereiten. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

    Nachdem der Profi des BVB erst in der 88. Minute eingewechselt worden war, startete er in der 90. Minute blitzschnell in die Tiefe, leitete das Zuspiel vom ebenfalls eingewechselten Ilkay Gündogan in den Rückraum zu Nico Schulz weiter, der den Ball zum 3:2 (2:0) in letzter Minute einschob.

    "Es war ein großer Schritt nach vorne, wir haben aber noch einiges zu tun. Es ist trotzdem wichtig, so zu starten", sagte Reus nach der Partie in den Katakomben der Amsterdamer Johan-Cruyff-Arena. (Die Stimmen zum Spiel)

    Gestartet war die deutsche Nationalmannschaft jedoch ohne Reus. Bundestrainer Joachim Löw hatte den Offensivspieler von Borussia Dortmund zu Beginn überraschend nur auf der Bank Platz nehmen lassen.

    Reus will "Problem in den Griff" kriegen

    "Das Problem war, dass Marco Probleme mit dem Oberschenkel hatte und auch das Abschlusstraining nicht richtig durchziehen konnte", erklärte Löw anschließend die Personalentscheidung. "Deswegen haben wir gesagt: Wenn wir ins Risiko gehen müssen, dann bringen wir ihn - und nicht über die volle Spielzeit."

    Reus selbst sagte nach Abpfiff, dass er "seit Mittwoch, Donnerstag ungefähr ein bisschen muskuläre Probleme" hatte. Am Morgen des Spieltags habe er sich mit dem Bundestrainer geeinigt, "dass es erstmal besser ist, wenn ich von der Bank komme".

    Zu seiner Fitness sagte Reus: "Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht über 90 Minuten gehen konnte. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen das Problem in den Griff kriege und dann wieder ganz normal spielen kann."

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    Am Montag soll Reus untersucht werden. Für das kommende Bundesliga-Spiel des BVB am Samstag gegen den VfL Wolfsburg zeigte er sich aber optimistisch. (Bundesliga: Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg, Sa. ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

  6. Deutschland feiert im ersten EM-Qualifikationsspiel bei der Niederlande einen späten 3:2-Sieg. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

    Nach der Führung von Leroy Sane und Serge Gnabry schlug die Elftal nach der Pause zurück und erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. Deutschland erholte sich nach und nach von dem Schock und wurde gegen Ende des Spiels wieder stärker. (SERVICE: Tabellen der EM-Qualifikation)

    In den Schlussminuten war es dann der eingewechselte Marco Reus, der den Siegtreffer von Nico Schulz auflegte. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

    SPORT1 fasst die Stimmen von RTL und aus der Mixed Zone zusammen:

    Joachim Löw (Bundestrainer):"Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass wir hier beim sehr wahrscheinlich härtesten Konkurrenten drei Punkte mitnehmen. Ich glaube, die erste Halbzeit war von uns fußballerisch überragend."

    ... zur Schwächephase nach der Pause: "Der Treffer in der zweiten Halbzeit fiel zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Das hat Holland Aufwind gegeben. Heute hatten wir das Spielglück, das uns in den vergangenen Spielen gefehlt hat. Wir müssen die Kontrolle insgesamt besser behalten, die Bälle besser sichern. Aber wir sind bis zum Schluss im Spiel geblieben, daher Kompliment an die Mannschaft."

    ... ob er eine gewisse Genugtuung nach der Kritik empfinde: "Ich empfinde es gegenüber den Kritikern nicht als Genugtuung. Ich bin schon so lange dabei, mit Kritik weiß ich umzugehen. Ich kann Kritik gut filtern und einordnen. Ich empfinde manches auch gar nicht so als Kritik. Wir alle mussten im letzten Jahr einige Enttäuschungen wegstecken. Aber wenn die Mannschaft die Dinge so gut umsetzte, dann bin ich sehr positiv - egal, was außen herum passiert."

    ... über die Entwicklung der Mannschaft: "So ein Sieg zum Auftakt in Holland ist hilfreich für den Glauben in der neu formierten Mannschaft. Auch dieses Auf und Ab, das sie durchleben musste, ist wichtig für die Erfahrung. So ein Sieg hilft für die nächsten Wochen und Monate. Nichtsdestotrotz weiß ich, dass wir weiter arbeiten müssen."

    ... zum ersten Tor: "Der Pass von Nico von außen nach innen ist überragend. Flach gespielt, das haben wir in dieser Woche auch trainiert. Dass Leroy den so trifft, ist natürlich schön."

    ... über Gnabry: "Serge hat vorne wirklich sehr, sehr gut gespielt. Immer mal wieder den Ball behauptet gegen van Dijk, was ja nicht so einfach ist. Er hat auch mal seinen Körper eingesetzt."

    ... über die zweite Hälfte: "Es war klar, dass die Holländer umstellen. Sie haben uns früher attackiert, sie hatten auch nichts mehr zu verlieren. Wir haben die Ruhe verloren, hatten Ballverluste. Das ist auch der Prozess, den eine so junge Mannschaft durchläuft. Die Mannschaft hat den Glauben aber nicht verloren, dass wir das Spiel gewinnen können. Und mit einem guten Angriff haben wir die Entscheidung herbeigeführt."

    ... zu Einwechselspieler Reus: "Das Problem war, dass Marco Probleme mit dem Oberschenkel hatte und auch das Abschlusstraining nicht richtig durchziehen konnte. Deswegen haben wir gesagt: Wenn wir ins Risiko gehen müssen, dann bringen wir ihn - und nicht über die volle Spielzeit."

    "Erste Halbzeit war sensationell"

    Serge Gnabry: "Die erste Hälfte war sensationell von uns. Dann kommen wir in der zweiten Hälfte raus und bekommen direkt ein Gegentor nach Standard. Dann wackelt es ein bisschen, die bekommen Aufwind im eigenen Stadion. Das Tor zum Schluss von Nico war ganz wichtig für uns." 

    ... über sein Tor zum 2:0: "Ich hab es davor versucht außen vorbeizugehen, da hat mich van Dijk abgekocht. Dann gehe ich innen vorbei. Dass der so in den Winkel geht, ist natürlich traumhaft."

    Joshua Kimmich: "Das 3:2 ist wichtiger für uns, als wenn wir es 3:0 gewonnen hätten. Das Emotionale ist jetzt größer. Dass wir es am Ende gewinnen, ist für uns extrem wichtig."

    Marco Reus: "Entschieden habe ich es nicht, aber ich habe mitgeholfen, dass die Partie in die richtige Richtung ging. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr den Fußball gespielt, den wir in der ersten Halbzeit gespielt haben. Wir standen zu tief, haben die Holländer nicht mehr unter Druck gesetzt. Am Ende war es ein Lucky Punch. Wir haben richtig gute junge Spieler, die enorm Speed und Willen haben. Am Ende war es eine Willensleistung. Das zeigt schon den Charakter der Mannschaft. Für die Stimmung ist es unheimlich wichtig. Wir sind neu gestartet. Von daher war es enorm wichtig, dass wir hier beim großen Konkurrenten gewinnen – vielleicht verdient."

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    Schulz: "Habe alles auf den rechten Huf gelegt"

    Ilkay Gündogan:"Ein schönes Gefühl, auswärts in Amsterdam zu gewinnen, beim größten Konkurrenten in der Gruppe. Es war ein guter Start von uns in die EM-Quali. Der Sieg hat gezeigt, dass man das notwendige Glück auch erzwingen kann."

    ... über den Bruch im deutschen Spiel: "Wir hatten in der ersten Hälfte sehr gute Laufwegen und haben es geschafft, uns vom Druck der Holländer immer wieder zu befreien und haben steile Pässe nach vorne gespielt und so auch zwei Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit haben es die Holländer besser gemacht."

    ... über den Siegtreffer: "Marco hat da einen super Laufweg gemacht. Das kenne ich ja noch ein Stück weit von der BVB-Zeit. Ich brauchte ihn nur noch reinlegen. Dann haben Marco und Nico den Rest erledigt und den Sieg eingetütet."

    Nico Schulz (Torschütze):"Das fühlt sich sehr gut an. Der Sieg tut uns als Mannschaft sehr gut. Ich habe alles in meinen rechten Huf gelegt und der Ball ist reingegangen. Anfang der zweiten Halbzeit standen wir zu defensiv. Wir ziehen aus dem Spiel viel Selbstvertrauen."

    Toni Kroos: "Es war klar, dass es in der zweiten Halbzeit schwerer wird. Da haben wir es auch nicht mehr so souverän gemacht wie in der ersten Halbzeit. Insgesamt ist der Sieg nicht unverdient."

    ... über das Erfolgserlebnis: "Es tut definitiv gut, weil wir uns endlich mal belohnt haben. Es freut mich extrem für die Mannschaft, weil sie es schon früher verdient hätte. So kann es dieses Jahr weitergehen."

    Leon Goretzka: "Wenn man in unserer aktuellen Situation hier gewinnt, muss man das auf jeden Fall als positiv sehen. Sowas schweißt zusammen, sowas hilft auch bei einer Entwicklung."

    Neuer: "Tore nach der Pause waren ein Nackenschlag"

    Manuel Neuer: "Es ist positiv, dass wir ein Erfolgserlebnis haben und damit nach Hause fahren. Es ist viel über den Neuanfang gesprochen worden, dafür brauchte die Mannschaft ein Erfolgserlebnis, das haben wir zum Glück noch geschafft, aber es ist nur der erste Schritt. Wir wollen immer so ein Gesicht zeigen, müssen weiter an uns arbeiten, damit es keine Eintagsfliege war."

    ... zum späten Siegtor: "Das bedeutet sehr viel. Gerade in den vorangegangenen Duellen mit Holland hat es zuletzt oft uns in der Schlussphase erwischt. Ich hab dann schon gedacht, dass der Wendepunkt heute mal für uns kommt. Das ist natürlich schön, dass wir nach dieser zweiten Hälfte, in der wir zwei Gegentore bekommen."

    .. zu den verschiedenen beiden Hälften: "Wir haben uns schon in der ersten Hälfte schwergetan. Gerade dieses Eins-gegen-eins auf dem ganzen Platz, da haben wir Probleme gehabt. Aber wenn wir durchgekommen sind, dann waren wir gefährlich und haben die Tore gemacht. Die Tore nach der Pause waren dann natürlich ein Nackenschlag. Gerade für so eine junge Mannschaft ist das nicht so einfach, den Kopf frei zu haben, einfach so weiter zu spielen. Das war schwierig. Aber wir haben den Mut nicht verloren, alles versucht und zum Glück noch dieses Siegtor erzielt."

    ... über das Torwartduell: "Grundsätzlich interessiert eine öffentliche Meinung immer, aber ich muss mich auf meinen Job konzentrieren. Wie alle Torleute, wie der Marc, der Kevin, der Bernd, alles tolle Männer.

    Leroy Sane: "Das war ein sehr wichtiger Sieg. Gerade auch für das Selbstvertrauen nach allem, was so ablief. Es war ein schwieriges Spiel für uns. Wir haben eine junge Mannschaft und müssen natürlich noch einiges lernen. Im Großen und Ganzen war es ein sehr gutes Spiel."

    ... über das Zusammenspiel mit Gnabry: "Ich verstehe mich sehr gut mit Serge. Er ist ein sehr guter Fußballer, ein guter Junge. Wir haben auch schon in der U21 zusammengespielt. Es macht sehr viel Spaß, aber nicht nur mit ihm zusammenzuspielen, sondern mit dem ganzen Team."

    ... : "Wir haben gesagt, dass es ein Neuanfang ist. Wir haben eine super Qualität in der Mannschaft, müssen aber noch einiges einstudieren."

    Teammanager Oliver Bierhoff: "Es war ein wichtiger Sieg in einer Drucksituation. Das hilft, um die kommenden Spieler mit größerer innerer Ruhe und Sicherheit anzugehen."

  7. Die Einzelkritik von Niederlande und Deutschland zum Durchklicken:

    Deutschland startet mit einem 3:2-Erfolg bei der Niederlande in die EM-Qualifikation. Die vor dem Spiel durcheinander gewirbelte Elf von Bundestrainer Joachim Löw zeigte eine starke erste Halbzeit und ging verdient mit einem 2:0 in die Pause. (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

    Mit Beginn der zweiten Hälfte wurde die Elftal allerdings deutlich stärker und kam zum Ausgleich. Gegen Ende der Partie drehte die DFB-Elf wieder auf und erzielte kurz vor Schluss den Siegtreffer. (SERVICE: Tabellen der EM-Qualifikation)

    Bester Deutsche war der linke Außenverteidiger Nico Schulz. Der Hoffenheimer legte nicht nur das 1:0 auf, er erzielte kurz vor Schluss auch noch den erlösenden Siegtreffer.

    Bei Oranje überzeugte vor allem Lyon-Profi Memphis Depay. Er legte den Anschlusstreffer auf und erzielte das 2:2 selbst.

    SPORT1hat die Einzelkritik zu beiden Mannschaften.

  8. Leon Goretzka klatschte begeistert mit Nico Schulz ab, Matthias Ginter nahm den Matchwinner vor Freude in den Schwitzkasten. Der späte Siegtreffer des Hoffenheimers sorgte für ausgelassene Feierstimmung der stark verjüngten deutschen Nationalmannschaft auf dem Rasen der Amsterdamer Johan-Cruyff-Arena.

    "Ich habe alles in meinen rechten Huf gelegt und der Ball ist reingegangen", kommentierte Schulz sein Tor in der 90. Minute zum 3:2 (2:0) gegen die Niederlande bei RTL. "Der Sieg tut uns als Mannschaft sehr gut. Wir ziehen aus dem Spiel viel Selbstvertrauen." (SERVICE: Ergebnisse und Spielplan)

    Nach dem ersten Sieg beim Erzrivalen seit 23 Jahren kann die DFB-Auswahl den weiteren Aufgaben auf dem Weg zur Endrunde 2020 äußerst positiv entgegenblicken. (SERVICE: Tabellen der EM-Qualifikation)

    Die starken Leroy Sane (15.), Serge Gnabry (34.) hatten der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw eine vermeintlich komfortable Halbzeitführung beschert.

    Löw: "Wir haben den Glauben nicht verloren"

    Matthijs de Ligt (48.) und Memphis Depay (63.) bestraften mit ihrem zwischenzeitlichen Ausgleich die lange Zeit passive Spielweise der Gäste im zweiten Durchgang, doch der Hoffenheimer Schulz ließ die Gäste nach einem schönen Spielzug der eingewechselten Ilkay Gündogan und Marco Reus unter dem Strich nicht unverdient jubeln. Ihr nächstes Qualifikationsspiel bestreitet das neuformierte Löw-Team am 8. Juni in Weißrussland.

    "Die erste Halbzeit war klasse, wir das Spiel absolut unter Kontrolle gehabt. Der Treffer in der zweiten Halbzeit fiel zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. Es ist ein Prozess, den so eine junge Mannschaft durchläuft. Mit einem guten Angriff haben wir die Entscheidung noch herbeigeführt. Wir haben den Glauben nicht verloren. Heute hatten wir das Spielglück, das uns in den vergangenen Spielen gefehlt hat", sagte Löw. (Die Stimmen zum Spiel)

    Neuer: "Wendepunkt heute mal für uns"

    Kapitän Manuel Neuer ergänzte: "Gerade in den vorangegangenen Duellen mit Holland hat es uns zuletzt oft in der Schlussphase erwischt. Ich hab dann schon gedacht, dass der Wendepunkt heute mal für uns kommt. Das ist natürlich schön, dass wir nach dieser zweiten Hälfte, in der wir zwei Gegentore bekommen."

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    Löw überraschte in der Johan-Cruyff-Arena mit seiner Aufstellung. Der formstarke Marco Reus stand nicht in der Startelf, dafür machte der Bundestrainer mit Joshua Kimmich, Toni Kroos und Leon Goretzka die Mitte dicht. "Reus hat seit zwei Tagen Schmerzen im Oberschenkel. Das Risiko war zu groß", begründete Löw vor dem Anpfiff bei RTL seine Entscheidung.

    Im Gegensatz zum 0:3-Debakel in der Nations League an gleicher Stelle im Oktober und dem Länderspiel gegen Serbien am vergangenen Mittwoch (1:1) nahm Löw sieben Veränderungen in seiner Anfangsformation vor - und sein Team (Durchschnittsalter: 25,1 Jahre) zeigte ein neues Gesicht.

    Sane belohnt starken Start der DFB-Elf

    Gnabry prüfte schon nach zwei Minuten Jasper Cillessen im niederländischen Tor. Der erste Abschluss des Münchners hatte Signalwirkung. Die Doppelspitze Sane/Gnabry stellte die Defensive der Gastgeber um Virgil van Dijk mit ihrer Schnelligkeit und ihren Laufwegen immer wieder vor große Probleme. Unterstützung erhielt das Angriffs-Duo von Goretzka.

    Die Gäste belohnten sich nach einer Viertelstunde für ihren couragierten Auftritt. Kroos und Nico Schulz spielten Sane frei, der einen Ausrutscher von Gegenspieler de Ligt eiskalt zu seinem dritten Länderspieltor nutzte.

    Neuer pariert zweimal glänzend

    Die frühe Führung verlieh den Gästen zusätzliches Selbstvertrauen, auch wenn das hohe Pressing der Niederländer die deutschen Hintermannschaft um den neuen Abwehrchef Niklas Süle immer wieder Probleme bereitete. Auf Manuel Neuer war aber Verlass. Der zuletzt in die Kritik geratene Kapitän, der mit seinem 86. Länderspiel zu Torwart-Titan Oliver Kahn aufschloss, verhinderte mit zwei Glanzparaden gegen Ryan Babel den Ausgleich (25., 27.).

    Danach bekam die deutsche Mannschaft das Spiel wieder in den Griff. Gnabry erhöhte mit seinem Traumtor von der Strafraumgrenze in den Winkel. Thilo Kehrer (39.) und Sane (40.) scheiterten danach an Cillessen. Die niederländischen Fans verabschiedeten ihre Mannschaft mit Pfiffen in die Pause.

    Deutschland verschläft Wiederbeginn

    Das zeigte Wirkung. Angetrieben von Frenkie de Jong erhöhten die Gastgeber den Druck, die DFB-Auswahl stand nun sehr tief. Beim ersten Gegentreffer kam Innenverteidiger de Ligt zwischen Kehrer und Antonio Rüdiger zum Kopfball, Neuer war ohne Abwehrchance.  

    Oranje hielt das Tempo hoch, kombinierte nun flüssig, während die defensiv nun anfälligen Gäste nicht mehr für Entlastung sorgten. Die Folge war der Ausgleich durch Depay. Dem Spiel der Gäste fehlte in dieser Phase ein Anführer, der wieder Ordnung in die Aktionen brachte. Auch Kroos tauchte in der zweiten Hälfte ab. Nur ansatzweise befreite sich die DFB-Auswahl vom Druck der Niederländer.

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