Sport allgemeine News

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  1. 64 Minuten im DFB-Pokal, 62 Minuten in der Champions League, noch keine Minute in der Bundesliga: Mario Götze belastet seine aktuelle Situation offenbar erheblich.

    "Ich schaffe es nicht, das auszublenden", sagte der 26-Jährige vom Bundesligisten Borussia Dortmund nach dem Champions-League-Spiel in Brügge dem Magazin kicker. Die aktuelle Situation sei "eine Herausforderung".

    In der ersten Runde des DFB-Pokals beim Zweitligisten Greuther Fürth (2:1) war Götze in der 64. Minute beim Stand von 0:0 ausgewechselt worden. Beim 1:0 des BVB in der Champions League am vergangenen Dienstag in Brügge musste er nach 62 Minuten ebenfalls beim Stand von 0:0 vom Platz.

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    In der laufenden Bundesliga-Saison hat Götze in den bisherigen vier Begegnungen noch gar nicht gespielt, in der Partie am Samstag in Hoffenheim gehörte der Schütze des WM-Siegtores von 2014 überhaupt nicht zum Kader.

  2. Erster Sieg im vierten Bundesliga-Spiel: Bayer Leverkusen hat sich am Sonntag mit einem 1:0 gegen den FSV Mainz 05 aus seiner Krise befreien können. RB Leipzig kam bei Eintracht Frankfurt nicht über ein 1:1 hinaus und bleibt damit im Mittelfeld der Tabelle hängen.

    Beim Laver Cup wurde Deutschlands Jungstar Alexander Zverev zum Matchwinner für Team Europa im Duell mit Team World. Golf-Superstar Tiger Woods feierte derweil seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit April 2013.

    Am Abend will Loris Karius mit Besiktas den Lokalrivalen Fenerbahce in die Schranken weisen. Spannend zudem: In London kürt die FIFA den Weltfußballer des Jahres 2017/18. Ronaldo, Luka Modric und Mohamed Salah sind die Finalisten.

    Ab sofort bekommen Sie von SPORT1 zwei Mal am Tag das Wichtigste für Ihren Sport-Tag komprimiert zusammengefasst. Morgens liefern wir Ihnen die wichtigsten News aus der Nacht, blicken auf die Highlights des Tages voraus und sagen Ihnen, was Sie bei uns im TV und Digital nicht verpassen sollten. Am Abend fassen wir das wichtigste Geschehen des bisherigen Tages für Sie zusammen. Viel Spaß damit!

    Das ist passiert

    - Bundesliga: Bayer holt erste Punkte, RB stolpert

    Bayer Leverkusen hat nach zuletzt drei Niederlagen in Serie seinen ersten Sieg in dieser Bundesliga-Saison gefeiert. Gegen den FSV Mainz 05 gewannen die Rheinländer dank eines Treffers von Kai Havertz (62.) 1:0. Der FC Schalke 04 ist damit das einzig verbliebene Team ohne jeden Punkt auf dem Konto. Eintracht Frankfurt und RB Leipzig haben sich zum Abschluss des 4. Spieltags mit einem 1:1 getrennt.

    - Serie A: Ronaldo schießt Juventus zum Sieg

    Juventus Turin hat gegen Frosinone Calcio einen umkämpften 2:0-Erfolg eingefahren - dank Cristiano Ronaldo. Der Weltfußballer erzielte in der 81. Minute die Führung, Federico Bernardeschi machte in der Nachspielzeit alles klar (90.+4). Emre Can ersetzte den verletzten Sami Khedira. Der FC Barcelona brachte es unterdessen im katalanischen Derby gegen den FC Girona nur ein 2:2 zustande. Barca ging durch Lionel Messi in Führung (19.), kassierte in der Folge aber zwei Tore von Cristhian Stuani (45./61.). Gerard Pique sicherte immerhin noch einen Punkt (63.).

    - Tennis: Dank Zverev! Europa verteidigt Laver Cup

    Ausgerechnet Deutschlands Jungstar Alexander Zverev war der umjubelte Matchwinner für Team Europa beim Laver Cup! Der Weltranglistenfünfte aus Hamburg setzte sich in einem dramatischen Match mit 6:7 (3:7), 7:5 und 10:7 (Match-Tiebreak) gegen den Südafrikaner Kevin Anderson durch. Mit dem Sieg bescherte Zverev seinem Team die entscheidenden drei Punkte, die Team Europa uneinholbar mit 13:8 in Führung brachte.

    - Golf: Tiger-Mania! Woods holt Turniersieg

    Superstar Tiger Woods hat seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit April 2013 gefeiert. Eine durchwachsene Schlussrunde mit einem Schlag über Par reichte dem US-Amerikaner, um sich den Titel bei The Tour Championship in Atlanta zu sichern. Nach einer 65, einer 68 und einer weiteren 65 feierte Woods trotz einer 71 zum Abschluss seinen 80. Erfolg auf der PGA Tour. Damit liegt er nun nur noch zwei Siege hinter Rekordhalter Sam Snead.

    - NFL: Sieg für Eagles, Patriots verlieren

    Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers droht das Saisonaus. Der Quarterback musste kurz vor dem Ende der Partie gegen die Kansas City Chiefs (27:38) wegen einer Knieverletzung ausgewechselt und auf einem Golf-Kart abtransportiert werden. Die New England Patriots kassierten bereits ihre zweite Niederlage in Folge. Die Green Bay Packers unterlagen gegen die Washington Redskins 17:31, während sich die Philadelphia Eagles gegen die Indianapolis Colts ihre zwischenzeitlich verlorene Führung zurückholten und 20:16 gewannen. (Alle Ergebnisse der NFL 2018/19)

    Das passiert heute

    - FIFA kürt neuen Weltfußballer

    In London kürt die FIFA den Weltfußballer des Jahres. Zur Wahl standen der fünfmalige Gewinner Cristiano Ronaldo, der Ägypter Mohamed Salah und Luka Modric. Der kroatische Vize-Weltmeister hatte sich zuletzt bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres gegen Ronaldo und Salah durchgesetzt, was vor allem im Lager des Portugiesen für Unmut gesorgt hatte. Die Wahl unter Fans, Medienvertretern sowie Kapitänen und Trainern aller Nationalmannschaften endete am 10. August. SPORT1 begleitet die Zeremonie ab 20.30 Uhr im LIVETICKER.

    - Süper Lig: Karius im Derby gegen Fenerbahce

    In Istanbul dürfte es am Abend heiß hergehen: Fenerbahce empfängt Besiktas zum Stadtderby (Süper Lig: Fenerbahce - Besiktas ab 20 Uhr im LIVETICKER). Die Hausherren gehen als Tabellen-13. in die Partie, das Team um den deutschen Torwart Loris Karius ist Fünfter.

    - NFL: Steelers zu Gast in Tampa

    In der Nacht von Montag auf Dienstag stehen sich in der NFL die Tampa Bay Buccaneers und die Pittsburgh Steelers gegenüber. Los geht es an der Golfküste Floridas um 2.15 Uhr MESZ.

    Das sollten Sie sehen

    - Regionalliga: Werder Bremen gegen FC St. Pauli

    In der Regionalliga Nord nehmen es die U23-Mannschaften von Werder Bremen und dem FC St. Pauli miteinander auf. SPORT1 überträgt das Derby ab 20.15 Uhr LIVE im STREAM und TV (Vorberichte ab 19.55 Uhr). Die Gastgeber liegen nach zehn absolvierten Spielen auf dem dritten Tabellenplatz, die Hamburger sind Neunter.

    - Futsal: Deutschland trifft auf Georgien

    DeutschlandsFutsal-Nationalmannschaft startet in die neue Saison. SPORT1 zeigt die Partie gegen die Auswahl Georgiens ab 17.30 Uhr LIVE im Stream und TV. Gespielt wird in Hamburg.

    - Premier League: Highlights vom 6. Spieltag

    Manchester City triumphierte am Wochenende 5:0, Manchester United kam dafür nicht über ein 1:1 hinaus und der FC Chelsea erlebte eine Nullnummer. Der FC Liverpool fuhr ein 3:0, der FC Arsenal ein 2:0. SPORT1 fasst den 6. Premier-League-Spieltag ab 22.15 Uhr LIVE im TV und im Stream zusammen.

  3. Drei Tage nach der "Peinlich-Pleite" in der Europa League hat RB Leipzig in der Bundesliga die erhoffte Trotzreaktion verpasst.

    Das Team von Ralf Rangnick war mit dem 1:1 (0:1) bei Eintracht Frankfurt noch gut bedient – zumal Frankfurts möglicher Siegtreffer durch Filip Kostic (77.) wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde.  (Alle Ergebnisse des 4. Spieltags)

    "Das ärgert mich, weil man die Situation eigentlich gut hätte weiterlaufen lassen können. Es war kein Abseits. Der Linienrichter macht es sich da schwer", haderte Frankfurts Sport-Vorstand Fredi Bobic bei Sky.

    Video-Assistent kann nicht eingreifen

    Nachdem der Schiedsrichterassistent die Fahne gehoben hatte, pfiff Schiedsrichter Dr. Felix Brych die Situation ab, noch bevor Kostic' Schuss die Linie überschritten hatte. Dadurch konnte Videoassistent Günter Perl nicht mehr eingreifen. Bitter für Frankfurt: Kostic stand laut den TV-Bildern offenbar knapp nicht im Abseits. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    "Wenn du vor Vollendung der Situation abpfeifst, hast du ein Problem. In der engen Situation hätte der Linienrichter schon zurückziehen müssen", sagte Bobic und erinnerte an das letzte Heimspiel der Hessen, als eine vergleichbare Situation durch einen späteren Pfiff noch durch den Video-Schiri überprüft werden konnte.

    Gegen Leipzig erzielte Gelson Fernandes (26.)  die verdiente Führung für die Gastgeber, die nach der Pause von Emil Forsberg (54./Handelfmeter) egalisiert wurde. (SERVICE: Tabelle der Bundesliga)

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    "Unter dem Strich ist das ein korrektes Unentschieden", sagte Rangnick. "Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden, in der ersten haben wir wenig Zugriff bekommen."

    Orban spricht von "Charakter-Test"

    Vor allem vor der Pause hing Rangnicks Spielern der indiskutable Europacup-Auftritt gegen Bruderklub Red Bull Salzburg (2:3) noch in den Kleidern. "Nach dieser Nicht-Leistung war das ein Charakter-Test", sagte RB-Kapitän Willi Orban. Die große Wiedergutmachung blieb aber aus. Mit nur fünf Punkten hinken die Sachse auf Platz zehn weiter ihren Ansprüchen hinterher.

    "Wir wollten Stabilität, Mentalität und Leidenschaft haben", sagte Leipzigs Marcel Sabitzer. "Dass nicht alles klappt, ist nach der starken Verunsicherung durch das Salzburg-Spiel vielleicht ein bisschen zu verstehen."

    43.800 Zuschauer hatten in der Frankfurter Commerbank-Arena rasch bemerkt, wer unter der Woche Selbstvertrauen getankt hatte. Die Eintracht, die überraschend in Marseille gewann, machte den lebendigeren und spielfreudigeren Eindruck. Die Gäste hingegen wirkten ein wenig gehemmt - dabei hatte Trainer Rangnick sein Personal doch extra umgekrempelt.

    Rangnick verzichtet auf Augustin und Mukiele

    Auf sieben Positionen veränderte der 60-Jährige die Leipziger Startelf. Unter anderem waren Orban und Nationalspieler Timo Werner wieder dabei, Jean-Kevin Augustin und Nordi Mukiele standen aus disziplinarischen Gründen nicht im Kader.

    "Wir stehen im Verein für klare Prinzipien und mussten entsprechend reagieren", hatte Rangnick vor dem Spiel seine Maßnahmen begründet und ergänzt: "Vielleicht brauchen einige Spieler ein bisschen länger, um die Regeln zu verstehen, und müssen etwas häufiger auf die heiße Herdplatte fassen."

    Weil der Auftritt der Leipziger am Sonntag trotz Rangnicks Rotation auch nach dem Rückstand alles andere als erwärmend war, hätte Frankfurt zur Halbzeit eigentlich höher führen müssen.

  4. Peinlich, blamabel, desaströs, unterirdisch - ein Debakel für die Geschichtsbücher:

    Der Hamburger SV hat am 6. Spieltag in der 2. Bundesliga ein historisches 0:5-(0:3) gegen den SSV Jahn Regensburg erlitten und damit die Rückkehr an die Tabellenspitze krachend verpasst. (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Die Highlights des 5. Spieltags am Sonntag ab 19.30 Uhr bei "Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" im TV auf SPORT1

    "Wir sind völlig unter die Räder gekommen. Wir müssen uns auch nichts vormachen, wir haben schon die letzten Wochen nicht gut verteidigt. Es ist alles schief gelaufen, was hätte schieflaufen können. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll zu erklären", resümierte Offensivmann Aaron Hunt hinterher verbittert bei Sky.

    HSV-Coach Titz stellt sechsmal um 

    Die Hanseaten um Trainer Christian Titz, der sein Team gegenüber dem Nachholspiel in Dresden auf sechs Positionen verändert hatte, lieferten vor allem in der ersten Halbzeit eine erbärmliche Leistung ab.

    "Wir müssen das jetzt erst mal sacken lassen und dann klar analysieren. Beängstigend ist, dass wir so schwach verteidigt haben. Aber jetzt haben wir die Chance, das wieder geradezurücken", resümierte Titz mit Blick auf die anstehende Englische Woche und das Donnerstag-Spiel gegen Greuther Fürth.

    Anstelle des sechsten Pflichtspielsiegs in Serie wurde der HSV hart bestraft - vor allem durch 24-Minuten-Hattrick-Schütze Sargis Adamyan. (Alle Ergebnisse im Überblick)

    Der armenische Nationalstürmer nutzte zunächst einen katastrophalen Ballverlust von Keeper Julian Pollersbeck nach einem Rückpass (11.) von Gotoku Sakai. Nur zehn Minuten später klingelte es erneut im HSV-Tor, weil Adamyan mit einem von Leo Lacroix unglücklich abgefälschten Schuss traf.

    Hattrick-Schütze Adamyan schockt HSV 

    Auch danach hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen. Nach einem Freistoß auf den langen Pfosten übersprang Asger Sörensen die komplette Hamburger Hintermannschaft, legte auf Adamyan ab, der eiskalt aus kurzer Distanz abschloss.

    Die 42.000 Fans im Volksparkstadion wollten ihren Augen nicht trauen, als die Rothosen nach dem Seitenwechsel und trotz der Einwechslung von Pierre-Michel Lasogga für den völlig abgemeldeten Lewis Holtby weiterhin keine Aufholjagd an den Tag legen wollten. (SERVICE: Die Tabelle)

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    Mehr noch: Die Regensburger, die sich auf Rang 13 verbesserten, kamen sogar noch zu ihrem vierten und fünften Treffer. Nach einem abermaligen Standard verwandelte Marcel Correia sehenswert per Direktabnahme (53.).

    Danach sorgte Janne George mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (75.) für den Schlusspunkt beim eigentlichen Außenseiter, für den es der erste Auswärtssieg seit fünf Monaten (75.) war.

    Hunt verschießt Elfer kläglich - Fans flüchten

    Symptomatisch für das Fiasko der Hamburger, deren Fan-Massen mit Häme fluchtartig vorzeitig die Arena verließen: Hunt verschoss einen an ihm selbst durch Correia verschuldeten Strafstoß kläglich wie eine Rückgabe, die Jahn-Keeper Philipp Pentke mühelos parierte (41.). 

    Adamjan traf mit einem Distanzschuss (48.) noch den linken Außenpfosten für das Team von Trainer Achim Beierlorzer, das ballsicherer und kombinationsstärker war und sogar für ein noch höheres Resultat hätte sorgen können.

    Am Ende kam der Schlusspfiff für den HSV, der unter Titz zuvor noch nie fünf Tore kassiert hatte, einer Erlösung gleich.

    HSV nun vor Stadtderby gegen St. Pauli 

    "So können wir nicht weiterverteidigen, auch nicht in der 2. Liga", so Hunt, der Coach Titz für das Chaos in den Hamburger Reihen nicht verantwortlich machen wollte. "Wir tun uns seit Wochen schwer, da muss jetzt aus der Mannschaft etwas herauskommen."

    In dieser Verfassung dürfte der Bundesliga-Absteiger allerdings auch im Stadtderby in genau einer Woche gegen den FC St. Pauli chancenlos sein.

  5. Golf-Superstar Tiger Woods hat seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit April 2013 gefeiert.

    Eine durchwachsene Schlussrunde mit einem Schlag über Par reichte dem US-Amerikaner, um sich den Titel bei The Tour Championship in Atlanta zu sichern. Nach einer 65, einer 68 und einer weiteren 65 feierte Woods trotz einer 71 zum Abschluss seinen 80. Erfolg auf der PGA Tour. Damit liegt er nun nur noch zwei Siege hinter Rekordhalter Sam Snead.

    "Es fühlt sich surreal an, dass ich dieses Event gewonnen habe. Es war ein harter Tag mit vielen Emotionen. Ich musste sehr geduldig sein, aber ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis es wieder klappt", sagte Woods nach dem Turnier bei ESPN

    Mit drei Schlägen Vorsprung auf den Nordiren Rory McIlroy und den Engländer Justin Rose war Woods in den Schlusstag gegangen, die beiden Briten aber fielen weit zurück. Hinter Woods landeten letztlich seine Landsmänner Billy Horschel (-9) und Dustin Johnson (-7) auf den Rängen zwei und drei.

    Zumindest Rose durfte am Ende aber auch noch jubeln: Dank eines Birdies am letzten Loch sicherte er sich die Gesamtwertung im FedEx Cup.

    Am kommenden Wochenende nehmen Woods und Rose beide am prestigeträchtigen Ryder Cup zwischen USA und Europa teil. Woods erhielt von US-Teamkapitän Jim Furyk eine von drei Wildcards und gehört damit zum zwölf Mann starken Team der USA, das vom 28. bis 30. September vor den Toren von Paris seinen Titel erfolgreich verteidigen will. (Der Ryder Cup ab Freitag im LIVETICKER)

    SPORT1 hat den Schlusstag von The Tour Championship auf dem East Lake Golf Club von Atlanta im TICKER zum Nachlesen.

    Endstand:

    1. Tiger Woods, USA (-11)
    2. Billy Horschel, USA (-9)
    3. Dustin Johnson, USA (-7)
    4. Hideki Matsuyama, Japan (-6)
    4. Webb Simpson, USA (-6)
    4. Justin Rose, England (-6)

    +++ 23.58 Uhr: SCHLUSS! AUS! ENDE! +++

    Es ist perfekt! Tiger Woods gewinnt mit einem Par auf dem 18. Loch The Tour Championship und feiert seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit 2013. Begleitet von "Tiger, Tiger"- und "USA, USA"-Rufen steht Woods auf dem Grün - und scheint den Tränen nahe.

    Auch Justin Rose darf jubeln: Der Engländer sichert sich mit einem Birdie am letzten Loch den Sieg in der Gesamtwertung des FedEx Cup.

    +++ 23.46 Uhr: Letztes Loch für den Tiger +++

    Mit einem Par auf der 17 macht Woods den wohl endgültig entscheidenden Schritt zum ersten Turniersieg seit 2013. Selbst mit einem Bogey am letzten Loch wäre ihm der Sieg in Atlanta nicht mehr zu nehmen.

    +++ 23.39 Uhr: Woods macht es spannend +++

    Mit zwei Bogeys an der 15 und der 16 sorgt Woods noch mal für Spannung!

    Horschel ist inzwischen mit neun unter Par im Clubhouse angekommen, Woods liegt zwei Löcher vor dem Ende bei -11. Außer Horschel kann ihm aber niemand mehr gefährlich werden.

    +++ 22.55 Uhr: Sieg für Woods zum Greifen nah +++

    Die 13 scheint für Woods zur Glücksnummer zu werden: Mit einem Birdie an der 13 verbessert sich der US-Star wieder auf 13 unter Par - der Sieg ist ihm spätestens jetzt kaum noch zu nehmen.

    Denn hinter ihm lassen die Verfolger reihenweise Federn, auf dem zweiten Platz liegt mittlerweile Woods' Landsmann Billy Horschel. Der hat allerdings schon fünf Schläge Rückstand und nur noch zwei Löcher zu spielen.

    +++ 22.16 Uhr: Erstes Bogey für Woods +++

    An der 10 erwischt es Woods dann doch zum ersten Mal: Nach einem Bogey steht der Spitzenreiter jetzt nur noch bei zwölf Schlägen unter Par. Aber noch kein Grund zur Sorge: Auch Rose hat zwischenzeitlich gepatzt, sich an der 9 ein Bogey geleistet.

    Woods führt damit immer noch mit vier Schlägen Vorsprung, sein 80. Sieg auf der PGA-Tour scheint ihm weiterhin kaum zu nehmen.

    +++ 21.51 Uhr: Woods wackelt an der 8 +++

    Rose rückt Woods wieder etwas auf die Pelle: Mit einem Birdie an der 8 verbessert sich der Engländer wieder auf -9 und ist damit wieder bis auf vier Schläge am Führenden dran.

    Dann landet auch noch Woods' erster Schlag an der 8 im Bunker - aber die Hoffnungen auf einen größeren Patzer des US-Amerikaners gehen für seine Verfolger nicht in Erfüllung. Den zweiten Schlag befördert Woods aus dem Sand aufs Grün und am Ende steht das siebte Par in Folge.

    +++ 21.07 Uhr: Woods' Konkurrenten patzen +++

    Ohne eigenes Zutun kommt Tiger Woods dem Sieg wieder ein Stück näher! Justin Rose spielt an der 5 ein Bogey, Rory McIlroy patzt sogar an der 4 und an der 5.

    Woods dagegen steht nach dem fünften Loch immer noch bei eins unter Par auf der Schlussrunde - und insgesamt bei -13. Rose fällt zurück auf -8, McIlroy auf -7. So setzen die beiden Briten den Spitzenreiter nicht unter Druck.

    +++ 20.45 Uhr: Johnson klettert - Woods souverän +++

    Dustin Johnson spielt an den ersten sechs Löchern ordentlich auf, liegt bei zwei unter Par für den Tag und verbessert sich auf den geteilten vierten Platz.

    Woods hat seinem Birdie am ersten Loch zwei Par folgen lassen. Da Rose und McIlroy noch kein Birdie gelungen ist, hat der Führende weiterhin vier Schläge Vorsprung auf die Verfolger.

    +++ 20.21 Uhr: Traumstart für Woods! +++

    Tiger Woods und Rory McIlroy sind als letzter Flight auf die Schlussrunde gegangen - und der US-Superstar erwischt einen perfekten Start! Am ersten Loch gelingt Woods direkt ein Birdie, die Verfolger McIlroy und Rose müssen sich mit einem Par begnügen.

    Damit steht Woods jetzt bei 13 unter Par, Rose und McIlroy liegen jeweils vier Schläge zurück.

    +++ 19.38 Uhr: Justin Thomas klettert +++

    Als geteilter Neunter auf die Runde gegangen, hat sich der US-Amerikaner Justin Thomas mit einem Birdie an der 2 auf den geteilten sechsten Platz nach vorne geschoben. Die bislang beste Bilanz des Tages hat der Australier Cameron Smith, der nach sechs Löchern bei drei unter Par steht und sich so aktuell auf insgesamt einen Schlag unter Par verbessert.

    +++ 18.47 Uhr: Erste zehn Spieler unterwegs +++

    Zehn Spieler sind inzwischen auf dem Kurs, der Italiener Francesco Molinari ist allerdings bisher der Einzige, der für den Tag bei unter Par steht. Mit einem Birdie am dritten Loch verbessert er sich insgesamt auf drei über Par.

    +++ 18.21 Uhr: Wer soll Woods noch stoppen? +++

    Interessante Statistik zu Tiger Woods: 23 Mal ging der US-Amerikaner in seiner Karriere mit mindestens drei Schlägen Vorsprung auf die Schlussrunde eines PGA-Tour-Turniers - kein einziges Mal gab er einen solchen Vorsprung noch aus der Hand!

    Bleibt das heute so, wäre Woods der zweite Golfer in der Geschichte der PGA Tour, der 80 Turniere für sich entscheiden konnte. Rekordhalter Sam Snead steht bei 82 Siegen.

    +++ 18.04 Uhr: Los geht's in Atlanta +++

    Phil Mickelson und Patrick Reed haben die Schlussrunde im East Lake Golf Club von Atlanta eröffnet: Reed startet mit einem Par am ersten Loch in den letzten Tag, Mickelson leistet sich einmal mehr ein Bogey und steht nun schon bei +12.

    +++ Tee Times der Sieganwärter +++

    Die Schlussrunde in Atlanta beginnt um 11.45 Uhr Ortszeit, also um 17.45 Uhr deutscher Zeit, mit den abgeschlagenen Patrick Reed (+8) und Phil Mickelson (+11).

    Die Sieganwärter gehen rund zwei Stunden später auf ihre letzte Runde: Paul Casey (-5) und Jon Rahm (-6) um 19.45 Uhr deutscher Zeit, Kyle Stanley (-6) und Justin Rose (-9) zehn Minuten später. Um 20.05 Uhr deutscher Zeit schlagen schließlich Rory McIlroy (-9) und Tiger Woods (-12) ab.

    +++ Leaderboard vor der Schlussrunde +++

    1. Tiger Woods, USA (-12)
    2. Rory McIlroy, Nordirland (-9)
    2. Justin Rose, England (-9)
    4. Kyle Stanley, USA (-6)
    4. Jon Rahm, Spanien (-6)
    6. Paul Casey, England (-5)
    6. Tony Finau, USA (-5)
    6. Billy Horschel, USA (-5)
    9. Aaron Wise, USA (-4)
    9. Dustin Johnson, USA (-4)
    9. Gary Woodland, USA (-4)
    9. Xander Schauffele, USA (-4)
    9. Justin Thomas, USA (-4)

    +++ Besonderes Turnier +++

    The Tour Championship ist aus verschiedenen Gründen kein Golfturnier wie jedes andere: Nur die 30 Profis, die über die Saison hinweg die meisten Punkte für die Wertung des FedEx Cups gesammelt haben, sind qualifiziert. Aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes gibt es auch keinen Cut, alle 30 Golfer spielen alle vier Runden.

    Auch das Preisgeld kann sich sehen lassen: Mit einer Summe von neun Millionen US-Dollar ist es eines der höchstdotierten Turniere der Welt.

  6. "Ich kann mir ganz schwer vorstellen, dass sie mal ein Spiel verlieren. Das geht nicht nur Schalke 04 so. Das geht auch den Kollegen so, die über uns stehen. Die sehen es genauso."

    Es sind Worte wie die von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, die im Kern ausdrücken, mit welchem Problem sich die Bundesliga momentan konfrontiert sieht. Es ist die Übermacht des FC Bayern und die Ohnmacht seiner Herausforderer. 

    Wenn selbst Vizemeister Schalke, wie am Samstagabend bei der 0:2-Heimpleite gegen den deutschen Meister geschehen, im Grunde chancenlos ist, gibt das zu denken. Zu Recht stellte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem vierten Sieg im vierten Ligaspiel fest: "Wir haben es wirklich sehr, sehr gut gemacht. Es war eine Demonstration."

    Übermacht Bayern: SPORT1 analysiert, warum die Münchner derzeit (noch) keiner stoppen kann.

    Kader

    16 gesunde Feldspieler stehen Niko Kovac aktuell nur zur Verfügung. Klein, aber fein. Durchgehende Extraklasse auf allen Positionen.

    Nach den Verletzungen von Kingsley Coman, Corentin Tolisso und Rafinha sind die Bayern trotzdem auf nahezu jeder Position doppelt besetzt. Der Trainer setzt bekanntermaßen auf Rotation, signalisiert damit auch den Nicht-Stammspielern, dass sie jederzeit ihre Chance bekommen und mit Einsatzzeit rechnen können.

    Das schürt den Konkurrenzkampf, kein Spieler kann sich auch nur eine Minute ausruhen. Auch ein Grund, warum selbst Franck Ribery stinkig ist, wenn er in der 84. Minute auf Schalke raus muss.

    Dominantes Spiel

    Von der leidigen Ballbesitz-Diskussion im Sommer (zeitgemäß oder nicht?) haben sich die Münchner nicht anstecken lassen. Sie profilieren sich über eben jenen Ballbesitz, eine hohe Passquote und die aktuelle Fähigkeit, im richtigen Moment auf Offensive zu schalten.

    Im Schnitt hatten sie in bisher vier Ligaspielen 66 Prozent Ballbesitz. Auffällig ist auch, wie die Bayern von Beginn an Vollgas geben und den Gegner unter Druck setzen - auch auf Schalke.

    "Wie Bayern losgelegt hat, da schaut man schon mit Ehrfurcht hin", sagte Heidel: "Die Überlegenheit der Bayern ist in allen Bereichen frappierend. Das ist einfach eine Weltklasse-Mannschaft."

    Hünen-Abwehr

    Stets abwechselnd besetzen die Nationalspieler Süle (1,95 Meter/97 Kilo), Boateng (1,92 Meter/90 Kilo) und Hummels (1,91 Meter/92 Kilo) die Innenverteidigung der Bayern. Und was machte Schalke? Probierte es zumeist mit langen Bällen und wunderte sich, dass diese abgefangen wurden.

    "Wir haben es nicht geschafft, an Süle und Hummels vorbeizukommen. Die beiden waren schwer zu überspielen. Wir haben es über die Sechs versucht, mit Long-Line-Bällen der Außenverteidiger und gewissen Chip-Bällen hinter die Kette. Das haben sie aber alles weggeköpft", stellte S04-Trainer Domenico Tedesco fest.

    Warum also forcierte er nicht das Kurzpassspiel? Weil den Königsblauen auch schlichtweg die spielerische Klasse fehlt, den Spielaufbau in die Hand zu nehmen. Auch die vorherigen Bayern-Gegner Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim kamen kaum ins Spiel und gaben die Bälle, wenn sie sie mal hatten, viel zu schnell her.

    Auffällig ist aber, dass die Bayern-Hünen nicht durchgängig ohne Fehler spielen. Hummels etwa, sofern er denn mal in Bedrängnis kommt und angelaufen wird, hat in seinem Spiel immer mal wieder Fehlpässe drin - auch auf Schalke. Auch Süle und Boateng lassen sich durchaus unter Druck setzen. Die Gegner trauen sich aber viel zu selten, die Bayern-Defensive anzupressen.

    Gegenpressing

    Offensichtlich ist, wie heiß die Bayern derzeit auf die Balleroberung sind. Schalke hatte bei eigenem Ballbesitz kaum Zeit, um mal durchzuatmen. "Ich muss die komplette Mannschaft loben, was wir offensiv gemacht haben, aber auch defensiv gegen den Ball. Wir haben ganz schnell die Bälle zurückgeholt, die wir vorne verloren haben", sagte Kovac anerkennend.

    Wie das auf dem Platz aussieht: Gegenspieler werden beim eigenen Ballverlust direkt angelaufen, teilweise gedoppelt. Vor allem Alaba und Kimmich setzen auf den Flügeln direkt zu. Vorne gibt oftmals Müller das Kommando zum Anlaufen. Der Lohn: Im Schnitt gewannen die Münchner in bisher vier Ligaspielen 55 Prozent ihrer Zweikämpfe.

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    Dass die Bayern derart aggressiv gegenpressen, ist vor allem ein Verdienst von Kovac, der eben dieses Verhalten auch in der Vorbereitung immer wieder trainieren ließ. Zudem wird das laufintensive Spiel der  Bayern durch ihre Fitness gefördert. Bereits jetzt zahlt sich aus, dass die Bayern in der Vorbereitung knüppelhart schufteten.

    Grätschende Edeltechniker

    Wer glaubt, dass die Bayern durchweg in Schönspielerei aufgehen, täuscht sich. Kovac hat es sogar geschafft, dass Edeltechniker wie Thiago oder James nahezu keinen Zweikampf scheuen.

    Sie grätschen, nehmen die Kopfballduelle defensiv wie offensiv an und zeigen ein hohes Laufpensum. Auch deshalb avanciert Thiago immer mehr zur echten Waffe im defensiven Mittelfeld und auch deshalb macht sich James (zwei Tore und ein Assist in den letzten drei Ligaspielen) unverzichtbar.

    Bank-Lust statt Mega-Frust

    Kovac parkt seine Stars regelmäßig auch mal auf der Ersatzbank. Nicht, um sie für Fehler abzustrafen wie er zuletzt selbst klar machte. Vielmehr gönnt er seinen Spielern auch mal Ruhepausen. Da aber selbst Oldies wie Robben und Ribery insgeheim keine Lust auf Pausen haben, brennen sie auf ihre Einsätze. Kritik an den Kovac-Maßnahmen gibt es derzeit nicht.

    Selbst Spieler mit kaum Einsatzzeiten wie Sandro Wagner halten sich zurück. Niemand meckert öffentlich. Würde auch nichts bringen, denn Kovac fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Die Bayern-Stars wissen das. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig als die Rotation zu akzeptieren und Gas zu geben.

    "Der Trainer macht es sehr gut mit der Rotation. Die Spieler ziehen gut mit. Wir haben eine gute Atmosphäre. Daher kommen solche Ergebnisse raus", sagt Salihamidzic.

    Schwächen?

    Die Bayern haben, man glaubt es kaum, aber auch Schwächen. Immer dann, wenn sie einen Gang runterschalten oder den Hang zur Überheblichkeit haben, lassen sie ihre Gegner ins Spiel kommen - wie auf Schalke.

    Mal spielte Hummels mit dem Außenrist Pässe ins Nichts oder unbedrängt in den Fuß des Gegenspielers (26. Minute zu Uth), mal trennte sich Thiago in der eigenen Hälfte zu langsam vom Ball und verhaspelte sich im Zweikampf. Leisten sich die Bayern wie in Stuttgart indes kaum einen Fehler wie in Stuttgart, ist der Gegner chancenlos.

    Und dann ist es, wie Heidel sagt, tatsächlich schwer vorstellbar, dass sich die Münchner in naher Zukunft in der Bundesliga bezwingen lassen.

  7. Was ist denn nur mit den New England Patriots los? Der Super-Bowl-Finalist kassierte bei den Detroit Lions eine klare 10:26-Niederlage.

    Nach der Niederlage in der vergangenen Woche gegen die Jacksonville Jaguars ist es bereits die zweite Pleite in Folge für die Patriots, die nach drei Spielen erst einen Sieg auf dem Konto haben (Hier zum NFL Spielplan 2018/19).

    Lions legen Patriots-Offensive lahm

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    Beim großen Wiedersehen zwischen Lions-Coach Matt Patricia und seinem ehemaligen Team, hatte Patriots-Superstar Tom Brady nicht seinen besten Tag erwischt.

    Der Quarterback brachte nur 14 von 26 Pässen für 133 Yards an den Mann. Neben einem Touchdown-Pass über 10 Yards wurde er auch einmal von Detroits-Spieler Darius Slay intercepted.

    Für die Lions reichte es Rob Gronkowski intensiv zu beschatten und somit weitgehend aus dem Spiel zu nehmen, um das Offensivspiel der Patriots lahm zu legen.

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    Viele alternative Anspielstationen hat New England aktuell nicht, da die Patriots neben Julian Edelman auch auf den noch nicht ausreichend fitten Neuzugang Josh Gordon verzichten mussten. Auch das Laufspiel der Patriots blieb mit nur 89 Yards deutlich unter seinen Möglichkeiten.

    Patriots bereits gehörig unter Druck

    Die Patriots empfangen am nächsten Sonntag die noch ungeschlagenen Miami Dolphins zum Division-Kracher. Mit einer Niederlage gegen den direkten Konkurrenten würden die Playoffs für das erfolgsverwöhnte Team aus Foxborough vorerst in weite Ferne rücken.

    Patricia hingegen, der 14 Jahre lang an der Seite von Bill Belichick bei den Patriots verantwortlich war, feierte mit den Lions nach zwei Niederlagen zum Saisonbeginn seinen ersten Sieg als Head-Coach in der NFL.

    Rams siegen im Battle of L. A.

    Die Los Angeles Rams haben das erste Duell zwischen zwei Teams aus Los Angeles seit 1994 für sich entscheiden können. Das Team um Star-Runningback Todd Gurley konnte durch das überraschend deutliche 35:23 den dritten Sieg in Folge einfahren. Quarterback Jared Goff glänzte mit drei Touchdown-Pässen.

    Wieder in die Spur gefunden haben unterdessen die Seattle Seahawks. Russell Wilson führte die Seattle Seahawks mit zwei Touchdown-Pässen beim 24:13 gegen die Dallas Cowboys zum ersten Saisonsieg.

    Zuvor setzten sich bereits die New Orleans Saints in einem Offensiv-Spektakel mit 43:37 in der Overtime gegen die Atlanta Falcons durch und die Green Bay Packers mussten sich ohne den deutsche Receiver Equanimeous St. Brown den Washington Reskins mit 17:31 geschlagen geben.

    Bereits in der Nacht zum Freitag konnten die Cleveland Browns zum ersten Mal seit 635 Tagen wieder ein NFL-Spiel gewinnen. Mit 21:17 triumphierte das Team aus Ohio gegen die New York Jets.

    49ers bangen um Garoppolo

    Drama hingegen bei den San Francisco 49ers: Bei der 27:38 Niederlage in Kansas City musste Quarterback knapp sechs Minuten vor Ende des Spiels wegen einer Knieverletzung abtransportiert werden.

    49ers-Coach Kyle Shanahan erklärte nach dem Spiel, dass der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestehe. Eine Untersuchung am Montag soll endgültigen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

    Die Ergebnisse im Überblick:

    Cleveland Browns – New York Jets 21:17

    Atlanta Falcons – New Orleans Saints: 37:43 n. V. 

    Baltimore Ravens – Denver Broncos: 27:14

    Carolina Panthers – Cincinnati Bengals 31:21

    Houston Texans – New York Giants: 22:27

    Jacksonville Jaguars – Tennessee Titans: 6:9

    Kansas City Chiefs – San Francisco 49ers: 38:27

    Miami Dolphins – Oakland Raiders: 28:20

    Minnesota Vikings – Buffalo Bills: 6:27

    Philadelphia Eagles – Indianapolis Colts: 20:16

    Washington Redskins – Green Bay Packers: 31:17

    Los Angeles Rams – Los Angeles Chargers: 35:23

    Arizona Cardinals – Chicago Bears: 14:16

    Seattle Seahawks – Dallas Cowboys: 24:13

    Detroit Lions – New England Patriots: 26:10

    Dienstag 25. September: 

    Tampa Bay Buccaneeers - Pittsburgh Steelers: 2.15 Uhr

  8. Ausgerechnet Deutschlands Jungstar Alexander Zverev war der umjubelte Matchwinner für Team Europa beim Laver Cup in Chicago! 

    Der Weltranglistenfünfte aus Hamburg setzte sich in einem dramatischen Match mit 6:7 (3:7), 7:5 und 10:7 (Match-Tiebreak) gegen den Südafrikaner Kevin Anderson durch.

    Mit dem Sieg bescherte Zverev seinem Team die entscheidenden drei Punkte, die Team Europa uneinholbar mit 13:8 in Führung brachte und damit das letzte Einzel des Tages zwischen Novak Djokovic und Nick Kyrgios überflüssig machten.

    Zverev von Federer, Djokovic erdrückt

    Nach verwandeltem Matchball sank ein überglücklicher Zverev zu Boden, während seine Teamkollegen um Djokovic, Roger Federer, Grigor Dimitrov sowie Kapitän Björn Borg auf ihn zustürmten und sich auf ihn warfen.

    "Es war ziemlich gut, bis ich etwa 600 Kilo auf meinen Schultern hatte. Ich dachte nur 'Geht zur Hölle runter von mir'", scherzte Zverev über die Jubelszenen, ehe er anfügte: "Nein, es war gut. Es war natürlich ein unglaubliches Gefühl."

    Dabei hatte der Abend für Zverev und Federer noch alles andere als gut angefangen. Der 21-Jährige verlor das Doppel mit seinem Idol Federer gegen das US-Duo John Isner und Jack Sock mit 6:4, 6:7 (2:7), 9:11.

    Im Match-Tiebreak hatten Zverev/Federer sogar zwei Matchbälle vergeben. Was die Niederlage umso bitterer machte: Team Europa geriet durch die dritte Niederlage in Folge erstmals bei der Veranstaltung zwischenzeitlich mit 7:8 in Rückstand.

    Federer bringt Europa zurück auf Siegerstraße

    Und um ein Haar wäre es fast noch schlimmer gekommen: Federer stand in der folgenden Einzel-Partie gegen Isner am Rande eine Niederlage. Bereits im zweiten Satz musste er beim Stande von 5:6 einen Matchball abwehren, im Tiebreak gelang ihm dies ein weiteres Mal mit einem Wahnsinns-Rückhandwinner.

    Im Match-Tiebreak verspielte Federer zwischendurch eine klare Führung, ehe er das Match doch noch zu seinen Gunsten entschied. Nach dem Matchball zum 6:7 (5:7), 7:6 (8:6) und 10:7 warf sich in der Kabine ein erleichterter Zverev vor Freude auf den Boden.

    Denn damit stand fest, dass Zverev den Laver Cup nicht verlieren, wohl aber für Team Europa gewinnen konnte. Eine Aufgabe, die er in einem hochklassigen Match mit Bravour meisterte. Zverev darf sich wie alle anderen Mitglieder des Siegerteams über je 250.000 Dollar freuen.

    Für Europa war es der zweite Triumph bei der zweiten Ausgabe - im nächsten Jahr kehrt der Laver Cup nach Europa zurück. Dann findet der Laver Cup in Genf - also Federers Heimat Schweiz - statt.

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