Sport allgemeine News

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  1. Kolumbiens Fußball-Nationaltrainer Jose Pekerman widmete den 3:0 (1:0)-Sieg gegen Polen bei der WM in Russland dem gesperrten Verteidiger Carlos Sanchez, der Morddrohungen erhalten hatte. "Er macht eine harte Zeit durch", sagte der Coach über den Abwehrspieler, der bei der 1:2-Auftaktniederlage gegen Japan bereits in der dritten Minute wegen absichtlichen Handspiels vom Platz gestellt worden war: "Wir teilen diesen Sieg mit ihm, die ganze Mannschaft fühlt mit ihm."

    In einem Tweet war Sanchez neben dem 1994 ermordeten Nationalspieler Andres Escobar abgebildet worden, darunter stand der Satz: "Ich schlage dir einen Traum vor." Die Polizei versucht, über Spezialisten für Cyberkriminalität herauszufinden, wer hinter dem Twitter-Account Humo Aguila steckt. Bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung des Eintrags war der Account wieder gelöscht worden. 

    Escobar vor 24 Jahren erschossen

    Vor 24 Jahren war Escobar zehn Tage nach seinem Eigentor, das zum Vorrunden-Aus bei der WM in den USA führte, in Medellin erschossen worden. "Wir haben bestimmte Informationen bekommen", sagte Pekerman über die Drohungen gegen Sanchez: "Der Spieler war tief getroffen. Ob es bestätigt ist oder nicht, es ist etwas, das extrem schmerzhaft ist."

  2. Die ganze Handball-Welt fiebert der nächsten Weltmeisterschaft entgegen. Vom 9. bis 27. Januar 2019 findet das Turnier in Deutschland und Dänemark statt. Alle Teams wollen dabei einen dritten französischen Triumph in Folge verhindern.

    Am Montag ab 12.30 Uhr wird im Rathaus von Kopenhagen bei der Auslosung geklärt, wer in den vier Vorrundengruppen gegeneinander antreten muss. 21 der 24 Mannschaften stehen bereits fest, die drei fehlenden Plätze werden durch die panamerikanische Meisterschaft in Grönland ausgespielt.

    Eine Partie der WM wurde bereits festgelegt. Im Eröffnungsspiel am 10. Januar in Berlin wird Deutschland aber nicht auf das sportlich qualifizierte Südkorea, sondern auf eine gesamtkoreanische Mannschaft treffen. Auf der Einladungsliste stehen politische Schwergewichte wie Bundeskanzlerin Angela Merkel und die beiden Präsidenten Kim Jong Un (Nord) und Moon Jae In (Süd).

    Ebenfalls mit dabei ist dank einer Wildcard Japan, das vom ehemaligen Bundestrainer Dagur Sigurdsson trainiert wird.

    Auslosung der Handball-WM 2019 im Ticker

    Die Austragungsorte der WM sind Hamburg, Berlin, Köln und München in Deutschland sowie Herning und Kopenhagen in Dänemark.

    Die deutsche Nationalmannschaft bestreitet ihre Vorrundenspiele in der Mercedes-Benz Arena in Berlin, zweiter Vorrundenstandort in Deutschland ist die Olympiahalle in München. Eine der zwei WM-Hauptrunden wird in der LANXESS arena Köln stattfinden.

    Die Halbfinals werden in der Hamburger Barclaycard Arena ausgetragen, während in Herning’s Jyske Bank Boxen das Finale stattfindet.

    Die bereits feststehenden Teilnehmer:

    Gastgeber: Dänemark und Deutschland

    Weltmeister 2017: Frankreich

    Europameister 2018: Spanien

    Teilnehmer aus Europa: Schweden, Kroatien, Russland, Norwegen, Ungarn, Österreich, Mazedonien, Serbien, Island

    Teilnehmer aus Afrika: Tunesien, Ägypten, Angola

    Teilnehmer aus Asien: Katar, Bahrain, Südkorea, Saudi Arabien

    Wildcard: Japan

    So können Sie die Auslosung verfolgen:

    Im Liveticker auf SPORT1

    Im Stream auf handball1.com

  3. Mensur Suljovic hat die erste Ausgabe der Danish Darts Open in Kopenhagen gewonnen. Der Österreicher setzte sich im Finale des achten von insgesamt 13 Turnieren der PDC European Tour gegen Simon Whitlock mit 8:3 durch.

    Der 46-Jährige dominierte die Partie gegen seinen australischen Widersacher über weite Strecken. Lediglich zu Beginn konnte Whitlock dem Gegenwind standhalten, spätestens nach dem fünften Leg war seine Gegenwehr jedoch gebrochen.

    Für "The Gentle" war der Triumph in Kopenhagen der erste Sieg auf der European Tour. Größter Erfolg bislang war das Erreichen des Finals bei den European Darts Championship 2016.

    Auf dem Weg zum Titel hatte der Wiener unter anderem Peter Wright, seines Zeichens die Nummer zwei der Welt, ausgeschaltet. In zehn Legs ließ er dem Schotten am frühen Abend im Viertelfinale keine Chance.

    Deutsche Starter um Hopp enttäuschen

    Überraschend früh verabschiedete sich Michael van Gerwen von den Zuschauern in der dänischen Hauptstadt. Der Weltranglistenerste verlor sein Drittrundenmatch gegen den Nordiren Brendan Dolan mit 4:6.

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    Auch für die deutschen Starter lief es bei der Premiere in den Bröndby Hallen eher enttäuschend: Max Hopp scheiterte in der zweiten Runde an Mervyn King, der im weiteren Turnierverlauf Weltmeister Rob Cross in die Schranken wies. Dragutin Horvat und Martin Schindler hatten sich bereits in Runde eins aus dem Turnier verabschiedet.

    Die Ergebnisse im Überblick:

    3. Runde (Best of 11 Legs)

    Peter Wright 6:1 Gerwyn Price
    Mensur Suljovic 6:5 Darren Webster
    Joe Cullen 6:4 James Wade
    Adrian Lewis 6:4 Stephen Bunting
    Rob Cross 5:6 Mervyn King
    Ricky Evans 5:6 Simon Whitlock
    Darius Labanauskas 5:6 Steve West
    Michael van Gerwen 4:6 Brendan Dolan

    Viertelfinale (Best of 11 Legs)

    Peter Wright 4:6 Mensur Suljovic 
    Joe Cullen 2:6 Adrian Lewis
    Mervyn King 4:6 Simon Whitlock
    Steve West 6:3 Brendan Dolan

    Halbfinale (Best of 13 Legs)

    Mensur Suljovic 7:6 Adrian Lewis
    Simon Whitlock 7:4 Steve West

    Finale (Best of 15 Legs)
    Mensur Suljovic 8:3 Simon Whitlock

  4. Mit der Aussage, dass Thomas Müller immer spielen müsse, versah Trainer-Legende Louis van Gaal den damals 21-jährigen Müller einst in München mit dem Etikett der Unantastbarkeit.

    Mit eben jener Unantastbarkeit muss in der Nationalmannschaft nun vorerst Schluss sein. Denn Müller ist bei dieser WM nicht mehr der Müller früherer Tage - schon gar nicht auf der rechten Außenbahn. Nur sechs Treffer in 22 Einsätzen (vier davon im Herbst 2016) seit der EM vor zwei Jahren belegen dies.

    Seine bisherigen WM-Leistungen auch: Gegen Mexikogewann er nur 29 Prozent seiner Zweikämpfe, verlor alle sieben Offensiv-Duelle. Er hatte mit 15 Ballverlusten mit Abstand die meisten auf dem Platz und schoss nicht einmal aufs Tor.

    Gegen Schweden waren es immerhin 55 Prozent gewonnene Duelle. Allerdings setzte er sich offensiv erneut kaum durch, entschied dort nur 29 Prozent seiner Zweikämpfe für sich und brachte nur einen Torabschluss zustande: Müller fehlt es derzeit an Durchschlagskraft und Torgefahr.

    Was ihn immer auszeichnete, war seine Trefferquote, seine unorthodoxe Spielweise, die unvorhersehbaren Laufwege und seine Unbekümmertheit. Auch deshalb ist der 28-Jährige beim Bundestrainer seit 2010 eine feste Größe. Aber genau diese Stärken ruft Müller derzeit nicht ab.

    Liegt die Müller-Krise am System oder an ihm selbst? Für mich ist es eine Mischung aus beidem:

    Er klebt derzeit zu sehr auf der Außenlinie und kommt kaum in Tornähe, weil das Zentrum oft dicht ist. Allerdings hadert er ungewohnt oft mit sich selbst, setzte gegen Schweden nach Ballverlusten mehrfach nicht nach. Teils unbedrängt landeten seine Flanken im Nirwana.

    Löwdarf daher keine Scheu haben, Müller im nächsten Endspiel gegen Südkorea (am Mittwoch ab 16 Uhr im LIVETICKER) auf die Bank zu setzen. Auch, um für Julian BrandtPlatz zu machen, der derzeit frischer und unbekümmerter wirkt.

    Müller ist in Topform unersetzlich. Aber nur noch dann, weil die Konkurrenz mittlerweile zu gut ist. Da er aber vor allem ehrgeizig und mannschaftsdienlich ist, bin ich davon überzeugt, dass Müller von der Bank wieder zur Löwschen Geheimwaffe werden kann.

    Für alle aufstrebenden Reservisten wäre es - vor allem nach der Degradierung der ebenfalls formschwachen Weltmeister Mesut Özil und Sami Khedira - ein weiteres Zeichen dafür, dass Löw den ausgerufenen Konkurrenzkampf tatsächlich umsetzt.

    Mehr Glaubwürdigkeit kann ein Trainer kaum gewinnen, mehr Leistung kann er kaum provozieren. Auch nicht bei Müller. 

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  5. Einem etwas vorlauten Fan der englischen Nationalmannschaft wird der 6:1-Erfolg der Three Lions gegen Panamaauf ganz besondere Art und Weise unter die Haut gehen – sollte dieser Wort halten.

    Am Samstag, einen Tag vor dem Torfestival gegen den WM-Neuling, bot der Anhänger via Twitter eine sehr gewagte Wette an. "Wenn John Stones morgen trifft, werde ich mir ein Tattoo von ihm stechen lassen", so die Botschaft.

    Stones, in primärer Funktion Innenverteidiger, ist in der Vergangenheit wahrlich nicht als Torjäger in Erscheinung getreten. Für Manchester City erzielte er in der vergangenen Saison ebenso keinen Treffer wie in seinen 27 Einsätzen für England zuvor.

    Bis eben zu diesem Sonntag.

    Nationalspieler will Tattoo bezahlen

    Gegen das fast schon bemitleidenswerte Panama trug sich der 24-Jährige sogar gleich zwei Mal in die Torschützenliste ein – und stellt den Fan nun vor das "Problem", seiner Ankündigung Taten folgen zu lassen.

    Zumindest über die Bezahlung der Rechnung muss er sich offenbar keine Gedanken machen.

    Stones' Teamkollege Kyle Walker reagierte via Twitter prompt und kündigte an, die Kosten zu übernehmen.

    Ob es allerdings wirklich auch so weit kommt, ist doch sehr fraglich. Der Fan hat offenbar kalte Füße bekommen und den Tweet inzwischen wieder gelöscht.

  6. Tennisrüpel Nick Kyrgios hat sich mit obszönen Gesten im noblen Queen's Club mal wieder eine Geldstrafe eingehandelt.

    Im Halbfinale des ATP-Turniers in London gegen den Kroaten Marin Cilic (6:7, 6:7) benahm sich der Australier daneben und muss 15.000 Euro zahlen. Das kündigte die ATP an. 

    Beim Seitenwechsel machte Kyrgios auf der Bank mit einer Wasserflasche Masturbationsgesten, auf dem Court folgten weitere Handzeichen. Die ATP sanktionierte den Unverbesserlichen für "unangemessenes Verhalten".

    Anfang der Woche hatte sich die übertragende BBC bei ihren Zuschauern entschuldigt, nachdem Kyrgios während der Live-Übertragung im TV gut hörbar geflucht hatte. "Gut. Ist mir egal", sagte der 23-Jährige, als er darauf angesprochen wurde.

  7. Mittelfeldspieler Dominik Kaiser hat den Bundesligisten RB Leipzig verlassen. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler wechselt zum dänischen Erstligisten Bröndby IF, wie die Leipziger am Sonntag bekannt gaben. 

    Bei Pokalsieger Bröndby trifft Kaiser auf seinen ehemaligen Leipzig-Trainer Alexander Zorniger, der mit seiner Mannschaft in der vergangenen Saison nur knapp den Meistertitel verpasst hatte.

    Laut Informationen der Bild unterschrieb Kaiser in Kopenhagen einen Vertrag bis 2020.

    Der langjährige Kapitän der Leipziger trug seit 2012 das Trikot der Roten Bullen und war ein wichtiger Leistungsträger beim Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga. 

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