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  1. Englands Teammanager Gareth Southgate hat mit Erleichterung auf den Last-Minute-Sieg seines Teams gegen Tunesien reagiert.

    "Wenn das Spiel 1:1 ausgeht, wäre ein gewisser Grad an Enttäuschung dabei gewesen. Zu Hause wäre das Ergebnis anders aufgenommen worden", sagte Southgate nach dem 2:1 (1:1) in Wolgograd: "Wenn man so viel investiert wie wir in den vergangenen Wochen und dann nicht gewinnt, hätten Zweifel entstehen können. Und vielleicht sind dann die nächsten vier, fünf Tage nicht so entspannt."

    Sein Team habe sich mit dem späten Siegtreffer durch den Doppeltorschützen Harry Kane (11., 90.+1) für eine engagierte Leistung belohnt. "Selbst als die Zeit knapper wurde, sind wir geduldig geblieben", sagte Southgate: "Gute Teams schießen späte Tore, weil sie Ballbesitz haben und der Gegner dadurch müde wird."

    Für England war es der erste Sieg bei einer WM seit acht Jahren, 2014 in Brasilien war das Team in der Vorrunde ausgeschieden. Am kommenden Sonntag spielen die Three Lions in der Gruppe G gegen Panama, am 28. Juni ist Belgien der Gegner.

  2. Um Zeit von der Uhr zu nehmen, greifen Profis zu unterschiedlichsten Mitteln. Als ein Experte des Zeitspiels hat sich nun Frankreichs Linksverteidiger Lucas Hernandez geoutet.

    "Wie man gegen Australien gesehen hat, gab es Momente, in denen ich ein bisschen übertrieben habe", gestand Hernandez auf einer Pressekonferenz.

    Der 22-Jährige sieht nichts Verwerfliches daran, dass er in der Schlussphase bei der knappen 2:1-Führung ohne gravierenden Grund zu Boden ging und eine Verletzung vortäuschte, nur um an der Uhr zu drehen.

    "Das ist Teil der Show und Teil des Spiels, ich mache das häufiger", sagte Hernandez. "Das hilft der Mannschaft, um etwas Zeit zu gewinnen."

    Sein Klubtrainer Diego Simeone habe ihn bei Atletico Madrid ermutigt, sein feuriges Temperament zu nutzen. "Ich war schon immer so", sagte Hernandez. "Ich lerne seit elf Jahren bei Atletico und ich versuche, mich weiter zu verbessern."

    Für den Erfolg des Teams ist Hernandez jedes Mittel recht. "Ich sage immer, ich mache meinen Job. Das Wichtigste ist, dass der Trainer sich auf mich verlassen kann. Ich versuche, alles zu geben."

  3. Mesut Özil wird vernommen haben, dass er beim WM-Auftakt deutlicher weniger ausgepfiffen wurde, als man nach seinem umstrittenen Foto mit Türkei-Präsident Recep Tayyip Erdogan hätte erwarten können.

    Dass die Pfiffe merklich leiser waren als noch in den Testspielen zuvor, war sowohl im Moskauer Luschniki-Stadion als auch auf der Fanmeile in Berlin zu hören. Beflügelt hat ihn das beim 0:1 von Deutschland gegen Mexiko aber nicht.

    Özil ging bei der Peinlich-Pleite genauso unter wie der Rest der Mannschaft. Dabei bekam er erneut das Vertrauen von Bundestrainer Joachim Löw, obwohl der Arsenal-Star zuvor gegen Saudi-Arabien wegen Knieproblemen verletzt ausgefallen war und Ersatz Marco Reus geglänzt hatte.

    92 Prozent Passquote sprechen für Özil

    Özil begann auf der Position des Spielmachers. Zwar forderte er immer wieder Bälle und wurde vor allem von Toni Kroos und Joshua Kimmich (je 13 Pässe) sowie Julian Draxler angespielt (11).

    Viel damit anfangen konnte Özil jedoch nicht. Aber auch, weil vorne die Laufwege nicht passten und vor allem Stürmer Timo Werner und Thomas Müller auf Rechtsaußen nicht in die entscheidenden Räume kamen.

    Özil spielte indes auffallend oft zu Draxler auf Linksaußen (14 Pässe). Werner hingegen bekam nur ein Özil-Zuspiel während des gesamten Spiels. Insgesamt hatte Özil allerdings starke 92 Prozent Passgenauigkeit.

    Özil gewann nur elf Prozent seiner Zweikämpfe

    Katastrophal war indes sein Zweikampfverhalten und einmal mehr seine Körpersprache, die erneut lethargisch wirkte. Özil gewann nur elf Prozent seiner Zweikämpfe, was zugleich der schlechteste Wert aller eingesetzten Spieler war.

    Bezeichnend dafür war auch sein passives Verhalten beim entscheidenden Duell vor den 1:0 durch Mexikos Hirving Lozano. Özil machte zwar den langen Weg zurück, ließ sich am Ende aber zu einfach düpieren. Zudem bestritt Özil kein einziges Kopfballduell.

    Auffällig jedoch ist, dass Özil gegen Ende des Spiels noch mal an Fahrt aufnehmen konnte. Der Spielmacher hatte ab der 75. Minute weitaus mehr Spielaktionen als noch in der Anfangsphase.

    Özil wurde also ab dem Moment stärker, als Deutschland mehr Spielkontrolle erlangte und er nicht mehr als Zehner agierte, sondern eine Position tiefer - hinter dem eingewechselten Reus. Özil kam fortan mehr aus der Tiefe und musste nicht mehr in vorderster Linie agieren. Eben dort war Reus nach seiner Einwechslung deutlich aktiver und gefährlicher als Özil.

    Das sind die Alternativen

    Özil weiß, dass vor allem der Bundestrainer auf ihn setzt - in guten wie in schlechten Zeiten. Deshalb ist - Stand jetzt - davon auszugehen, dass Özil auch gegen Schweden starten wird. (Kommentar: Löw muss seine Raketen loslassen)

    Aber an welchen Stellschrauben könnte Löw sonst drehen? Eine Möglichkeit: Thomas Müller als hängende Spitze einsetzen.

    Eine andere: Mit Kroos und Özil hinter Reus als Spielmacher agieren. Diese Option ist zwar sehr offensiv, tat dem deutschen Spiel gegen Mexiko jedoch gut. Dagegen spricht allerdings Özils schwaches Zweikampfverhalten und die Notwendigkeit von Stabilität im Mittelfeldzentrum.

    Denn die Balance zwischen Offensive und Defensive - das wurde gegen Mexiko deutlich - ist derzeit das größte Manko der DFB-Auswahl.

  4. Der französische Nationalspieler Antoine Griezmann hat seinen Vertrag bei Europa-League-Sieger Atletico Madrid um ein Jahr bis 2023 verlängert. Das teilte der Klub am Montag mit.

    Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der 27 Jahre alte Stürmer seinen Verbleib in Madrid in einer 30-minütigen Sondersendung bekannt gegeben.

    Auch Linksverteidiger Lucas Hernandez bleibt den Rojiblancos erhalten. Der 22-jährige Franzose unterschrieb bis 2024 und verlängerte damit um zwei Jahre. 

    In Thomas Lemar kommt ein weiterer Nationalspieler der Equipe Tricolore nach Madrid. Der 22 Jahre alte Linksaußen hat sich mit dem Klub von Trainer Diego Simeone über einen Transfer vom AS Monaco geeinigt. Laut spanischen Medienberichten soll die Ablösesumme rund 60 Millionen Euro betragen.

  5. Champions-League-Halbfinalist AS Rom hat den Vertrag mit Trainer Eusebio Di Francesco am Montag um zwei Jahre verlängert.

    Der 48 Jahre alte  Coach, der von einem Jahr Luciano Spalletti ersetzt hatte, führte den Hauptstadtklub auf Rang drei der Serie A. 

    Di Francesco stand bei AS Rom von 1997 bis 2011 als Spieler unter Vertrag. "Ich hoffe, dass wir nächste Saison noch erfolgreicher sein werden", sagte Di Francesco.

  6. Barry Trotz ist nach dem Gewinn des Stanley Cups als Trainer der Washington Capitalszurückgetreten.

    Das teilte der Klub am Montag mit: "Wir sind logischerweise enttäuscht von seiner Entscheidung, wollen uns aber bei Barry für seine Errungenschaften in den letzten vier Jahren bedanken."

    Der 55-Jährige hatte die Capitals zum ersten Titel in der Franchise-Geschichte geführt.

    Washington, mit dem deutschen Nationaltorhüter Philipp Grubauer, setzte sich in der Finalserie mit 4:1 gegen die  Vegas Golden Knights durch.

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