Sport allgemeine News

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  1. Die Lose sind gezogen und der Weg zum großen Finale nach Madrid ist ein bisschen klarer für die Top-Teams der Champions League.

    Bei der Auslosung zum Achtelfinale der Königsklasse bekamen die deutschen Mannschaften ausnahmslos englische Teams zugelost. Das spektakulärste Duell gibt es zwischen dem FC Bayern München und dem englischen Tabellenführer FC Liverpool mit dessen deutschem Trainer Jürgen Klopp.

    Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund muss gegen den Tabellendritten der Premier League, Tottenham Hotspur ran.

    Der FC Schalke 04 steht vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe gegen Manchester City mit dem Ex-Schalker Leroy Sane.

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    SPORT1 fasst die Reaktionen der Klubs und Spieler zur Auslosung des Achtelfinals in der Champions League zusammen:

    Hasan Salihamidzic (Sportdirektor FC Bayern):

    ...über das Los Liverpool: "Liverpool ist das Team der Stunde. Sie spielen guten Fußball, sehr körperbetont, geben richtig Gas. Ich habe als Spieler auch noch nicht da gespielt. Wir freuen uns drauf. Da muss man zwei gute Tage haben. Das ist eine Mannschaft, die letztes Jahr Finalist war, die top besetzt ist. Das ist ein Brocken, aber darauf freut man sich als Spieler. Das nehmen wir an. Das sind die Aufgaben in einer Karriere, die zu meistern sind"

    ...über Liverpool-Trainer Jürgen Klopp: "Klopp ist ein Top-Trainer, spielt ganz gut mit den Medien Doppelpass. Ein deutsches Duell auf der Ebene. Deshalb sehr interessant."

    Hans Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung Borussia Dortmund):

    ...zum Los Tottenham: "Wir haben sie schon zwei Mal gehabt, einmal in der Europa League, einmal in der Champions League. Einmal haben wir uns durchgesetzt, einmal Tottenham. Das ist ein starker Gegner, ein 50:50-Spiel. Aber wir haben schon den Anspruch, da weiterzukommen. Man muss nur in die Tabelle gucken, dann weiß man, wie stark die sind."

    ...über das Los Liverpool für den FC Bayern: "Natürlich ist das ein schweres Los für die Bayern. Aber sie haben auch die Möglichkeit, das zu gewinnen. Das ist genau so ein 50:50-Spiel wie bei uns. Es ist ein richtiges Highlight für die Fans."

    Christian Heidel (Sportvorstand FC Schalke 04):"Manchester City, da freuen wir uns auf Schalke natürlich auf das Wiedersehen mit Leroy Sané. Aber er bringt eine Mannschaft mit, die sicherlich zu den Topfavoriten auf den Sieg in der Champions League gehört. Gespickt mit Weltklassespielern, zusammengestellt und eingestellt von Pep Guardiola: Es gibt kaum eine größere Herausforderung in diesem Wettbewerb."

    Jürgen Klopp (Trainer FC Liverpool): "Es wird schwierig, sie haben eine Top-Mannschaft, aber für mich ist es schön, nach Deutschland zurückzukehren. Das wird eine wirklich eine nette Reise für alle unsere Fans, es ist eine wunderbare Stadt. Am Ende müssen es die Jungs auf dem Platz entscheiden. Lasst es uns mal versuchen."

    Axel Schuster (Direktor Profifußball FC Schalke 04): "Das wir ganz klarer Außenseiter sind, ist doch klar. Aber wir wären auch nicht der erste Außenseiter, der eine Überraschung schafft." 

    Ian Rush (Liverpool-Legende, bei DAZN)"Liverpool ist momentan eine Mannschaft, die man erst mal schlagen muss."

    Mats Hummels (FC Bayern):

    Robert Lewandowski (FC Bayern):

    Domenico Tedesco (Trainer Schalke 04):"Wir freuen uns sehr auf die Spiele gegen Manchester City. Ein richtig attraktiver Gegner für uns und unsere Fans. Wir sind Außenseiter, werden aber ohne Angst in das Duell gehen. Wir werden jedenfalls alles raushauen, um vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können."

    Naldo (FC Schalke 04): "Wir treffen auf einen sehr guten und offensivstarken Gegner. Aber wir nehmen die Aufgabe an. Ich habe beide Spiele von Hoffenheim gegen Manchester City in der Gruppenphase gesehen. Die TSG hat es gut gemacht und hatte ihre Chancen. Wenn wir mutig und leidenschaftlich auftreten, können wir gegen den englischen Meister für eine Überraschung sorgen."

    Matija Nastasic (FC Schalke 04): "Ich freue mich, dass uns Manchester City zugelost wurde. Für mich werden das sicherlich zwei ganz besondere Spiele, da ich vor meinem Wechsel zum FC Schalke 04 drei Jahre lang das Trikot der „Citizens“ getragen habe. Dementsprechend werde ich auf einige bekannte Gesichter treffen. Uns ist bewusst, dass wir auf einen sehr starken Gegner treffen. Aber wir werden unser Bestes geben."

    Txiki Begiristain (Direktor Fußball Manchester City):"Teams die in der Liga Probleme haben, haben sich in der Champions League oft gut verkauft. Deutsche Mannschaften sind immer gefährlich"

    Leroy Sane (Manchester City):

  2. Felix Neureuther ist aktuell nicht unbedingt vom Glück verfolgt. Zwei Tage vor dem ersten Slalom-Rennen des Winters in Levi, brach sich der 34-Jährige Mitte November den Daumen. Dass Missgeschick passierte Neureuther bei einer Trainingsfahrt.

    Vorletztes Wochenende feierte der Mannschafts-Weltmeister von 2005 dann endlich sein Comeback. Beim Riesenslalom in Val d’Isere wurde Neureuther 21.

    Nun musste der 34-Jährige erneut einen Rückschlag hinnehmen. Wie die Kronenzeitung berichtet, stürzte der Slalom-Spezialist bei einem Trainingslauf nur wenige Stunden später schwer. Dies hatte der Rennchef von Neureuthers Skifirma gegenüber der österreichischen Zeitung erklärt.

    Maier bestätigt Neureuther-Sturz

    Im Gespräch mit SPORT1 hat DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier den Vorfall in Val d’Isere nun bestätigt. "Felix hatte bei dichtem Schneetreiben beim letzten Tor eingefädelt", so der Funktionär.

    "Er hat sich bei dem daraus resultierenden Sturz Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. Gemeinsam mit Felix haben wir den ersten Renneinsatz nach seiner Daumenverletzung in Val d’Isère analysiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass es für Felix sinnvoller wäre, noch einmal eine Trainingsphase einzulegen. Grund dafür war, dass er sich einerseits weiter mit dem Tragen der Schiene vertraut machen sollte und andererseits sich nach einem Trainingssturz ein paar Tage Ruhe gönnen sollte."

    Nordica-Rennchef Bernhard Knauß sprach im Zusammenhang mit dem Sturz von mehreren Überschlägen.

    Training wegen Daumenverletzung

    Wolfgang Maier konnte dies hingegen nicht bestätigen.

    Doch warum absolvierte Neureuther nur wenige Stunden nach dem Riesenslalom eine Trainingseinheit für den am nächsten Tag stattfindenden Slalom?

    Grund ist die Daumenverletzung: "Jede Vibration und jeder Schlag hat Auswirkungen auf das Schmerzverhalten seiner Hand. Wir wollten bei dieser Testfahrt nur sichergehen, ob er überhaupt in der Lage ist, einen Weltcup-Slalom zu fahren."

    Sturz wurde bewusst geheim gehalten

    Nach einer Woche Ruhe befindet sich Neureuther auf dem Weg der Besserung. Beim Riesenslalom in Saalbach-Hinterglemm am Mittwoch soll er wieder am Start stehen.

    Am vergangenen Wochenende bei den Rennen in Alta Badia trat Neureuther aufgrund des Sturzes nicht an. Fans und Journalisten führten das Fehlen des Deutschen aber auf dessen Daumenverletzung zurück.

    "Etwaige Folgen des Sturzes wurden von unseren Medizinern wie immer in solchen Fällen abgeklärt und waren überschaubar. Es gab also keine Veranlassung, die Öffentlichkeit zu informieren und das war auch mit Felix so abgestimmt", erklärt Meier die Geheimhaltung.

    Neue Horror-Meldungen verhindern

    Auch im Hinblick auf den schweren Sturz des Schweizers Marc Gisin in Gröden, wollte der DSV wahrscheinlich Horror-Meldungen über sein Aushängeschild in den Medien vermeiden. "Für uns ist es in so einem Fall wichtig, dass wir die Rahmenbedingungen schaffen, damit sich der Athlet gut und effektiv regenerieren und er sich in Ruhe auf das nächste Rennen vorbereiten kann", betont Maier.

    Der geheim gehaltene Trainingssturz des 34-Jährigen ist nicht die einzige Schwierigkeit, mit der der Deutsche Skiverband aktuell zu kämpfen hat.

    Neureuther-Teamkollege Stefan Luitz soll sein Riesenslalom-Sieg aus Beaver Creek wieder aberkannt werden, weil er entgegen der Anti-Doping-Regeln durch eine Maske Sauerstoff eingeatmet hatte.

    DSV kann FIS-Urteil anfechten

    Der DSV kann das Urteil der FIS entweder anerkennen oder Widerspruch einzulegen. Um bei der Entscheidungsfindung juristisch abgesichert zu sein, hatte sich der Verband zunächst das Dokument in deutscher Ausführung zuschicken lassen.

    "Wir verfügen über alle relevanten Dokumente seitens der FIS und haben nun bis zum 26. Dezember Zeit uns zu positionieren. Wir werden die weitere Vorgehensweise jetzt besprechen und juristisch prüfen."

  3. Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen haben für die ersten K.o.-Duelle der Europa League anspruchsvolle Aufgaben erhalten.

    Frankfurt bekommt es in der Runde der letzten 32 Mannschaften mit Champions-League-Absteiger Schachtjor Donezk aus der Ukraine zu tun, die Werkself misst sich mit dem russischen Vertreter FC Krasnodar. Dies ergab am Montag die Auslosung in Nyon.

    Frankfurt mit Rekord weiter

    Die beiden Hinspiele finden für das Bundesliga-Duo am 14. Februar 2019 zunächst auswärts statt, die Rückspiele steigen eine Woche später vor heimischer Kulisse. Ziel ist Aserbaidschans Hauptstadt Baku, wo am 29. Mai das Finale ausgetragen wird.

    Die Eintracht, die in der Bundesliga am Sonntag Leverkusen mit 2:1 besiegte, war furios durch die Vorrunde gestürmt. Als erstes deutsches Teamm gewannen die Hessen alle Spiele - in einer Gruppe mit Lazio Rom und dem Vorjahresfinalisten Olympique Marseille. Leverkusen sicherte sich ebenfalls den Gruppensieg.

    +++ Die Partien im Überblick +++

    Viktoria Pilsen - Dinamo Zagreb

    FC Brügge - FC Salzburg

    Rapid Wien - Inter Mailand

    Slavia Prag - KRC Genk

    FK Krasnodar - Bayer Leverkusen

    FC Zürich -SSC Neapel

    Malmö FF - FC Chelsea

    Schachtjor Donezk - Eintracht Frankfurt

    Celtic Glasgow - FC Valencia

    Betis Sevilla - Stade Rennes

    Olympiacos Piräus - Dynamo Kiew

    Lazio Rom - FC Sevilla

    Fenerbahce Istanbul - Zenit St. Petersburg

    Sporting Lissabon - FC Villarreal

    BATE Borissow - FC Arsenal

    Galatasaray Istanbul - Benfica Lissabon

  4. "Ich als Spieler wollte immer gegen die ganz Großen spielen. Da weiß man, was man serviert bekommt."

    Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic über die Achtelfinal-Auslosung in der Champions League

    Dasselbe dachten sich wohl auch die Fans der Münchner. Kaum war Knaller-Gegner FC Liverpool gezogen, da startete offenbar auch schon der Ansturm auf die Tickets für die beiden Duelle. 

    Die hohe Nachfrage war offenbar zu viel für den Server der Bayern-Homepage. Der Ticketshop jedenfalls war kurz nach der Auslosung nicht komplett erreichbar.

    Bayerns Ticket-Shop nicht erreichbar

    Das Achtelfinale an sich war dort zwar aufgeführt. Wer sich aber einloggen wollte, um Tickets für eine der beiden Partien zu ordern, der bekam eine Fehlermeldung angezeigt.

    "The service is not available. Please try again later", hieß es dort.

    Der Server ist nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später.

    Ob eine technische Panne vorlag oder sich der Verein von vornherein gegen den Ansturm schützen wollte, war zunächst nicht bekannt. 

    Möglich ist auch, dass die Administratoren erst den genauen Spieltermin abwarten, bevor Karten in den Verkauf gehen.

    Terminiert ist das Hinspiel in Liverpool für Dienstag, 19. Februar. Das Rückspiel in der Allianz Arena findet am Mittwoch, 13. März statt.

  5. Von wegen Losglück!

    Der FC Bayern München bekommt es im Achtelfinale der Champions League mit Jürgen Klopp und Vorjahresfinalist FC Liverpool zu tun. Das ergab die Auslosung in Nyon am Montag.

    Der BVB trifft auf Tottenham Hotspur, auch der FC Schalke 04 hat mit Manchester City einen Gegner aus der englischen Premier League erwischt.

    Das Achtelfinale der Champions League im Überblick:

    Salihamidzic freut sich auf Liverpool

    "Das ist die Mannschaft der Stunde, sie sind Tabellenführer in England. Sie spielen guten Fußball, sehr körperbetont und geben richtig Gas. Ich habe als Spieler dort nie gespielt, wir freuen uns drauf“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach der Auslosung: "Man muss zwei gute Tage haben. Sie sind top besetzt. Ein Brocken, darauf freut man sich als Spieler. Das sind die Aufgaben, die in jeder Karriere zu meistern sind."

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    Auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke setzt auf ein intensives Duell der beiden Schwergewichte: "Das ist ein schweres Los für die Bayern, die haben aber auch die Möglichkeit zu gewinnen. Das ist ein richtiges Highlight für die Fans", so BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bei Sky.

    Das Hinspiel an der Anfield Road steigt am 19. Februar, zum Rückspiel in der Allianz Arena empfängt der FCB die Reds am 13. März.

    Der FC Bayern und der FC Liverpool treffen erstmals in der Königsklasse aufeinander - die letzten drei Europapokalspiele gegen englische Mannschaften gewannen die Münchner mit 5-1 (jeweils gegen Arsenal).

    Liverpool-Legende Ian Rush gab sich zuversichtlich. "Liverpool ist momentan eine Mannschaft, die man erst mal schlagen muss", sagte er DAZN.

    BVB mit schlechten Erinnerungen an Tottenham Hotspur

    Dortmund hatte es bereits vergangene Saison in der Gruppenphase mit Tottenham zu tun - und verlor damals beide Spiele gegen die Spurs (1:3 und 1:2).

    Als Dritter blieb dem BVB seinerzeit nur noch der Gang in die Europa League. 

    "Das ist ein starker Gegner, ein 50:50-Spiel. Aber wir haben schon den Anspruch, da weiterzukommen. Man muss nur in die Tabelle gucken, dann weiß man, wie stark die sind", meinte BVB-Boss Watzke.

    Am 13. Februar wird der BVB zunächst in Tottenham antreten, das Heimspiel in Dortmund wurde auf den 5. März terminiert.

    Schalke 04 trifft auf Leroy Sane

    Ein besonderes Duell hat der FC Schalke mit Manchester City und Ex-Spieler Leroy Sane zugelost bekommen.

    Der Nationalspieler freut sich schon auf die Spiele gegen die früheren Kollegen. Am 20. Februar geht es für ihn und die Citizens nach Gelsenkirchen, das Rückspiel steigt dann am 12. März in Manchester.

    Das Achtelfinale der Champions League im Überblick:

    FC Liverpool - FC Bayern
    Tottenham Hotspur - Borussia Dortmund
    FC Schalke 04 – Manchester City
    Atlético Madrid – Juventus Turin
    Manchester United - Paris Saint-Germain
    Olympique Lyon – FC Barcelona
    AS Rom – FC Porto
    Ajax Amsterdam – Real Madrid

  6. Fernando Alonso bleibt der Formel 1 offenbar doch erhalten.

    Zwar wird der zweimalige Weltmeister in Zukunft keine Rennen mehr in der Königsklasse des Motorsports fahren, dafür soll er das Team von McLaren im kommenden Jahr beratend und als gelegentlicher Testfahrer unterstützen.

    Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, bestätigte McLaren-CEO Zak Brown seine Rückkehr. Der 37-Jährige unterstützt demnach in seiner Funktion die beiden McLaren-Piloten Carlos Sainz und Lando Norris.

    "Er kennt Carlos ziemlich gut und er hat Lando ziemlich gut kennengelernt, also wird er da eine große Hilfe sein", sagte Brown bereits vor einigen Wochen, als McLaren erstmals über die Möglichkeit, Alonso als Testfahrer einzusetzen, gesprochen hatte.

    Alonso vor Test beim Spanien-GP

    Schon zu diesem Zeitpunkt vermutete Brown ein Comeback Alonsos, wenn auch nicht als Rennfahrer.

    "Wenn er kein WEC-Rennen fährt oder bei der Formel 1 ist, fährt er ein IndyCar-Rennen oder er ist auf seiner Go-Kart-Rennstrecke." Daher werde Brown es "schwer haben, ihn von der Rennstrecke fernzuhalten".

    Derzeit sieht es danach aus, dass Alonso am 18. Februar 2019 den MCL34 in Barcelona testet.

  7. Bezeichnender hätte das Bild nicht sein können. (Die Darts-WM 2019 täglich LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM)

    Peter Wright schlich in seinem bunten Outfit wie ein Weihnachtsmann, dem gerade der Schlitten mit den Geschenken geklaut wurde, völlig deprimiert von der Bühne. Nach seinen bekannten Späßen mit den Fans war ihm naturgemäß nicht mehr zumute.

    Zu enttäuschend war der Auftritt der Nummer drei der Darts-Welt gegen den zwar gefährlichen, aber wahrlich nicht überragend auftretenden Spanier Toni Alcinas.

    Wright wollte nur noch weg, gab nach dem zweiten Zweitrunden-Aus bei der WM in Folge auch keine Interviews. Der Publikumsliebling der PDC steckt in einer Krise.

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    Nach Super-Jahr 2017 kam der Bruch

    Dabei war Anfang 2017 noch alles in Ordnung. Nach vielen verlorenen Finals und Halbfinals schaffte Wright bei den UK Open endlich den ersehnten Major-Triumph. Insgesamt elf Turniersiege gelangen ihm 2017. (SERVICE: Hier zum kompletten Spielplan der Darts-WM 2019)

    In der Premier League spielte der Schotte gegen Adrian Lewis mit herausragenden 119,5 Punkten den besten 3-Dart-Average seiner Karriere vor TV-Kameras, im Viertelfinale der UK Open gegen Raymond van Barneveld waren es 110,88.

    Doch irgendwann vor der WM 2018 kam der Bruch. Sein Krankenhausaufenthalt unmittelbar vor dem Turnier gab Anlass zur Sorge - Wright trat trotzdem an, verlor in Runde zwei jedoch gegen Jamie Lewis. Noch immer ist nicht klar, welche gesundheitlichen Probleme vorlagen.

    Wright: "Das Jahr war totaler Müll"

    Fakt ist: 2018 konnte der eigentlich immer gut gelaunte Paradiesvogel nicht mehr an seine Topleistungen der Vorjahre anknüpfen.

    "Das Jahr war totaler Müll. Ich habe gegen viele Spieler verloren, die ich eigentlich schlagen sollte", hatte Wright vor dem Match bei SPORT1 gesagt.

    Der World Grand Prix war sein einzig richtig großes Finale, das Halbfinale beim World Matchplay und das Finale bei der Champions League waren die einzigen anderen Ausreißer nach oben. Bei seinen letzten vier TV-Turnieren schaffte er kein Viertelfinale mehr. Plötzlich ist ihm seine von der Konkurrenz gefürchtete Konstanz abhanden gekommen - die Gründe bleiben rätselhaft.

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    Die Doppel-Quote stimmt nicht mehr

    Wright war ohnehin nie der große Scorer, aber zuletzt ließ ihn auch seine große Stärke häufiger im Stich: die Finishes. Gegen Alcinas blitzte mit einem grandiosen 167er-Checkout die alte Klasse auf, aber insgesamt standen am Ende 23 verpasste Darts auf ein Doppel zu Buche.

    Der Average von 94,7 ist eigentlich auch unter seinem Niveau. Wright ist der am höchsten gesetzte Spieler, der sein Auftaktmatch verlor, seit der WM 2006 - damals flog der an Nummer eins gesetzte Colin Lloyd gleich in Runde eins raus.

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    In der Weltrangliste wird Wright einbüßen

    Damit wird Wright in der Weltrangliste auch an Boden verlieren. Die Order of Merit ist auf zwei Jahre ausgelegt. Deshalb verliert Wright im Januar sein WM-Halbfinale von 2017.

    "Es ist ein spezieller Moment für mich. Ich habe schon oft gegen Peter gespielt, aber noch nie gewonnen. Er hat sicher nicht sein bestes Spiel gemacht", sagte Alcinas im Anschluss an seinen Coup. Der Spanier hatte bereits bei der vergangenen WM das Märchen des Deutschen Kevin München beendet.

    Alcinas könnte in der nächsten Runde auf den Niederländer Benito van de Pas treffen. Wright muss dagegen schnell seine alte Form finden. Mit 48 Jahren gehört er noch nicht zum alten Eisen, aber die jungen High-Scorer drängen an die Spitze und werden auch "Snakebite" das Leben schwerer machen.

    Diese Erfahrung machten in den vergangenen Jahren schon andere Topspieler wie Raymond van Barneveld oder eben auch der große Phil Taylor.

  8. Er wähnte sich schon auf Augenhöhe mit Messi und Ronaldo. 

    "Auf einer Stufe mit Spielern stehen zu können, die fast schon übermenschlich sind, ist eine einmalige Chance im Leben", schimpfte Hoffenheims Andrej Kramaric nach dem 0:0 gegen Hoffenheim. 

    Der Grund für seinen Unmut: Trainer Julian Nagelsmann hatte den Stürmer nach 63 Minuten vom Feld geholt - und so seine Super-Serie zerstört. 

    Kramaric "enttäuscht und verärgert" über Auswechslung

    Zuvor hatte Kramaric neun Pflichtspiele in Folge getroffen. Gegen Gladbach sollte seine Serie zweistellig werden: "Ich hätte auch mit gebrochenem Bein auf die Gelegenheit gewartet. Das hätte mir viel bedeutet", sagte der 27-Jährige.

    Doch der eigene Coach machte nicht mit bei diesem Plan. Offenbar, weil er die Statistik nicht vor Augen hatte. 

    "Es tut mir unglaublich leid. Ich hätte ihn schon drauf gelassen, hätte ich das gewusst", sagte Nagelsmann der Bild. "Deswegen habe ich ihn in den Arm genommen und mich entschuldigt."

    Ob das Kramaric beschwichtigen konnte, wird sich erst noch zeigen. "Ich dachte auch nicht, dass ich nach dieser Serie so verärgert und enttäuscht sein würde", sagte der Kroate.

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