Sport allgemeine News

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  1. Das DFB-Team hat mit einem dramatischen 2:1-Sieg gegen Schweden die Chancen aufs Achtelfinale bei der WM gewahrt. Im CHECK24 WM Doppelpass am Sonntag (ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM) wird der Befreiungsschlag des Weltmeisters intensiv analysiert.

    Moderator Thomas Helmer wird über das Spiel und die Folgen mit Bodo Illgner, Weltmeister von 1990 und Ex-Keeper von Real Madrid, Simon Rolfes, Vize-Europameister von 2008 und neuer Leiter "Jugend und Entwicklung" von Bayer Leverkusen, Champions-League-Sieger und 1996er-Europameister Steffen Freund sowie Celia Sasic, Europameisterin von 2009 und 2013, diskutieren.

    Mit dabei im Hilton Munich Airport Hotel sind SPORT1-Experte Marcel Reif, Buchautor und Russland-Kenner Wladimir Kaminer ("Russendisko") und Jörg Althoff (BILD). SPORT1-Nationalmannschaftsreporter Jochen Stutzky liefert per Live-Schalte aus Russland aktuelle Infos.

    Co-Moderatorin des beliebtesten Fußballtalks Deutschlands ist Ruth Hofmann.

    Der CHECK24 Doppelpass wird am Sonntag neben der Ausstrahlung im Free-TV auf SPORT1 auch komplett via Facebook Live sowie YouTube zu sehen sein.

    Während der WM ist der CHECK24 WM Doppelpass bis zum Finaltag am 15. Juli insgesamt sechs Mal auf Sendung.

  2. Es war die Gefühlsexplosion, die der bislang zähen WM aus deutscher Sicht eine neue Wendung geben kann.

    Mit seinem entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit gegen Schweden hat Toni Kroos dem DFB-Team vielleicht den so dringend benötigten Knotenlöser beschert. "Es war ein Krimi voller Emotionen", sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem dramatischen 2:1 (0:1)-Sieg, mit dem der Weltmeister ein historisches Vorrundenaus bei der WM gerade noch abgewendet hat. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

    "Wir sind erstmal froh, weil es sehr wichtig war. Jeder kann die Konstellation lesen. Heute nicht zu gewinnen, wäre sehr schwierig gewesen", sagte Kroos. Am Mittwoch gegen Südkorea (16 Uhr im LIVETICKER) hat das DFB-Team das Weiterkommen in der eigenen Hand.  (Der WM-Spielplan)

    Der CHECK24 WM-Doppelpass mit Bodo Illgner, Steffen Freund und Simon Rolfes am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1.

    Kroos erhofft sich "Push für das Turnier"

    Der dramatische Sieg von Sotschi soll die nötigen Kräfte freisetzen. "Natürlich kann bei jedem so ein später Sieg noch etwas hervorholen und einen Push geben für das Turnier und das erhoffen wir uns jetzt", sagte Kroos. (Die Stimmen zum Spiel)

    Die Erleichterung über den Erfolg war bereits auf dem Rasen deutlich sichtbar: Nach seinem Kunstschuss in der fünften Minute der Nachspielzeit versank der Matchwinner in der Jubeltraube. Auf der Bank klatschte Bundestrainer Löw mit Oliver Bierhoff ab.

    Schweden beschweren sich über Jubel

    Mitglieder des DFB-Betreuerstabs zogen sich mit zu ausgelassenem Jubel in Richtung der schwedischen Bank allerdings den Unmut der Skandinavier auf sich. "Die Gefühle und Emotionen sind ein bisschen übergeschwappt", sagte DFB-Manager Bierhoff in der ARD.

    Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, richtete das deutsche Team umgehend den Blick nach vorne.

    "Es ist eine Vorlage, um gute Gefühle mitzunehmen", sagte Kroos. Bis zu seinem erlösenden Tor erlebte der Mittelfeldstratege selbst eine Berg- und Talfahrt. Die schwedische Führung durch Ola Toivonen leitete Kroos mit einem katastrophalen Fehlpass ein (32.). Marco Reus leitete nach der Pause mit einem etwas glücklichen Knie-Tor die Wende ein (48.).

    Kroos bietet Kritikern die Stirn

    "Natürlich geht das erste Tor auf meine Kappe, wenn du im Spiel 400 Pässe spielst, dann kommen auch mal zwei nicht an", sagte Kroos selbstkritisch und bot auch den Kritikern die Stirn: "Wir wurden viel kritisiert, teilweise auch zu Recht, gerade viele Leute hätte es in Deutschland gefreut, wenn wir heute rausgegangen wären. Aber so einfach machen wir das denen nicht."

    Ein Selbstläufer wird die Partie gegen Südkorea keineswegs, zumal Abwehrchef Jerome Boateng nach seiner Gelb-Roten Karte in der Schlussphase (82.) fehlen wird. Auch der gegen Schweden fehlende Mats Hummels noch nicht wieder hundertprozentig fit ist. Zudem steht der Einsatz von Sebastian Rudy, der überraschend in die Startelf rückte, nach einem Nasenbeinbruch auf der Kippe.

    Neben den personellen Sorgen hat der Weltmeister aber auch im spielerischen Bereich noch Luft nach oben. Gegen die kompakte Defensive der Schweden fehlten lange Zeit die zündenden Ideen - dann sorgte Kroos für die Erlösung.

    "Ich habe mich für ihn wahnsinnig gefreut, weil er einen Fehlpass gespielt hat, der zum Gegentor geführt hat, was ihm wahnsinnig selten passiert", zeigte sich auch Löw erleichtert - und hoffte ebenfalls auf eine Signalwirkung: "So einen Sieg nach Rückstand hat die Mannschaft vielleicht auch mal gebraucht. Das gibt Moral und ich hoffe, dass das einen Schub für das Turnier gibt."

  3. Die historische Schmach ist vorerst abgewendet, der angeschlagene Titelverteidiger Deutschland hat bei der WM in Russland den vorzeitigen Totalschaden dank Toni Kroos verhindert.

    Der Champions-League-Sieger von Real Madrid erzielte nach einer nervenaufreibenden Zitterpartie gegen Schweden in Unterzahl den erlösenden Siegtreffer zum schwer erkämpften 2:1 (0:1) in der Nachspielzeit (90.+5).

    Die Freude über den Last-Minute-Coup in Sotschi ist riesig. Matchwinner Kroos macht den Kritikern eine selbstbewusste Ansage. Bei Thomas Müller fliegen die Schmetterlinge. Schwedens Trainer ätzt gegen die Deutschen.

    Der CHECK24 WM-Doppelpass mit den Ex-Nationalspielern Bodo Illgner, Steffen Freund und Simon Rolfes am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1.

    SPORT1 fasst die Stimmen von der ARD, der Pressekonferenz und der Mixed Zone zusammen:

    Joachim Löw (Bundestrainer): "Der Sieg kam glücklich in der Nachspielzeit und in Unterzahl zustande. Letztendlich war es schon auch verdient, weil wir an uns geglaubt haben, drangeblieben sind. Wir haben eine sehr gute Moral bewiesen. Eigentlich hatte Schweden nur zwei Möglichkeiten. So ein Fehler passiert auch einem Spieler wie Toni Kroos. Ich freue mich sehr, dass er dann das Tor erzielt hat. Heute haben wir bei weitem weniger Fehlpässe gesehen als gegen Mexiko. Bei unserem offensiven Drang kann ein Fehler immer zu einem Gegentor führen."

    ...über die Nicht-Berücksichtigung von Mesut Özil: "Wir werden ihn und seine Kreativität in diesem Turnier noch brauchen."

    Janne Andersson (Trainer Schweden): "Einige der Deutschen fingen an zu feiern, indem sie in unsere Richtung liefen und Gesten zu machen, das hat mich sehr geärgert, das war respektlos. Wir haben 90 Minuten gekämpft, wenn dann der Schlusspfiff ertönt, schüttelt man sich die Hand und verhält sich nicht so. Ich habe mich wirklich sehr darüber geärgertWir haben 95 Minuten gekämpft, stehen aber am Ende mit leeren Händen da. Das war sehr enttäuschend. Die TV-Bilder haben gezeigt, dass es in der ersten Hälfte ein Elfmeter hätte für uns sein müssen."

    Toni Kroos: "Wir haben die Phasen, in denen wir richtig gut waren, wieder nicht genutzt. Wir hätten schon in den ersten zehn Minuten treffen müssen. Auch in der Phase nach unserem Ausgleich haben wir verpasst, in Führung zu gehen. So, wie wir gefightet haben, haben wir uns das am Ende aber verdient. Jetzt müssen wir uns erholen, müssen Südkorea schlagen und überzeugend auftreten."

    ...über die Kritik an der Nationalmannschaft: "Wir wurden viel kritisiert, teilweise auch zurecht. Man hatte sogar das Gefühl, relativ viele Leute in Deutschland hätte es gefreut, wenn wir heute raus gegangen wären. Aber so einfach machen wir es denen nicht."

    ...woher er den Eindruck bekommt, der Mannschaft würde das Aus gegönnt: "Das ist eine gute Frage. Ich gewöhne es mir ab, mir irgendwas anzuschauen oder zu lesen. Aber wer sich da heutzutage alles zu Wort meldet und was auch geschrieben wird…Bei mir kommt ein Gefühl rüber – und das bezieht sich nicht auf die Fans, die auf die Fanmeilen gehen - es macht viel mehr Spaß schlecht über uns zu schreiben, zu reden oder zu analysieren. Wenn das Gefühl falsch ist, tut es mir leid, aber ich hatte das Gefühl ganz klar in den letzten vier, fünf Tagen. Von daher kriegen wir von allen die schreiben und die uns Körpersprache absprechen, keine Hilfe. Es wird uns keiner zum Titel schreiben, wir müssen das selbst machen, das muss von uns kommen. Wir wissen, dass viele Fans in Deutschland hinter uns stehen, die am Fernseher zuschauen. Aber mehr Hilfe kriegen wir nicht."

    ...über seinen Fehler vor dem schwedischen Tor: "Das erste Tor geht auf meine Kappe. Das ist keine Frage. Wenn du im Spiel 400 Pässe spielst, kommen zwei auch mal nicht an. Du musst dann aber auch die Eier haben und so eine zweite Halbzeit spielen. Das sehen dann aber wieder die Wenigsten."

    Marco Reus: "Tonis Schuss, was soll man dazu sagen? Bei dieser WM sind sehr viele Tore zum Schluss gefallen, heute war das Glück auf unserer Seite. Wir haben gut angefangen, hatten aber nicht die dicken Chancen. Schweden hat es gut gemacht, stand kompakt und eng. Es ist auf dem Platz schwer zu sagen, warum wir die Fehler machen. Toni hat den Fehler gemacht, hat ihn ausgebügelt und damit alles richtig gemacht." 

    Thomas Müller: "Wir haben alles reingelegt und wurden am Schluss belohnt. Stimmt, wir waren in Unterzahl. Wir haben versucht, nicht aufzugeben und gesagt, wir müssen bis zur letzten Sekunde dranbleiben. Manchmal wird man belohnt. Jetzt fliegen natürlich die Schmetterlinge. Das kann natürlich ein Wendepunkt sein. Das werden wir erst nach dem Turnier sehen, aber jetzt sind wir im Turnier."

    Joshua Kimmich: "Wir repräsentieren unser ganzes Land. Wenn man das so in der Presse verfolgt, ist das schon heftig, was da abgeht. Wie das angeheizt wird. Wenn wir dieses große Ziel erreichen wollen, müssen wir an einem Strang ziehen. Ich verfolge das nicht in anderen Ländern, aber ich würde mir wünschen, dass alle hinter uns stehen. Wir kritisieren uns teilweise auch selbst. Und wir wissen auch, dass wir im ersten Spiel nicht gut gespielt haben. Es ist immer so, dass sich viele Experten zu Wort melden und das Ganze anheizen. Das sehe ich als unnötig an. Man hat einfach nicht das Gefühl, dass das ganze Land hinter einem steht. Die Zuschauer vielleicht schon, aber gerade was die Presse abgeht, da bekommt man einen anderen Eindruck."

    Sebastian Rudy: "Die Nase ist leider gebrochen. Es hört sich schlimmer an, als es vielleicht ist. Wir wissen morgen auf jeden Fall mehr, was man machen muss. Nur Einrenken wäre gut für mich. Morgen machen wir Röntgenbilder. Ich geb niemandem die Schuld. Das passiert in der Aktion. Es ist ein bisschen unglücklich. Es war heute einfach ein bisschen Pech bei der Aktion dabei. Ich hoffe, dass es bis Mittwoch reicht."

    ...zum Siegtor: "Ich war in der Kabine und musste mich hinlegen, da die Blutung nicht aufgehört hatte. Dann habe ich gehört, dass alle jubeln. Dann bin ich schnell zum Fernseher."

    Emil Forsberg: "In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass Deutschland jetzt gut drauf ist. Die erste Halbzeit war etwas zu locker. Gegen den Freistoß kannst du nichts machen. Das war einfach ein Weltklasse-Freistoß."

    ...den Zoff zwischen den Schweden und den Deutschen nach dem Abpfiff: "Ich habe gehört, dass sie vor uns gejubelt haben. Sie haben sich nach dem Spiel bei uns in der Kabine entschuldigt. Sowas macht man nicht. Aber es ist fair, dass sie danach reingekommen sind. "

    Oliver Bierhoff (Manager Nationalmannschaft): "Die Gefühle und Emotion sind ein bisschen übergeschwappt. Ich hatte Diskussionen mit den Schweden. Ich war verärgert über deren destruktives Spiel, und Zeitspiel sollte nicht belohnt werden. Es ist eine super Sache, das Ding mit einem Mann weniger noch zu drehen. Das Manko war, dass wir unsere Linie verlieren und uns mit Fehlpässen in die Bredouille spielen. Da müssen wir ruhiger und konzentrierter sein. Es werden die Karten neu gemischt werden für das letzte Spiel, die große Bank wird uns helfen."

    Reinhard Grindel (DFB-Präsident): "Wir haben deutlich besser gespielt als gegen Mexiko und eine deutliche Reaktion gezeigt. Es hat auch den einen oder anderen Fehler gegeben, aber da war Zug drin, es gab eine klare Zuordnung und Kombinationen, die wir gegen Mexiko nicht gesehen haben. Joachim Löw hat Veränderungen vorgenommen, die sich alle als richtig erwiesen haben. Wir müssen aufhören, nach einem Spiel alles schlechtzureden. Ich glaube, dass solche eine Erfahrung und so ein Erlebnis Kräfte freisetzt."

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  4. Bundestrainer Joachim Löw hat im wichtigen zweiten Gruppenspiel bei der WM 2018 auf Mesut Özil verzichtet. Beim dramatischen 2:1-Sieg gegen Schweden stand der Mittelfeldspieler vom FC Arsenal wie auch Sami Khedira das komplette Spiel über auf der Ersatzbank..

    Damit endete eine beeindruckende Serie des 29-Jährigen im deutschen Nationalteam. Erstmals seit seinem Länderspieldebüt 2009 stand Özil bei einem großen Turnier (WM oder EM) nicht in der Startaufstellung. Zuvor lief er in 26 Spielen in Folge von Beginn an auf.

    Der CHECK24 WM-Doppelpass mit Bodo Illgner, Steffen Freund und Simon Rolfes am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

    Özil hatte wie die gesamte Mannschaft im Auftaktspiel gegen Mexiko nicht überzeugt. Bereits vor der WM stand er wegen seines Besuchs beim türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Kritik und wurde von den eigenen Fans ausgepfiffen.

    Löw setzt auf Özil

    Löw betonte nach der Partie gegen Schweden jedoch, dass er auf Özil im weiteren Verlauf der WM noch bauen werde. "Wir werden ihn und seine Kreativität in diesem Turnier noch brauchen", sagte der Bundestrainer.

    Auch Manager Oliver Bierhoff stellte zu Özil und Khedira klar: "Beide sind verdiente Spieler, wir kennen ihre Stärken, sie sind keinesfalls abgeschrieben."

    Trotz seiner Nichtberücksichtigung feierte Özil ausgelassen mit seinen Kollegen - und hatte eine Botschaft für seine Kritiker parat.

    "Was für ein Kampf! Wir sind ein Team - auf und neben dem Platz. Egal was sie sagen", twitterte der Mittelfeld-Star.

  5. Schwedens Trainer Janne Andersson hat das Verhalten einiger deutscher Nationalspieler und Offizieller scharf kritisiert.

    Seiner Ansicht nach hatten sich die DFB-Spieler nach dem dramatischen Last-Minute-Sieg am Samstag respektlos verhalten.

    "Einige der Deutschen fingen an zu feiern, indem sie in unsere Richtung liefen und Gesten machten. Das hat mich sehr geärgert, das war respektlos", schimpfte Andersson.

    Seine Mannschaft habe "90 Minuten gekämpft, wenn dann der Schlusspfiff ertönt, schüttelt man sich die Hand und verhält sich nicht so. Ich habe mich wirklich sehr darüber geärgert."

    Der CHECK24 WM-Doppelpass mit Bodo Illgner, Steffen Freund und Simon Rolfes am Sonntag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1

    Deutschland entschuldigt sich

    Gregor Behlau, Leiter des Büros der deutschen Nationalmannschaft, war nach dem späten Siegtreffer durch Toni Kroos jubelnd mit geballter Faust in Richtung gegnerische Bank gestürmt und hatte durch diese Geste einen Tumult ausgelöst. 

    Schwedens Stürmer-Star Emil Forsberg stimmte seinem Trainer zu: "Das war Mangel an Respekt, ein ekelhaftes Verhalten!" sagte er dem Fernsehsender TV4.

    Der Leipziger bestätigte jedoch auch, dass sich die deutschen Akteure bei den Schweden entschuldigten. "Sowas macht man nicht, aber es ist fair, dass sie danach reingekommen (in die Kabine, Anm. d. Red.) sind."

    Dort legte Andersson ebenfalls nach: "Man sollte den Gegner, mit dem man 95 Minuten gefightet hat, nicht so verhöhnen. Das ist echt schwach."

    DFB-Manager Oliver Bierhoff gab zu: "Die Gefühle und Emotionen sind ein bisschen übergeschwappt." Allerdings ärgerte auch Bierhoff sich über den Gegner: "Ich hatte Diskussionen mit den Schweden. So ein destruktives Spiel und Zeitspiel sollte nicht belohnt werden", sagte er in der ARD.

    Kroos rettet DFB-Team in Nachspielzeit

    Deutschland hatte gegen Schweden in Unterzahl in der 95. Minute durch Toni Kroos den 2:1-Siegtreffer erzielt und den ersten Sieg bei der WM in Russland geholt. (Tabelle der Gruppe F)

    "Der Sieg kam in der Nachspielzeit und in Unterzahl zustande. Letztendlich war es schon auch verdient, weil wir an uns geglaubt haben, drangeblieben sind. Wir haben eine gute Moral bewiesen", lobte Bundestrainer Joachim Löw seine Mannschaft.

    Mit dem Sieg belegt Deutschland in der Gruppe F hinter Mexiko den zweiten Platz vor Schweden. Mit einem weiteren Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Südkorea (Mittwoch, 16 Uhr im LIVETICKER), kann der Titelverteidiger den Sprung in die K.o.-Runde schaffen.

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