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  1. Golf-Superstar Tiger Woods hat seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit April 2013 gefeiert.

    Eine durchwachsene Schlussrunde mit einem Schlag über Par reichte dem US-Amerikaner, um sich den Titel bei The Tour Championship in Atlanta zu sichern. Nach einer 65, einer 68 und einer weiteren 65 feierte Woods trotz einer 71 zum Abschluss seinen 80. Erfolg auf der PGA Tour. Damit liegt er nun nur noch zwei Siege hinter Rekordhalter Sam Snead.

    Mit drei Schlägen Vorsprung auf den Nordiren Rory McIlroy und den Engländer Justin Rose war Woods in den Schlusstag gegangen, die beiden Briten aber fielen weit zurück. Hinter Woods landeten letztlich seine Landsmänner Billy Horschel (-9) und Dustin Johnson (-7) auf den Rängen zwei und drei.

    Zumindest Rose durfte am Ende aber auch noch jubeln: Dank eines Birdies am letzten Loch sicherte er sich die Gesamtwertung im FedEx Cup.

    SPORT1 hat den Schlusstag von The Tour Championship auf dem East Lake Golf Club von Atlanta im TICKER zum Nachlesen.

    Endstand:

    1. Tiger Woods, USA (-11)
    2. Billy Horschel, USA (-9)
    3. Dustin Johnson, USA (-7)
    4. Hideki Matsuyama, Japan (-6)
    4. Webb Simpson, USA (-6)
    4. Justin Rose, England (-6)

    +++ 23.58 Uhr: SCHLUSS! AUS! ENDE! +++

    Es ist perfekt! Tiger Woods gewinnt mit einem Par auf dem 18. Loch The Tour Championship und feiert seinen ersten Turniersieg auf der PGA Tour seit 2013. Begleitet von "Tiger, Tiger"- und "USA, USA"-Rufen steht Woods auf dem Grün - und scheint den Tränen nahe.

    Auch Justin Rose darf jubeln: Der Engländer sichert sich mit einem Birdie am letzten Loch den Sieg in der Gesamtwertung des FedEx Cup.

    +++ 23.46 Uhr: Letztes Loch für den Tiger +++

    Mit einem Par auf der 17 macht Woods den wohl endgültig entscheidenden Schritt zum ersten Turniersieg seit 2013. Selbst mit einem Bogey am letzten Loch wäre ihm der Sieg in Atlanta nicht mehr zu nehmen.

    +++ 23.39 Uhr: Woods macht es spannend +++

    Mit zwei Bogeys an der 15 und der 16 sorgt Woods noch mal für Spannung!

    Horschel ist inzwischen mit neun unter Par im Clubhouse angekommen, Woods liegt zwei Löcher vor dem Ende bei -11. Außer Horschel kann ihm aber niemand mehr gefährlich werden.

    +++ 22.55 Uhr: Sieg für Woods zum Greifen nah +++

    Die 13 scheint für Woods zur Glücksnummer zu werden: Mit einem Birdie an der 13 verbessert sich der US-Star wieder auf 13 unter Par - der Sieg ist ihm spätestens jetzt kaum noch zu nehmen.

    Denn hinter ihm lassen die Verfolger reihenweise Federn, auf dem zweiten Platz liegt mittlerweile Woods' Landsmann Billy Horschel. Der hat allerdings schon fünf Schläge Rückstand und nur noch zwei Löcher zu spielen.

    +++ 22.16 Uhr: Erstes Bogey für Woods +++

    An der 10 erwischt es Woods dann doch zum ersten Mal: Nach einem Bogey steht der Spitzenreiter jetzt nur noch bei zwölf Schlägen unter Par. Aber noch kein Grund zur Sorge: Auch Rose hat zwischenzeitlich gepatzt, sich an der 9 ein Bogey geleistet.

    Woods führt damit immer noch mit vier Schlägen Vorsprung, sein 80. Sieg auf der PGA-Tour scheint ihm weiterhin kaum zu nehmen.

    +++ 21.51 Uhr: Woods wackelt an der 8 +++

    Rose rückt Woods wieder etwas auf die Pelle: Mit einem Birdie an der 8 verbessert sich der Engländer wieder auf -9 und ist damit wieder bis auf vier Schläge am Führenden dran.

    Dann landet auch noch Woods' erster Schlag an der 8 im Bunker - aber die Hoffnungen auf einen größeren Patzer des US-Amerikaners gehen für seine Verfolger nicht in Erfüllung. Den zweiten Schlag befördert Woods aus dem Sand aufs Grün und am Ende steht das siebte Par in Folge.

    +++ 21.07 Uhr: Woods' Konkurrenten patzen +++

    Ohne eigenes Zutun kommt Tiger Woods dem Sieg wieder ein Stück näher! Justin Rose spielt an der 5 ein Bogey, Rory McIlroy patzt sogar an der 4 und an der 5.

    Woods dagegen steht nach dem fünften Loch immer noch bei eins unter Par auf der Schlussrunde - und insgesamt bei -13. Rose fällt zurück auf -8, McIlroy auf -7. So setzen die beiden Briten den Spitzenreiter nicht unter Druck.

    +++ 20.45 Uhr: Johnson klettert - Woods souverän +++

    Dustin Johnson spielt an den ersten sechs Löchern ordentlich auf, liegt bei zwei unter Par für den Tag und verbessert sich auf den geteilten vierten Platz.

    Woods hat seinem Birdie am ersten Loch zwei Par folgen lassen. Da Rose und McIlroy noch kein Birdie gelungen ist, hat der Führende weiterhin vier Schläge Vorsprung auf die Verfolger.

    +++ 20.21 Uhr: Traumstart für Woods! +++

    Tiger Woods und Rory McIlroy sind als letzter Flight auf die Schlussrunde gegangen - und der US-Superstar erwischt einen perfekten Start! Am ersten Loch gelingt Woods direkt ein Birdie, die Verfolger McIlroy und Rose müssen sich mit einem Par begnügen.

    Damit steht Woods jetzt bei 13 unter Par, Rose und McIlroy liegen jeweils vier Schläge zurück.

    +++ 19.38 Uhr: Justin Thomas klettert +++

    Als geteilter Neunter auf die Runde gegangen, hat sich der US-Amerikaner Justin Thomas mit einem Birdie an der 2 auf den geteilten sechsten Platz nach vorne geschoben. Die bislang beste Bilanz des Tages hat der Australier Cameron Smith, der nach sechs Löchern bei drei unter Par steht und sich so aktuell auf insgesamt einen Schlag unter Par verbessert.

    +++ 18.47 Uhr: Erste zehn Spieler unterwegs +++

    Zehn Spieler sind inzwischen auf dem Kurs, der Italiener Francesco Molinari ist allerdings bisher der Einzige, der für den Tag bei unter Par steht. Mit einem Birdie am dritten Loch verbessert er sich insgesamt auf drei über Par.

    +++ 18.21 Uhr: Wer soll Woods noch stoppen? +++

    Interessante Statistik zu Tiger Woods: 23 Mal ging der US-Amerikaner in seiner Karriere mit mindestens drei Schlägen Vorsprung auf die Schlussrunde eines PGA-Tour-Turniers - kein einziges Mal gab er einen solchen Vorsprung noch aus der Hand!

    Bleibt das heute so, wäre Woods der zweite Golfer in der Geschichte der PGA Tour, der 80 Turniere für sich entscheiden konnte. Rekordhalter Sam Snead steht bei 82 Siegen.

    +++ 18.04 Uhr: Los geht's in Atlanta +++

    Phil Mickelson und Patrick Reed haben die Schlussrunde im East Lake Golf Club von Atlanta eröffnet: Reed startet mit einem Par am ersten Loch in den letzten Tag, Mickelson leistet sich einmal mehr ein Bogey und steht nun schon bei +12.

    +++ Tee Times der Sieganwärter +++

    Die Schlussrunde in Atlanta beginnt um 11.45 Uhr Ortszeit, also um 17.45 Uhr deutscher Zeit, mit den abgeschlagenen Patrick Reed (+8) und Phil Mickelson (+11).

    Die Sieganwärter gehen rund zwei Stunden später auf ihre letzte Runde: Paul Casey (-5) und Jon Rahm (-6) um 19.45 Uhr deutscher Zeit, Kyle Stanley (-6) und Justin Rose (-9) zehn Minuten später. Um 20.05 Uhr deutscher Zeit schlagen schließlich Rory McIlroy (-9) und Tiger Woods (-12) ab.

    +++ Leaderboard vor der Schlussrunde +++

    1. Tiger Woods, USA (-12)
    2. Rory McIlroy, Nordirland (-9)
    2. Justin Rose, England (-9)
    4. Kyle Stanley, USA (-6)
    4. Jon Rahm, Spanien (-6)
    6. Paul Casey, England (-5)
    6. Tony Finau, USA (-5)
    6. Billy Horschel, USA (-5)
    9. Aaron Wise, USA (-4)
    9. Dustin Johnson, USA (-4)
    9. Gary Woodland, USA (-4)
    9. Xander Schauffele, USA (-4)
    9. Justin Thomas, USA (-4)

    +++ Besonderes Turnier +++

    The Tour Championship ist aus verschiedenen Gründen kein Golfturnier wie jedes andere: Nur die 30 Profis, die über die Saison hinweg die meisten Punkte für die Wertung des FedEx Cups gesammelt haben, sind qualifiziert. Aufgrund des kleinen Teilnehmerfeldes gibt es auch keinen Cut, alle 30 Golfer spielen alle vier Runden.

    Auch das Preisgeld kann sich sehen lassen: Mit einer Summe von neun Millionen US-Dollar ist es eines der höchstdotierten Turniere der Welt.

  2. "Ich kann mir ganz schwer vorstellen, dass sie mal ein Spiel verlieren. Das geht nicht nur Schalke 04 so. Das geht auch den Kollegen so, die über uns stehen. Die sehen es genauso."

    Es sind Worte wie die von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel, die im Kern ausdrücken, mit welchem Problem sich die Bundesliga momentan konfrontiert sieht. Es ist die Übermacht des FC Bayern und die Ohnmacht seiner Herausforderer. 

    Wenn selbst Vizemeister Schalke, wie am Samstagabend bei der 0:2-Heimpleite gegen den deutschen Meister geschehen, im Grunde chancenlos ist, gibt das zu denken. Zu Recht stellte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic nach dem vierten Sieg im vierten Ligaspiel fest: "Wir haben es wirklich sehr, sehr gut gemacht. Es war eine Demonstration."

    Übermacht Bayern: SPORT1 analysiert, warum die Münchner derzeit (noch) keiner stoppen kann.

    Kader

    16 gesunde Feldspieler stehen Niko Kovac aktuell nur zur Verfügung. Klein, aber fein. Durchgehende Extraklasse auf allen Positionen.

    Nach den Verletzungen von Kingsley Coman, Corentin Tolisso und Rafinha sind die Bayern trotzdem auf nahezu jeder Position doppelt besetzt. Der Trainer setzt bekanntermaßen auf Rotation, signalisiert damit auch den Nicht-Stammspielern, dass sie jederzeit ihre Chance bekommen und mit Einsatzzeit rechnen können.

    Das schürt den Konkurrenzkampf, kein Spieler kann sich auch nur eine Minute ausruhen. Auch ein Grund, warum selbst Franck Ribery stinkig ist, wenn er in der 84. Minute auf Schalke raus muss.

    Dominantes Spiel

    Von der leidigen Ballbesitz-Diskussion im Sommer (zeitgemäß oder nicht?) haben sich die Münchner nicht anstecken lassen. Sie profilieren sich über eben jenen Ballbesitz, eine hohe Passquote und die aktuelle Fähigkeit, im richtigen Moment auf Offensive zu schalten.

    Im Schnitt hatten sie in bisher vier Ligaspielen 66 Prozent Ballbesitz. Auffällig ist auch, wie die Bayern von Beginn an Vollgas geben und den Gegner unter Druck setzen - auch auf Schalke.

    "Wie Bayern losgelegt hat, da schaut man schon mit Ehrfurcht hin", sagte Heidel: "Die Überlegenheit der Bayern ist in allen Bereichen frappierend. Das ist einfach eine Weltklasse-Mannschaft."

    Hünen-Abwehr

    Stets abwechselnd besetzen die Nationalspieler Süle (1,95 Meter/97 Kilo), Boateng (1,92 Meter/90 Kilo) und Hummels (1,91 Meter/92 Kilo) die Innenverteidigung der Bayern. Und was machte Schalke? Probierte es zumeist mit langen Bällen und wunderte sich, dass diese abgefangen wurden.

    "Wir haben es nicht geschafft, an Süle und Hummels vorbeizukommen. Die beiden waren schwer zu überspielen. Wir haben es über die Sechs versucht, mit Long-Line-Bällen der Außenverteidiger und gewissen Chip-Bällen hinter die Kette. Das haben sie aber alles weggeköpft", stellte S04-Trainer Domenico Tedesco fest.

    Warum also forcierte er nicht das Kurzpassspiel? Weil den Königsblauen auch schlichtweg die spielerische Klasse fehlt, den Spielaufbau in die Hand zu nehmen. Auch die vorherigen Bayern-Gegner Leverkusen, Stuttgart und Hoffenheim kamen kaum ins Spiel und gaben die Bälle, wenn sie sie mal hatten, viel zu schnell her.

    Auffällig ist aber, dass die Bayern-Hünen nicht durchgängig ohne Fehler spielen. Hummels etwa, sofern er denn mal in Bedrängnis kommt und angelaufen wird, hat in seinem Spiel immer mal wieder Fehlpässe drin - auch auf Schalke. Auch Süle und Boateng lassen sich durchaus unter Druck setzen. Die Gegner trauen sich aber viel zu selten, die Bayern-Defensive anzupressen.

    Gegenpressing

    Offensichtlich ist, wie heiß die Bayern derzeit auf die Balleroberung sind. Schalke hatte bei eigenem Ballbesitz kaum Zeit, um mal durchzuatmen. "Ich muss die komplette Mannschaft loben, was wir offensiv gemacht haben, aber auch defensiv gegen den Ball. Wir haben ganz schnell die Bälle zurückgeholt, die wir vorne verloren haben", sagte Kovac anerkennend.

    Wie das auf dem Platz aussieht: Gegenspieler werden beim eigenen Ballverlust direkt angelaufen, teilweise gedoppelt. Vor allem Alaba und Kimmich setzen auf den Flügeln direkt zu. Vorne gibt oftmals Müller das Kommando zum Anlaufen. Der Lohn: Im Schnitt gewannen die Münchner in bisher vier Ligaspielen 55 Prozent ihrer Zweikämpfe.

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    Dass die Bayern derart aggressiv gegenpressen, ist vor allem ein Verdienst von Kovac, der eben dieses Verhalten auch in der Vorbereitung immer wieder trainieren ließ. Zudem wird das laufintensive Spiel der  Bayern durch ihre Fitness gefördert. Bereits jetzt zahlt sich aus, dass die Bayern in der Vorbereitung knüppelhart schufteten.

    Grätschende Edeltechniker

    Wer glaubt, dass die Bayern durchweg in Schönspielerei aufgehen, täuscht sich. Kovac hat es sogar geschafft, dass Edeltechniker wie Thiago oder James nahezu keinen Zweikampf scheuen.

    Sie grätschen, nehmen die Kopfballduelle defensiv wie offensiv an und zeigen ein hohes Laufpensum. Auch deshalb avanciert Thiago immer mehr zur echten Waffe im defensiven Mittelfeld und auch deshalb macht sich James (zwei Tore und ein Assist in den letzten drei Ligaspielen) unverzichtbar.

    Bank-Lust statt Mega-Frust

    Kovac parkt seine Stars regelmäßig auch mal auf der Ersatzbank. Nicht, um sie für Fehler abzustrafen wie er zuletzt selbst klar machte. Vielmehr gönnt er seinen Spielern auch mal Ruhepausen. Da aber selbst Oldies wie Robben und Ribery insgeheim keine Lust auf Pausen haben, brennen sie auf ihre Einsätze. Kritik an den Kovac-Maßnahmen gibt es derzeit nicht.

    Selbst Spieler mit kaum Einsatzzeiten wie Sandro Wagner halten sich zurück. Niemand meckert öffentlich. Würde auch nichts bringen, denn Kovac fährt einen Sieg nach dem anderen ein. Die Bayern-Stars wissen das. Ihnen bleibt also nichts anderes übrig als die Rotation zu akzeptieren und Gas zu geben.

    "Der Trainer macht es sehr gut mit der Rotation. Die Spieler ziehen gut mit. Wir haben eine gute Atmosphäre. Daher kommen solche Ergebnisse raus", sagt Salihamidzic.

    Schwächen?

    Die Bayern haben, man glaubt es kaum, aber auch Schwächen. Immer dann, wenn sie einen Gang runterschalten oder den Hang zur Überheblichkeit haben, lassen sie ihre Gegner ins Spiel kommen - wie auf Schalke.

    Mal spielte Hummels mit dem Außenrist Pässe ins Nichts oder unbedrängt in den Fuß des Gegenspielers (26. Minute zu Uth), mal trennte sich Thiago in der eigenen Hälfte zu langsam vom Ball und verhaspelte sich im Zweikampf. Leisten sich die Bayern wie in Stuttgart indes kaum einen Fehler wie in Stuttgart, ist der Gegner chancenlos.

    Und dann ist es, wie Heidel sagt, tatsächlich schwer vorstellbar, dass sich die Münchner in naher Zukunft in der Bundesliga bezwingen lassen.

  3. Zum Durchklicken: Die BVB-Fans und ihre Probleme mit Hopp und RB Leipzig

    Borussia Dortmund und seine Fans: Das ist eine Verbindung, die mittlerweile europaweit ein Mythos ist. Die BVB-Anhänger sind laut, begeisterungsfähig und treu - aber auch kritisch. Dabei schießen sie bisweilen über das Ziel hinaus, zum Teil auch sehr weit.

    Beim Auswärtsspiel in Hoffenheim enthüllten BVB-Fans zum wiederholten Mal ein geschmackloses Plakat gegen TSG-Mäzen Dietmar Hopp, der für viele Dortmunder Anhänger ein Feindbild ist. Dortmunds Klubführung und auch BVB-Kapitän Marco Reus verurteilten das bedrohliche Fadenkreuz-Motiv.

    Im Vorfeld der Partie war bekannt geworden, dass der Software-Milliardär gegen mehr als 30 BVB-Fans Strafantrag wegen Beleidigung gestellt hatte - wegen Schmähgesängen beim vorherigen Liga-Duell. In der BVB-Fanszene kam das als überzogen an und als zusätzliche Provokation.

    Seit Hoffenheims Bundesliga-Aufstieg 2008 ist Hopp für die BVB-Fans ein rotes Tuch, das auf Gegenseitigkeit beruhende Unverständnis schaukelte sich im Lauf der Jahre immer wieder hoch. Noch heftiger ist die Ablehnung der BVB-Traditionalisten gegen RB Leipzig, was sich 2017 teils sogar in gewalttätigen Angriffen auf Leipziger Fans entlud.

    SPORT1 blickt in Bildern auf die Geschichte der Feindschaften zurück.

  4. Auch eine historische Performance von Quarterback Matt Ryan hat den Atlanta Falcons (ein Sieg, zwei Niederlagen) in einem dramatischen NFL-Duell mit den New Orleans Saints (2-1) nicht zum zweiten Saisonsieg gereicht.

    Ryan, der die Falcons in der vorletzten Saison in den Super Bowl geführt hatte, stellte mit fünf Touchdown-Pässen den Franchise-Rekord von Wade Wilson aus dem Jahr 1992 ein und warf für insgesamt 374 Yards.

    Auf der Gegenseite aber gelangen auch Saints-Quarterback Drew Brees drei Pass- und zwei Lauf-Touchdowns, der 39-Jährige kam sogar auf 396 Passing Yards - und sorgte so in der Overtime eines Offensiv-Spektakels für einen 43:37-Sieg seines Teams (Hier zum NFL Spielplan 2018/19).

    Kein Touchdown bei Jaguars vs. Titans

    Das genaue Gegenteil erlebten die Zuschauer beim Duell zwischen den Jacksonville Jaguars und den Tennessee Titans, in dem keinem der beiden Teams auch nur ein einziger Touchdown gelang!

    Am Ende hieß es nach insgesamt fünf Field Goals etwas überraschend 9:6 für die Gäste aus Tennessee, bei denen Quarterback Blaine Gabbert bereits im ersten Viertel wegen einer Gehirnerschütterung ausgewechselt werden musste.

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    Für ihn übernahm der etatmäßige Starter Marcus Mariota, der wegen einer Ellenbogenverletzung zum zweiten Mal in Folge zunächst nur auf der Bank gesessen hatte.

    Zwölf erfolgreiche Pässe Mariotas bei 18 Versuchen für 100 Yards Raumgewinn reichten den Titans am Ende zum Sieg - weil die Defense Jacksonville in Schach hielt und Kicker Ryan Succop drei seiner vier Field-Goal-Versuche verwandelte.

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    Bei den Jaguars wurde Runningback Leonard Fournette schmerzlich vermisst: Der 23-Jährige fehlte zum zweiten Mal in Folge verletzungsbedingt, ohne ihn erlief sein Team nur 87 Yards.

    Sowohl die Titans als auch Jacksonville stehen nach drei Spielen bei zwei Siegen und einer Niederlage.

    Cam Newton lässt Panthers jubeln

    Dieselbe Bilanz haben dank einer Gala-Vorstellung von Quarterback Cam Newton auch die Carolina Panthers vorzuweisen.

    Beim 31:21 gegen die Cincinnati Bengals (2-1) gelangen Newton je zwei Pass- und zwei Lauf-Touchdowns. Unterstützung erhielt er vor allem von Runningback Christian McCaffrey, der satte 184 Yards erlief.

    Auf der Gegenseite warf Bengals-Quarterback zwar ebenfalls zwei Touchdown-Pässe, leistete sich aber gleichzeitig vier (!) Interceptions.

    Eine herbe Pleite vor heimischem Publikum kassierten die hochgehandelten Minnesota Vikings: Gegen die bislang sieglosen Buffalo Bills (1-2) ging das Team von Quarterback Kirk Cousins mit 6:27 baden. Nach drei Spielen steht für Minnesota erst ein Sieg (ein Unentschieden, eine Niederlage) auf dem Konto.

    Packers verlieren - St. Brown nicht im Kader

    Dieselbe Bilanz hat der alte Vikings-Rivale aus Green Bay vorzuweisen: Die Packers um Superstar Aaron Rodgers verloren bei den Washington Redskins (2-1) mit 17:31.

    Der deutsche Receiver Equanimeous St. Brown stand bei Green Bay zum zweiten Mal in Folge nicht im Kader.

    Mark Nzeocha kassierte mit den San Francisco 49ers eine 27:38-Niederlage bei den Kansas City Chiefs - und muss obendrein das Saisonaus von 49ers-Quarterback Jimmy Garoppolo fürchten.

  5. Gary Anderson hat die dritte Auflage der Champions League of Darts gewonnen. In einem rein schottischen Finale setzte sich der zweifache Weltmeister mit 11:4 gegen Peter Wright durch.

    The Flying Scotsman erwischte einen wahren Traumstart. Schnell lag der Vorjahresfinalist mit 6:1 in Führung. Snakebite zeigte sein Kämpferherz und kam auf 4:7 heran.

    So stark wie Anderson angefangen hatte, beendete er dann jedoch mit vier gewonnenen Legs in Serie Wrights Aufbäumen und das Finale.

    Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht seine Dominanz: Anderson spielte einen Drei-Dart-Average von 100,81 Punkten, zudem lag seine Doppelquote bei 62,5 Prozent (Darts bei DAZN. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!)

    Suljovic kassiert erste Niederlage

    Lange hatte es im Brighton Centre nach einem Finale zwischen Titelverteidiger Mensur Suljovic und Weltmeister Michael van Gerwen ausgesehen. Suljovic marschierte ohne Niederlage als Sieger der Gruppe B ins Halbfinale. In diesem kassierte er dann in seinem neunten Spiel in der Champions League of Darts seine erste Niederlage. Anderson ließ dem Österreicher keine Chance und gewann mit 11:4.

    Wie Suljovic hatte auch MvG bereits nach den ersten beiden Gruppenspielen am Samstag als Halbfinalist festgestanden. Nach einer knappen 9:10-Niederlage gegen Anderson im letzten Gruppenduell traf er in der Vorschlussrunde auf Wright.

    Die beiden Kontrahenten zeigten Darts der Extraklasse. Am Ende hatte Wright das bessere Ende auf seiner Seite und gewann dank einer grandiosen Doppelquote von 78,57 Prozent mit 11:9. 

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    Ergebnisse der Champions League of Darts 2018:

    Sonntag:

    Nachmittags-Session 
    Gruppenphase, 3. Spielrunde:
    Mensur Suljovic - Simon Whitlock 10:1
    Peter Wright - Rob Cross 10:3
    Daryl Gurney - Dave Chisnall 10:7
    Michael van Gerwen - Gary Anderson 9:10

    Abend-Session 
    Halbfinale: 
    Mensur Suljovic - Gary Anderson 4:11
    Michael van Gerwen - Peter Wright 9:11
    Finale:
    Gary Anderson - Peter Wright 11:4

    Samstag:

    Nachmittags-Session
    Gruppenphase, 1. Spielrunde:
    Rob Cross - Mensur Suljovic 8:10
    Peter Wright - Simon Whitlock 10:7
    Gary Anderson - Daryl Gurney 8:10
    Michael van Gerwen - Dave Chisnall 10:2

    Abend-Session
    Gruppenphase, 2. Spielrunde:
    Rob Cross - Simon Whitlock 10:8
    Mensur Suljovic - Peter Wright 10:7
    Gary Anderson - Dave Chisnall 10:3
    Daryl Gurney - Michael van Gerwen 7:10

  6. Star-Quarterback Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers droht das vorzeitige Saisonaus in der NFL.

    Der 26-Jährige musste bei der 27:38-Niederlage bei den Kansas City Chiefs knapp sechs Minuten vor Ende des Spiels wegen einer Knieverletzung ausgewechselt und auf einem Golf-Kart abtransportiert werden.

    49ers-Coach Kyle Shanahan erklärte nach dem Spiel, dass der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bestehe. Eine Untersuchung am Montag soll endgültigen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben (Hier zum NFL Spielplan 2018/19).

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    Garoppolo hatte sein Team nach dem deutlichen 10:35-Rückstand zur Halbzeit bis zum Ende des dritten Viertels auf 24:35 herangeführt, die Wende aber nicht mehr geschafft. Insgesamt kam er bei 20 von 30 erfolgreichen Pässen auf 251 Yards und zwei Touchdowns, zudem erlief er selbst weitere 23 Yards Raumgewinn.

    Mahomes glänzt erneut für Kansas City Chiefs

    In den letzten Minuten des Spiels wurde er durch Backup-Quarterback C.J. Beathard ersetzt. Für die 49ers war es die zweite Niederlage im dritten Spiel.

    Auf der Gegenseite führte Quarterback-Shootingstar Patrick Mahomes die Chiefs zum dritten Sieg im dritten Saisonspiel.

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    Der 23-Jährige glänzte mit seinen Touchdown-Pässen Nummer elf, zwölf und 13 der noch jungen Spielzeit - und knackte damit den bisherigen Rekord von Peyton Manning aus der Saison 2013.

    Alle erfolgreichen Pässe in die Endzone gelangen Mahomes im zweiten Viertel, nach dem dritten auf Sammy Watkins führten die Chiefs bereits mit 35:7. Am Ende brachte Mahomes 24 von 38 Pässen für 314 Yards Raumgewinn an den Mann.

    Runningback Kareem Hunt hatte mit zwei Touchdowns im ersten Viertel früh für eine komfortable Führung gesorgt.

  7. Der FC Barcelona hat erstmals in dieser Saison Punkte liegen gelassen.

    Das Team von Ernesto Valverde retteten in Unterzahl mit einem 2:2 (1:2) im katalanischen Derby gegen den FC Girona immerhin noch einen Zähler und verdrängte nur aufgrund des besseren Torverhältnisses Erzrivale Real Madrid wieder von der Spitze.

    Vidal bereitet Barca-Führung vor

    Der Ex-Münchner Arturo Vidal hatte bei seinem Startelfdebüt die Führung durch Lionel Messi (19.) vorbereitet. Anschließend schwächte sich Barca selbst: Clement Langlet sah nach einem Ellenbogencheck (35.) die Rote Karte.

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    Girona nutzte die Überzahl noch vor der Pause aus. Cristhian Stuani setzte sich gegen Gerard Pique und Sergio Busquets durch und ließ auch Marc-Andre ter Stegen aus kurzer Distanz keine Abwehrchance (45.). Nach der Pause war der Uruguayer nach einem Abpraller zur Stelle (51.).

    Die erste Saisonniederlage konnte der spanische Meister dank eines Kopfballtreffers von Pique (63.) aber noch abwenden. Anschließend drängten die Gastgeber auf den Sieg, aber ein Treffer wollte gegen die defensiv eingestellten Gäste nicht mehr gelingen.

  8. Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat dem italienischen Serienmeister Juventus Turin erneut zum Sieg verholfen. Der Portugiese brachte die Turiner beim 2:0 (0:0) bei Aufsteiger Frosinone Calcio in der Schlussphase in Führung (81.), Federico Bernardeschi (90.+4.) traf mit dem Schlusspfiff zum Endstand.

    Für die Alte Dame, bei der Nationalspieler Emre Can in der Startelf stand, war es der fünfte Sieg im fünften Spiel der Serie A.  

    Bereits in der Vorwoche hatte Ronaldo beim 2:1 gegen Sassuolo Calcio doppelt getroffen. In der Champions League war der 33-Jährige am Mittwoch gegen den FC Valencia (2:0) wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt worden.

    Neapel siegreich, AS Rom mit nächster Schlappe

    Vizemeister SSC Neapel hielt mit dem vierten Saisonsieg den Anschluss an Tabellenführer Juventus, beim FC Turin setzte sich die Mannschaft des ehemaligen Bayern-Trainers Carlo Ancelotti mit 3:1 (2:0) durch.

    Der AC Milan kam gegen Atalanta Bergamo nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus, der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit. Während Lazio Rom gegen den CFC Genua 1893 beim 4:1 (2:0) keine Probleme hatte, unterlag Stadtrivale AS Rom beim FC Bologna mit 0:2 (0:1). 

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