Sport allgemeine News

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  1. Lewis Hamilton sagt sorry - nachdem der Formel-1-Weltmeister zuvor ein ziemlich unschönes Wort über seine Heimatstadt Stevenage verlor.

    Der 33-Jährige betonte in einem Internet-Video, dass er "extrem stolz" sei, aus Stevenage zu stammen, und den Ort bis "heute liebt". Niemand sei "perfekt", sagte der Mercedes-Star: "Ich mache definitiv ziemlich oft Fehler." Vor allem wenn er auf einer Bühne stehe und versuche, "die richtigen Worte zu finden, um die lange Reise, die ich im Leben hatte, zu beschreiben", sagte Hamilton. Dabei habe er "die falschen Worte benutzt", sagte er: "Ich meinte das nicht böse."

    Kritik an Hamilton

    Zuvor war Kritik an Hamilton laut geworden, der bei seiner kurzen Rede zur Wahl der BBC-Sportpersönlichkeit des Jahres sagte, dass er und seine Familie früher "einen Traum" hatten: "Den Traum, aus den Slums rauszukommen". Noch auf der Bühne korrigierte er sich aber. "Ich meine, Elendsviertel waren es keine, aber wir wollten uns einfach hocharbeiten und etwas erreichen", sagte Hamilton: "Wir haben uns die Ziele sehr hoch gesetzt." Dennoch lösten Hamiltons Äußerungen Empörung aus.

    Das Video mit Hamiltons Klarstellung wurde später von seiner Instagram-Seite entfernt.

  2. Dynamo Dresden hat Linksverteidiger Philip Heise (27) bis zum Jahresende freigestellt.

    Wie der Verein vor dem Spiel beim MSV Duisburgam kommenden Sonntag (ab 13.30 Uhr im LIVETICKER)  mitteilte, habe dies disziplinarische Gründe.

    "Bei Philip fehlt uns im Moment die Überzeugung, dass er diese Aufgabe mit ganzer Kraft angeht", sagte Dynamo-Trainer Maik Walpurgis.

    Wortgefecht mit Walpurgis?

    Wie die Bild erfahren haben will, soll es zwischen Heise und Walpurgis nach dem 0:3 am vergangenen Samstag beim SC Paderborn zu einem Wortgefecht gekommen sein (Service: Tabelle der 2. Liga).

    Im neuen Jahr soll Heise, der bis auf Weiteres individuell trainiert, wieder zur Mannschaft stoßen. "Ich bin mir sicher, dass er in der Wintervorbereitung wieder mit 100 Prozent attackieren wird", sagte Walpurgis. Heise absolvierte in der laufenden Saison 16 Pflichtspiele für Dresden, das von den vergangenen fünf Partien nur eine gewonnen hat. In der Tabelle liegt Dynamo somit auf Rang elf.

  3. Noch dauert es ein paar Tage bis Silvester, aber auf den Außenposition brennt der FC Bayern schon jetzt ein Feuerwerk ab. Auch heute gegen RB Leipzig? (Bundesliga: FC Bayern München - RB Leipzig, 20.30 Uhr im LIVETICKER)

    Joshua Kimmich (traf in Hannover zum 1:0 und war an allen Treffern beteiligt) und Serge Gnabry (schoss das 3:0) auf der rechten Seite, sowie David Alaba (traf zum 2:0) und Kingsley Coman auf links zerlegten die Niedersachsen beim 4:0 am vergangenen Samstag nahezu im Alleingang.

    "Was wir gerade über unsere Doppel-Flügel offensiv geleistet haben, war sehr gut", urteilte Niko Kovac. "Wenn beide Seiten so performen, ist es schwierig, uns aufzuhalten."

    Den Bayern-Trainer freut vor allem, dass die Münchner ihre langjährige Lieblingswaffe noch immer beherrschen: Schnelle Angriffe über die Außenposition, zielstrebiges Hinterlaufen bis zur Grundlinie, ausgeübt mit viel Tempo und Fintenreichtum.

    All das haben die Bayern über weite Teile der Hinrunde vermissen lassen. Zum einen, weil Coman mit einem Syndesmosebandriss im linken Sprunggelenk monatelang ausfiel, Gnabry in München erstmal ankommen musste. Alaba und Kimmich brauchten zudem Zeit, um die vergangene Saison aus den Knochen zu bekommen.

    Flügel-Duo läutet Umbruch ein

    Zum anderen, weil Kovac lange Zeit stoisch an seinem 4-1-2-3-System festhielt, das sich durch lange, leicht ausrechenbare Bälle auf die Außenpositionen auszeichnete. Seit Kovac jedoch auf ein 4-2-3-1-System setzt, haben die Bayern ein deutlich besseres Aufbauspiel und erzeugen mehr Druck auf den Außen.

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    Kovac machte den Sieg in Hannover ("beste Saisonleistung") vor allem an seiner neugewonnenen Flügel-Power fest. "In der Vergangenheit hatten wir dort Probleme, weil wir häufig gedoppelt oder getrippelt wurden", erklärte der 47-Jährige. Jetzt findet seine Elf endlich bessere Lösungen.

    Mehr und mehr läuten die jungen Wilden den Flügel-Umbruch beim Rekordmeister ein. Auch weil Franck Ribery zuletzt wegen muskulärer Beschwerden an der Hüfte passen musste. Arjen Robben wird mit Beschwerden am Muskelansatz des Oberschenkels ohnehin erst wieder in der Rückrunde eingreifen. Beide verdienten Alt-Stars werden den Verein am Saisonende wohl verlassen. Robben hat seinen Abgang bereits verkündet.

    Die Kovac-Elf muss nun beweisen, dass sie den Flügel-Turbo auch gegen größere Kaliber zünden kann – vor allem mit Blick auf den Achtelfinal-Kracher in der Champions League gegen den FC Liverpool (19. Februar und 13. März).

    Einen ersten Testlauf haben die Bayern heute Abend in der Allianz Arena gegen RB Leipzig.

    Flügel-Duo soll sich weiter einspielen

    Kovac attestiert den Gästen sogar "eine ähnliche" Spielanlage wie Liverpool, mit denselben "Grundideen". Was der Trainer meint, ist vor allem das schnelle Umschaltspiel. "Beide gehen früh drauf und haben vorne schnelle Spieler. Aber Liverpool kann vorne alles ausspielen, was sich bewegt", erklärte Kovac. Daher könne man die Leipziger nicht vollends mit dem Team von Jürgen Klopp vergleichen.

    Dennoch: Auf eben jene überfallartigen Angriffe muss sich vor allem die bayerische Flügelzange einstellen. Das Credo: Einander defensiv unterstützen und dann mit Mut auf Offensive umschalten.

    Damit sich die Außenbahn-Asse weiter einspielen können, plant Kovac auch heute gegen Leipzig keine Umstellungen. Kimmich, Gnabry, Alaba und Coman sollen den Bayern weiterhin Flügel verleihen – und den Vorsprung auf Tabellenführer Borussia Dortmund (2:3-Pleite in Düsseldorf) auf sechs Punkte verkürzen.

  4. Herbstmeister Borussia Dortmund wird vor dem Gipfeltreffen in der Fußball-Bundesliga gegen Verfolger Borussia Mönchengladbach am Freitag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) von großen Abwehrsorgen geplagt.

    Neben Dan-Axel Zagadou (Fußprellung) muss der BVB auch Abdou Diallo (Zerrung) und Manuel Akanji (Muskelfaserriss) ersetzen. Die beiden Innenverteidiger hatten sich am Dienstagabend beim 1:2 bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf verletzt.

    "Ich weiß noch nicht, wer spielt", sagte Trainer Lucien Favre, dem gegen seinen ehemaligen Klub in Ömer Toprak nur noch ein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung steht. Möglicherweise wird Lukasz Piszczek gegen Gladbach als zweiter Innenverteidiger auflaufen. Ex-Kapitän Marcel Schmelzer auf der linken und Achraf Hakimi auf der rechten Seite könnten die Viererkette komplettieren. Allerdings könnte auch Nachwuchsspieler Amos Pieper eine Option für Freitag sein.

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    Mit einem Sieg in Dortmund würde Gladbach den Rückstand auf den Tabellenführer auf drei Punkte verkürzen.

  5. Stefan Luitz hat sich beim Riesenslalom im österreichischen Saalbach-Hinterglemm mit einer eindrucksvollen Leistung in der Weltspitze zurückgemeldet.

    Beim ersten Weltcupsieg des 26 Jahre alten Slowenen Zan Kranjec belegte der Allgäuer den hervorragenden vierten Rang. Mit 0,58 Sekunden Rückstand auf Kranjec verfehlte Luitz einen Platz auf dem Podest nur um 0,08 Sekunden. 

    Rang zwei und drei belegten der Schweizer Loic Meillard (+0,19) und der Franzose Mathieu Faivre (+0,50). Matts Olsson (Schweden) und Manuel Feller (Österreich), nach dem ersten Lauf auf Rang eins und zwei platziert, schieden im zweiten Durchgang aus (DATENCENTER: Das Ergebnis).

    Seriensieger Marcel Hirscher (Österreich) kam diesmal nur auf Rang sieben. Alexander Schmid (Fischen) schied im zweiten Durchgang aus. Fritz Dopfer (Garmisch) hatte das Finale verpasst (DATENCENTER: Stand im Gesamtweltcup).

  6. Real Madrid beginnt seine Mission Titelverteidigung.

    Bei der Klub-WM in Abu Dhabi wollen sich die Königlichen erneut zum Weltmeister krönen. Es wäre der vierte Titel - und der dritte in Folge. Damit wäre Real alleiniger Rekordhalter des Wettbewerbs vor dem Erzrivalen FC Barcelona.

    Dafür braucht es auch in diesem Jahr zwei Siege. Im Halbfinale geht es zunächst gegen die Kashima Antlers. Die Japaner stehen aktuell in der heimischen Liga nur auf Rang vier. Im anderen Halbfinale schied Südamerika-Champion River Plate überraschend gegen die Lokalmatadoren von Al Ain mit 4:5 im Elfmeterschießen aus.

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    Real mit angeschlagenen Profis zur Klub-WM

    Reals Coach Santiago Solari hat zwar noch ein paar personelle Sorgen, nahm aber den kompletten Kader mit in die Emirate. Zuletzt gegen Rayo Vallecano pausierte Gareth Bale. Karim Benzema und Marco Asensio mussten angeschlagen ausgewechselt werden. Luka Modric und Toni Kroos sind dagegen topfit. Kroos wurde im vergangenen Jahr zum besten Spieler der Klub-WM gewählt.

    Die Japaner um den langjährigen Schalker Bundesligaprofi Atsuto Uchida hatten am Samstag ihr Viertelfinale gegen den mexikanischen Topklub Deportivo Guadalajara mit 3:2 gewonnen.

    So können Sie die Klub-WM mit Real Madrid verfolgen:

    TV: -
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    Ticker: SPORT1.de

  7. Viktoria Rebensburg war ein wenig vom Pech verfolgt. In einem Super-G ist die Startnummer eins kein Vorteil, es gibt vor dem Rennen nur eine Besichtigung und keinen Trainingslauf - weshalb sich die Konkurrenz auch an der "Testpilotin" orientiert. Rebensburg hatte diese Möglichkeit auf der Saslong im Grödnertal verständlicherweise nicht, und so gesehen war ihr siebter Rang mehr als respektabel.

    Angesichts von 0,43 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Ilka Stuhec aus Slowenien, die am Tag zuvor bereits die Abfahrt auf der traditionsreichen Piste gewonnen hatte, war Rebensburg mit dem Resultat aber nicht zufrieden. "Ich hätte schon noch ein bisschen schneller fahren können. Die vier Zehntel hätte ich auch noch rausquetschen können, aber das muss ich jetzt halt so hinnehmen", sagte sie.

    Rebensburg fehlen vier Zehntel

    Vier Zehntel schneller, das wäre Rang zwei hinter der Abfahrtsweltmeisterin gewesen: Dort aber landeten zeitgleich mit 0,05 Sekunden Rückstand Tina Weirather (Liechtenstein) und Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhofer (Österreich). Vierte wurde Jasmine Flury (Schweiz/+0,06). Ein bisschen Pech hatte Rebensburg aber auch mit dem Wetter. Sie selbst musste sich bei diffusem Licht zu Tal kämpfen, bei anderen Läuferinnen sah es besser aus. 

    Rebensburgs Teamkolleginnen konnten ihre hervorragenden Leistungen vom Vortag nicht wiederholen. Michaela Wenig, in der Königsdisziplin Fünfte, holte als 25. allerdings erneut Weltcuppunkte, ebenso Meike Pfister als 28. Nicht unter die besten 30 kam dagegen Kira Weidle (32.), die in der Abfahrt den achten Platz belegt hatte, ebenso Patrizia Dorsch (38.) und Veronique Hronek (44.).

    Rebensburg beklagte vor der Weiterreise zum Riesenslalom in Courchevel am kommenden Freitag ihre schwankenden Leistungen im Super-G. "Da bin ich immer noch ein bisschen inkonstant", bekannte sie, "ich würde schon gerne vorne mitfahren, das ist eine Challenge für mich, aber ich bin da auch motiviert." Ihr bisherigen Ergebnisse in der zweitschnellsten Disziplin in dieser Saison: Dritte, Achte - und nun Siebte.  

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