Sport allgemeine News

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  1. Skirennläufer Stefan Luitz droht in der Sauerstoff-Affäre die Aberkennung seines Weltcupsieges von Beaver Creek. Das Anti-Doping-Panel des Weltverbandes FIS unter dem Vorsitz des Kanadiers Patrick Smith hat die Empfehlung ausgesprochen, den 26 Jahre alten Allgäuer zu disqualifizieren. Das bestätigte der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag.

    Alpindirektor Wolfgang Maier berichtete am Rande des Weltcups in Gröden/Südtirol, dass der DSV am Donnerstagabend eine entsprechende E-Mail der FIS erhalten habe. Dieses räumt Luitz und dem Verband das Recht der Stellungnahme binnen 15 Tagen ein. "Es gibt zwei Möglichkeiten", sagte Maier: "Entweder wir akzeptieren oder wir erheben Einspruch."

    Vor einer Entscheidung wolle er das auf Englisch verfasste Schreiben ins Deutsche übersetzen lassen, sagte Maier. "Da geht es jetzt ums Detail", betonte er: "Dann werden wir mit Stefan zusammen entscheiden, was wir tun."

    Maier besteht darauf, dass die FIS nicht von einem Dopingfall sprechen dürfe, "sonst gehe ich bis zum CAS! Das möchte ich sehen, ob die einen Athleten wegen Doping verurteilen für ein Mittel, für das es nicht einmal eine Kontrolle gibt. Das ist untragbar!"

    Luitz hatte am 2. Dezember in Beaver Creek/USA beim Riesenslalom vor dem Final-Durchgang Sauerstoff inhaliert und damit gegen die Regeln der FIS verstoßen. Allerdings erlaubt der Code der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) den Gebrauch von Sauerstoff. Eine leistungssteigernde Wirkung ist laut Experten zumindest fraglich.

  2. Die Pläne zur Vergrößerung der Tennis-Anlage in Wimbledon sind einen großen Schritt vorangekommen.

    In einer Abstimmung sprach sich der benachbarte Golf-Klub in London dafür aus, die angrenzende Fläche zu verkaufen. Der All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC) hatte nach Medienberichten umgerechnet circa 72,5 Millionen Euro (65 Millionen Pfund) geboten, um die Fläche des Golfplatzes zu erwerben.

    Sollte der Kauf über die Bühne gehen, würde sich das Gelände der 1868 eröffneten Anlage, auf der das prestigeträchtigste Tennis-Turnier der Welt stattfindet, um etwa das Dreifache vergrößern. Die Übertragung ins Grundbuch soll am 21. Dezember erfolgen.

    "Das ist ein wichtiger und aufregender Schritt für den Klub und die Zukunft Wimbledons", hieß es in einem Statement des AELTC. Bei einer Vergrößerung der Anlage soll unter anderem das Qualifikationsturnier, das bisher im benachbarten Roehampton über die Bühne ging, in Wimbledon ausgetragen werden. 

  3. Vorjahressieger Josef Ferstl ist auf seiner Lieblingsstrecke in Gröden erneut in die Weltspitze gefahren.

    Der 29-Jährige aus Hammer kam beim Weltcup-Super-G in Südtirol auf Platz fünf und qualifizierte sich mit seinem besten Resultat seit einem Jahr für die WM im Februar.

    Andreas Sander (Ennepetal) erfüllte auf der "Saslong" als Neunter beim 36. Weltcup-Sieg des Norwegers Aksel Lund Svindal die halbe Norm für die Titelkämpfe im schwedischen Are. Svindal setzte sich vor Christof Innerhofer (Italien/0,05 Sekunden zurück) und seinem Teamkollegen Kjetil Jansrud (0,27) durch.

    Ferstl zeigt sich zufrieden

    Ferstl lag 0,82 Sekunden zurück, Sander bei seinem besten Saisonrennen 1,03. "Ich bin sehr zufrieden mit der Fahrt", sagte Ferstl im ZDF: "Das ist ein super Ergebnis. Ich habe zwei Fehler gehabt und weiß, wo die Zeit liegt."

    Sander meinte: "Das hat jetzt echt mal gutgetan, das war ein wichtiger Schritt. Aber ich bin sicher noch nicht da, wo ich sein möchte."

  4. Die 26. Weltmeisterschaft der Professional Darts Corporation (PDC) hat begonnen.

    Zum zwölften Mal findet das Turnier im Londoner Alexandra Palace statt, der Weltmeister wird im Finale am 1. Januar 2019 gekürt (täglich LIVE im TV auf SPORT1).

    Da das Endspiel traditionell im neuen Jahr ausgetragen wird, darf sich der Sieger "Darts-Weltmeister 2019" nennen.

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    Darts-WM: So viele Teilnehmer wie noch nie

    Erstmals treten dabei 96 statt zuletzt 72 Spieler bei der WM an, dadurch führt der Weg zur "Sid-Waddell-Trophy" nun über sieben Runden. Neu sind zudem auch zwei feste Startplätze für Frauen.

    Der Kreis der Titelanwärter ist so groß wie schon lange nicht mehr. Auch in diesem Jahr führt der Weg zum Titel zwar über Michael van Gerwen, doch der Weltranglistenerste hat seine absolute Dominanz der letzten Jahre verloren und zuletzt ungewohnte Schwächen gezeigt. (SERVICE: Der Spielplan der Darts-WM)

    Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson befindet sich indes in Topform und gilt als größter Herausforderer. Mit ihren Major-Triumphen bewiesen in James Wade, Gerwyn Price und Daryl Gurney zuletzt weitere Spieler ihre Siegerqualitäten. Titelverteidiger Cross überzeugte hingegen im Vorfeld der WM nicht.

    Erstmals starten vier deutsche Spieler

    Der Darts-Sport boomt in Deutschland, das zeigt sich auch im "Ally Pally": Erstmals sind in London vier deutsche Spieler am Start - und endlich soll einer davon auch in die dritte Runde einziehen. Die größten Hoffnungen ruhen dabei auf Max Hopp.

    Dem Idsteiner, der als Nummer 32 der Welt zum ersten Mal gesetzt ist und in der ersten Runde ein Freilos genießt, droht aber bereits in Runde drei ein Duell mit dem Weltranglistenersten van Gerwen. Und schon zuvor könnte es gegen den Niederländer Danny Noppert knifflig werden.

    Auf Robert Marijanovic und WM-Debütant Gabriel Clemens warten zum Auftakt machbare Aufgaben. Der vierte Deutsche im Bunde, Martin Schindler, ist bereits ausgeschieden. Er scheiterte in Runde eins an Cody Harris aus Neuseeland.

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    So können Sie die Darts-WM LIVE verfolgen:

    TV:SPORT1
    Stream: SPORT1.de und im Youtube-Stream
    LIVETICKER: SPORT1.de und in der SPORT1-App

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    Spielplan der Darts-WM 2019:

    Tag 2:

    13.30 Uhr: Michael Barnard - Jose de Sousa im LIVETICKER
    Ca. 14.30 Uhr: Alan Tabern - Raymond Smith im LIVETICKER
    Ca. 15.30 Uhr: Paul Nicholson - Kevin Burness im LIVETICKER
    Ca. 16.30 Uhr: Jamie Lewis - Cody Harris im LIVETICKER

    20 Uhr: Danny Noppert - Ting Chi Royden Lam im LIVETICKER
    Ca. 21 Uhr: Simon Stevenson - Ted Evetts im LIVETICKER
    Ca. 22 Uhr: Chris Dobey - Boris Koltsov im LIVETICKER
    Ca. 23 Uhr: Gary Anderson - Nicholson/Burness im LIVETICKER

    (SERVICE: Hier zum kompletten Spielplan der Darts-WM 2019)

  5. Die Darts-WM (Täglich LIVE im TV auf SPORT1) hat SPORT1 bereits am ersten Turnierabend starke Quoten beschert.

    In der Spitze verfolgten 600.000 Zuschauer die Session mit dem Sieg des englischen Weltmeisters Rob Cross und dem Erstrunden-Aus der deutschen WM-Hoffnung Martin Schindler im Free-TV. (SERVICE: Der Spielplan der Darts-WM)

    Im Schnitt sahen 370.000 Zuschauer ab drei Jahren den WM-Auftakt. Die Marktanteile der Übertragung lagen bei den Gesamt-Zuschauern bei 1,6 Prozent und in der Kernzielgruppe der Männer (14-59 Jahre) bei 3,4 Prozent.

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    SPORT1 präsentiert die Darts-WM in diesem Jahr mit der umfangreichsten Berichterstattung, die es bislang im deutschen TV gegeben hat: Insgesamt stehen im Free-TV von der 1. Runde seit dem 13. Dezember bis zum Finale am 1. Januar über 110 Live-Stunden auf dem Programm.

    Am Wochenende können sich die Fans auf die ersten Auftritte der Superstars Gary Anderson und Michael van Gerwen sowie des verbliebenen deutschen WM-Trios Max Hopp, Robert Marijanovic und Gabriel Clemens freuen. 

    Darüber hinaus zeigt SPORT1 regelmäßig ausführliche Highlight-Zusammenfassungen, auch an den spielfreien Tagen am 24., 25., 26. und 31. Dezember sowie einen Tag nach dem WM-Finale – damit können sich die Fans auf 21 Tage Darts-WM-Berichterstattung am Stück freuen.

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    Die WM-Übertragungen auf den SPORT1 Plattformen begleitet Kommentator Basti Schwele zusammen mit Experte Gordon Shumway am Mikrofon. Dazu liefert Moderator Sascha Bandermann über das komplette Turnier Interviews und Eindrücke direkt aus dem "Ally Pally".

    Alle WM-Sessions werden im kostenlosen Livestream auf dem YouTube-Kanal von SPORT1 übertragen, dazu gibt es ausgewählte Livestreams auf SPORT1.de.

  6. Der zweijährige Ausschluss des italienischen Fußball-Renommierklubs AC Mailand von den Europapokal-Wettbewerben wegen Verstößen gegen das Financial Fair Play ist aufgehoben und bis 2021 zur Bewährung ausgesetzt worden.

    Das teilte die Europäische Fußball-Union (UEFA) nach einer entsprechenden Entscheidung des Schiedsgerichtes der Finanzkontrollkommission mit. Der Klub hatte zuvor erfolgreich beim internationalen Sportgerichtshof CAS Einspruch gegen seine ursprüngliche Verbannung von der kontinentalen Bühne aus dem vergangenen Juni eingelegt.

    Milan hat nunmehr bis zum 30. Juni 2021 Zeit zur Vorlage einer ausgeglichenen Bilanz. Allerdings werden bis dahin die Einnahmen des siebenmaligen Europapokal- oder Champions-League-Gewinners aus der laufenden Europa-League-Saison in Höhe von zwölf Millionen Euro eingefroren, und außerdem dürfen die Lombarden in den beiden nächsten Europapokal-Spielzeiten lediglich jeweils 21 Spieler melden. Sollte Mailand seine Bewährung verwirken, würde der Europacup-Ausschluss für die Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 greifen.

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    Milan wegen FFP ausgeschlossen

    Mailand hatte von 2015 bis 2017 in seiner Transferbilanz ein Minus von 255 statt der erlaubten 30 Millionen Euro verzeichnet. In der vergangenen Spielzeit beliefen sich die Verluste von Italiens 18-maligem Meister, der nach seinem Verkauf durch den früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi an einen chinesischen Investor im Frühjahr 2017 inzwischen zum Besitz eines US-Hedgefonds gehört, auf 126 Millionen Euro.

    Die UEFA hatte Mailand im vergangenen Juni aufgrund der finanziellen Schieflage ursprünglich ab 2019 von den europäischen Vereinswettbewerben ausgeschlossen. Der CAS bezeichnete das Urteil nach Milans Einspruch allerdings als unverhältnismäßig und leitete das Verfahren zur Neubewertung an die UEFA zurück.

  7. Mit vier Siegen in sieben Partien haben die deutschen Europapokal-Starter in dieser den Rückstand in der UEFA Fünfjahreswertung auf Italien weiter verkürzen können.

    Dank der Erfolge von Borussia Dortmund und Schalke 04 in der Champions League und den Dreiern von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen in der Europa League beträgt der Rückstand der Bundesliga (69.784 Punkte) auf die italienische Serie A (72.154 Punkte) auf Platz drei noch 2.370 Punkte.

    Schon jetzt ist die Bilanz der aktuellen Saison nach der soeben beendeten Vorrunde besser als die Ausbeute der kompletten Vorsaison. In der laufenden Spielzeit erspielten die deutschen Teams im Europapokal 13.071 Punkte, im Vorjahr waren es nur 9.857 Punkte.

    Angeführt wird die Fünfjahreswertung weiterhin souverän von Spanien (97.569 Punkte). England folgt mit 75.605 Punkten auf Platz zwei.

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