Sport allgemeine News

SPORT1 ist die Nummer 1-Plattform, wenn es um Livesport geht: Livestreams, Liveticker und aktuelle Berichterstattung aus allen Bereichen des Sports.
  1. In einem packenden Krimi setzten sich die Denver Nuggets vor heimischen Publikum gegen die Golden State Warriors mit 100:98 durch und bauten ihre Siegesserie aus.

    In Denver blieb es bis zum Schluss spannend: Im Letzten Angriff der Partie hatten die Gäste aus Oakland noch die Möglichkeit zum Ausgleich, Juan Hernangomez konnte den letzten Dunk-Versuch der Warriors aber abblocken.

    Bester Werfer der Nuggets war Gary Harris mit 28 Punkten. Bei den Warriors stach Stephen Curry mit 30 Punkten heraus. Die Denver Nuggets konnten erstmals seit 2009 die ersten drei Spiele in Folge gewinnen.

    ANZEIGE: Jetzt die neuesten NBA-Trikots kaufen - hier geht es zum Shop

    Rockets verlieren, Hartenstein überzeugt

    Die Houston Rockets müssen sich bei den Los Angeles Clippers 112:115 geschlagen geben. 

    Die Rockets mussten ohne ihren Spielmacher Chris Paul antreten, der aufgrund des Prügel-Eklats bei der Partie gegen die Lakers gesperrt war. Für das Team aus Houston ist es bereits die zweite Pleite im dritten Spiel.

    Aus deutscher Sicht erfreulich: Isaiah Hartenstein bekam schon früh in der Partie Minuten, da Rockets-Coach Mike D'Antoni mit Capela auf der Bank einen weiteren Big Man benötigte. Hartenstein durfte insgesamt 9 Minuten lang ran, in denen er starke 6 Punkte erzielte und 1 Rebound, 1 Steal sowie 1 Block bei 2 Turnover verzeichnete.

    ANZEIGE: Die NBA ab 16. Oktober LIVE bei DAZN - JETZT Gratismonat sichern

    Cavs stellen Negativ-Rekord auf

    Nach dem enttäuschenden Saisonstart mit zwei Niederlagen gelang den Cleveland Cavaliers auch gegen die Atlanta Hawks nicht der erste Saisonsieg. Am Ende verloren die Hausherren deutlich mit 111:133.

    Die Cavs stellen damit einen neuen Negativ-Rekord auf: Seit 14 Jahren hat das Team nicht mehr die ersten drei Spiele zum Auftakt einer neuen Saison verloren.

  2. Der frühere englische Fußball-Nationalspieler Wayne Rooney hat seinen Klub DC United mit einem Doppelpack in die Playoffs der nordamerikanischen Profiliga MLS geschossen.

    Rooney traf beim 3:1 gegen den New York City FC am vorletzten Spieltag der Hauptrunde in der 8. und 74. Minute (Handelfmeter).

    Als Rooney (32) im Juli vom FC Everton nach Washington wechselte, stand sein Klub mit zwei Siegen aus 14 Spielen noch im Tabellenkeller. Mit dem ehemaligen Star von Manchester United gelangen zwölf Siege in 19 Begegnungen (vier Niederlagen), Rooney traf insgesamt zwölf Mal.

  3. Eishockey-Nationalspieler Dominik Kahun (23) hat mit den Chicago Blackhawks in der NHL eine Heimniederlage kassiert. Die Blackhawks verloren gegen die Tampa Bay Lightning mit 3:6, Kahun stand knapp 15 Minuten auf dem Eis.

    Tampa Bay sorgte dabei mit 33 Torschüssen allein im zweiten Drittel für einen NHL-Rekord seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1997. Die insgesamt 55 Schüsse waren zudem die meisten der Lightning-Historie in einem Spiel.

    Ohne ihren verletzten deutschen Verteidiger Korbinian Holzer (30) mussten auch die Anaheim Ducks eine Heimniederlage hinnehmen. Die Kalifornier, die wegen einer Operation am Handgelenk noch rund vier Monate auf Holzer verzichten müssen, unterlagen den Buffalo Sabres 2:4.

  4. Die Oklahoma City Thunder haben die nächste Pleite in der NBA kassiert.

    Das Team um Dennis Schröder verlor auch das dritte Saisonspiel gegen die Sacramento Kings mit 120:131. Superstar Russell Westbrook feierte nach langer Verletzungspause zwar sein Comeback und überzeugte mit einer starken Performance, konnte die dritte Niederlage im dritten Spiel aber nicht verhindern. (Spielplan der NBA)

    Mit 32 Punkten war der Point Guard bester Werfer der Thunder. Von eventuellen Beeinträchtigungen nach seiner Knie-Operation im Sommer war nichts zu erkennen. Westbrook hatte die ersten beiden Saisonspiele aufgrund der OP verpasst.

    ANZEIGE: Jetzt die neuesten NBA-Trikots kaufen - hier geht es zum Shop

    Iman Shumpert überzeugt

    Auf Seiten der Sacramento Kings lief Iman Shumpert von Beginn an heiß. Der Shooting Guard überzeugte mit 26 Punkten, drei Rebounds und vier Assists.

    Nach zwischenzeitlichem 17-Punkte-Rückstand kämpften sich die Thunder im letzten Viertel zurück, zu einem Sieg reichte es dennoch nicht.

    ANZEIGE: Die NBA ab 16. Oktober LIVE bei DAZN - JETZT Gratismonat sichern

    Schröder anfangs auf der Bank

    Für Rückkehrer Westbrook musste Schröder aus der Starting Five weichen. Der deutsche Nationalspieler kam trotzdem auf 32 Minuten Einsatzzeit, stand mit 14 Punkten aber deutlich im Schatten seines unangefochtenen Star-Kollegen.

  5. In der Vorwoche hatte sich New Orleans' Quarterback Drew Brees noch den Rekord für die meisten Passing Yards in der NFL unter den Nagel gerissen.

    Jetzt hat der 39-Jährige beim dramatischen 24:23-Comebacksieg der Saints gegen die Baltimore Ravens die nächste Schallmauer durchbrochen: Brees Touchdown-Pass auf Tight End Benjamin Watson im zweiten Viertel war der 500. seiner Karriere. Damit wird der Routinier Mitglied eines äußerst elitären Clubs: Mit Peyton Manning, Tom Brady und Brett Favre knackten vor ihm erst drei weitere Quarterbacks diese Marke.

    Im vierten Viertel legte Brees sogar noch Touchdown-Pass Nummer 501 auf Receiver Michael Thomas nach. "Es ist ein bedeutender Meilenstein. Aber wenn man sich darauf konzentriert Football-Spiele zu gewinnen und immer fokussiert bleibt, dann passieren diese Dinge einfach nebenbei", zeigte sich der Rekordmann im Anschluss bescheiden.

    ANZEIGE: Jetzt aktuelle NFL-Trikots sichern - hier geht es zum Shop

    Dabei hatten die Saints Brees' Touchdown-Pässe im Krimi gegen die Ravens dringend nötig. Zu Beginn des Schlussviertels lag der Super-Bowl-Kandidat nämlich noch mit 7:17 zurück. Dann aber drehten Brees und Co. noch einmal auf: Erst tankte sich Saints-Runnungback Alvin Kamara in die Endzone durch, dann fand der Rekord-Quarterback Thomas in der Endzone und zwei Minuten vor dem Ende erhöhte Kicker Will Lutz auf 24:17 für die Saints.

    Ravens-Kicker versagen die Nerven

    Doch die Ravens waren noch nicht geschlagen: Quarterback Joe Flacco führte den Super-Bowl-Champ von 2013 in der verbleibenden Zeit noch übers ganze Feld und brachte 24 Sekunden vor dem Ende sogar seinen insgesamt zweiten Touchdownpass des Abends auf Receiver John Brown an. 

    ANZEIGE: Die NFL bei DAZN. Jetzt kostenlosen Testmonat sichern!

    Doch Baltimores erfahrenem Kicker Justin Tucker versagten im Anschluss die Nerven. Den Extrapunkt zum möglichen 24:24-Ausgleich setzte der 28-Jährige neben die Pfosten, New Orleans' Zittersieg war perfekt.

    Es war Brees' erster Erfolg im fünften Anlauf gegen die Ravens. Damit hat der Spielmacher in seiner 17 Jahre langen NFL-Karriere nun jedes Team mindestens einmal geschlagen.

    Rams bleiben ungeschlagen

    Die Los Angeles Rams pflügen indes weiter durch die Liga. Das einzige noch ungeschlagene Team der NFL ließ beim 39:10 gegen die San Francisco 49ers überhaupt nichts anbrennen.

    Überragender Akteur beim Kantersieg der Rams war wieder einmal Runningback Todd Gurley mit drei Touchdowns.

    Mit einem Kantersieg haben sich auch die Kansas City Chiefs zurück in die Erfolgsspur katapultiert. Das Team um Quarterback-Shootingstar Patrick Mahomes nahm die Cincinnati Bengals beim 45:10 regelrecht auseinander.

    Touchdown-Rekord für Mahomes

    Der 23-Jährige fügte seinen bisherigen 18 Touchdown-Pässen in dieser Saison vier weitere hinzu. Mehr Pässe in die Endzone waren zuvor keinem anderen Quarterback nach nur sieben Spielen gelungen.

    "Ich hatte schon damit gerechnet, dass wir erfolgreich sind. Aber vielleicht nicht, dass wir gleich so erfolgreich sind", sagte Mahomes nach dem sechsten Saisonsieg der Chiefs.

    Insgesamt brachte Mahomes gegen die bemitleidenswerten Bengals 28 von 39 Pässen für 358 Yards an. Matchwinner für Kansas City war neben dem Spielmacher Running Back Kareem Hunt, der gleich für drei Touchdowns verantwortlich zeichnete.

    Die Partien der 7. Woche in der Übersicht:

    Donnerstag, 18. Oktober:
    Arizona Cardinals - Denver Broncos 10:45

    Sonntag, 21. Oktober:
    Los Angeles Chargers - Tennessee Titans 20:19

    Chicago Bears - New England Patriots 31:38
    Indianapolis Colts - Buffalo Bills 37:5
    Miami Dolphins - Detroit Lions 21:32
    New York Jets - Minnesota Vikings 17:37
    Philadelphia Eagles - Carolina Panthers 17:21
    Tampa Bay Buccaneers - Cleveland Browns 26:23
    Jacksonville Jaguars - Houston Texans - 7:20

    Baltimore Ravens - New Orleans Saints - 23:24

    San Francisco 49ers - Los Angeles Rams 10:39
    Washington Redskins - Dallas Cowboys - 20:17

    Montag, 22. Oktober:
    Kansas City Chiefs - Cincinnati Bengals - 45:10

    Dienstag, 23. Oktober:
    Atlanta Falcons - New York Giants - 02.15 Uhr

  6. Nach der Keilerei im Top-Spiel der Western Conference zwischen den Los Angeles Lakers und den Houston Rockets, das die Texaner mit 124:115 für sich entschieden, hat die NBA Strafen verhängt.

    Am härtesten trifft es Lakers-Forward Brandon Ingram, der für vier Spiele suspendiert wurde. Teamkollege Rajon Rondo muss drei Spiele zuschauen, Rockets-Superstar Chris Paul bekommt eine Zwangspause von zwei Spielen aufgebrummt.

    Ingram als Initiator

    Die Liga machte Ingram als Initiator der Situation aus: "Ingram wird suspendiert, weil er aggressiv aufs Spielfeld zurückkehrte und zur Eskalation der Auseinandersetzung beitrug."

    Der 21-Jährige habe erst  Houstons James Harden geschubst, dann Paul einen Faustschlag verpasst und einen Offiziellen in feindseliger Art und Weise attackiert.

    Routinier Rondo wurde dafür bestraft, Paul geschlagen und bespuckt zu haben. Der Rockets-Spielmacher antwortete seinerseits mit Schlägen und Schubsen gegen Rondo. Weil der Lakers-Spielmacher aber als erstes ausfällig geworden sei, sperrte ihn die NBA für ein Spiel mehr als seinen Kontrahenten.

    Rockets verlieren ohne Paul

    Paul fehlte Houston bereits im Spiel gegen die Los Angeles Clippers, das der Titelfavorit prompt mit 112:115 verlor. Dementsprechend wenig Verständnis zeigten die Rockets für die Suspendierung ihres Superstars. "Es ist einfach nicht gerecht. Wenn man ihn für ein Spiel suspendiert hätte, um ein Zeichen zu setzen, hätte ich es noch verstanden", sagte Houstons Coach Mike D'Antoni.

    Auch Teamkollege Eric Gordon, der gegen die Clippers für Paul in die Startformation rutschte, nahm den Superstar in Schutz: "Wenn dich jemand angreift, musst du dich eben irgendwie verteidigen."

    Kurzer Rückblick: Beim Heim-Debüt von LeBron James im Staples Center von Los Angeles war es zu wüsten Szenen gekommen.

    ANZEIGE: Jetzt die neuesten NBA-Trikots kaufen - hier geht es zum Shop

    Gut vier Minuten vor dem Ende der Partie wurde das Spiel unterbrochen, nachdem Rockets-Superstar James Harden zum Korb gezogen war.

    Das Foul von Gegenspieler Brandon Ingram erregte die Gemüter. Der 21-Jährige heizte die Stimmung weiter an, indem er Harden einen Schubser verpasste.

    Immer mehr Akteure versammelten sich, um über die Szene zu diskutieren. Dann begannen die Handgreiflichkeiten.

    ANZEIGE: Die NBA LIVE bei DAZN - JETZT Gratismonat sichern

    Wie die Videoaufnahmen zeigen, fingerte Houston-Spielmacher Chris Paul zunächst in Rajon Rondos Gesicht herum. Das ließ sich dieser nicht gefallen - und schon flog die erste Faust.

    Paul und Rondo schlugen sich in bester Boxer-Manier. Ingram, der sich in der Zwischenzeit verzogen hatte, kehrte zurück und drosch mit seiner rechten Hand einmal kräftig auf Paul ein.

  7. Bei ihrer letzten Teilnahme an den WTA Finals musste sich Angelique Kerber 2016 erst im Finale geschlagen geben - diesmal will sie den perfekten Abschluss eines tollen Tennisjahres schaffen.

    Das Turnier in Singapur ist nach den vier Grand Slams das wichtigste Turnier des Jahres, an dem nur die in diesem Jahr acht besten Tennisspielerinnen der Welt teilnehmen dürfen.

    Gruppenphase bei den WTA Finals 

    Im Gegensatz zu den anderen WTA-Turnieren beginnt dieses Turnier dabei zunächst mit einer Gruppenphase. Die besten zwei Spielerinnen jeder Gruppe ziehen ins das Halbfinale ein und kämpfen dort um den Einzug ins Finale.

    Die Auslosung am Freitag, bei der sich alle Damen noch einmal in Schale geworfen hatten, ergab, dass es Kerber in ihrer Roten Gruppe mit Naomi Osaka (Japan), Sloane Stephens (USA) und der für Halep nachgerückten Kiki Bertens (Niederlande) zu tun bekommt.

    Zum Auftakt trifft die beste deutsche Tennisspielerin am Montag auf Bertens (ab 14.45 Uhr im LIVETICKER).

    Damit hat Kerber die vermeintlich schwierige Auslosung erwischt. Denn Osaka und Bertens zählen zu den aktuell formstärksten Spielerinnen auf der Tour und gegen die unberechenbare Stephens hat Kerber das letzte Mal 2012 gewonnen. Seitdem hat sie alle vier Aufeinandertreffen glatt verloren.

    Kerber geht Angstgegnerin aus dem Weg

    Zumindest geht Kerber ihrer Angstgegnerinnen Elina Svitolina aus dem Weg, die sechs Partien in Folge gegen Kerber gewonnen hat. Zuletzt präsentierte sich die Ukrainerin aber ebenso wenig in Form wie ihre tschechische Gruppengegnerin Petra Kvitova.

    Die weiteren Spielerinnen in der Weißen Gruppe sind Titelverteidigerin Caroline Wozniacki (Dänemark) und Karolina Pliskova (Tschechien), die mit dem Turniersieg in Peking bzw. dem Finaleinzug in Tianjin zuletzt aufsteigende Form bewiesen, nachdem sie zuvor bei einigen Turnieren früh die Segel hatten streichen müssen

    SPORT1+ überträgt das Turnier ab Sonntag um 11 Uhr LIVE. Insgesamt sind aus dem Singapoor Indoor Stadium in Kallang mehr als 31 Livestunden Tennis zu sehen. Die Halbfinalspiele werden am Samstag, 27. Oktober, ab 10 Uhr beziehungsweise ab 13 Uhr LIVE gezeigt. Das Finale überträgt SPORT1+ am Sonntag, 28. Oktober, LIVE ab 12:30 Uhr.

    Der Spielplan:

    Sonntag, 21. Oktober:
    Petra Kvitova (Tschechien) - Elina Svitolina (Ukraine) 3:6, 3:6
    13.30 Uhr: Caroline Wozniacki (Dänemark) - Karolina Pliskova (Tschechien) 2:6, 4:6

    Montag, 22. Oktober:
    13.30 Uhr: Naomi Osaka (Japan) - Sloane Stephens (USA) - LIVE im TV auf SPORT1+
    nicht vor 14.45 Uhr: Angelique Kerber (Deutschland) - Kiki Bertens (Niederlande) - LIVE im TV auf SPORT1+

    So können sie die WTA Finals LIVE verfolgen.

    TV: SPORT1+
    Stream: SPORT1+, DAZN
    Liveticker:SPORT1.de

  8. Im Kampf um den Titel in der Monster Energy NASCAR Cup Series 2018 ist die zweite von vier Playoff-Stufen am Sonntag packend zu Ende gegangen.

    Beim Hollywood Casino 400 auf dem Kansas Speedway in Kansas City setzte sich Chase Elliott (Hendrick-Chevrolet) in einem späten Dreikampf um den Sieg gegen Kyle Busch (Gibbs; 2.) und Kyle Larson (Ganassi-Chevrolet; 3.) durch.

    Für Elliott ist es nach Dover vor zwei Wochen bereits der zweite Sieg in der "Round of 12" der Playoffs. Der Einzug in die "Round of 8" war ihm schon vor dem Rennstart am Sonntag sicher. Im Gegenzug ist der Traum vom Titel für vier Fahrer ausgeträumt, weil sie eben diesen Einzug in die "Round of 8" verpasst haben.

    Stage 1: Logano vorn - Harvick in nächster Playoff-Runde

    Am Himmel über dem Kansas Speedway war keine Wolke zu sehen, allerdings lag die Lufttemperatur selbst bei bestem Sonnenschein nur im Bereich von 15 Grad Celsius. Polesitter Joey Logano (Penske-Ford) führte das Feld auf die 267 Runden lange Reise. Erster Verfolger des Spitzenreiters war Penske-Teamkollege Ryan Blaney, der beim Start des Rennens außerhalb der virtuellen Top 8 für das Weiterkommen im Titelkampf lag.

    Nach dem ersten Boxenstopp-Durchgang, der vom Großteil des Feldes um Runde 40 herum unter Grün eingelegt wurde, führte Logano weiterhin vor Blaney. Für die erste Gelbphase im Rennen sorgte in Runde 57 ein Motorschaden am Hendrick-Chevrolet von William Byron. Somit ging es vor der ersten Stage-Flagge ein zweites Mal an die Box. Blaney setzte wie Ricky Stenhouse (Roush-Ford), Aric Almirola (Stewart/Haas-Ford), Brad Keselowski (Penske-Ford) und Jamie McMurray (Ganassi-Chevrolet) auf nur zwei neue Reifen und übernahm die Führung.

    Logano und Co. aber hatten mit vier frischen Reifen mehr Grip. Während Blaney den Restart gewann, schob sich Logano von der sechsten direkt auf die zweite Position nach vorn. Acht Runden vor Ende von Stage 1 ging Logano an Blaney vorbei, übernahm damit wieder die Spitze und gewann dieses erste Rennsegment.

    Zweiter in Stage 1 wurde Kevin Harvick (Stewart/Haas-Ford), der damit genügend Bonuspunkte sammelte, um seinen Einzug in die "Round of 8" der Playoffs bereits vor dem zweiten Rennsegment sicherzustellen. Blaney wurde von Harvick noch auf den dritten Rang von Stage 1 verdrängt, holte damit aber ebenfalls Bonuspunkte. Indes sah Keselowski, der beim Rennstart wie Blaney außerhalb der Top 8 der Tabelle lag, die erste Stage-Flagge nach 80 Runden nur als 16. und holte damit keine Bonuspunkte.

    Stage 2: Harvick vorn - Kyle Busch in nächster Playoff-Runde

    Beim Boxenstopp unter Gelb nach Ende von Stage 1 behielt Joey Logano die Führung, während dahinter Kevin Harvick und Ryan Blaney ihr Duell um Rang zwei fortsetzten. Der Penske-Pilot setzte sich für den Moment durch und stellte damit die anfängliche Doppelführung für das Team wieder her. Einige Runden später war wieder Harvick am Zug, dann wieder Blaney. Das Duell der beiden zog sich im Rücken von Spitzenreiter Logano bis zum Routinestopp kurz nach der 120. Runde hin.

    Eben dieser Routinestopp unter Grün lief für Kurt Busch (Stewart/Haas-Ford) nicht routiniert. Die Crew ließ ein Rad kurzzeitig unbeachtet und sorgte damit für eine Durchfahrtsstrafe für den älteren Busch-Bruder, der noch alles andere als sicher in der nächsten Playoff-Stufe stand. Eben dieses Wackeln in Bezug auf das Weiterkommen im Titelkampf galt auch für Buschs Stewart/Haas-Teamkollege Clint Bowyer und auch für Vorjahreschampion und Vorjahressieger Martin Truex Jr. (Furniture-Row-Toyota).

    Da auch Keselowski dringend (Bonus-)Punkte brauchte, stellte dessen Crewchief Paul Wolf nun die Strategie um. Nach P16 in Stage 1 wurde der Boxenstopp diesmal lange hinausgezögert. Erst in Runde 139 stoppte Keselowski in Führung liegend. Zumindest in Bezug auf dieses Rennsegment sollte sich das aber nicht auszahlen, weil eine weitere Gelbphase vor Ende von Stage 2 ausblieb.

    Derweil trugen Harvick und Blaney ihr Duell nun direkt vor Logano aus, weil sie beim Boxenstopp unter Grün beide am Stage-1-Sieger vorbeigekommen waren. Damit ging es im Zweikampf Stewart/Haas vs. Penske nun um die Führung im Rennen. Harvick behielt die Oberhand und holte sich den Sieg in Stage 2 vor Blaney und Logano. Mit P5 stellte nach Harvick nun auch Kyle Busch seinen Einzug in die "Round of 8" der Playoffs schon vor Rennende sicher. Keselowski indes verpasste als 13. auch in diesem zweiten Rennsegment Bonuspunkte.

    Stage 3: Harvick "geblitzt" - Spannung im Playoff-Kampf

    Das entscheidende Rennsegment begann mit Boxenstopp unter Gelb, bei dem Kevin Harvick die Führung ebenso behielt wie beim folgenden Restart. Der Stewart/Haas-Pilot bestimmte das Tempo in dieser Phase des Rennens nach Belieben. Indes musste das Penske-Duo Ryan Blaney und Joey Logano nun abreißen lassen. Der dank seines Dover-Sieges bereits sicher in der nächsten Playoff-Stufe stehende Chase Elliott übernahm die Rolle des Harvick-Verfolgers.

    Aber auch Kyle Larson setzte sich in Szene und kämpfte um seine letzte Chance, die "Round of 8" der Playoffs doch noch zu erreichen. Nach Freitagscrash vom Ende der Startaufstellung losgefahren, arbeitete er sich langsam, aber beständig in Richtung Spitze vor. Nach 200 der 267 Rennrunden lag Larson in den Top 5, doch angesichts der in den Stages eingefahrenen Bonuspunkte von Blaney und Co. war klar, dass Larson das Rennen würde gewinnen müssen, um die Eliminierung aus dem Titelkampf zu vermeiden. In beinahe derselben Lage befand sich nun Brad Keselowski.

    In Runde 205 gab es eine Schrecksekunde für Blaney, als er an dritter Stelle liegend die Mauer streifte. Trotz P3 und P2 in Stage 1 und 2 wackelte der Fahrer des #12 Penske-Ford bezüglich Weiterkommen im Titelkampf noch immer beträchtlich, zumal er wenige Runden später die Mauer erneut streifte und zurückfiel. Aber auch für die Stewart/Haas-Piloten Kurt Busch und Clint Bowyer sowie für Furniture-Row-Einzelkämpfer Martin Truex Jr. war das Thema Playoffs weiterhin eine äußerst wackelige Angelegenheit.

    Als es gut 50 Runden vor der Karierten Flagge zum letzten Routinestopp unter Grün an die Box ging, fing sich Spitzenreiter Harvick eine Strafe für zu schnelles Fahren ein. Weil er sein Weiterkommen in den Playoffs aber schon mit dem Stage-1-Sieg sichergestellt hat, konnte es der Stewart/Haas-Pilot verschmerzen. Indes blieb Keselowski wie schon in Stage 2 am längsten auf der Bahn und hoffe abermals auf eine Gelbphase. Weil diese auch 40 Runden vor dem Ziel auf sich warten ließ, musste Keselowski doch wie alle anderen unter Grün stoppen.

    Spannender Dreikampf um den Rennsieg

    Aufgrund Harvicks Durchfahrtsstrafe und Keselowskis spätem Boxenstopp übernahm nun Elliott die Führung im Rennen. Dahinter lag der nun sicher in der "Round of 8" stehende Kyle Busch. Ihm folgte Larson, der weiter verbissen um seine letzte Chance kämpfte und dazu wie so oft gerne die ganz obere Rennlinie direkt an der Mauer wählte. 21 Runden vor Schluss kam diese Mauer zu nahe, allerdings nicht Larson, sondern Jimmie Johnson, der seinen Hendrick-Chevrolet auf der oberen Rennlinie in die Mauer setzte. Der bereits vor drei Wochen aus dem Titelkampf 2018 eliminierte siebenmalige NASCAR-Champion schaffte es aber zurück an die Box. Eine Gelbphase blieb aus.

    Johnsons Hendrick-Teamkollege Elliott geriet derweil im Kampf um den Rennsieg unter Druck. Denn von hinten kam Kyle Busch mit Riesenschritten näher. Zehn Runden vor Schluss betrug der Abstand zwischen den beiden weniger als eine Sekunde. Der Gibbs-Pilot verkürzte den Rückstand weiter, musste aber auch den Rückspiegel im Auge behalten, denn auch Larson hatte noch nicht aufgegeben.

    Drei Runden vor Schluss waren Elliott, Busch und Larson allesamt nur durch eine Sekunde getrennt. Einen Angriff konnte aber weder Busch noch Larson noch setzen. So ging das Rennen mit Elliotts drittem Saisonsieg 2018 und seinem zweiten in der "Round of 12" der Playoffs zu Ende.

    Gerettet haben sich in die "Round of 8" auch Truex Jr. mit Platz fünf, Logano mit Platz sechs, Bowyer mit Platz 13 sowie Kurt Busch mit Platz 18 und einer Runde Rückstand nach seiner Strafe. Almriola, der Zehnter wurde, war genau wie Sieger Elliott, Kyle Busch (2.) und Harvick (12.) ohnehin weiter.

    Titelchance ade für Blaney, Keselowski, Larson, Bowman

    Ryan Blaney, Brad Keselowski, Kyle Larson und Alex Bowman sind im Gegenzug die vier Piloten, die das Weiterkommen in die "Round of 8" der Playoffs nicht geschafft haben und ihre Titelträume damit auf dem Kansas Speedway begraben müssen.

    Den Penske-Piloten Blaney und Keselowski, die noch in der "Round of 16" jeweils ein Rennen gewonnen hatten, reichten die Plätze sechs und sieben im entscheidenden Rennen der "Round of 12" nicht, um ihre Titelchancen weiter am Leben zu halten. Keselowski büßte dabei vor allem für die verpassten Bonuspunkte, Blaney für seine beiden späten Mauerkontakte.

    Ganassi-Pilot Larson startete nach Trainingscrash im Ersatzauto und somit vom Ende des Feldes. In Stage 1 blieb er ohne Bonuspunkte, weil der die Top 10 verpasste. In Stage 2 wurde Larson als Sechster gewertet. Die Zielflagge sah er auf Platz drei. Dies reichte aber nicht mehr, den großen Punkterückstand wettzumachen, um im Titelkampf verbleiben zu können. Larson hätte das Rennen gewinnen müssen.

    Hendrick-Pilot Bowman streifte in Runde 25 als erster Fahrer im Rennen die Mauer, blieb aber zunächst auf der Strecke. Das für ihn nur mit dem Rennsieg möglich gewesene Weiterkommen in den Playoffs rückte mit dem Mauerkontakt aber noch weiter in die Ferne als ohnehin schon. Mit Platz neun bei Rennende verpasste auch Bowman den benötigten Sieg.

    Die acht im Titelkampf verbliebenen Fahrer sind: Kyle Busch, Kevin Harvick, Martin Truex Jr., Chase Elliott, Clint Bowyer, Joey Logano, Kurt Busch und Aric Almirola. Damit hat Stewart-Haas Racing alle seine vier Fahrer in die vorletzte Playoff-Stufe gebracht, die in Person von Joey Logano einen weiteren Ford-Fahrer aufweist. Toyota hat mit Truex Jr. und Kyle Busch noch zwei Eisen im Feuer. Elliott ist einziger Chevrolet-Fahrer in der "Round of 8".

    Das Auftaktrennen der "Round of 8" der Playoffs steigt am kommenden Wochenende auf dem kürzesten Kurs im gesamten NASCAR-Kalender, dem nur 0,526 Meilen (846 Meter) kurzen Short-Track in Martinsville.

    © Motorsport-Total.com

Kommende Termine

Wetter

 

© 2018 Wassersportclub Untermosel e.V.  ·  Mitglied im Deutschen Kanuverband & Kanuverband Rheinland

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Siehe Datenschutz.
Weitere Informationen    Ok