Sport allgemeine News

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  1. Eineinhalb Wochen noch, bis die Fehde zwischen WWE-Champion AJ Styles und seinem Erzrivalen Samoa Joe ihr Ende finden dürfte - vorher allerdings nahmen die privaten Psycho-Spielchen des Herausforderers nochmal eine neue Dimension an.

    Bei der TV-Show SmackDown Live, der vorletzten vor der Großveranstaltung Super Show-Down im australischen Melbourne, sollte es eigentlich die Vertragsunterzeichnung für das große Match geben.

    Stattdessen musste Styles irritiert feststellen, dass Joe nicht zu dem Termin auftauchte und sich stattdessen mit einem Handy-Video von einem anderen Ort meldete.

    Samoa Joe sucht AJ Styles' Haus heim

    Dieser Ort sollte sich als Styles' Haus in Georgia herausstellen. Mit etwas Verspätung machte Joe also seine Drohung wahr, die Familie des "Phenomenal One" dort heimzusuchen.

    Joes Aktion knüpft an die psychologische Kriegsführung an, die er schon von Beginn der Fehde an betrieb: Unter anderem reizte er Styles mit der Behauptung, dass er seine Familie nicht wirklich liebe und drohte Styles' Tochter beim SummerSlam damit, dass er ihr neuer Vater werden würde, sobald er Styles zu Invaliden geprügelt hätte.

    Zum Entsetzen von Styles näherte sich Joe (ausgerüstet mit einer in der Sitauation eher unheimlich wirkenden Babypuppe) mehr und mehr Styles' Haustür und betätigte schließlich mit den Worten "Daddy's Home" die Türklingel.

    Danach ging die Show vom Sender - in der kommenden Woche sollte dann zu sehen sein, was Joe im Haus des Champions anrichtete.

    Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

    The Miz besiegt R-Truth
    Sheamus besiegt Big E
    Asuka & Naomi besiegen Mandy Rose & Sonya Deville
    Non Title Match: Tye Dillinger besiegt Shinsuke Nakamura durch Disqualifikation
    Non Title Match: Becky Lynch besiegt Lana

  2. Der VfL Wolfsburg ringt mit dem isländischen Klub Thor/KA um den Einzug ins Achtelfinale der UEFA Women's Champions League (Champions League: VfL Wolfsburg - Thor/KA Akureyri ab 17.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

    Nach dem knappen 1:0-Sieg auf Island darf sich der Deutsche Meister dabei keinen Patzer erlauben.

    Im Hinspiel erzielte Pernille Harder, Europas Fußballerin des Jahres, den Siegtreffer für die "Wölfinnen", allerdings verpasste es der Champions-League-Finalist der Vorsaison, einen deutlicheren Erfolg zu erzielen.

    Der VfL träumt vom Endspiel am 18. Mai 2019 in Budapest, dafür soll am Mittwoch die Basis gelegt werden.

    SPORT1 begleitet das Team auf seiner Titelmission und zeigt die Wolfsburger Heimspiele in der "Königinnenklasse" LIVE.

    Wolfsburg-Doku erstmals im Free-TV

    Bereits zuvor gibt es ab 17 Uhr einen Leckerbissen für Frauenfußball-Fans: SPORT1 wird die Doku "Immer alles geben! Die Titeljagd der VfL-Frauen" erstmals im Free-TV zeigen. 

    Dabei geht es um den emotionalen Saisonendspurt des Teams in der Vorsaison, der eine große Gefühlsachterbahn bereithielt: mit Meisterschaft und Pokalsieg sowie verlorenem Champions-League-Finale.

    Der Gifhorner Chris Krüger hat einen Film rund um das vergangene Frühjahr produziert und gewährt dabei exklusive Einblicke in die Welt des Frauenfußballs. Die Doku wird zudem am Samstag, 27. Oktober, ab 12 Uhr ausgestrahlt, um 12.55 Uhr folgt dann das Match in der Allianz Frauen-Bundesliga gegen Bayer 04 Leverkusen.

  3. Beim FC Schalke ist nach der fünften Niederlage im fünften Ligaspiel mächtig Feuer unterm Dach. 

    Nach der Pleite in Freiburg ging Naldo auf Ex-Trainer Markus Weinzierl los. Der hatte die Rolle des Abwehrchefs zuvor kritisch hinterfragt. 

    Angesprochen auf die Kritik seines Ex-Coaches sagte Naldo zu Reportern der Funke-Gruppe: "Er soll einfach seine Klappe halten. Ich bin sehr enttäuscht."

    Weinzierl hatte den in die Jahre gekommenden Verteidiger am Sonntag bei Sky angezählt.

    Weinzierl stellt Naldo infrage 

    "Es ist die Frage, ob es zukunftsträchtig ist, nur defensiv zu denken - beziehungsweise das Spiel auf einen 36-Jährigen zuzuschneiden", sagte er.

    Eine Anspielung auf Naldo, der sich in der Champions League gegen Porto zuvor zwei Patzer geleistet hatte. Die Kritik wollte der Brasilianer offenbar nicht auf sich sitzen lassen.  

    So schlecht wie in dieser Saison war Schalke erst einmal zuvor in der Vereinsgeschichte in eine Saison gestartet - vor zwei Jahren unter Weinzierl.

    Am Ende der Saison musste der Coach vorzeitig gehen. 

    "Es ist unheimlich schwierig, wieder in die Spur zu kommen. Das ist eine Hypothek für die gesamte Saison. Das war bei mir damals ähnlich, das hat uns früher oder später eingeholt, wenn du ständig im Aufholmodus bist und dir nie mehr eine Niederlage leisten darfst", hatte Weinzierl mit Blick auf die aktuelle Schalker Krise gesagt. 

  4. Der FC Bayern muss im Bundesliga-Spiel am Freitag bei Hertha BSC (Bundesliga: Hertha BSC - FC Bayern ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) womöglich auf Leon Goretzka verzichten.

    Der Nationalspieler wurde von Trainer Niko Kovac beim 1:1 (0:0) im Derby gegen den FC Augsburg zur Pause ausgewechselt, "weil er ein dickes Sprunggelenk hat", wie Kovac berichtete. Goretzka selbst sagte, er hoffe, "dass es nichts Schlimmeres ist".

    Der 23-Jährige war in seinem 120. Bundesliga-Spiel erstmals als Linksverteidiger aufgelaufen. "Ich fand, dass er es gut gemacht hat", sagte Kovac. Allerdings knickte Goretzka bei einem Foul an Augsburgs Andre Hahn, für das der Münchner die Gelbe Karte sah (13.), um und verletzte sich dabei.

    Gegen Augsburg als Linksverteidiger im Einsatz

    Für ihn kam mit Wiederbeginn David Alaba. "Ich war nicht zufrieden", sagte Goretzka zu seinem Auftritt: "Es ist klar, dass ich nicht den David Alaba machen und eine Flanke mit links nach der anderen reinschlagen kann. Es war kein gutes Spiel von mir."

    Das 1:1 nach sieben Pflichtspielsiegen unter Kovac sei aber "vielleicht ein Weckruf zum richtigen Zeitpunkt".

    Kovac verteidigte seine Maßnahme, Alaba zunächst zu schonen - und leistete sich dabei einen kleinen Versprecher. "Natürlich kann man einen David Abraham nicht eins zu eins ersetzen auf der Position", sagte er - Abraham hatte unter Kovac bei Eintracht Frankfurt gespielt.

    Weil Alaba aber bei den Bayern und in der österreichischen Nationalmannschaft viele Spiele habe, müsse er von Zeit zu Zeit vor Verletzungen geschützt werden.

  5. In der 87. Minute dürfte einigen Bayern-Fans in der Allianz-Arena das Wort "ausgerechnet" durch den Kopf gegangen sein.

    Felix Götze, bis zum Sommer in Diensten des FC Bayern, traf für den FC Augsburg zum 1:1-Ausgleich im bayerischen Derby. FCB-Kapitän Manuel Neuer ließ einen harmlosen Ball fallen und Götze schob ein.

    Götze: "Habe Bayern viel zu verdanken"

    "Ich wollte nicht zu viel jubeln. Ich habe dem FC Bayern viel zu verdanken.", sagte der 20-Jährige bei SPORT1 nach seinem Tor-Debüt in der Bundesliga. Vor allem seinem älteren Bruder Mario ist er dankbar: "Der erste Anruf geht an ihn. Ich wäre nicht hier ohne ihn - ohne seine Tipps. Das Tor ist für ihn."

    Insgesamt vier Jahre lief der jüngere Bruder des Weltmeisters von 2014 für den Rekordmeister auf, blieb dabei aber ohne Einsatz für die Profis. Im Sommer wechselte er ablösefrei nach Augsburg, um den nächsten Schritt als Fußball-Profi zu machen und erreichte nun an alter Wirkungsstätte den vorläufigen Höhepunkt. 

    Der 20-Jährige berichtete von Glückwünschen der ehemaligen Teamkollegen: "Alle haben sich für mich gefreut. Sie haben es mir gegönnt. Das spricht auch für den FC Bayern."

    "Er ist knallrot angelaufen"

    Auch Augsburgs Trainer Manuel Baum ist der besondere Moment seines Schützlings nicht entgangen: "Er ist nach dem Spiel knallrot angelaufen. Eine super Geschichte für ihn." 

    Damit vermasselte Götze Bayern Trainer Niko Kovac auch den achten Pflichtspielsieg in Folge und damit die Einstellung des Startrekords. Denn unter Carlo Ancelotti hatten die Münchner die ersten acht Spiele der Saison gewonnen. (Die Tabelle der Bundesliga)  

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    "Er (Manuel Neuer, d. Red.)hätte mich ruhig umwichsen können", schilderte Niklas Süle, der im Strafraum vor Neuer unterwegs war, Götzes großen Moment aus seiner Sicht. Die Wiesn-Stimmung der Münchner dürfte nach dem Punktverlust erst einmal gedämpft sein.

    Arjen Robben hatte die Bayern gegen die zähen Schwaben mit dem starken neuen Torhüter Andreas Luthe noch in Führung gebracht (48.).(LIVETICKER zum Nachlesen)

    Außenseiter Augsburg suchte sein Heil mit frühem Stören, spielte aggressiv - und mit einem anderen Torwart. Luthe ersetzte Fabian Giefer, der in den vergangenen beiden Spielen folgenschwer gepatzt hatte.(Alle Ergebnisse im Überblick)

    Kovac bringt Wagner von Beginn an

    Den auf fünf Positionen veränderten Münchnern fehlten lange Tempo und Feinabstimmung. Kovac hatte bei seinem Umbau auf zwei Positionen überrascht: Leon Goretzka spielte in seinem 120. Bundesliga-Einsatz erstmals Linksverteidiger, musste nach 45 Minuten aber angeschlagen raus. Sein Einsatz am Freitag im Spiel bei Hertha BSC ist fraglich.

    Im Angriff gab Sandro Wagner sein Startelfdebüt in dieser Saison.

    Die Bayern zogen erst kurz vor der Pause an und erspielten sich Möglichkeiten fast im Minutentakt. Wagner (42.) und Serge Gnabry (44.) scheiterten am gut reagierenden Luthe. Beim Münchner Führungstreffer, den Gnabry gekonnt vorbereitete, war Luthe machtlos.

    Neuer patzt beim Ausgleich

    Wer geglaubt hatte, der Rekordmeister würde mit dem 1:0 im Rücken leichtes Spiel haben, sah sich getäuscht: Augsburg kämpfte, angetrieben vom äußerst engagierten Baum, weiter tapfer um einen Punkt. Nach vorne fand der FCA aber zunächst kaum Mittel, um die Bayern in Verlegenheit zu bringen.

    Doch dann traf Götze. 

  6. Der Zoff zwischen Jose Mourinho und Paul Pogba ist offenbar eskaliert.

    Wie die Times und die Daily Mail übereinstimmend berichten, hat der Trainer von Manchester United am Dienstag vor versammelter Mannschaft erklärt, dass der französische Weltmeister unter ihm nie wieder die Kapitänsbinde tragen werde.

    Mourinho sei genervt von der Einstellung des 25-Jährigen, heißt es. Anlass sei ein Interview gewesen, das Pogba im Anschluss an das 1:1 am Samstag in der Premier League gegen die Wolverhampton Wanderers gab. Darin kritisierte er Mourinhos Spielphilosophie.

    "Wenn wir zu Hause spielen, sollten wir angreifen, angreifen, angreifen. Das ist das Old Trafford. Wir sind hier, um anzugreifen", hatte Pogba moniert. 

    Mourinho reagiert auf kritisches Pogba-Interview

    Die Reaktion des Trainers ließ nicht lange auf sich warten.

    Mourinho habe unmissverständlich klargemacht, dass kein Spieler größer als der Verein sei und Pogba nicht für die Werte Uniteds stehe, schreiben die beiden Zeitungen.

    Pogba ist erster Stellvertreter des eigentlichen Kapitäns Antonio Valencia. In dieser Saison hat er die Binde bereits dreimal getragen.

    Das Verhältnis zwischen Mourinho und Pogba gilt bereits seit Monaten als zerrüttet.

  7. Schon wieder kein Sieg, der Negativrekord ist eingestellt: Der kriselnde Vizemeister FC Schalke 04 hat auch am fünften Spieltag der Bundesliga seinen ersten Punktgewinn verpasst.

    Die Mannschaft des immer mehr unter Druck stehenden Trainers Domenico Tedesco verlor am Dienstag beim SC Freiburg mit 0:1 (0:0). (LIVETICKER zum Nachlesen)

    Florian Niederlechner (52.) traf für Freiburg und stellte die Partie damit ein wenig auf den Kopf. Torwart Ralf Fährmann begünstigte den Gegentreffer mit einem Fehler. (Alle Ergebnisse im Überblick)

    Denn zuvor hatten Hamza Mendyl (41.) und der Ex-Freiburger Daniel Caligiuri (45.+2) den Pfosten für die Schalker getroffen, die in ihrem nächsten Spiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 nun noch mehr unter Zugzwang stehen.

    Trotz Schalke-Pleite: Tedesco spricht von "bester Leistung"

    Trainer Domenico Tedesco indes versuchte, die Krise direkt nach dem Abpfiff schönzureden. "Die Jungs haben das top gemacht. Das war spielerisch mit die beste Leistung in diesem Jahr", sagte er bei Sky. 

    Zwar räumte er ein, dass die Tore gefehlt hätten, zum Spielerischen aber meinte er: "Wir müssen genauso weitermachen."

    Eine Ansicht, die nicht zum Tabellenstand seines Teams passt. So schlecht wie in dieser Saison sind die Königsblauen bislang nur einmal gestartet: vor zwei Jahren.

    Am Ende der Saison musste Coach Markus Weinzierl gehen. Mit dem Wechsel zu Tedesco hatten die Schalker geglaubt, solche Zeiten hinter sich gelassen zu haben.

    Nun steckt der Trainer der vergangenen Saison selbst mittendrin in einer sportlich prekären Lage. 

    Di Santo aus Kader verbannt

    Tedesco hatte vor dem Anpfiff alles versucht und seine Startelf im Vergleich zur jüngsten Pleite gegen Bayern München (0:2) auf sechs Positionen umgekrempelt, unter anderem saßen Abwehrchef Naldo und Millionen-Neuzugang Sebastian Rudy nur auf der Bank.

    Zudem strich der Coach den argentinischen Angreifer Franco Di Santo als Folge der verbalen Auseinandersetzung komplett aus dem Kader. (Die Tabelle der Bundesliga)

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    Die personellen Wechsel, gepaart mit einer taktisch deutlich offensiveren Ausrichtung, erbrachten zunächst allerdings keinen Ertrag. Zwar erzielte Cedric Teuchert mit der ersten Chance der Partie einen Treffer (6.), der wurde wegen einer Abseitsstellung nach Ansicht der Videobilder aber wieder aberkannt.

    Schalke nach Rückstand planlos

    Tedesco störte dies freilich wenig, er beklatschte die Aktion lautstark und forderte seine Spieler gestenreich auf, weiter Druck auszuüben.

    Das gelang den Gästen nur bedingt. In den Ansätzen sahen die Angriffe zwar vielversprechend aus, im letzten Drittel des Spielfelds wurden die Bälle aber zu ungenau in die Spitze oder zu häufig quer gespielt. Das ermöglichte den Freiburgern Kontermöglichkeiten, die dank des pfeilschnellen Umschaltens auch oft in Abschlüssen resultierten.

    Offenbar aufgrund dieser Gefahr zügelten die Schalker ihre Angriffe nach einer guten halben Stunde und waren wieder mehr auf die defensive Stabilität bedacht. Das hatte zur Folge, dass Qualität und Tempo der Partie abnahmen und erst die beiden Pfostenschüsse kurz vor der Halbzeit wieder Aufsehen erregten.

    Die Freiburger kamen besser aus der Kabine und wurden mit dem Abstauber von Niederlechner prompt belohnt. Vorausgegangen war ein Torwartfehler von Ralf Fährmann, der den strammen Fernschuss von Christian Günter unglücklich in Niederlechners Füße abwehrte.

    Tedesco brachte der unglückliche Rückstand kräftig ins Grübeln, nervös tigerte der 33-Jährige in seiner Coaching-Zone umher, offenbar auf der Suche nach dem erlösenden Schachzug. Den hätten seine Schützlinge gut gebrauchen können, denn sie agierten auch nach dem Freistoß von Matija Nastasic (63.) recht planlos.

  8. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat sein Unverständnis über die Aufregung um sein Foto mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan geäußert.

    "Es gibt nichts zu bedauern", sagte Erdogan im Interview mit der Funke Mediengruppe: "Wie Sie wissen, hat sich Lothar Matthäus mit Wladimir Putin getroffen. Unsere Spieler sollten auch in der Lage sein, mit freiem Gewissen handeln zu können. Ich bedauere die Personen, die das kritisieren."

    Der 64-Jährige betonte, das Treffen in London sei nicht seine erste Begegnung mit Özil gewesen: "Wir sind uns viele Male bei verschiedenen Gelegenheiten begegnet. Ebenso treffen wir uns mit türkischstämmigen Bürgern in verschiedenen Ländern. Mesut ist jemand, der in London lebt. Warum soll ich ihn nicht treffen, wenn ich schon da bin?"

    Erdogan mit absurdem Vergleich

    Der in westlichen Ländern umstrittene Staatschef stellte eine Gegenfrage: "Sollten wir, wenn ein deutscher Fußballspieler, der in unserem Land spielt, ein Foto mit Frau Merkel macht, ihn dann lynchen? Diese Logik ist nicht nachzuvollziehen." Özil und Gündogan könnten sich "beiden Ländern zugehörig fühlen. Dem Land, in dem sie geboren sind, und dem Land, aus dem ihre Eltern kommen."

    Erdogan kündigte für seinen Deutschland-Besuch am Freitag und Samstag ein klärendes Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an. Die Türkei bewirbt sich wie Deutschland um die Austragung der Europameisterschaft 2024, die am Donnerstag vergeben wird.

    "Özil hat DFB-Team nicht grundlos verlassen"

    Ein Gespräch über Fußball sei zwischen ihm und Merkel sei zwar "nicht geplant", sagte Erdogan, "aber wenn sie Mesut Özil und Ilkay Gündogan anspricht, dann würde ich auch über Fußball mit ihr reden."

    Dass Özil und Gündogan für Deutschland spielen beziehungsweise spielten und nicht für die Türkei, sehe er ihnen nach, beteuerte Erdogan: "Wir sind stolz auf unsere in Deutschland lebenden Mitbürger. In der Tat sagte Mesut Özil: 'Ich spiele für Deutschland, aber trage die Türkei in meinem Herzen.'"

    Erdogan ging auch auf ein Telefonat mit Özil nach dessen Rücktrittserklärung ein, in welcher der Weltmeister von 2014 Rassismus-Vorwürfe anführte: "Er hat die deutsche Nationalmannschaft nicht grundlos verlassen. Jeder andere, der mit diesen rassistischen Attacken und Beleidigungen zu kämpfen hätte, würde dieselbe Reaktion zeigen."

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