Sport allgemeine News

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  1. Deutschland verliert in der UEFA Nations League erneut. Nach dem 0:3 in den Niederlanden setzte es am Dienstag eine 1:2-Pleite gegen Weltmeister Frankreich.

    Brasilien entscheidet den Superclasico gegen Argentinien unterdessen knapp und unmittelbar vor dem Abpfiff für sich. 

    Auch in der NBA geht es wieder rund. Im ersten Spiel schlagen die Celtics im Ost-Duell die Philadelphia 76ers. Dennis Schröder verliert zwar mit den Oklahoma City Thunder knapp gegen Meister Golden State, der Deutsche glänzt aber als zweitbester Werfer seines Teams.

    Am Mittwoch wollen in der Champions League auch die Frauen des VfL Wolfsburg und des FC Bayern triumphieren.

    SPORT1 fasst zwei Mal am Tag das Wichtigste des Sport-Tages zusammen. Morgens liefern wir Ihnen die wichtigsten News aus der Nacht, blicken auf die Highlights des Tages voraus und sagen Ihnen, was Sie bei uns im TV und Digital nicht verpassen sollten. Am Abend blicken wir auf das wichtigste Geschehen des bisherigen Tages zurück. Viel Spaß damit!

    Das ist passiert

    - Deutschland verbessert, aber noch sieglos

    Die DFB-Auswahl wartet immer noch auf den ersten Sieg in der Nations League. In Frankreich verlor die DFB-Auswahl gegen den Weltmeister Frankreich mit 1:2 (1:0), bot dabei aber über weite Strecken ihre beste Leistung seit langer Zeit. (Zum Bericht)

    - Auftakt in der NBA mit Dennis Schröder

    Zum Auftakt in die neue NBA-Saison entscheiden die Boston Celtics das Ost-Duell gegen die Philadelphia 76ers für sich. Der von einer Verletzung wieder genesene Superstar Kyrie Irving bleibt blass, dafür spielt Youngster Jayson Tatum groß auf. (Zum Bericht)

    Im ersten Pflichtspiel für die Oklahoma City Thunder gelingt Dennis Schröder eine starke Vorstellung. Gegen Meister Golden State verliert OKC nur knapp, und das, obwohl Superstar Russell Westbrook verletzt fehlt. (Zum Bericht)

    - Elfmeter für Frankreich sorgt für Unverständnis

    Das entscheidende Tor zum Sieg der Franzosen fiel nach einem umstrittenen Elfmeter nach einem Zweikampf zwischen Mats Hummels und Blaise Matuidi. "Das war sicherlich kein Elfmeter. Mats (Hummels, Anm. d. Red.) berüht Matuidi nicht, sondern der Franzose steigt ihm auf den Fuß", sagte Bundestrainer Joachim Löw zur Entscheidung von Schiedsrichter Milorad Mazic (Zum Bericht).

    - Brasilien gewinnt Länderspiel-Klassiker

    Rekord-Weltmeister Brasilien hat durch ein Tor in der Nachspielzeit den Superclasico gegen den Erzrivalen Argentinien mit 1:0 (0:0) gewonnen. Joao Miranda von Inter Mailand (90.+3) sorgte in der Hitze von Dschidda/Saudi-Arabien für die späte Entscheidung und verhinderte das Elfmeterschießen, auf das sich die Zuschauer schon eingestellt hatten (Zum Bericht).

    - Bayern gewinnt Euroleague-Krimi

    Basketball-Meister Bayern München hat mit einer bärenstarken Leistung den ersten Sieg seit seiner Rückkehr in die EuroLeague eingefahren. Der Tabellenführer der BBL gewann am Dienstag einen wahren Krimi gegen den griechischen Rekordmeister Panathinaikos Athen 80:79 (40:41). Neuzugang Derrick Williams, langjähriger NBA-Profi, gab in dem Spiel sein Debüt für die Bayern (Zum Bericht).

    - Nürnberg verpasst CHL-Achtelfinale 

    Die Thomas Sabo Ice Tigers haben den bereits sicher geglaubten Achtelfinale-Einzug in der Champions Hockey League noch verspielt. Der DEL-Klub unterlag am letzten Vorrunden-Spieltag gegen Rouen Dragons mit 2:5 (1:1, 0:2, 1:2) und musste die Franzosen noch an sich vorbeiziehen lassen. Bereits in der vergangenen Woche hatte Nürnberg auswärts bei den Dragons mit 2:4 verloren (Zum Bericht).

    Das passiert heute

    - Top-Spiel im DHB-Pokal 

    Im Handball-Pokal wird das Achtelfinale fortgesetzt. Dabei kommt es zum Duell des Meisters SG Flensburg-Handewitt gegen das bisherige Überraschungsteam SC Magdeburg (DHB-Pokal-Achtelfinale: Flensburg - Magdeburg ab 19 Uhr im LIVETICKER). 

    - Deutsche Vereine in der Champions League gefordert

    Im Achtelfinale der Champions League der Frauen stehen die deutschen Klubs vor schweren Aufgaben. Der VfL Wolfsburg bestreitet das Hinspiel gegen Atletico Madrid (Champions League: VfL Wolfsburg - Atletico Madrid ab 19 Uhr im LIVETICKER). Im Gegensatz zu Wolfsburg muss der FC Bayern zunächst auswärts beim FC Zürich antreten (Champions League: FC Zürich Frauen - FC Bayern München ab 19 Uhr im LIVETICKER).

    Das sollten Sie heute sehen

    - Wolfsburg will gegen Madrid vorlegen

    Das Spiel der Wölfinnen im heimischen Stadion wird von SPORT1 auch live übertragen (Champions League: VfL Wolfsburg - Atletico Madrid ab 18.55 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im STREAM). Bisher lief es für die Frauen des VfL richtig rund. In den ersten vier Ligaspielen gelangen vier Siege, darunter die 6:0-Demonstration gegen den FC Bayern. Und auch in der Champions League gab es keinerlei Probleme.

    MLB: Dodgers vs. Astros

    In der MLB geht es um den Einzug in die World Series. In der National League Championship Series steht es zwischen den Milwaukee Brwers und den Los Angeles Dodgers nach drei Spielen 2:1. Spiel fünf gibt es ab 23 Uhr LIVE auf SPORT1 US.

    Video-Schmankerl des Tages

    Lakers-Rookie Moritz Wagner gibt interessante Einblicke in sein neues Leben in Los Angeles und erklärt, warum er sich für sein Auto schämt:

    • Wenger kündigt Rückkehr an - FCB keine Option (8.07 Uhr)
    • Bayern lehnte Sancho-Verpflichtung ab (7.02 Uhr)
    • Diallo sagte BVB beinahe ab (Di., 20.31 Uhr)

    +++ 8.07 Uhr: Wenger kündigt Rückkehr an +++

    Ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt beim FC Arsenal möchte Trainer-Legende Arsene Wenger schon wieder in das Fußball-Geschäft zurückkehren. 

    "Es sieht danach aus. Ich glaube, am 1. Januar geht es wieder los. Ich bin gut ausgeruht und wieder bereit zu arbeiten", sagte Wenger der Sport Bild.

    Wo, wisse der 68-jährige Franzose jedoch noch nicht. Der FC Bayern, bei dem Niko Kovac nach vier sieglosen Partien in Serie unter Druck steht, ist jedoch keine Option: "Die Frage stellt sich nicht. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge sind stark genug, um dagegen anzukämpfen. Sie haben Niko Kovac das Vertrauen gegeben, müssen an ihm festhalten."

    Es sei "nicht hundertprozentig, dass ich zu einem Klub gehe. Es gibt Verbände, Nationalmannschaften, es kann auch Japan sein. Es gibt Anfragen aus der ganzen Welt, den Fußball zu entwickeln", so Wenger, der Arsenal 22 Jahre lang gecoacht hatte.

    +++ 7.02 Uhr: Bayern lehnte Sancho-Verpflichtung ab +++

    Im zarten Alter von 18 Jahren mischt Jadon Sancho im Trikot von Borussia Dortmund die Bundesliga auf.

    Bevor der englische Flügelspieler Ende August 2017 von Manchester City zum BVB wechselte, hatte ihn auch der FC Bayern ins Visier genommen. Das berichtet Sport Bild.

    Dem Vernehmen nach erkundigten sich die Scouts der Münchner bei City-Coach Pep Guardiola nach Sancho. Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters seien letztlich aber nicht überzeugt genug gewesen sein. Deshalb habe Bayern eine Verpflichtung abgelehnt.

    Sancho kostete Dortmund 7,84 Millionen Euro.

    Dienstag, 16. Oktober

    +++ 20.31 Uhr: Diallo sagte BVB beinahe ab +++

    Abdou Diallo hat sich direkt nach seinem Wechsel im Sommer als Stammspieler bei Borussia Dortmunddurchgesetzt.

    Dabei hätte der 28 Millionen Euro schwere Neuzugang von Mainz 05 beinahe einem anderen Klub seine Zusage gegeben - nämlich Olympique Lyon.

    "Beide Klubs haben Vertrauen in junge Spieler und sind auf diesem Level sehr gut. Das hat nicht den Ausschlag (pro Dortmund, Anm. d. Red.) gegeben. Wenn ich mich für einen Klub in Frankreich hätte entscheiden müssen, wäre das Lyon gewesen", sagte der Innenverteidiger im Interview mit France Football.

    Entscheidend sei gewesen, dass er in der Bundesliga bleiben wollte. Dort habe er sich seit seinem Wechsel nach Mainz 2017 hervorragend entwickelt.

    "Für mich lief es in Frankreich nicht so gut, wie ich es gern gehabt hätte. In Deutschland habe ich mein Glück gefunden", schwärmt der 22-Jährige. Wichtig für den Wechsel in die Bundesliga sei auch die Entwicklung des Ex-Dortmunder Ousmane Dembele gewesen.

    "Die deutschen Klubs, zu denen wir gegangen sind, haben sich sehr bemüht - das hat sich, vor allem mit dem Anstoß durch Ousmane Dembele, teilweise als sehr erfolgreich herausgestellt. Wenn viele es schaffen, sagen andere vielleicht: 'Warum nicht auch ich?'"

    Diallo lief bislang neunmal für die Borussia auf und erzielte dabei ein Tor.

    +++ 17.12 Uhr: Höwedes bei Barcelona im Gespräch?

    Der spanische Meister ist dringend auf der Suche nach einem neuen Innenverteidiger. Nach den Langzeitverletzungen von Samuel Umtiti und Thomas Vermaelen gehen Barca-Coach Ernesto Valverde die Optionen aus. Jetzt haben die Katalanen offenbar den früheren Weltmeister Benedikt Höwedes ins Visier genommen.

    Der 30-Jährige spielt aktuell für den russischen Erstligisten Lokomotive Moskau, zuvor trug Höwedes für ein Jahr das Trikot von Juventus Turin. Laut der spanischen Tageszeitung Mundo Deportivo setzt der FC Barcelona aktuell ein Angebot für den Innenverteiger auf, der Wechsel könnte schon im Januar erfolgen.

    Höwedes spielte rund 16 Jahre beim FC Schalke 04. Unter Trainer Domenico Tedesco rutschte der Innenverteidiger aus der Startelf der Knappen.

    +++ 14.01 Uhr: Neapel steigt in Rennen um Piatek ein +++

    Erst gestern titelte die Bild, Borussia Dortmund habe den polnischen Stürmer Krzysztof Piatek ins Visier genommen. Jetzt bekundet auch der italienische Serie-A-Klub SSC Neapel sein Interesse am 23-Jährigen.

    Der Stürmer des FC Genua zeigt sich in der bisherigen Saison der Serie A in Topform: In nur acht Saisonspielen erzielte der Pole satte 13 Treffer. Wie die Corriere dello Sport berichtet, bestätigte Genua-Präsident Enrico Preziosi, dass auch Atletico Madrid, FC Barcelona, Juventus Turin und der AS Rom großes Interesse an Piatek zeigen. 

    Ein Wechsel noch im Januar schließt Preziosi allerdings aus.

    Der SSC Neapel soll sogar schon konkrete Verhandlungen mit Genua geführt haben. Demnach bietet der SSC bis zu 35 Millionen Euro für den polnischen Newcomer.

    Piatek wechselte erst im vergangenen Sommer von Cracovia Krakau nach Italien, damals zum absoluten Schnäppchenpreis von lediglich 4,5 Millionen Euro.

    +++ 12.25 Uhr: Liverpool will Napoli-Star Insigne +++

    Jürgen Klopp ist auf der Suche nach mehr Offensivpower in Italien fündig geworden. Laut Rai Sportwill der FC Liverpool Napoli-Kapitän Lorenzo Insigne unter Vertrag nehmen. Der Transfer soll schon im Januar über die Bühne gehen.

    Der 27-Jährige Insigne befindet sich aktuell in bestechender Form. Sechs Tore erzielte der italienische Mittelfeldmotor in dieser Saison in der Serie A, vor allem in der Champions League rutschte der Rechtsfuß in die Notizblöcke der europäischen Topteams.

    Beim 1:0-Heimerfolg der Napoli gegen Liverpool, stellte der Italiener die Defensive der Reds vor enorme Probleme, erzielte gar den Siegtreffer.

    Ein Transfer des Napoli-Stars dürfte jedoch nicht billig werden: Insigne ist einer der Publikumslieblinge beim SSC Neapel, trägt schon seit acht Jahren das Trikot des Serie-A-Vereins. Der Marktwert des 27-Jährigen liegt derzeit bei rund 65 Millionen Euro, der Vertrag von Insigne läuft noch bis Juni 2022.

    +++ 11.57 Uhr: Dzeko nun doch zurück auf die Insel? +++

    Bosniens Top-Knipser Edin Dzeko liebäugelt mit einem Comeback nach England. Schon im Januar dieses Jahres lag dem 32-Jährigen ein Angebot des FC Chelsea vor, Dzeko lehnte jedoch ab.

    Wie der Mirrorberichtet sind jetzt gleich drei Premiere-League-Teams an Dzeko interessiert. Schon in der kommenden Wntertransferphase könnte ein Wechsel über die Bühne gehen. Demnach haben Southampton, Cardiff und Crystal Palace ihr Interesse am Bosnier bekundet.

    Der Haken: Den Stürmer wird es in diesem Winter noch nicht zum Nulltarif geben. Dzeko besitzt noch einen Vertrag bis 2020 beim Serie-A-Klub AS Rom. Der aktuelle Marktwerkt des 32-Jährigen wird auf rund 25 Millionen Euro geschätzt.

    Schon einmal war der Bosnier auf der Insel im Einsatz. Von 2011 bis 2015 stürmte er für Manchester City, erzielte in dieser Zeit 50 Tore für die Citizens.

    +++ 11.22 Uhr: Englands Topklubs buhlen um Ake +++

    Wer macht das Rennen um den niederländischen Verteidiger Nathan Ake? Der 23-Jährige spielt in der bisherigen Saison eine tragende Rolle beim Premiere-League-Verein AFC Bournemouth. Der Klub steht nach acht Spieltagen überraschend im oberen Tabellendrittel, Ake ist der Stabilisator in der Defensive.

    Jetzt wollen Englands Topvereine den Linksfuß verpflichten. Ake wechselte im Sommer 2017 vom FC Chelsea nach Bournemouth. Laut Daily Mailhaben die Blues ein Rückkaufrecht in Höhe von rund 45 Millionen Euro bei seinem Wechsel vereinbart.

    Damit hätte der FC Chelsea den Wechselversuchen der Ligakonkurrenten einen Riegel vorgeschoben. Auch Manchester United und Tottenham sind offenbar an einer Verpflichtung des Niederländers interessiert.

    Nake stand in dieser Saison in bisher allen Premiere-League-Spielen des AFC von Beginn an auf dem Feld. Sein Vertrag läuft noch bis Mitte 2022.

    +++ 9.10 Uhr: Usain Bolt erhält Angebot aus Malta +++

    Der maltesische Fußball-Meister FC Valetta will Leichtathletik-Legende Usain Bolt verpflichten und damit "Geschichte schreiben".

    Geschäftsführer Ghasston Slimen sagte australischen Medien, Valetta werde "das Finale im Super Cup am 13. Dezember spielen, welches wir gewinnen werden... also können sie sich vorstellen, wie Usain Bolt zehn Jahre nachdem seinem Rekord von Peking die Super-Cup-Trophäe stemmt?"

    Es ginge dabei nicht um Geld, "es geht um Geschichte. Das ist etwas, worüber man in 50 oder 100 Jahren noch sprechen wird", sagte Slimen, der die Verpflichtung nicht als PR-Nummer verstehen will. "Er soll hier keinen Urlaub machen, er soll hart trainieren." Es soll sich bei dem Angebot um einen Zweijahresvertrag handeln.

    Eine Gruppe von Investoren der Sanban Group in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat im vergangenen Monat eine Mehrheitsbeteiligung an Valetta erworben, mit dem Ziel, sich für die Gruppenphase der Champions League zu qualifizieren.

    Der achtmalige Olympiasieger Bolt hatte zuletzt bei seinem Startelf-Debüt für den australischen Erstligisten Central Coast Mariners in einem Testspiel doppelt getroffen. Der 32-Jährige hatte schon zu seiner aktiven Zeit als Sprinter offen über spätere Ambitionen auf eine weitere Karriere als Profifußballer gesprochen.

    Mehrfach hatte der schnellste Mann der Welt Wettkampfpausen zu Trainingsbesuchen bei Spitzenklubs wie dem englischen Rekordmeister Manchester Unitedund Bundesligist Borussia Dortmund genutzt.

    +++ 8.44 Uhr: Gladbach heiß auf BVB-Talent? +++

    Borussia Mönchengladbach streckt offenbar seine Fühler beim Nachwuchs von Borussia Dortmund aus. Die U19 des BVB dominiert aktuell die Junioren-Bundesliga und führt nach sieben Spieltagen die Tabelle an.

    Im Fokus: Mittelfeldstratege Tobias Raschl. Der 18-Jährige führt die Schwarz-Gelben auf dem Platz, erzielte zudem schon drei Saisontore. Wie die Bildberichtet, ist Gladbachs Sportdirektor Max Eberl jetzt an einer Verplichtung des Juwels dran.

    Raschl spielte schon einmal für die Fohlen, es wäre eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. Eberl hat jedoch noch ein weiteres Ass im Ärmel: Der Sohn des Sportdirektors zählt zum Freundeskreis des Dortmund-Juwels, zudem sind beide Familien seit Jahren eng befreundet.

    Ein weiteres Plus: Der 18-Jährige hätte bei den Gladbachern wohl eine deutliche bessere Perspektive auf einen Durchbruch in der Bundesliga, das Mittelfeld des BVB ist ohnehin mit vielen namhaften Akteuren überfüllt.

    Montag, 15. Oktober:

    +++ 18.54 Uhr: Hat Bayern Türkei-Juwel im Visier? +++

    Für Franck Ribery und Arjen Robben wird es bei den Bayern nach dieser Saison wohl keine Zukunft mehr geben. Umso intensiver kümmert sich der Rekordmeister um die Nachfolge der alternden Flügelzange "Robbery".

    Ein Kandidat für Robbens Position auf der rechten Offensivseite ist offenbar Cengiz Ünder. Der 21 Jahre alte türkische Nationalspieler, derzeit in Diensten von AS Rom, soll das Interesse der Bayern geweckt haben.

    "Bayern beobachtet Cengiz sehr genau", sagte Seyit Mehmet Özkan, Präsident des türkischen Zweitligisten Altinordu der Gazzetta dello Sport. Bis 2016 war er für den Verein aktiv, ehe er zu Basaksehir wechselte und von dort nur ein Jahr später zur Roma ging.

    Laut Özkan müssten die Bayern aber viel Geld in die Hand nehmen. Denn der Rechtsaußen überzeugt nach leichten Anlaufschwierigkeiten nun auch in Rom und hat nach 40 Spielen schon 16 Scorerpunkte auf dem Konto. Außerdem läuft sein Vertrag dort noch bis 2022.

    Wie die Gazzetta erfahren haben will, würden zwischen 50 und 60 Millionen Euro für Ünder fällig werden.

    +++ 13.35 Uhr: Bruma denkt über Leipzig-Abschied nach +++

    RB-Angreifer Bruma denkt offenbar über einen Abschied aus Leipzig nach. Der Portugiese ist unzufrieden mit seinen Einsatzzeiten beim Bundesligisten.

    "Er kam vor einem Monat sehr motiviert von der Nationalmannschaft zurück, und statt geschätzt und ermutigt zu werden, wurde er zum Ersatzspieler degradiert", erklärte Brumas Berater Catio Balde jetzt in der portugiesischen Zeitung "O Jogo".

    Balde habe bereits um ein Treffen mit der RB-Klubführung gebeten, um über Brumas Situation zu sprechen. Der Außenstürmer hat in dieser Saison erst 59 Bundesliga-Minuten absolviert.

    Bruma wechselte im Sommer 2017 von Galatasaray Istanbul zu RB Leipzig. Er absolvierte bisher 50 Pflichtspiele für die Sachsen. Dabei gelangen ihm acht Tore und drei Vorlagen.

    +++ 10.20 Uhr: Mourinho plant neuen Anlauf bei Rebic +++

    Manchester Uniteds Trainer Jose Mourinho hat die Hoffnung, Ante Rebic zu verpflichten, noch nicht aufgegeben. Das berichtet der Mirror.

    Demnach will der Portugiese beim stellvertretenden United-Klubvorsitzenden Ed Woodward erneut sein Interesse für den Stürmer von Eintracht Frankfurt hinterlegen. Der United-Trainer ist unzufrieden mit den Transferaktivitäten der Engländer im vergangenen Sommer. 

    Schon damals wollte Mourinho den Kroaten offenbar aus Frankfurt loseisen. Doch die United-Verantwortlichen wollten den von der Eintracht aufgerufenen Preis von angeblich 45 Millionen Euro nicht zahlen.

    Daher will Mourinho im Winter oder im kommenden Sommer einen neuen Anlauf bei Rebic starten.

    Gleiches gilt offenbar auch für dessen Landsmann Ivan Perisic. Der Offensivspieler ist neben Rebic Teil einer vierköpfigen Wunschliste. Für Perisic wollte dessen Klub Inter Mailand im vergangenen Sommer wohl 54 Millionen Euro haben, die United-Verantwortlichen aber nicht mehr als 51 Millionen zahlen.

    Die anderen beiden Wunschspieler Mourinhos sind laut Mirrordie Serben Sergej Milinkovic-Savic und Nikola Milenkovic. 

    +++ 9.35 Uhr: Lukaku schwärmt von Juventus +++

    Romelu Lukaku träumt offenbar von einem Wechsel in die Serie A.

    Nach der Nations-League-Partie von Belgien gegen die Schweiz antwortete der Stürmer von Manchester United auf die Frage von der Gazzetta dello Sport, ob er gerne in Italien spielen würde: "Klar, warum nicht? Ich hoffe es."

    Besonders Juventus Turin hat es dem 25-Jährigen Belgier angetan. Die Bianconieri hätten ein tolles Projekt am Laufen. "Sie wollen jedes Jahr stärker werden", erklärte Lukaku. Juventus ist in der Champions League Gruppengegner von United. Die Italiener liegen vor den Engländern auf Rang eins der Gruppe H.

    Doch nicht nur Superstar Cristiano Ronaldo ist der Grund für Lukakus Schwärmerei. "Cristiano ist natürlich der beste Spieler, aber schaut auch auf die anderen", sagte Lukaku. Paolo Dybala werde immer stärker. Auch ein Ex-Bayern-Star bekommt von Lukaku ein Sonderlob: "Ich liebe Douglas Costa".

    Für einen Wechsel nach Italien spräche außerdem, dass sein Bruder Jordan ebenfalls in der Serie A spielt. Der jüngere Lukaku-Bruder spielt aktuell für Lazio Rom.

    Am 23. Oktober kann sich Romelu Lukaku Juventus aus nächster Nähe anschauen. Denn dann gastiert die "Alte Dame" im Old Trafford. Kampflos geschlagen geben will sich Lukaku trotz seiner Schwärmerei aber nicht. "Es ist eine schwierige Gruppe aber wir wollen erster werden", erklärte Lukaku

    +++ 7.24 Uhr: BVB an "neuem Lewandowski" interessiert +++

    Borussia Dortmund plant offenbar trotz des angestrebten Kaufs von Paco Alcacer eine weitere Verpflichtung für den Sturm.

    Wie die Bild berichtet, hat der BVB dabei Shooting Star Krzysztof Piatek ins Visier genommen. Der 23-Jährige vom FC Genua kommt in dieser Saison auf 13 Tore in acht Pflichtspielen und wird in seiner polnischen Heimat bereits als "neuer Lewandowski" gefeiert.

    Sportdirektor Michael Zorc mauerte auf Nachfrage: "Mit uns werden aktuell viele Spieler in Verbindung gebracht, aber es ist klar, dass wir alle Entwicklungen verfolgen."

    Neben dem BVB sollen aber auch Juventus Turin, der FC Liverpool und Manchester City an Piatek interessiert sein. Für Dortmund könnte die Tatsache sprechen, dass ein Zwischenschritt vor dem Sprung zu einem absoluten Weltklub sinnvoll erscheint.

    Auch Lewandowski selbst entwickelte sich in vier Jahren beim BVB zu einem Weltklassestürmer, bevor er ablösefrei zum FC Bayern weiter zog.

    Derzeit hat die Borussia aber keine Sturmprobleme: Barcelonas Leih-Stürmer Paco Alcacer erwies sich an den ersten Spieltagen als sehr treffsicher, die Kaufoption über 25 Millionen Euro soll in Kürze gezogen werden.

    Sonntag, 14. Oktober:

    +++ 20.11 Uhr: Arsenal bemüht sich um Havertz +++

    Kai Havertz von Bayer Leverkusen soll auf der Wunschliste des FC Arsenal ganz weit oben stehen.

    Wie der Daily Mirror berichtet sollen die Gunners den 19-Jährigen sogar als "Schlüssel-Verpflichtung" für die Zukunft auserkoren haben. Neben dem Mittelfeldspieler soll auch Ismaila Sarr von Stade Rennes diesen Status haben.

    "Ich würde vor einem solchen Schritt sicherlich Respekt haben, davon gehe ich aus. Natürlich kann ich es jetzt nicht für alle Zeiten ausschließen, niemals den Verein zu wechseln und die Distanz zur Familie damit zu vergrößern. Trotzdem lebt man ja im Hier und Jetzt und da ist ein Vereinswechsel wirklich in weiter Ferne", erklärte der Youngster kürzlich.

    Havertz' Vertrag in Leverkusen läuft noch bis 2022 - ohne Ausstiegsklausel. Neben den Gunners hatte zuletzt offenbar auch der FC Barcelona sein Interesse am Bayer-Profi bekundet.

    +++ 17.22 Uhr: Ajax: Machtwort im Wirbel um de Ligt +++

    Matthijs de Ligt gilt als eines der größten europäischen Talente.

    Der Innenverteidiger soll bei zahlreichen internationalen Top-Klubs ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Doch ein Wechsel im Winter ist wohl vom Tisch.

    "Die Wahrscheinlichkeit, dass de Ligt Ajax im Januar verlässt, liegt bei null Prozent", sagte Ajax-Sportdirektor Marc Overmars dem italienischen Portal LaRoma24.it. Dagegen sei ein Sommer-Transfer denkbar, erklärte Overmars: "Ja, ich bestätige, dass das eine Möglichkeit ist." 

    Der 19-Jährige steht noch bis 2021 bei Ajax unter Vertrag.

    +++ 16.30 Uhr: Angelt sich der BVB nächstes City-Juwel? +++

    Jadon Sancho hat bei Borussia Dortmund voll eingeschlagen und ist aktuell der beste Vorbereiter in der Bundesliga. 

    Doch bei Manchester City konnte sich der Neu-Nationalspieler zuvor nicht wirklich durchsetzen. Das selbe Schicksal fristet aktuell auch Phil Foden bei den Citizens. Der 18-Jährige kommt in der laufenden Saison erst auf 31 Minuten in der Premier League. 

    Wie die Daily Mail berichtet soll nun Borussia Dortmund ein Auge auf das englische Mittelfeld-Juwel geworfen haben. Foden bestritt gemeinsam mit Sancho die U17-WM 2017 und durchlief bei ManCity alle Nachwuchsteams.

    Sein Kontrakt beim englischen Meister läuft noch bis 2020.

    +++ 12.41 Uhr: Barca will Messi-Abgang verhindern +++

    Lionel Messi steht beim FC Barcelona noch bis 2021 unter Vertrag - so jedenfalls die offizielle Lesart. Laut der spanischen Sportzeitung Mundo Deportivo kann der argentinische Weltstar allerdings schon ein Jahr zuvor die Düse machen.

    Grund soll eine Klausel im Kontrakt sein, die es Messi ermöglicht zu einem Klub zu wechseln, der "nicht zur Elite gehört" - und das sogar ablösefrei. Messi könnte sich demnach auf die Spuren von Xavi oder Andres Iniesta begeben, die sich nach Katar, beziehungsweise Japan verabschiedet hatten.

    Um zu verhindern, dass sich Messi im Sommer 2020 aus dem Staub macht, sollen die Katalanen daran arbeiten, den Kontrakt um weitere ein bis zwei Jahre zu verlängern - und die gefährliche Klausel aus dem Papier zu streichen.

    Dass Messi zu ManCity, PSG oder Juventus wechseln könnte, ist dagegen unwahrscheinlich: Top-Klubs müssen dem Blatt zufolge nicht weniger als 700 Millionen Euro für den 31-Jährigen hinlegen.  

    Samstag, 13. Oktober 

    +++ 16.30 Uhr: Arsenal-Star ablösefrei zu haben +++

    Der FC Arsenal und Aaron Ramsey gehen im kommenden Sommer aller Voraussicht nach getrennte Wege. Englischen Medienberichten zufolge hat der Klub ein Angebot über einen neuen Vier-Jahres-Vertrag zurückgezogen.

    "Das ist eine Entscheidung, die sie getroffen haben, diese Dinge passieren im Fußball, du musst damit klar kommen und weiter so gut spielen wie du kannst", kommentierte Ramsey die gescheiterten Gespräche über eine Verlängerung seines im kommenden Sommer auslaufenden Vertrags.

    Vor zehn Jahren wechselte der Waliser für 6,5 Millionen Euro von Cardiff City zu den Gunners, die nun nur noch im kommenden Transferfenster im Winter eine Ablösesumme generieren könnten. Einen Abschied im Januar schloss der 27-jährige Ramsey allerdings aus: "Ich stehe bei Arsenal unter Vertrag und ich werde in dieser Saison mein Bestes geben, um etwas Besonderes zu erreichen."

    Der Mittelfeldspieler wurde zuletzt mit dem FC Liverpool und Juventus Turin in Verbindung gebracht.

    +++ 12.20 Uhr: BVB-Profi Akanji träumt von ManUnited +++

    Manuel Akanji zeigt bei Borussia Dortmund starke Leistungen und ist der Anführer des neuen "Kinderriegels" beim BVB. Ein steiler Aufstieg für den 23-Jährigen, der seit Januar für die Schwarz-Gelben spielt.

    Nun hat der Schweizer Nationalspieler verraten, dass ihn sein Weg irgendwann auf nach England führen soll. "Seit meiner Kindheit ist mein Lieblingsverein Manchester United. Dort würde ich gern einmal spielen", sagte Akanji der Neuen Zürcher Zeitung.

    In Zukunft für den englischen Rekordmeister zu spielen, wäre ein "großer Traum" für Akanji. Derzeit sei dies aber kein Thema. "Ich bin sehr zufrieden in Dortmund."

    Der Innenverteidiger war im Januar für 21,5 Millionen Euro vom FC Basel zum BVB gewechselt. Sein Vertrag in Dortmund läuft bis 2022.

    Wie schnell sich seine Karriere entwickelt hat, habe Akanji nicht überrascht. "Ich weiß, was ich kann. Ich habe viel Selbstvertrauen, ich traue mir auch zu, dass es gleich schnell weitergeht."

    +++ 11.20 Uhr: Fix! Henry wird Trainer in Monaco +++

    Bon retour! Stürmer-Legende Thierry Henry wird Trainer des französischen Erstligisten AS Monaco. Wie der Klub aus dem Fürstentum am Samstagvormittag mitteilte, unterschrieb der 41-Jährige einen Dreijahresvertrag bis Juni 2021.

    Der frühere Welt- und Europameister übernimmt damit erstmals den Posten als Cheftrainer. Zuletzt war Henry als Co-Trainer der belgischen Nationalmannschaft im Einsatz. In Monaco schließt sich für ihn ein Kreis: Die Monegassen waren Henrys Jugendklub und erste Profistation.

    Der Champions-League-Teilnehmer hatte sich am Donnerstag nach vier Jahren von seinem Chefcoach Leonardo Jardim getrennt. In der Ligue 1 steht AS als Vizemeister nach nur einem Sieg aus neun Spielen auf dem enttäuschenden 18. Platz.

  2. Für einen Sieg hat es nicht ganz gereicht, dennoch ist Dennis Schröder mit den Oklahoma City Thunder furios in die neue NBA-Saison gestartet. 

    Gegen die Golden State Warriors verlor OKC zwar mit 100:108 - Superstar Russell Westbrook stand aber auch nicht auf dem Parkett.

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    Dafür glänzte Schröder bei seinem Pflichtspiel-Auftakt für seine neue Franchise mit 21 Punkten, neun Rebounds und sechs Assists. Für ein Double-Double reichte es zwar knapp nicht, und auch die Wurfquote von sieben getroffenen Würfen bei 19 Versuchen überragte nicht, dennoch war Schröder zweitbester Scorer seines Teams.

    Paul George bester Werfer bei OKC

    34 Minuten stand der 25-Jährige auf dem Feld und erhielt damit die drittmeiste Spielzeit aller OKC-Profis. Erfolgreichster Werfer bei den Thunder war Paul George mit 27 Punkten.

    Während in den ersten beiden Vierteln bei Oklahoma noch nicht alles rund lief, setzte das Team nach der Halbzeit zu einer Aufholjagd an. Zwischenzeitlich führte OKC sogar mit drei Punkten.

    Am Ende setzten die Warriors-Superstars Steph Curry und Kevin Durant jedoch noch einen drauf und führten ihr Team zum Sieg.

    Curry Topscorer

    Die beiden waren es auch, die die meisten Punkte für ihre Franchise auf das Scoreboard brachten. Curry durfte sich als bester Werfer über 32 Zähler freuen, Kevin Durant über 27. 

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    Der Meister aus Kalifornien trat nahezu in Bestbesetzung an. Außer De Marcus Cousins standen alle Stars auf dem Parkett. Bei OKC fehlte Superstar und Triple-Double-Maschine Russell Westbrook weiterhin verletzt.

  3. Er habe "seit Jahren einen Dreck gespielt".

    Nachdem Mesut Özil nach der Weltmeisterschaft aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten war, nahm Uli Hoeneß kein Blatt vor den Mund. Der Mittelfeld-Star des FC Arsenal sei nicht mehr als ein "Alibi-Kicker", so der Präsident des FC Bayern.

    Eine vernichtende Kritik - gegen die Arsene Wenger seinen Ex-Schützling nicht schützt.

    Wenger will sich "nicht einmischen"

    "Ich möchte mich nicht einmischen", sagte der Franzose, fünf Jahre lang Özils Trainer in London, in einem Interview mit der Sport Bild.

    Bei dem DFB-Austritt des Spielmachers gehe es vielmehr um politische als sportliche Aspekte, so Wenger. Es sei ein sensibles Thema "zwischen Türken und Deutschen. Özil ist ein super Fußballspieler, war nicht der Schlechteste bei der WM. Ich habe nicht geliebt, dass er beim DFB aufgehört hat. Die Deutschen respektieren, was er geleistet hat".

    Wenger hofft auf DFB-Comeback von Özil

    Wenger hätte dem 30-Jährigen geraten, allein schon aus sportlichen Gründen seine Nationalmannschaftskarriere fortzusetzen.

    Es würde "ein kleines Stück an Motivation" verschwinden, "wenn man weiß, dass man nicht bereit sein muss für WM und EM. Ich liebe es, wenn der Spieler so gut wie möglich ist. Wenn er nicht auf internationalem Niveau spielt, geht ein bisschen verloren", erklärte Wenger.

    Über einen Rücktritt aus dem DFB-Team, findet der 68-Jährige, habe ein Trainer, nicht aber ein Spieler selbst zu bestimmen. Wenger: "Ich glaube, dass Deutschland Özil braucht. Ich hoffe, dass (Joachim) Löw ihn überzeugen kann, dass er zurückkommt."

    Bislang versuchte der Bundestrainer mehrfach vergeblich, den gebürtigen Gelsenkirchener von einem persönlichen Gespräch zu überzeugen. Özils Rückzug erfolgte ohne jede Absprache mit den Verantwortlichen der Nationalmannschaft. Löw sei davon "persönlich enttäuscht".

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    Hoeneß: "Özil ein Alibi-Kicker"

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  4. Es geht wieder rund in der NBA.

    Die neue Saison wurde mit einem Kracher in der Eastern Conference eröffnet. Die Philadelphia 76ers waren bei den Boston Celtics zu Gast und die Hausherren haben direkt gezeigt, wer die Vorherrschaft im Osten anstrebt.

    Mit 105:87 wurden die Sixers vom Parkett gefegt, und das, obwohl Superstar Kyrie Irving kaum einen Ball im Korb versenkte. Nur sieben Punkte und vier Rebounds trug Irving zum Sieg seiner Franchise bei. 

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    Dass es dennoch zu einem derart deutlichen Sieg reichte, verwunderte auch Teamkollege Jayson Tatum: "Das Spezielle bei uns ist, dass unser allerbester Spieler heute keinen Wurf getroffen hat, wir aber dennoch mit 20 Punkten gewinnen konnten."

    Taytum brilliert gegen 76ers

    Tatum war es auch, der bei Boston für die nötigen Zähler sorgte. Mit 23 Punkten und neun Rebounds zeigte der Small Forward in seinem zweiten Jahr direkt eine bärenstarke Performance und schrammte nur knapp an einem Double-Double vorbei.

    Dass es überhaupt derartig viele Punkte zu bewundern gab, war zu Beginn der Partie nicht abzusehen. Beide Teams starteten vor allem in der Offensive nervös und überhastet. Erst im zweiten Viertel nahm die Partie an Fahrt auf.

    Neben Irving, der den Celtics in den Playoffs der letzten Saison verletzt gefehlt hatte, gaben auch Gordon Hayward und Daniel Theis nach langer Verletzungspause ihr Comeback. Der Deutsche steuerte in vier Minuten jedoch nur einen Rebound dazu.

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    Bei Hayward war die Freude der Fans besonders groß. Dieser hatte sich im Eröffnungsspiel der letzten Saison nach nur wenigen Minuten eine schwere Verletzung zugezogen. Gegen die 76ers gelangen ihm zehn Zähler.

    Double-Double für Embiid und Simmons

    Bei Philadelphia war die Ernüchterung über den schlechten Saisonstart indes groß. Einschließlich der Playoff-Partien im letzten Jahr setzte es für die Sixers bei den Celtics bereits die zehnte Niederlage am Stück. Auch das Super-Duo Joel Embiid und Ben Simmons konnte die Niederlage nicht verhindern.

    Immerhin durften sich Embiid (23 Punkte, zehn Rebounds) und Simmons (19 Zähler, 15 Rebounds) über ein Double-Double freuen.

    Angesprochen auf die Rivalität zwischen beiden Teams sprach Embiid Klartext. "Das ist keine Rivalität. Sie treten uns immer in den Hintern", sagte der Big Man, der mehrmals von Celtics-Spielern niedergestart wurde. Nach einem beinahe gelungenem Poster-Dunk blickte beispielsweise Jaylen Brown Embiid hinterher.

    "Ich hatte böse Absichten. Sehr böse Absichten", sagte Brown. Embiid erklärte: "Das war kein Dunk. Das war ein Block. Er ist glücklich reingerollt. Ich glaube, er weiß, dass es kein Block war."

  5. Der Undertaker war da, Edge, Rey Mysterio feierte seiner Rückkehr: Die 1000. Ausgabe der zweitwichtigsten WWE-Show SmackDown Live war ein turbulentes Stelldichein zahlreicher Legenden, die die Sendung geprägt hatten.

    Den vielleicht interessantesten Auftritt legte - vier Jahre, nachdem er das letzte Mal bei WWE zu sehen war - der frühere World Champion und jetzige Hollywood-Star Batista (Dave Bautista) hin.

    Bei einer nostalgischen Reunion der Gruppierung Evolution mit Triple H, Randy Orton und Ric Flair redete er sich in einer emotionalen Ansprache vieles von der Seele - und streute eine kleine, aber unüberhörbare Andeutung ein, dass noch ein großes Match auf seiner Agenda steht.

    Batista erinnert Triple H an einen Makel

    Batista nannte vier Gründe, warum er zurückgekommen sei. Grund 1: das freudige Jubliäum der Show, die er mitgeprägt hätte. Grund 2: dass es in seiner Heimatstadt Washington stattfinde, wo er eine schwierige Kindheit und ein hartes Leben als Türsteher hinter sich hätte, bevor er den Durchbruch erleben durfte. Grund 3: die Fans, auch wenn sie ihn bisweilen "Boo-Tista" nennen würde, er möge sie und reiße sich gerne den Hintern für sie auf.

    Grund 4: seine drei Partner. Mit Orton sei er schon im Nachwuchsprogramm von WWE gewesen und hätte schon da erkannt, dass er mehr Persönlichkeit im kleinen Finger gehabt hätte als andere im ganzen Körper. Über Flair brauche man nichts mehr sagen. Und Triple H habe in diesem Geschäft ja nun auch wirklich alles erreicht.

    Außer ihn zu besiegen.

    Batista hatte zuvor schon in Interviews gesagt, dass ein letztes Match gegen den alten Rivalen Triple H das einzige Programm wäre, dass er für WWE noch bestreiten würde - dieser Auftritt legte nahe, dass es bald so weit kommen könnte.

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    Triple H reagierte mit versteinerter Miene auf Batistas Andeutung, ehe Flair schlichtete und es zu Umarmungen unter den alten Kumpels kam, auch zwischen Batista und Triple H, die hinter den Kulissen gute Freunde sind. Die Saat für einen erneuten Ausbruch ihrer Rivalität auf der Bühne ist trotzdem gelegt.

    Die weiteren Highlights:

    - Zu Beginn der Show begrüßten R-Truth und Carmella SmackDown-Chef Shane McMahon und RAW-Chefin Stephanie McMahon, die sich ein wenig kabbelten, ob SmackDown auf Augenhöhe mit Monday Night RAW stehe oder doch nur die B-Show sei. Am Ende gab es noch einen Überraschungsauftritt von WWE-Boss Vince McMahon, der noch für einen Lacher sorgte, indem er - wie sonst R-Truth und Carmella - eine Tanzpause veranlasste. Stephanie und Shane machten am Ende mit.

    - WWE-Champion AJ Styles und sein kommender Herausforderer Daniel Bryan taten sich zu einem Tag Team Match gegen die Usos zusammen. Es kam, wie es kommen musste: Bryan verpasste am Ende versehentlich Styles einen Tritt, was die Niederlage der beiden einleitete - und für etwas Brisanz in der von gegenseitigem Respekt geprägten Konstellation sorgt.

    - The Miz und Rusev begegneten sich in einem Quali-Match für den World Cup of WWE bei Crown Jewel am 2. November (der umstrittene Austragungsort Saudi-Arabien wurde wieder nicht erwähnt). Rusevs Ex-Partner Aiden English griff ein, lenkte Rusev ab, der dann von Miz schnell eingerollt und bezwungen wurde.

    - Edge, der langjährige Oberbösewicht von SmackDown, startete zum Jubiläum eine Neuauflage seiner Talkshow The Cutting Edge, mit den Erzrivalinnen Becky Lynch und Charlotte Flair als Gäste. Edge ging auf Lynchs aktuellen Wandel vom Publikumsliebling zur Schurkin ein und erinnerte daran, dass er seinerzeit genauso skrupel- und rücksichtslos war und keine echte Freundschaft kannte. Als Wrestler sei er damit sehr erfolgreich gewesen, es hätte aber seinen Preis gehabt, irgendwann hätte er nicht mehr in den Spiegel schauen und sich nicht mehr leiden können.

    Damenchampion Lynch griff das auf und meinte, dass sie sich selbst für ihre jüngsten Aktionen auch nicht leiden könne. Sie liebe sich dafür. Auf Edges Mahnungen reagierte sie mit Spott: Edge möge doch bitte den Ring verlassen und sich dabei nicht wieder den Hals brechen - Edge musste seine Karriere wegen einer schweren Nackenverletzung beenden. Letztlich tauchte stattdessen Charlotte auf und ging auf Lynch los.

    - Ein weiteres Match zwischen den Tag Team Champions The New Day sowie Sheamus und Cesaro endete mit einer Überraschung: Der vergangene Woche zurückgekehrte Big Show tauchte auf, attackierte Kofi Kingston von The New Day und verbündete sich mit "The Bar", die mit seiner Hilfe neue Champions wurden.

    - Rey Mysterio, der einen neuen Langzeitvertrag mit WWE unterschrieben hat, bestritt bei seiner offiziellen Rückkehr das finale Quali-Match für den World Cup of WWE gegen Shinsuke Nakamura und besiegte den Japaner mit dem 619 und einem Springboard Splash.

    - Zum Abschluss der Sendung - bei der auch die früheren General Manager Teddy Long und Vickie Guerrero noch Gastauftritte hatten, während John Cena ein Handy-Video und The Rock einen Glückwunsch-Tweet beisteuerten - tauchte dann auch noch der Undertaker auf. Er ging nicht auf die Vergangenheit ein, sondern konzentrierte sich auf sein Tag Team Match mit Kane gegen die D-Generation X bei Crown Jewel. Er teilte Triple H und Shawn Michaels nur drei bekannte Worte mit: Rest in Peace.

    Die Ergebnisse von WWE SmackDown Live:

    The Usos besiegen AJ Styles & Daniel Bryan
    World Cup of WWE Qualifying Match: The Miz besiegt Rusev
    WWE SmackDown Tag Team Title Match: Sheamus & Cesaro besiegen The New Day (c) - TITELWECHSEL!
    World Cup of WWE Qualifying Match: Rey Mysterio besiegt Shinsuke Nakamura

  6. Trotz einer deutlichen Reaktion auf das 0:3 in den Niederlanden musste die deutsche Nationalmannschaft mit dem 1:2 in Frankreich die nächste Niederlage hinnehmen.

    Es war im laufenden Kalenderjahr 2018 bereits die sechste Pleite für das DFB-Team. Damit stellte das Team von Bundestrainer Joachim Löw einen Negativrekord auf.

    Bisher waren die fünf Niederlagen vor 33 Jahren die schlechteste Jahresbilanz.

    Zudem kassierte das DFB-Team mit den beiden Pleiten in den vergangenen beiden Nations-League-Partien erstmals seit dem Jahr 2000 zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge.

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  7. Der von Skandalen erschütterte US-Turnverband USAG kommt nicht zur Ruhe. Die erst am vergangenen Freitag angetretene Interimspräsidentin Mary Bono (56) gab ihr Amt am Dienstag wieder ab, zuvor war ihre Berufung unter anderem von der dreimaligen Olympiasiegerin Alexandra Raisman (24) heftig kritisiert worden.

    Vor Bono waren schon die Amtsvorgänger Kerry Perry und Steve Penny über die Missbrauchsaffäre um den langjährigen Mannschaftsarzt Larry Nassar gestolpert.

    Raisman warf Bono nun vor, während ihrer früheren Tätigkeit für die Anwaltskanzlei Faegre Baker Daniels an der Vertuschung der Missbrauchsvergehen mitgewirkt zu haben. Nassar wurde wegen sexuellen Missbrauchs von mindestens 250 Turnerinnen mittlerweile zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

    Bono klagt über "persönliche Attacken"

    "Meine Teamkollegen und ich haben Nassars Vergehen dem Verband im Jahr 2015 gemeldet", schrieb Raisman bei Twitter: "Wir wissen, dass das Nationale Olympische Komitee der USA und die Anwälte bei Faegre Baker Daniels ebenfalls informiert wurden. Trotzdem hat Nassar weitere 13 Monate lang Kinder missbraucht!? Warum beruft man jemanden, der in Verbindung mit der Firma steht, die bei der Vertuschung geholfen hat?"

    Bono selbst klagte in der Mitteilung über ihren Rücktritt über "persönliche Attacken", die zu einer Last für den Verband geworden wären. Sie stehe "mit Stolz" hinter ihrer Arbeit für Faegre Baker Daniels und versicherte, dass sie mit Eifer gegen jede Art des Missbrauchs gekämpft hätte.

    Erst Anfang September war die im Januar neu gewählte Präsidentin Perry zurückgetreten. Sie hatte unter den Athletinnen einen Proteststurm ausgelöst, nachdem USAG die Trainerin Mary Lee Tracy als neue Entwicklungskoordinatorin eingestellt hatte. Tracy hatte Nassar noch nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen ihn als "großartig" bezeichnet.

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