Sport allgemeine News

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  1. Martin Odegaard gilt trotz seines jungen Alters mit 20 Jahren irgendwie als gescheitertes Versprechen. Anstatt im königlichen Star-Ensemble bei Real Madrid spielt Odegaard derzeit beim Tabellenvierten der niederländischen Eredivisie Vitesse Arnheim.

    Dennoch hat sich das vermeintliche Jahrhundert-Talent bei Real noch lange nicht aufgegeben und macht aus seinen Ambitionen keinen Hehl.

    "Ich will eines Tages bei Real Madrid Stammspieler sein, das wäre unglaublich. Ich muss hart arbeiten und sehen, was passiert", erklärte der Norweger im Vereins-TV seines aktuellen Klubs. "Ich würde mich freuen, nach Madrid zurückzukehren und dort zu spielen. Das ist mein Ziel." 

    "Ich hielt das für eine tolle Lösung"

    Sein Transfer im Alter von 15 Jahren von Stromgodset IF zu den Königlichen galt als umstritten, wurde von vielen belächelt. Und tatsächlich waren Odegaards erste Jahre bei Real mit nur zwei Pflichtspiel-Einsätzen vor allem für die Öffentlichkeit enttäuschend.

    Den Wechsel in die spanische Hauptstadt bereut Odegaard, dessen Vertrag in Madrid noch bis 2021 läuft, bis heute dennoch keinesfalls: "Als ich zu Real Madrid kam und man mir von dem Plan mit mir erzählte, dass ich bei der ersten Mannschaft trainiere und in der zweiten von Zidane spiele, hielt ich das für eine tolle Lösung. Ich bin jung und muss spielen, aber auch mit guten Spielern trainieren. Deswegen war Real für mich die beste Option."

    Besonders die Zusammenarbeit mit Zinedine Zidane hatte es ihm angetan: "Er war einer der besten Spieler der Welt. Es war sehr schön, unter ihm zu trainieren und von ihm zu lernen."

    Odegaard startet in Arnheim neu durch

    Nachdem seine erste Leihe nach zum SC Herenveen aufgrund eines Mittelfußbruchs ein jähes Ende fand, hat er in Arnheim mittlerweile Fuß gefasst und ist unumstrittener Stammspieler.

    Er stand in zwölf von 14 Liga-Spielen in der Startelf und machte im 4-3-3 sowohl als Rechtsaußen als auch im Mittelfeldzentrum mit drei Toren und zwei Vorlagen auf sich aufmerksam.

    Im Sommer endet seine Leihe in Arnheim. Dann wird Odegaard einen neuen Versuch starten, um sein großes Ziel zu erreichen und sich in einer internationalen Top-Liga durchzusetzen.

  2. Die 107. Auflage der Tennismeisterschaften von Australien, seit 1969 bekannt als Australian Open, läuft seit Beginn der Nacht auf Montag (14. Januar) in Melbourne (täglich im LIVETICKER). Titelverteidiger sind Roger Federer (Schweiz) und Caroline Wozniacki (Dänemark).

    Am 3. Turniertag stehen wieder zahlreiche Topfavoriten auf den Plätzen. Nach dem überraschenden Erstrunden-Aus von Julia Görges ist Angelique Kerber aus deutscher Sicht das heißeste Eisen im Feuer bei den Damen. Nach ihrem ungefährdeten Auftaktsieg trifft sie heute auf die brasilianische Außenseiterin Beatriz Haddad Maia. (Alle Infos zu den Australian Open).

    Bei den Herren sind unter anderem die beiden Schwergewichte Rafael Nadal und Roger Federer im Einsatz.

    Die Partien am Dienstag (15. Januar):

    Alle Partien und Ergebnisse im Überblick

    Rod Laver Arena (Beginn: 1 Uhr):

    1. Match: Sloane Stephens (USA) - Timea Babos (Ungarn)
    2. Match: Asleigh Barty (Australien) - Wang Yafan (China)
    3. Match: Daniel Evans (Großbritannien) - Roger Federer (Schweiz)
    4. Match: Beatriz Haddad Maia (Brasilien) - Angelique Kerber (Deutschland)
    5. Match: Matthew Ebden (Australien) - Rafael Nadal (Spanien)

    Margaret Court Arena (Beginn 1 Uhr):

    1. Match: Anastasia Pavlyuchenkova - Kiki Bertens
    2. Match: Kevin Anderson (Südafrika) - Frances Tiafoe (USA)
    3. Match: Johanna Larsson (Schweden) - Caroline Wozniacki (Dänemark)
    4. Match: Alex de Minaur (Australien) - Henri Laaksonen (Schweiz)
    5. Match: Maria Sharapova (Russland) - Rebecca Peterson (Schweden)

    Weitere Top-Partien und Spiele der Deutschen (Beginn 1 Uhr):

    1. Match: Stefanos Tsitsipas (Griechenland) - Viktor Troicki (Serbien)
    1. Match: Denis Kudla (USA) - Diego Schwartzman (Argentinien)
    2. Match: Marin Cilic (Kroatien) - Mackenzie McDonald (USA)
    4. Match: Petra Kvitova (Tschechien) - Irina-Camelia Begu (Rumänien)
    4. Match: Grigor Dimitrov (Bulgarien) - Pablo Cuevas (Uruguay)

  3. Die 26. Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland und Dänemark ist in der 81-jährigen WM-Geschichte ein Novum: Erstmals wird das Turnier von zwei Verbänden ausgerichtet. 

    Die Vorrunde wird dabei in vier Sechsergruppen ausgetragen. Deutschland trifft in Berlin auf Korea, Brasilien, Russland, Frankreich und Serbien. (DATENCENTER: Die Tabelle der Gruppe A, Gruppe B, Gruppe C, Gruppe D)

    Die ersten drei Mannschaften jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der beiden Hauptrundengruppen erreichen das Halbfinale. SPORT1 begleitet alle Spiele im LIVETICKER.

    Der Handball-WM-Spielplan 2019 mit allen Ergebnissen im Überblick:

    Diese Spiele stehen heute auf dem Programm:

    Mittwoch, 16. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Japan - Island im LIVETICKER
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Kroatien - Bahrain im LIVETICKER
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (20.30 Uhr) –  Mazedonien - Spanien im LIVETICKER

    Mittwoch, 16. Januar 2019(15.30 Uhr) – Angola - Argentinien im LIVETICKER
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Ungarn - Ägypten im LIVETICKER
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Katar - Schweden im LIVETICKER

    Gruppe A (Frankreich, Russland, Deutschland, Serbien, Brasilien, Korea) in Berlin

    Donnerstag, 10. Januar 2019 (18.15 Uhr) – Korea - Deutschland 19:30
    Freitag, 11. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Serbien - Russland 30:30
    Freitag, 11. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Brasilien - Frankreich 22:24
    Samstag, 12. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Russland - Korea 34:27
    Samstag, 12. Januar 2019 (18.15 Uhr) – Deutschland - Brasilien 34:21
    Samstag, 12. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Frankreich - Serbien 32:21
    Montag, 14. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Serbien - Brasilien 22:24
    Montag, 14. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Russland - Deutschland 22:22
    Montag, 14. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Frankreich - Korea 34:23
    Dienstag, 15. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Russland - Brasilien 23:25
    Dienstag, 15. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Korea - Serbien 29:31
    Dienstag, 15. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Deutschland - Frankreich 25:25
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Brasilien - Korea
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Deutschland - Serbien im LIVETICKER
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Frankreich - Russland

    Gruppe B (Spanien, Kroatien, Mazedonien, Island, Bahrain, Japan) in München

    Freitag, 11. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Japan - Mazedonien 29:38
    Freitag, 11. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Island - Kroatien 27:31
    Freitag, 11. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Bahrain - Spanien 23:33
    Sonntag, 13. Januar 2019 (14.00 Uhr) – Mazedonien - Bahrain 28:23
    Sonntag, 13. Januar 2019 (16.30 Uhr) – Kroatien - Japan 35:27
    Sonntag, 13. Januar 2019 (19.00 Uhr) – Spanien - Island 32:25
    Montag, 14. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Island - Bahrain 36:18
    Montag, 14. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Kroatien - Mazedonien 31:22
    Montag, 14. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spanien - Japan 26:22
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Japan - Island
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Kroatien - Bahrain
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (20.30 Uhr) –  Mazedonien - Spanien
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Bahrain - Japan
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Mazedonien - Island
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spanien - Kroatien

    Gruppe C (Dänemark, Norwegen, Österreich, Tunesien, Chile, Saudi-Arabien) in Herning

    Donnerstag, 10. Januar 2019 (20.15 Uhr) – Chile - Dänemark 15:39
    Freitag, 11. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Saudi-Arabien - Österreich 22:29
    Freitag, 11. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Tunesien - Norwegen 24:34
    Samstag, 12. Januar 2019 (15.00 Uhr) – Österreich - Chile 24:32
    Samstag, 12. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Norwegen - Saudi-Arabien 40:21
    Samstag, 12. Januar 2019 (20.15 Uhr) – Dänemark - Tunesien 36:22
    Montag, 14. Januar 2019 (15.00 Uhr) – Tunesien - Chile 36:30
    Montag, 14. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Norwegen - Österreich 34:24
    Montag, 14. Januar 2019 (20.15 Uhr) – Dänemark - Saudi-Arabien 34:22
    Dienstag, 15. Januar 2019 (16.15 Uhr) – Saudi-Arabien - Tunesien 20:24
    Dienstag, 15. Januar 2019 (18.30 Uhr) – Norwegen - Chile 41:20
    Dienstag, 15. Januar 2019 (20.45 Uhr) – Österreich - Dänemark 17:28
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (15.00 Uhr) – Chile - Saudi-Arabien
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Österreich - Tunesien
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (20.15 Uhr) – Dänemark - Norwegen

    Gruppe D (Schweden, Ungarn, Katar, Argentinien, Ägypten, Angola) in Kopenhagen

    Freitag, 11. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Angola - Katar 24:23
    Freitag, 11. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Argentinien - Ungarn 25:25
    Freitag, 11. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Ägypten - Schweden 24:27
    Sonntag, 13. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Katar - Ägypten 28:23
    Sonntag, 13. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Ungarn - Angola 34:24
    Sonntag, 13. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Schweden - Argentinien 31:16
    Montag, 14. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Ungarn - Katar 32:26
    Montag, 14. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Argentinien - Ägypten 20:22
    Montag, 14. Januar 2019 (20.30 Uhr ) – Schweden - Angola 37:19
    Mittwoch, 16. Januar 2019(15.30 Uhr) – Angola - Argentinien
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Ungarn - Ägypten
    Mittwoch, 16. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Katar - Schweden
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Ägypten - Angola
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Katar - Argentinien
    Donnerstag, 17. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Schweden - Ungarn

    Modus: Die ersten drei Mannschaften einer Vorrunden-Gruppe erreichen die Hauptrunde. Die letzten drei nehmen am President’s Cup teil.

    President's Cup in Köln und Kopenhagen

    Samstag, 19. Januar 2019 (13.00 Uhr) – 4. Gruppe A - 4. Gruppe B (Köln)
    Samstag, 19. Januar 2019 (13.00 Uhr) – 6. Gruppe A - 6. Gruppe B (Kopenhagen)
    Samstag, 19. Januar 2019 (15.30 Uhr) – 4. Gruppe C - 4. Gruppe D (Köln)
    Samstag, 19. Januar 2019 (15.30 Uhr) – 6. Gruppe C - 6. Gruppe D (Kopenhagen)
    Samstag, 19. Januar 2019 (18.00 Uhr) – 5. Gruppe A - 5. Gruppe B (Kopenhagen)
    Samstag, 19. Januar 2019 (20.30 Uhr) – 5. Gruppe C - 5. Gruppe D (Kopenhagen)

    Sonntag, 20. Januar 2019 (13.00 Uhr) – Sieger 4. A/B - Sieger 4. C/D (Köln)
    Sonntag, 20. Januar 2019 (13.00 Uhr) – Verlierer 6. A/B - Verlierer 6. C/D (Kopenhagen)
    Sonntag, 20. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Verlierer 4 A/B - Verlierer 4. C/D (Köln)
    Sonntag, 20. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Sieger 6. A/B - Sieger 6. C/D (Kopenhagen)
    Sonntag, 20. Januar 2019 – (18.00 Uhr) Verlierer 5. A/B - Verlierer 5. C/D (Kopenhagen)
    Sonntag, 20. Januar 2019 – (20.30 Uhr) Sieger 5. A/B - Sieger 5. C/D (Kopenhagen)

    Hauptrunde Gruppe I in Köln

    Samstag, 19. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 1
    Samstag, 19. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 2 (mit Deutschland, falls qualifiziert)
    Sonntag, 20. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 3
    Sonntag, 20. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 4
    Montag, 21. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 5 (mit Deutschland, falls qualifiziert)
    Montag, 21. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 6
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Spiel 7
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 8 (mit Deutschland, falls qualifiziert)
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 9

    Hauptrunde Gruppe II in Herning 

    Samstag, 19. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 1
    Samstag, 19. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 2 (mit Dänemark, falls qualifiziert)
    Sonntag, 20. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 3
    Sonntag, 20. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 4
    Montag, 21. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 5
    Montag, 21. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 6 (mit Dänemark, falls qualifiziert)
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (15.30 Uhr) – Spiel 7
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (18.00 Uhr) – Spiel 8
    Mittwoch, 23. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel 9 (mit Dänemark, falls qualifiziert)

    Halbfinale in Hamburg

    Freitag, 25. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Halbfinale 1
    Freitag, 25. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Halbfinale 2

    Finalrunde in Herning

    Samstag, 26. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Spiel um Platz 7
    Samstag, 26. Januar 2019 (20.30 Uhr) – Spiel um Platz 5

    Sonntag, 27. Januar 2019 (14.30 Uhr) – Spiel um Platz 3
    Sonntag, 27. Januar 2019 (17.30 Uhr) – Finale

  4. Deutschland gegen Frankreich - die Einzelkritik der Spieler zum Durchklicken:

    Die deutschen Handballer kassieren im Spiel gegen Frankreich in letzter Sekunde den Ausgleich und verspielen einen sicher geglaubten Sieg. Dennoch steht das DHB-Team bei der WM in der Hauptrunde.

    Welcher Spieler hat beim DHB-Team geglänzt, bei wem ist noch Luft nach oben?

    SPORT1 bewertet die Spieler in der Einzelkritik.

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  5. Bundestrainer Christian Prokop sank erschöpft auf seine Bank, Kapitän Uwe Gensheimer trat vor Wut gegen den Torpfosten, ehe er mit seinen Mitspielern unter Applaus und "Deutschland"-Rufen auf die Ehrenrunde ging:

    Die deutschen Handballer hatten in einem dramatischen Spiel gegen Weltmeister Frankreich den Sieg bis zur Schlusssekunde vor Augen, durch das 25:25 (12:10) im Hexenkessel von Berlin steht die DHB-Auswahl aber zumindest vorzeitig in der Hauptrunde - der Medaillentraum lebt weiter.

    "Wir haben dem Weltmeister 60 Minuten lang einen richtigen Fight geliefert", sagte ein hochzufriedener Prokop im ZDF: "Wir wollen diese WM zu unserer WM machen. Dafür zählt die Art und Weise, die hat heute total gestimmt. Wahnsinn von meiner Mannschaft."

    Gensheimer, mit vier Toren gemeinsam mit Fabian Wiede und Martin Strobel bester Werfer der DHB-Auswahl, ergänzte: "Wir haben so ein geiles Spiel abgeliefert, einen Riesenkampf hingelegt, wir hätten den Sieg verdient gehabt. Aber am Ende haben wir uns wieder nicht belohnt. Aber wir werden das schnell abschütteln." Wiede erklärte forsch: "Egal wer kommt, wir sind bereit." (WM-Spielplan)

    DHB-Team wohl mit drei Punkten in Hauptrunde

    Gegner im letzten Gruppenspiel ist Serbien am Donnerstag (Handball-WM, Deutschland vs. Serbien, Do., ab 18 Uhr im LIVETICKER). Frankreich, das weiter ohne den kürzlich genesenen Superstar Nikola Karabatic auskam, hat die nächste Turnierphase durch das Remis ebenfalls erreicht.

    Das DHB-Team nimmt mindestens einen Punkt mit in die Hauptrundenspiele. Sollte Brasilien sich mit einem Sieg gegen Korea erwartungsgemäß den dritten Platz in Gruppe A sichern, startet Deutschland gar mit der sehr guten Ausgangsposition von drei Punkten in die Hauptrunde. Dort sind ab Samstag in Köln die besten drei Teams aus Gruppe B die Gegner. (WM-Tabellen)

    Wiede Spieler des Spiels

    Angetrieben von 13.500 frenetischen Fans in Berlin war die Abwehr um Patrick Wiencek und Torhüter Andreas Wolff von Beginn an auf Betriebstemperatur, jede gute Aktion wurde von der deutschen Bank lautstark bejubelt. Erst nach knapp sieben Minuten erzielte Frankreich sein erstes Tor zum 1:2.

    Die aggressiven Abwehrreihen dominierten das Geschehen, beide Teams kamen allerdings auch aufgrund vieler technischer Fehler kaum zu leichten Treffern. Gensheimer, der sein Geld bei Paris St. Germain verdient, scheiterte in seinem 13. Versuch im laufenden Turnier erstmals mit einem Siebenmeter (13.).

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     In der 19. Minute ging Frankreich durch Luc Abalo erstmals in Führung (5:4), Wolff hatte zuvor fünf Hochkaräter entschärft. In dieser Phase kurz vor dem Seitenwechsel avancierte Fabian Wiede von den Füchsen Berlin zum auffälligsten deutschen Spieler. Der Rückraumspieler, der auch zum Spieler des Spiels gekürt wurde, sorgte mit zwei Toren und tollen Zuspielen federführend für eine zwischenzeitliche 8:6-Führung der deutschen Mannschaft (25.), woraufhin Frankreichs Trainer Didier Dinart den Torhüter wechselte.

    Karabatic nur auf der Tribüne

    "Die Abwehr war richtig gut. Die Franzosen bei zehn Toren zu halten, schafft kaum eine Mannschaft. Vorne können wir noch zulegen", sagte Teammanager Oliver Roggisch in der Halbzeitpause. Doch die deutsche Mannschaft erwischte einen Stolperstart nach dem Seitenwechsel, Prokop setzte in der 35. Minute einen neuen Akzent und brachte im Tor Silvio Heinevetter für den tadellosen Wolff.

    Der zuvor kritisierte Spielmacher Strobel zeigte nun viel Initiative, die Partie blieb hochspannend bis zum Ende. Obwohl bei Frankreich der frühere Bundesligaprofi Kentin Mahe mit neun Toren überragte und Timothey N'Guessan in letzter Sekunde noch ausglich, fehlte Karabatic den Blauen in diesem Spiel schmerzlich: Der dreimalige Welthandballer war drei Monate nach seiner Fuß-OP überraschend am Sonntag ins Training des Titelverteidigers eingestiegen, nachdem er seine WM-Teilnahme eigentlich abgesagt hatte.

    Der 34-Jährige wurde von den Franzosen allerdings auch gegen Deutschland noch nicht nachnominiert, auf der Tribüne schüttelte er angesichts des Spielverlaufs immer wieder den Kopf.

    Böhm wird zur tragischen Figur

    In der dramatischen Schlussphase konnte sich das deutsche Team noch einmal eine Zwei-Tore-Führung erspielen. "Ich glaube, wir haben den Zuschauern heute eine richtig gute Show geboten", sagte Rückraumspieler Fabian Böhm.

    Der wurde wenige Sekunden vor Schluss aber auch zum Pechvogel, als er einen Passversuch auf Uwe Gensheimer ins Aus spielte. Drei Sekunden vor Schluss musste er mit einer Zwei-Minuten-Strafe vom Feld, den fälligen Freiwurf verwandelte Frankreichs Timothey N'Guessan mit der Schlusssirene.

    Nach der ersten Enttäuschung richtete sich der Blick aber schnell wieder nach vorne. "Das war das beste Spiel seit zwei Jahren", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Hält das DHB-Team dieses Niveau kann es etwas werden mit dem Traumziel WM-Halbfinale.

  6. Zweitligist SC Paderborn trauert um seinen langjährigen Präsidenten und Geldgeber Wilfried Finke.

    Wie die Ostwestfalen bekannt gaben, starb der Möbelunternehmer am Dienstagmorgen nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren zu Hause im Kreise seiner Familie.

    Neben seiner erfolgreichen unternehmerischen Tätigkeit war Finke dem Paderborner Sport eng verbunden. Bis zu seinem Rücktritt im Juli 2018 engagierte er sich mehr als 20 Jahre lang als Präsident und Hauptsponsor des SCP.

    Höhepunkt seiner Amtszeit war der erstmalige Bundesliga-Aufstieg der Paderborner im Jahr 2014.

  7. Die deutschen Handballer können dank brasilianischer Schützenhilfe bei Einzug in die WM-Hauptrunde wieder mit der bestmöglichen Ausgangsposition um den angestrebten Platz im Halbfinale kämpfen.

    Die Südamerikaner besiegten Russland am Dienstag 25:23 (15:10) und zogen in der Tabelle der Gruppe A mit 4:4 Punkten dank des gewonnenen direkten Vergleichs an den Osteuropäern vorbei auf Rang drei. (WM-Spielplan)

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    Sollte Brasilien diesen Platz durch einen zu erwartenden Erfolg gegen Außenseiter Korea im letzten Gruppenspiel verteidigen, würde die deutsche Mannschaft bei eigenem Weiterkommen die zwei gewonnenen Punkte vom 34:21-Erfolg über die Selecao in die Hauptrunde mitnehmen. (WM-Tabellen)

    Mit einem Sieg im Top-Spiel gegen Frankreich kann Deutschland bereits heute Abend vorzeitig den Einzug in die nächste Runde perfekt machen (Handball-WM: Deutschland  - Frankreich, ab 20.30 Uhr im LIVETICKER)

    Ärger um Russland-Star

    Ärger gab es im ersten Spiel des Dienstags um Russland-Star Timur Dibirow. Der Star-Linksaußen geriet in der 53. Minute beim Stand von 20:23 mit Cesar Almeida aneinander und schubste den Brasilien-Keeper zu Boden.

    Die Schiedsrichter gaben Dibirow, der mit sechs Treffern bester Werfer seines Teams war und auch gegen Deutschland aufgetrumpft hatte, die Rote Karte. Doch damit war der Ärger noch nicht vorüber. Nach Spielende verweigerte Dibirow Almeida den Handschlag, weil er ihn womöglich des Schauspiels bezichtigte.

    Serbien, am Donnerstag letzter Gruppengegner der deutschen Mannschaft, wahrte seine Chance auf das Weiterkommen durch das mühsame 31:29 (14:16) gegen Korea.

    Dänemark macht Hauptrunden-Einzug perfekt

    In der Gruppe C erreichte Mitausrichter Dänemark mit dem vierten Sieg im vierten Spiel vorzeitig die Hauptrunde. In Herning gewannen die Dänen souverän 28:17 (11:8) gegen Österreich. Die Bundesliga-Spieler Niklas Landin (Kiel) und Rasmus Lauge (Flensburg) waren mit jeweils sechs Toren beste Werfer des Gastgebers.

    Offen bleibt das Rennen um den Gruppensieg und die beste Ausgangsposition in der Hauptrunde, da auch Norwegen beim 41:20 (21:12) gegen Chile seine weiße Weste wahrte und ebenfalls vorzeitig in die zweite Gruppenphase einzog. Der erst 18 Jahre Alexander Blonz traf achtmal beim vierten Sieg des Vizeweltmeisters, der am Donnerstag zum Abschluss gegen Dänemark spielt.  

    Die Spiele im Stenogramm: 

    Russland - Brasilien 23:25 (10:15)
    Tore: Dibirow (6), Schitnikow (6), Schkurinski (5), Derewen (1), Kalarasch (1), Kisselew (1), Schischkarew (1), Jewdokimow (1), Kossorotow (1) für Russland - Borges (7), Langaro (6), Toledo (5), Teixeira (3), Nantes (1), Hackbarth (1), Chiuffa (1), Valadao (1) für Brasilien
    Zuschauer in Berlin: 9011

    Korea - Serbien 29:31 (16:14)
    Tore: J. Kang (12), D. Kim (5), D. Jang (5), T. Kang (1), D. Park (1), J. Park (1), B. Choi (1), S. Jung (1), T. Jo (1), C. Ku (1) für Korea - Vorkapic (7), N. Ilic (5), Kukic (4), Marsenic (4), Radivojevic (4), V. Ilic (3), Vujic (2), Mosic (2) für Serbien
    Zuschauer in Berlin: 11.953

    Österreich - Dänemark 17:28 (8:11)
    Tore: Bozovic (3), Weber (3), Dicker (3), Bilyk (2), Kirveliavicius (2), Santos (1), Frimmel (1), Zivkovic (1), Zeiner (1) für Österreich - Lauge (6), M. Landin (6), M. Hansen (4), J. Hansen (3), Oris (2), Hald (2), Zachariassen (2), N. Landin (1), Mollgaard (1), Toft Olsen (1) für Dänemark. - Zuschauer in Herning: 14.607

    Norwegen - Chile 41:20 (21:12)
    Tore: Blonz (8), Hansen (5), Rod (4), Björnsen (4), Johannessen (4), Sagosen (3), Myrhol (3), Gulliksen (3), Jakobsen (2), O'Sullivan (2), Tangen (2), Gullerud (1), für Norwegen - Salinas (9), Codina (4), Oyarzun (3), Ayala (2), Reyes (1), Baumann (1) für Chile
    Zuschauer in Herning: 11.247

  8. Der Katarer Nasser Al-Attiyah steuert bei der Rallye Dakar in Peru weiter seinem dritten Gesamtsieg entgegen.

    Auf der achten Etappe musste sich der Toyota-Pilot am Dienstag zwar dem Rallye-Rekordweltmeister Sebastien Loeb (Frankreich) im Peugeot geschlagen geben, im Klassement liegt Al-Attiyah aber weiter komfortabel in Führung. Bei noch zwei verbleibenden Abschnitten trennen den 48-Jährigen 46:29 Minuten vom zweitplatzierten Nani Roma (Spanien/Mini).

    Die 361 Wertungskilometer von San Juan de Marcona nach Pisco standen am Dienstag allerdings ganz im Zeichen Loebs. Der 44-Jährige setzte sich mit 7:27 Minuten Vorsprung auf Al-Attiyah durch, fuhr seinen bereits vierten Tagessieg ein und liegt nur noch 16 Sekunden hinter Nani auf Rang drei. Loebs Chancen auf den Gesamtsieg waren aber schon am Montag drastisch gesunken, als er durch ein Elektronikproblem fast eine halbe Stunde verlor.

    Für Rekordsieger Stephane Peterhansel (Frankreich) ging es im Ranking indes weiter bergab. Der 53-Jährige im JCW-Buggy des deutschen Teams X-raid kam mit rund einer halben Stunde Rückstand auf Tagessieger Loeb ins Ziel.

    Motorschaden lässt Brabecs Traum vom Gesamtsieg platzen

    In der Motorrad-Wertung platzte indes Ricky Brabecs Traum vom Gesamtsieg, wegen eines Motorschadens musste der Gesamtführende aus den USA aufgeben. Der 27-Jährige stellte seine Honda nur 56 Kilometer nach dem Etappenstart in San Juan de Marcona ab und hat keine Chance mehr, als erster Amerikaner eine Dakar zu gewinnen.

    Die Probleme sind für Brabec nichts Neues. Der Kalifornier, der in Peru nach sieben Teilstücken 7:47 Minuten vor Adrien van Beveren (Frankreich/Yamaha) und 8:28 Minuten vor Toby Price (Australien/KTM) gelegen hatte, war auch im Vorjahr nach einem Motorschaden ausgeschieden - damals auf der 13. Etappe. 2017 kam für ihn am zehnten Wettbewerbstag das Aus.

    Price wurde am Dienstag beim Sieg des Österreichers Matthias Walkner (KTM) Dritter und eroberte Platz eins im Klassement. Van Beveren fiel auf Rang fünf zurück.

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