Sport allgemeine News

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  1. Real Madrid hat am fünften Spieltag in der spanischen La Liga vorläufig die Tabellenführung übernommen. Der Champions-League-Sieger gewann ohne seinen deutschen 2014er-Weltmeister Toni Kroos 1:0 (1:0) gegen Espanyol Barcelona

    Marco Asensio sorgte in der 41. Minute nach gutem Zuspiel durch Weltfußballer-Kandidat Luka Modric mit einem Flachschuss für den Siegtreffer. Erst nach dem Einsatz des Videobeweises wurde der Treffer anerkannt, die vermeintliche Abseitsposition Asensios erwies sich als unerheblich, da der Ball vom Gegner kam.

    Darüber hinaus brachte Real jedoch nicht viel zu Stande. Die wenigen Torchancen - unter anderem vergab Sergio Ramos per Kopf - wurde nicht genutzt. In der Schlussphase musste Real sogar noch einmal zittern, als Espanyol drückte und zur Ausgleichschance kam.

    Bale und Marcelo auf der Bank

    Gegenüber der Punkteteilung am vergangenen Spieltag gegen Athletic Bilbao (1:1) baute Trainer Julen Lopetegui die Startformation auf vier Positionen um. Neben Kroos und Daniel Carvajal, die nicht im Kader standen, mussten Angreifer Gareth Bale und Außenverteidiger Marcelo auf der Bank Platz nehmen. 

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    Das Überraschungsteam Deportivo Alaves feierte derweil einen 5:1-Kantersieg bei Rayo Vallecano und festigte den dritten Tabellenplatz hinter Madrid und Titelverteidiger FC Barcelona, der am Sonntag schon mit einem Unentschieden gegen den FC Girona wieder an den Königlichen vorbeiziehen könnte.

    Atletico Madrid, Borussia Dortmunds Gegner in der Champions-League-Gruppenphase, gewann durch ein Eigentor von David Soria (14.) und einen Treffer von Thomas Lemar (60.) mit 2:0 beim FC Getafe.

  2. Große Fight-Night im berühmten Wembley! Box-Superstar Anthony Joshua will seinen WM-Titel im Schwergewicht gegen den Russen Alexander Povetkin verteidigen. Jetzt im LIVESTREAM bei DAZN und im LIVETICKER bei SPORT1.

    (Boxen: Anthony Joshua - Alexander Povetkin: SPORT1 zeigt die Highlights am Sonntag ab 22.45 Uhr im Free-TV)

    Joshua nennt aktuell die WM-Titel der Verbände IBF WBO und WBA sein Eigen und will gegen Povetkin seine makellose Bilanz von 21 Siegen in 21 Kämpfen, davon 20 durch K.o., ausbauen.

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    Sein Gegner ist aber nicht zu unterschätzen. Povetkin blickt auf eine äußerst erfolgreiche Karriere zurück, unter anderem war er von 2011 bis 2013 Weltmeister im Schwergewicht. Von seinen 35 Kämpfen gewann er 24 durch K.o. und verlor nur einen.

    SPORT1 begleitet das Box-Highlight im LIVETICKER.

    +++ 4. Runde +++

    Povetkin ist mittlerweile auch gezeichnet, blutet über seinem linken Auge. Joshua trifft ihn mit einem guten Aufwärtshaken, es ist damit seine bis dato stärkste Runde. Dennoch zeigt sich Povetkin weiterhin in einer guten Form und lässt kaum etwas zu.

    +++ 3. Runde +++

    Joshua wirkt rat- und ideenlos, scheint beeindruckt zu sein von Povetkin. Der Engländer tut sich schwer mit dessen Kampfstil. Er holt mehrfach aus, kann Povetkin aber keinen Schaden zufügen. Gleichzeitig ist seine Deckung nicht konsequent genug. So kann es für Joshua nicht weitergehen. Auch diese Runde dürfte an den Russen gehen.

    +++ 2. Runde +++

    Joshua will den Treffer nicht auf sich sitzen lassen und präsentiert sich jetzt angriffslustiger, kann Povetkin aber nicht treffen. Der Russe zeigt sich in der Deckung gut und versucht ein ums andere Mal mit einem linken Haken, Joshua erneut zu verwunden.

    +++ 1. Runde +++

    Der Kampf beginnt zunächst zurückhaltend. Kurz vor dem Ende der 1. Runde kann Povetkin aber ein erstes Ausrufezeichen setzen. Der Russe trifft den Engländer mit einem Aufwärtshaken im Gesicht und verpasst ihm eine blutende Nase. Die Runde geht an Povetkin!

    +++ Los geht's! Die Fäuste fliegen +++

    "Let's get ready to rumble!" Der große Fight ist eröffnet. Povetkin wird erneut ausgebuht, Joshua erhält von den lautstarken Zuschauern einen weiteren Motivationsschub.

    +++ Einlauf Joshua +++

    Nun marschiert Joshua mit seiner Entourage ein. Anders als Povetkin wird der Engländer von seinen Landsleuten auf den Tribünen frenetisch empfangen. Wenig überraschend. Begleitet wird sein Gang von den Katakomben in den Ring unter anderem von "We will rock you". Ob er auch den Kampf rocken wird?

    +++ Einlauf Povetkin +++

    Die Protagonisten des Abends schreiten jetzt nacheinander in den Ring. Povetkin ist der Erste. Er wird von russischer Musik begleitet und kassiert unüberhörbare Buhrufe.

    +++ Beste Stimmung im Wembley +++

    Die Vorfreude steigt! Das 90.000 Zuschauer fassende Wembley ist bestens gefüllt und stimmt sich lautstark ein. Der Kampf wird heiß erwartet. Über die Lautsprecher läuft "The final countdown". 

    +++ Joshua gegen Povetkin +++

    Behält Anthony Joshua seinen WM-Titel? Oder geht Alexander Povetkin als Triumphator des großen Box-Abends im Londoner Wembley hervor? Ab voraussichtlich 23 Uhr fliegen die Fäuste. SPORT1 begleitet das Geschehen LIVE.

    So können Sie Joshua vs. Povetkin live verfolgen:

    LIVESTREAM: DAZN

    LIVETICKER: SPORT1.de

  3. Alexander Zverev hat "Team Europa" beim Laver Cup in Chicago den nächsten Sieg beschert.

    Deutschlands Nummer eins bezwang den US-Aufschlagriesen John Isner nach Abwehr eines Matchballes 3:6, 7:6 und 10:7. Damit führen die Europäer im Vergleich mit "Team World" 5:1.

    Zverev startete denkbar schlecht und musste gleich sein erstes Aufschlagspiel abgeben. Diesen Vorteil ließ sich Isner nicht mehr nehmen und gewann den ersten Satz.

    Zverev wehrt Matchball ab

    Sehr ausgeglichen verlief Satz zwei, der dann zwangsläufig im Tie-Break entschieden wurde. In diesem zeigte Zverev keine Nerven und lief zur Höchstform auf. Nachdem er beim Stand von 5:6 einen Matchball abgewehrt hatte, beendete er den Satz wenig später auf spektakuläre Art und Weise.

    Den Match-Tiebreak gewann der Weltranglisten-5. dann souverän.

    Für den bisher einzigen Punkt für "Team World" hatte am Freitag das Doppel Kevin Anderson/Jack Sock (Südafrika/USA) mit einem Sieg gegen Roger Federer/Novak Djokovic (Schweiz/Serbien) geholt.

    Der Laver Cup wird in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. Im Vorjahr hatte sich das "Team Europa" in Prag mit 15:9 durchgesetzt. Auch daran war Zverev beteiligt. 

    Beim Laver Cup treten zwei sechsköpfige Mannschaften gegeneinander an. Innerhalb von drei Tagen werden neun Einzel sowie drei Doppel gespielt. Jeden Tag wird ein Punkt mehr für einen Sieg vergeben. Für den Gesamtsieg sind 13 Punkte notwendig. Jedes Mitglied des Siegerteams erhält 250.000 Dollar, es werden keine Punkte für die Weltrangliste vergeben.

  4. Beim FC Schalke 04 liegen nach der vierten Niederlage im vierten Spiel die Nerven blank. Die 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern war noch nicht besiegelt, da sorgte Franco Di Santo bei seiner Auswechslung in der 65. Minute für einen kleinen Eklat.

    Der Argentinier stapfte missmutig vom Feld, klatschte widerwillig mit Einwechselspieler Amin Harit ab, nahm gefrustet auf der Bank Platz und lieferte sich anschließend noch ein Wortgefecht mit Trainer Domenico Tedesco.

    Alles zum 4. Spieltag in der Bundesliga am Sonntag ab 11 Uhr im "CHECK24 Doppelpass" auf SPORT1 mit den Gästen Marcel Schäfer, Olaf Thon, Hamit Altintop und Reinhold Beckmann

    Wirbel um Di Santos Geste

    "Ich habe nur gesagt, er soll bitte ruhig bleiben. Weil er grundsätzlich laut war und gemeckert hat", erklärte Tedesco hinterher. "Das sind nicht wir. Wir sind sauber und intern eine kompakte Truppe. Das kann man ruhig nach außen zeigen. So eine Aktion ist einfach nicht fair gegenüber den Mitspielern, weil Jungs wie Amin brennen auf den Einsatz und tun alles dafür."

    Auf den TV-Bildern war zu erkennen, wie Di Santo in Tedescos Rücken schimpfend eine Sieben anzeigte. Ob der Argentinier damit möglicherweise auf einen Mitspieler - Mark Uth trägt bei Schalke die Rückennummer 7 - anspielte, wollte Tedesco nicht näher kommentieren. "Das habe ich so nicht interpretiert, aber ich werde in einer ruhigen Minute nochmal mit ihm sprechen", sagte Tedesco. 

    Tedesco und Fährmann kritisieren Di Santo

    Generell war der Schalker Trainer enttäuscht vom Verhalten des Stürmers. "Wir pushen ihn seit Monaten, obwohl er hier keinen leichten Stand hat. Ein bisschen gute Erziehung würde ihm nicht schaden", sagte Tedesco bei Sky.

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    Später ergänzte er: "Emotionen gehören dazu, aber wir dürfen nicht den Stil verlieren. Es ist wichtig, dass wir stilvoll miteinander umgehen." Im ZDF-Sportstudio legte Tedesco dann nochmals nach: "Es ist nicht sauber gelaufen. Da erwarten wir einfach mehr Respekt, gerade gegenüber den Mitspielern. Das sind wir so auch nicht gewohnt von ihm, dass weiß er auch. Das können wir so nicht stehen lassen - obwohl er eigentlich ein guter Typ ist."

    Späte Entschuldigung von Di Santo

    Der Südamerikaner gestand seinen Fehler noch am späten Samstagabend ein. "Vor allem möchte ich mich bei meinem Trainer, meinen Mitspielern und den Fans von diesem großen Verein entschuldigen. Ich sehe ein, dass ich mich falsch verhalten habe. Und es gibt nichts um meinen Fehler zu rechtfertigen, ich möchte sagen, dass mein heißes Blut und mein Wettbewerbsgeist mich verleitet haben", schrieb Di Santo bei Instagram. Er wolle immer spielen und gehe in jeden Zweikampf, als ginge es um sein Leben, ergänzte er.

    Auch Kapitän Ralf Fährmann verurteilte die Aktion Di Santos. "Ich weiß nicht, was Franco da sagt. Das geht nicht, das ist ein absolutes Unding von Franco. Das darf nicht sein", schimpfte Fährmann.

    Heidel kündigt Strafe für Di Santo an

    Auch Manager Christian Heidel kritisierte den Stürmer und kündigte Sanktionen an.

    "Das war ein kleiner Disput, Domenico hat ihm die richtige Antwort gegeben. Wenn er sich nicht richtig benommen hat, wird er dafür intern bestraft und dann ist das Thema erledigt", sagte Heidel.

    Das genaue Strafmaß werde er mit Tedesco besprechen. Insgesamt war Heidel aber darauf bedacht, die erhitzten Gemüter zu beruhigen. 

    "Ich habe aber nicht das Gefühl, dass das ein Staatsakt war. Als so dramatisch habe ich es nicht empfunden", sagte Heidel - und gab Di Santo noch einen Rat: "Er sollte sich vielleicht ein Beispiel an Lewandowski nehmen, wie er die Auswechslung hingenommen hat. Das würde Franco auch gut zu Gesicht stehen."

  5. Ein Medaillenregen für Timo Boll und Co. und einige Enttäuschungen vor allem durch das Achtelfinal-Aus von Weltcupsieger Dimitrij Ovtcharov haben bei der Tischtennis-EM in Alicante für gemischte Gefühle im deutschen Team gesorgt.

    Boll sorgte durch seinen Halbfinaleinzug für den fünften Podestplatz des Tages für den Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) und erhöhte die Medaillenausbeute der deutschen Aktiven auf sieben Plaketten. Grautöne in der weitgehend glänzenden DTTB-Bilanz bedeutete neben Ovtcharovs K.o. besonders die neuerliche "Nullnummer" der Damen im Einzel.

    Boll setzte am vorletzten EM-Tag durch klare Siege gegen Liam Pitchford (England/4:2) und im Eiltempo gegen Daniel Habesohn (Österreich/4:0) nach seinen mühseligen Erfolgen an den Vortagen ein Ausrufezeichen. Nach seiner achten EM-Einzelmedaille in Serie scheint der Düsseldorfer auch in Form für seinen siebten Einzeltitel gekommen zu sein.

    Deutsches Duell im Halbfinale

    "Es lief besser als zuletzt", meinte der topgesetzte Weltranglistenvierte vor dem Halbfinalduell am Sonntag mit seinem Nationalmannschafts-Kollegen Patrick Franziska. 

    Neben Boll und Franziska holten am Tag nach dem gold-bronzenen "Doppelpack" im Mixed noch die drei Doppel Franziska/Jonathan Groth (Dänemark), Ruwen Filus/Ricardo Walther und Kristin Lang/Nina Mittelham Edelmetall. Während Lang mit ihrer neuen Partnerin am Sonntag sogar noch ihren Titelgewinn von 2016 wiederholen kann, verpassten Franziska/Groth eine erfolgreiche Titelverteidigung. 

    Ovtacharov und Damen enttäuschen

    Für Frust im DTTB-Lager sorgte auch Ovtcharovs 2:4 im Duell der früheren EM-Champions mit Altmeister Wladimir Samsonow (Weißrussland). Enttäuschend waren auch die ausgelassenen Medaillenchancen der frischgekürten Mixed-Europameisterin Han Ying , Sabine Winter und Petrissa Solja im Damen-Viertelfinale.

    Ovtcharov, der wie Boll nach einer längeren Verletzungspause im EM-Vorfeld ohne größere Erwartungen an die Costa Blanca gereist war, war über sein Aus nicht so verärgert wie vor zwei Jahren bei seiner Zweitrunden-Pleite in Budapest: "Ich konnte das gute Niveau nicht konstant halten. Natürlich hatte ich mir von der EM mehr erhofft als das Achtelfinale, aber meine Leistungsstärke ist eben noch nicht konstant genug. Daran werde ich weiter arbeiten. Jedes Turnier, jedes Training bringt mich im Moment weiter", sagte der zweimalige Europameister.

    Trotz Ovtcharovs Niederlage und den übrigen Dämpfern ist die DTTB-Bilanz über das erste Mixed-Gold seit 1978 hinaus schon vor dem Schlusstag imponierend. Die sieben Medaillen bedeuten gegenüber 2016 ein Plus von drei Podestplätzen. Zugleich ist die Ausbeute in Alicante das zweitbeste EM-Ergebnis des DTTB in den Individualwettbewerben in der 60-jährigen Geschichte der Titelkämpfe. Erfolgreicher waren die DTTB-Aktiven bei einer EM nur 1962 mit zehn Medaillen bei den allerdings vom damaligen Ostblock boykottierten Titelkämpfen in Berlin.

  6. Ralf Rangnick hat offenbar rigoros auf das Fehlverhalten der beiden Stürmer Nordi Mukiele und Jean-Kevin Augustin im Vorfeld der Europa-League-Partie gegen RB Salzburg reagiert.

    Nach Informationen der Bild am Sonntag stehen die beiden Franzosen nicht im Kader von RB Leipzig für das Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt (Bundesliga: Eintracht Frankfurt – RB Leipzig So. ab 18 Uhr im LIVETICKER). Zudem sollen sie eine Geldstrafe im fünfstelligen Bereich bezahlen.

    Wie die Bild zuvor berichtet hatte, fehlten Augustin und Mukiele am Donnerstag beim Umziehen in der Kabine, um stattdessen mit Kopfhörern im Ohr auf der Trainerbank im Stadion zu sitzen, wo sie offenbar mit ihren Handys spielten.

    Damit offenbar nicht genug: Durch die Verspätung des Duos beim Umziehen sollen die Leipziger schließlich zwei Minuten zu spät zum Aufwärmen auf den Rasen gekommen sein.

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    "Vor dem Spiel sind Dinge vorgefallen, die nicht gehen", wütete Rangnick auf der Pressekonferenz am Freitag. "Hätte ich das vor dem Spiel erfahren, hätte ich zwei Spieler bereits vor dem Spiel ausgewechselt und nicht erst in der Halbzeit. Manche haben sich nicht hundertprozentig auf das Spiel konzentriert."

  7. Showdown im letzten Saisonrennen: Nach dem Sieg der Corvette-Piloten Marvin Kirchhöfer und Daniel Keilwitz (Callaway) im vorletzten Saisonlauf in Hockenheim liegen vor dem Finalrennen des ADAC-GT-Masters 2018 am Sonntag noch vier Fahrerpaarungen im Titelrennen. "Ich bin superhappy", sagte Kirchhöfer. "Es wird morgen superspannend. Wir werden erneut alles geben."

    Dank Platz zwei im Samstagsrennen führt das Porsche-Duo Robert Renauer und Mathieu Jaminet (Herberth) weiterhin die Gesamtwertung an. Die Audi-Fahrer Sheldon van der Linde und Kelvin van der Linde (Land) sowie die Mercedes-Vertreter Markus Pommer und Maximilian Götz (HTP) kamen als Dritte und Vierte ins Ziel und können sich somit ebenfalls noch Hoffnungen auf die Meisterschaft machen.

    Das Team HTP gewann am Samstag bereits vorzeitig den Titel in der Teamwertung, Sheldon van der Linde holte mit einem Klassensieg in der Pirelli-Junior-Wertung vorzeitig den Titel in dieser Kategorie und Remo Lips durfte sich vorzeitig über den dritten Titel in Folge in der Pirelli-Trophy-Wertung freuen.

    So lief das Rennen:

    Die späteren Rennsieger Kirchhöfer und Keilwitz verbesserten sich bereits beim Start von der dritten auf die zweite Position. Danach machte Startfahrer Kirchhöfer Jagd auf Polesetter und Tabellenführer Renauer. In der neunten Runde beschleunigte er den Porsche-Fahrer schließlich ausgangs der Spitzkehre aus und eroberte die Führung. Mit einer Serie schneller Runden baute Kirchhöfer anschließend seinen Vorsprung bis zu den Boxenstopps auf knapp 2,5 Sekunden aus.

    Keilwitz blieb auch nach dem Pflichtfahrerwechsel vorn. In der Schlussphase wurde er noch einmal von Renauers Teamkollege Jaminet unter Druck gesetzt, sah aber nach 36 Runden mit 0,746 Sekunden Vorsprung als Erster die Zielflagge. Dank des dritten Saisonsieges verbesserten sich Kirchhöfer und Keilwitz auf den zweiten Rang der Fahrerwertung und liegen punktgleich mit Pommer/Götz zehn Zähler hinter den Tabellenführern Renauer/Jaminet.

    "Wir hatten eine ziemlich lange Durststrecke bis zu unserem nächsten Podestplatz", meint Kirchhöfer. "Das letzte Mal war uns dies am Red-Bull-Ring gelungen. Ich wusste, dass unser Auto im Rennen sehr gut sein würde, deshalb war ich mit Platz drei im Qualifying sehr zufrieden. Beim Überholmanöver um Platz eins habe ich ausgangs der Spitzkehre innen reingestochen und war dann eingangs der folgenden schnellen Rechtskurve vorn."

    Auch Keilwitz zeigt sich zufrieden: "Uns war vor dem Rennen klar, dass wir gewinnen müssen, um noch eine Chance im Titelkampf zu haben. Marvin ist super gefahren. Er sollte in der Anfangsphase attackieren und das hat er gut gemacht. Am Ende musste ich noch ganz schön kämpfen, da die Hinterreifen ziemlich abgefahren waren. Es war nicht so einfach."

    Kampf um die weiteren Plätze

    Um den dritten Platz lieferten sich die weiteren Titelkandidaten einen engen Kampf: Kelvin van der Linde verteidigte diesen knapp gegen den Mercedes-AMG von Pommer und Götz. Nachdem Startfahrer Pommer vom vierten Startplatz bis auf den siebten Rang zurückgefallen war, kämpfte sich Teamkollege Götz wieder auf Platz vier nach vorn. In der Schlussphase griff er van der Linde mehrmals an, kam aber nicht vorbei. Sheldon und Kelvin van der Linde haben als Tabellenvierte nun 114 Zähler gesammelt und damit ebenfalls noch Titelchancen. 25 Punkte werden am Sonntag noch vergeben.

    Ebenfalls in den Kampf um den letzten Podestplatz involviert waren die Audi-Markenkollegen Ricardo Feller und Christopher Haase (Mücke), die sich am Ende mit Platz fünf zufriedengeben mussten. Mit Platz sechs holten Sven Barth und Claudia Hürtgen (RWT) nicht nur ihr bisher bestes Saisonergebnis, sondern auch den dritten Sieg des Jahres in der Pirelli-Trophy-Wertung. Davide Rigon und Luca Ludwig (HB) kamen im einzigen Ferrari im Feld auf Platz sieben vor dem Audi von Florian Spengler und Dries Vanthoor (TECE).

    Timo Bernhard und Kevin Estre (Team75 Bernhard) zeigten als Neunte eine starke Aufholjagd. Die Porsche-Piloten waren nach einem Qualifying-Unfall von Bernhard vom 34. Startplatz ins Rennen gegangen. Der letzte Meisterschaftspunkt ging an Patrick Assenheimer und Dominik Baumann (AutoArenA) im Mercedes-AMG.

    © Motorsport-Total.com

  8. David Schumacher hat sich im zweiten Lauf beim Saisonfinale der Formel 4 auf dem Hockenheimring vorzeitig den Rookie-Titel gesichert. Dabei trotzte der Sohn des ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrers Ralf Schumacher einem Reifenschaden nach einem Kontakt in der Startrunde. "Ich habe das ganze Rennen über an den Titel gedacht. Die Rookie-Meisterschaft war von Anfang des Jahres an mein Ziel, jetzt habe ich es geschafft. Ich bin natürlich überglücklich. Ich hätte nicht gedacht, dass es reicht", sagte Schumacher.

    Mit 317 Punkten liegt der 16-Jährige vom Team US in der Nachwuchswertung vor dem letzten Saisonlauf am Sonntag (ab 15:40 Uhr) uneinholbar vor seinem Konkurrenten Niklas Krütten (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.), der auf Platz acht ins Ziel fuhr. Serien-Champion Lirim Zendeli (US) feierte indes seinen neunten Saisonsieg. Er meint: "Ich wollte eigentlich an diesem Wochenende ein Triple einfahren, weil wir hier super Testtage hatten und unglaublich schnell waren. Morgen wird noch um die Teamwertung gefightet und ich will den zehnten Saisonsieg. Dann hätte ich genau die Hälfte der Rennen gewonnen."

    Im Gegensatz zur Meisterschaft und Wertung des besten Newcomers ist das Rennen um die Vizemeisterschaft und Teamwertung noch nicht entschieden und verspricht Spannung bis zum Finalrennen am Sonntag. Denn der bislang Tabellenzweite der Gesamtwertung, Enzo Fittipaldi (Prema-Theodore), schied in der Auftaktrunde ebenso aus wie der Vierte Frederik Vesti (Van Amersfoort). Mit einem dritten Platz und dem zweiten Rang im ersten Rennen des Tages schob sich Liam Lawson (Van Amersfoort) mit nun 234 Punkten hinter Zendeli (323). Fittipaldi (223), Enkel des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Emerson Fittipaldi, rutschte auf Rang drei ab, Vesti (211) bleibt Vierter.

    Dank des zweiten Platzes von Mick Wishofer holte sich US die Führung in der Teamwertung von Van Amersfoort zurück, die der niederländische Rennstall mit einem Dreifachsieg im Auftaktrennen übernommen hatte. Das Kerpener Team liegt vor dem 20. Saisonlauf mit 530 Punkten knapp vor den Niederländern (518).

    Im letzten Saisonrennen am Sonntag starten die ersten Acht des zweiten Laufes in umgekehrter Reihenfolge, sodass Krütten, Achtplatzierter des zweiten Samstagrennens, von der Pole-Position losfährt.

    © Motorsport-Total.com

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