Sport allgemeine News

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  1. Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat deutliche Worte für das Theater um BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang gefunden.

    "Er hat die Grenzen erreicht, sich viele Eskapaden geleistet, viele Leute bei Borussia Dortmund enttäuscht - nicht nur im Vorstand, sondern auch die Mannschaft und die Fans", sagte Matthäus SPORT1 beim DFL-Neujahrsempfang in Frankfurt.

    "Ein einzelner Spieler kann nicht über der Mannschaft stehen oder über dem Verein", erklärte der Rekordnationalspieler. Zwar sei der Stürmer sportlich kaum zu ersetzen, andererseits "enttäuscht er die Mannschaft immer wieder und verdirbt deswegen das Klima. Deswegen muss man in Dortmund eine Lösung finden."

    Matthäus warnt vor Spaltung wegen Aubameyang

    Der 56-Jährige hat große Zweifel, ob dieser Riss noch zu kitten ist. "Man ist in Dortmund sicher auch gespalten. Man weiß, dass man auf seine Tore angewiesen ist, wenn man wieder in die Champions League will. Andererseits ist, glaube ich, schon ein großer Teil der Mannschaft gegen ihn", erklärte Matthäus.

    Kapitän Marcel Schmelzer und den Mannschaftsrat nimmt er in die Pflicht, dem Gabuner ins Gewissen zu reden. Denn für Matthäus ist klar, dass sich dieses Verhalten auch negativ auf den Rest des Teams und den ganzen Verein auswirken wird.

    Mit Blick auf seine eigene Vergangenheit betonte Matthäus, dass in einem solchen Fall aber auch der Spieler zurückstecken müsse.

    So sei er sich 1991 mit Real Madrid über einen Wechsel bereits einig gewesen - sein damaliger Verein Inter Mailand stellte sich aber quer und berief sich auf den gültigen Vertrag. "Deswegen hatte ich damals keine Chance zu Real Madrid zu gehen und musste es akzeptieren", blickt der heute 56-Jährige zurück.

    Kein Nachfolger für Heynckes in Sicht

    Auch zur ständigen Frage über die Zukunft von Jupp Heynckes beim FC Bayern bezog Matthäus Stellung und bekannte sich als Fan des Trainers.

    "Er tut dem deutschen Fußball gut, der FC Bayern profitiert, er wird über die bayrischen Grenzen hinaus geliebt", erklärte Matthäus.

    Gleichzeitig sieht er zur Zeit keinen Nachfolger für Heynckes und ist deshalb davon überzeugt, "dass jeder bei Bayern München froh sein wird, wenn Jupp vielleicht nochmal ein Jahr dranhängt."

  2. Drittligist VfR Aalen beendet am Saisonende die Zusammenarbeit mit Trainer Peter Vollmann. "Präsidium und Aufsichtsrat sind zur Überzeugung gelangt, dass nun der richtige Zeitpunkt ist, neue Impulse zu setzen und mit einem neuen Trainer in die Spielzeit 2018/2019 zu gehen", sagte VfR-Präsidiumssprecher Roland Vogt.

    Nach Vereinsangaben sind die Planungen bezüglich der Vollmann-Nachfolge ebenso im Gange wie die Gespräche mit den Spielern, deren Verträge am Saisonende auslaufen. In der Tabelle belegt der VfR zurzeit den neunten Platz.

    Vollmann hatte die Mannschaft im Juli 2015 übernommen.

  3. David Lappartient, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI, hofft auf eine schnelle Aufklärung der Affäre um den viermaligen Tour-de-France-Sieger Christopher Froome. Möglichst vor Beginn des Giro d'Italia am 4. Mai in Jerusalem soll Klarheit über die Zukunft des mit einem erhöhten Salbutamol-Wert aufgefallenen Briten herrschen.

    "Ich hoffe es. Der Fall ist sehr schlecht für den Radsport. Er ist der berühmteste Fahrer, den wir haben", sagte der 44-jährige Franzose im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung.

    Mitte Dezember war bekannt geworden, dass Froome bei seinem Vuelta-Triumph im September bei einer Dopingprobe positiv getestet worden war. Eine Urinprobe des 32-Jährigen vom Team Sky wies eine zu hohe Konzentration des Asthmamittels Salbutamol auf.

    Da die Einnahme der Substanz bis zu einem Grenzwert erlaubt ist, hat Froome laut UCI-Regularien die Möglichkeit, den um das Doppelte erhöhten Messwert zu erklären. Bis zur Klärung des Sachverhalts darf Froome weiter Rennen bestreiten, eine Sperre wurde nicht ausgesprochen.

    "Es gilt, die Rechte des Fahrers zu wahren. Er darf Begründungen vorlegen", sagte Lappartient. Zugleich stellte der seit September vergangenen Jahres amtierende UCI-Boss klar, dass es "keine Spezialbehandlung" für Froome gebe, "selbst wenn das manche Fahrer behaupten."

    Für die zähe Entscheidungsfindung listete Lappartient Gründe auf. Froomes Argumente könnten eine Debatte zwischen Experten auslösen. "Froome ist kein Fahrer wie jeder andere. Er hat mehr Geld. Er kann mehr Experten aufbringen, die sich in seinem Sinne äußern. Er kann mehr entlastende Dokumente vorlegen. Wir können die Aussagen nicht einfach vom Tisch wischen. Es gilt, den Fall schnell zu lösen, aber die Rechte des Fahrers zu wahren", sagte er.

  4. Der Punktgewinn der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Slowenien (25:25) ist seit Mittwochmittag endgültig. Die Kommission des europäischen Verbandes EHF wies den Widerspruch der Slowenen gegen die Ablehnung des Protestes zurück. Dies teilte die EHF dem Deutschen Handballbund (DHB) mit.

    Bei dem Widerspruch ging es darum, ob die Schiedsrichter den Videobeweis nach der Schlusssirene überhaupt hatten anwenden dürfen. Für die Kommission war dies regelkonform, sie erklärte die Entscheidung für endgültig.

    "Das ist das erwartete Urteil. Für uns bestand kein Zweifel an der Entscheidung der EHF, zu keinem Zeitpunkt", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning wenige Stunden vor dem dritten und letzten Gruppenspiel in Zagreb gegen Mazedonien (18.10 Uhr im LIVETICKER): "Wir sind froh, dass wir uns jetzt wieder auf das Sportliche konzentrieren können."

    Teammanager Oliver Roggisch zeigte sich nach dem endgültig zurückgewiesenen Protest im Mittagsmagazin von ARD und ZDF zufrieden: "Wir sind erleichtert und froh, dass das Thema vom Tisch ist." Dennoch haben die Proteste der Slowenen "die Vorbereitung der Mannschaft auf Mazedonien nicht gestört", so Roggisch.

    Zieht sich Slowenien zurück?

    Ob sich Slowenien nun dem EM-Ausstieg wirklich in die Tat umsetzt, bleibt abzuwarten. Denn vor der erneuten Abweisung hatte man drastische Schritte angekündigt.

    "Was hier passiert ist, sprengt alle Grenzen. Der Verband denkt ernsthaft darüber nach, die EM zu verlassen. Auf der anderen Seite sind wir uns über die ganzen negativen Folgen auch für die kommende Generation bewusst", sagte der Sekretär des slowenischen Handballverbandes am Dienstagnachmittag in Zagreb. Auch der Gang vor den Sportgerichtshof CAS ist eine Überlegung.

    Der Verband kündigte bei Twitter als Reaktion auf das zweite Urteil an, die Öffentlichkeit unverzüglich über weitere Entscheidungen zu informieren. Bei einem Rückzug droht den Slowenen eine Sperre für die zukünftigen Turniere.

    Slowenien kann nun binnen drei Wochen den EHF Court of Arbitration anrufen - auf die laufende Europameisterschaft hat dies jedoch keinen Einfluss mehr.

    Siebenmeter war rechtens

    Bei dem ursprünglichen Protest war es um die Frage gegangen, ob der Siebenmeter, der zum Ausgleichstor für die deutsche Mannschaft durch Tobias Reichmann geführt hatte, rechtens war. Drei slowenische Spieler hatten zuvor den Anwurf für Deutschland durch Paul Drux verhindert. Die litauischen Schiedsrichter hatten vor ihrer Entscheidung am Montagabend den Videobeweis zu Rate gezogen.

    Die EHF hatte bereits am Dienstagmittag den ersten Protest gegen die Wertung der Partie abgewiesen.

    Die Slowenen hatten anschließend ihre rechtliche Möglichkeit ausgeschöpft und ihren Widerspruch darauf gestützt, dass die umstrittene Szene um den Anwurf des deutschen Nationalspielers Paul Drux erst nach dem Abpfiff stattgefunden habe.

    Slowenen-Coach Vujovic ledert gegen Schiedsrichter

    Nach Informationen der slowenischen Nachrichtenagentur STA unter Berufung auf Informationen aus Verbandskreisen habe der Verband zudem eine formale Beschwerde gegen die Schiedsrichter eingereicht.

    Sloweniens Coach Veselin Vujovic, der nach der Siebenmeterentscheidung gegen sein Team aus Protest zunächst entrüstet ins eigene Tor gestürmt war, um den deutschen Schützen Tobias Reichmann zu verunsichern, war auch im Anschluss darauf nicht mehr zu halten.

    Der Sport werde von Idioten geleitet, wird der ehemalige Weltklasse-Handballer zitiert. Reichmann bezeichnete Vujovic' Aktion als "unsportlich und lächerlich".

    Vujovic ist in der Handball-Szene als Skandal-Trainer bekannt. Unter anderem war er mehrfach wegen Ausrastern verbaler und körperlicher Art bei Handball-Spielen gesperrt worden.

    Slowenien kann - anders als die deutsche Mannschaft, die mit drei Punkten aus zwei Spielen bereits vorzeitig in der Hauptrunde steht - noch in der ersten Gruppenphase scheitern. Zum Abschluss steht für die Osteuropäer die entscheidende Partie gegen Montenegro (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) an. (Die Tabelle im Überblick)

  5. Vor zehn Jahren verkündete der DTM-Rekordchampion Bernd Schneider seinen Rücktritt aus dem Deutschen Tourenwagen Masters. Nach 43 Rennsiegen und fünf Meisterschaftstiteln mit Mercedes war für ihn am 21. Oktober 2008 endgültig Schluss. Zehn Jahre später werden die Stuttgarter mit Ende der Saison 2018 aus der DTM aussteigen. Schneider liegt die deutsche Tourenwagenserie immer noch sehr am Herzen und er ist als langjähriger Sternfahrer "sehr traurig" über den Rückzug seines ehemaligen Arbeitgebers.

    Eine Rückkehr in ein DTM-Auto als Gaststarter auf der Mercedes-Abschiedstour schließt der 54-Jährige nicht vollständig aus. "Für viel Geld mache ich alles", scherzt Schneider im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Man habe zwar kein Budget für ein zusätzliches "Legendenauto", aber mit dem Gedanken habe man bereits gespielt: "Klar, redet man mal drüber." Doch nur zum Spaß. Denn dem harten Wettbewerb, der in der DTM vorherrscht, möchte Schneider sich nicht noch einmal stellen.

    "Ein DTM-Rennen ist kein Freizeitvergnügen, wo man sagt: Da komme ich hin und mache mir einen Spaß draus", so Schneider, der mit fünf DTM-Titeln der bislang erfolgreichste DTM-Pilot ist. "Ich glaube, als fünffacher DTM-Champion habe ich nicht den Anspruch, auf Platz 18 herumzufahren."

    Showeinlage mit Klaus Ludwig?

    "Die DTM ist mit der Formel 1 auf dem höchsten Level im Motorsport. Da kann man nicht einfach mal kommen und sagen: Ich fahr jetzt mal ein Rennen mit", erzählt er. "Außer man weiß schon vorher, dass man relativ weit hinten mitfährt." Aufgrund der Testbeschränkungen sei es schwierig, nach zehn Jahren Pause zurückzukehren und auf Anhieb wieder vorne mitzumischen.

    Und alles andere als der Kampf um den Sieg kommt für Schneider nicht in Frage. Doch für eine kleine Showeinlage im Rahmenprogramm eines DTM-Rennens würde er sofort noch einmal in einen DTM-Mercedes steigen. "Vielleicht für eine Einlage mit Klaus Ludwig beim Boxenstopp mit Fahrerwechsel...", grinst er. Ludwig war Schneiders Teamkollege bei Mercedes und gewann 37 Rennen und drei den Meistertitel in der DTM.

    Schneider bereut seinen Rücktritt aus dem Deutschen Tourenwagen Masters vor zehn Jahren bis heute nicht. "Als ich die Entscheidung getroffen haben, mit der DTM aufzuhören, war es für mich relativ schnell abgehakt", erklärt er. Die Rennen besuche er noch gerne, "aber selber fahren will ich nicht mehr".

    "Wenn man die Entscheidung innerlich mal getroffen hat, dann ist man davon überzeugt. Es ist wie aufhören zu rauchen. Wenn der Wille einmal da ist, dann macht man das nicht mehr. Dann ist die Sucht bewältigt. Das ist bei der DTM auch so. Es war eine schöne Zeit und ich hatte so viele Erfolge dort", so der Rekordchampion. "Es war der richtige Moment aufzuhören in dem Alter, das ich hatte. Es war genau perfekt."

    © Motorsport-Total.com

  6. In Melbourne steht mit den Australian Open (tägl. im LIVETICKER) das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres an. Vom 15. bis zum 28. Januar steigt das mit 50 Millionen australischen Dollar dotierte Hartplatz-Turnier. 

    Am Donnerstag steht ab 1 Uhr deutscher Zeit der zweite Teil der zweiten Runde auf dem Programm. Am vierten Turniertag geht es für sechs Deutsche um den Einzug in die dritte Runde.

    Für Angelique Kerber kommt es am Donnerstag zum Duell mit Donna Vekic und damit zum Wiedersehen mit ihrem Ex-Trainer Torben Beltz, der mittlerweile die Kroatin betreut. An Beltz' Seite hatte Kerber 2016 die Grand-Slam-Titel in Melbourne und New York sowie die olympische Silbermedaille in Rio gewonnen.

    Alexander Zverev trifft auf dem Weg zu seinem erhofften ersten Grand-Slam-Titel auf seinen Landsmann Peter Gojowczyk. Darüber hinaus sind Jan-Lennard Struff, der mit Roger Federer einen der Topfavoriten vor der Brust hat, Maximilian Marterer und Andrea Petkovic gefordert.

    Aus internationaler Sicht stehen die Begegnungen zwischen Eugenie Bouchard und der topgesetzten Simona Halep sowie zwischen Novak Djokovic und Gael Monfils im Fokus.

    SPORT1 begleitet ausgewählte Spiele wie gewohnt im LIVETICKER.

    Die Partien am Donnerstag (18. Januar):

    Rod Laver Arena:
    1. Match: Maria Scharapowa (RUS) - Anastasija Sevastova (LVA) - ab 1 Uhr
    2. Match: Garbine Muguruza (ESP) - Su-Wei Hsieh (TPE) - ab ca. 2.30 Uhr
    3. Match: Novak Djokovic (SRB) - Gael Monfils (FRA) - ab ca. 4 Uhr
    5. Match (2. Match Nightsession): Jan-Lennard Struff (GER) - Roger Federer (SUI) - ab ca. 11.30 Uhr

    Margaret Court Arena:
    1. Match: Dominic Thiem (AUT) - Denis Kudla (USA) - ab 1 Uhr
    2. Match: Angelique Kerber (GER) - Donna Vekic (SRB) - ab ca. 2.30 Uhr
    4. Match (1. Match Nightsession): Simona Halep (ROM) - Eugenie Bouchard (CAN) - ab 9 Uhr
    5. Match: Tennys Sandgren (USA) - Stan Wawrinka (SUI) - ab 10.30 Uhr

    Hisense Arena:
    4. Match (1. Match Nightsession): Peter Gojowczyk (GER) - Alexander Zverev (GER) - ab ca. 9 Uhr

    Court 8:
    4. Match (1. Match Nightsession): Fernando Verdasco (ESP) - Maximilian Marterer (GER) - ab ca. 9 Uhr

    Court 14:
    2. Match: Lauren Davis (USA) - Andrea Petkovic (GER) - ab ca. 2.30 Uhr

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