Sport allgemeine News

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  1. Beim Leipzig-Derby zwischen dem 1. FC Lok Leipzig und BSG Chemie Leipzig kam es in der Regionalliga Nord/Ost zu Ausschreitungen. 

    Die verfeindeten Fan-Lager der beiden Leipziger Vereine beschossen sich beim Stand von 0:0 gegenseitig mit Pyrotechnik. Als auch viele Gegenstände bei diesem Kleinkrieg auf dem Platz landeten, unterbrach Schiedsrichter Geoff Eltringham die Partie.

    Ein Wasserwerfer wurde vorsichtshalber in den Innenraum gefahren, kam aber bisher nicht zum Einsatz. Nachdem die akute Gefahr gebannt war, verließen Polizisten wieder den Platz und das Spiel konnte nach rund 15 verpassten Minuten fortgeführt werden. 

  2. Diesen Abend voller Emotionen wird Stürmer Ryan Colclough vom englischen Drittligisten Wigan Athletic wohl sicher nie mehr vergessen: Der 22-Jährige erzielte am Dienstagabend im Spiel gegen Doncaster zunächst zwei Tore zum 3:0-Sieg, um sich umgehend auswechseln zu lassen.

    Im Trikot machte sich Colclough sofort auf den Weg, um zur Geburt seines Sohnes noch rechtzeitig im Kreißsaal anzukommen.

    Auch dieses Vorhaben glückte. Stolz postete er anschließend über Twitter ein Bild, auf dem er den Kleinen stolz auf seinen Armen präsentierte, natürlich immer noch im Wigan-Dress.

    "Was für ein großartiges Ergebnis und was für eine Teamarbeit der Jungs. Ich bin so froh, dass ich die Geburt meines zweiten Sohnes mit zwei Treffern versehen habe. Der Sieg macht es zu einem Hattrick für mich", schrieb Colclough.

  3. Wegen einer Schlägerei zwischen mehreren Spielern musste ein Freundschaftsspiel der U23 von Leeds United beim zweimaligen walisischen Meister Rhyl FC abgebrochen werden.

    Unmittelbar nach dem Vorfall in der zweiten Halbzeit der Begegnung am Dienstagabend nahm Leeds-Trainer Carlos Coberan seine Mannschaft vom Platz.

    "Wir werden Leeds immer mit korrektem Verhalten repräsentieren und mit Werten, die den Gegner und die Regeln respektieren", schrieb Coberan auf Twitter. Er sei "stolz" auf seine Spieler und deren Verhalten.

    Die körperlichen Auseinandersetzungen hatten sich nach einer harten Attacke von Leeds-Spieler Bryce Hosannah entzündet. Videoaufnahmen der folgenden Szenen zeigen die Nummer 4 von Rhyl, laut Spielberichtsbogen ein Spieler namens Tony Davies, wie er mehrere Fausthiebe in Richtung Leeds' Paudie O'Connor abfeuert. Die Lilienweißen, wie der walisische Klub genannt wird, kündigten eine interne Untersuchung an

    Beim englischen Zweitligisten Leeds stehen die ehemaligen Bundesliga-Profis Felix Wiedwald und Pierre-Michel Lasogga unter Vertrag. Beide gehörten bei der Begegnung nicht zum Aufgebot, dafür aber ein Spieler mit demselben Nachnamen wie die Boxfilm-Legende Rocky: Adrian Balboa.

  4. Das Internationale Olympische Komitee hat gegen einen weiteren russischen Goldmedaillengewinner von Sotschi eine lebenslange Olympia-Sperre verhängt.

    Neben Skeleton-Pilot Alexander Tretjakow erhielten drei weitere Skeleton-Fahrerinnen die Höchststrafe: Bronze-Gewinnerin Jelena Nikitina sowie Olga Potylizina (5.) und Maria Orlowa (6.). Eine detaillierte Begründung für die Urteile nannte das IOC nicht.

    Damit greift die IOC-Kommission von Exekutivmitglied Denis Oswald, die für die Sanktionierung der im McLaren-Bericht genannten 28 verdächtigen russischen Sotschi-Starter zuständig ist, weiter hart durch.

    Insgesamt sechs Langläufer sind bereits ebenfalls für alle Funktionen bei Olympischen Spielen lebenslang gesperrt worden, darunter Alexander Legkow, Goldmedaillengewinner von Sotschi über 50 Kilometer. Alle Sportler wurden aus den Olympia-Ergebnislisten gestrichen.

    Sollten diese nun offiziell angepasst werden, wäre der ursprünglich zweitplatzierte Lette Martins Dukurs neuer Skeleton-Olympiasieger von Sotschi. Damit würde Lettland seine erste Goldmedaille in der Geschichte Olympischer Winterspiele am grünen Tisch erhalten. Deutsche Sportler würden nicht auf die Medaillenränge vorrücken.

    Tretjakow hatte in den beiden Rennen der neuen Weltcupsaison die Ränge drei beziehungsweise sechs belegt. Ob er weiter im Weltcup starten darf, muss nun der Weltverband IBSF entscheiden.

  5. Die Spieler von Borussia Dortmund haben am Tag nach der 1:2-Champions-League-Niederlage gegen Tottenham Hotspur demonstrativ den Schulterschluss mit den eigenen Fans gesucht.

    Nach dem Training erschienen die Stammspieler während des Auslaufens der Ersatzleute überraschend bei den Fans und schrieben über zwanzig Minuten lang Autogramme. Lediglich der angeschlagene Torwart Roman Bürki war nicht dabei, da er sich zeitgleich einigen medizinischen Untersuchungen unterziehen musste.

    Mit der Aktion wollen die BVB-Profis vor dem extrem wichtigen Ruhrderby gegen Schalke 04 am Samstag (ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) Einheit mit ihren Fans demonstrieren. 

    In den vergangenen Spielen hatten die Fans ihr Team trotz schwacher Leistungen immer unterstützt, nach dem 1:2 gegen Tottenham schworen sich die Profis vor der Südtribüne zusammen mit dem Anhang auf das Derby gegen den Revier-Rivalen ein. 

  6. Der deutsche Rugby-Sport wird von einem tiefen Riss zwischen Nationalmannschaft und Verband erschüttert. Einen Tag nach dem verkündeten Streik seiner Nationalspieler für das 15er-Länderspiel am Samstag in Offenbach gegen Chile (ab 14.55 Uhr im LIVESTREAMund im TV auf SPORT1+) reagierte der Deutsche Rugby-Verband (DRV) mit völligem Unverständnis auf diese Maßnahme.

    "Diese Entscheidung drei Tage vor einem Länderspiel ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Aus unserer Sicht ist auch die Begründung nicht nachvollziehbar, weil an vielen Stellen einfach falsch", teilte DRV-Präsident Klaus Blank in einer Verbandsmitteilung fest. DRV-Geschäftsführer Volker Himmer ergänzte: "Es ist dem einen oder anderen Spieler unter Umständen nicht klar, was für Konsequenzen diese unbegründete Weigerung haben kann."

    Wie die FAZ berichtete, beklagen die Spieler um ihre Kapitäne Sean Armstrong und Michael Poppmeier mangelnde Kommunikation zwischen Verband und Aktiven. Sie werfen dem DRV zudem vor, ihnen noch nicht einmal eine kurzfristige Perspektive bieten zu können, geschweige denn eine Vision. "Wir fordern, dass der Verband bis Samstag erste richtungsweisende Änderungen vollzieht", schrieben Armstrong und Poppmeier in einem offenen Brief.

    Zukunft bleibt offen

    Für den DRV sind die Vorwürfe nicht nachvollziehbar. "Die Führung des DRV steht vor allem in den Personen des Vizepräsidenten Hans-Joachim Wallenwein sowie des Sportdirektors Manuel Wilhelm in regelmäßigem Kontakt mit Trainer und Mannschaft", erklärte Klaus Blank.

    Ferner verwies Blank darauf, dass man den Spielern für diese drei Länderspiele im November "sehr gute Rahmenbedingungen sowie eine hervorragende medizinische und sportwissenschaftliche Betreuung zur Verfügung gestellt hat. Es gab keinen entscheidenden Wunsch der Mannschaft, die der DRV im Rahmen dieser Testspielserie nicht erfüllt hat."

    Der DRV sah sich mit Blick auf das Spiel am Samstag gezwungen, "nun die bestmögliche Mannschaft zusammenstellen, die in diesem Spiel von 7er- Bundestrainer Vuyo Zangqa und Clemens von Grumbkow betreut wird." Natürlich müsse der DRV im Anschluss an diese Maßnahme und in Hinblick auf die Länderspielserie der 15er im Frühjahr entscheiden, wie er mit der Situation umgehe.

  7. Von Marc Marake

    Nachdem es schon Spekulationen um das neue Lineup vom FC Schalke 04 Esports gab, wurden die fünf Spieler nun via Facebook angekündigt.

    Neues Team, neue Ambitionen

    Die Top-Lane von Schalke 04 Esports wird vom routinierten Vizicsacsi verstärkt. Der Ungar spielt mittlerweile schon seit drei Jahren in der EU LCS und machte sich einen Namen als einer der besten europäischen Top-Laner.

    Pridestalker gelang im Summer Split 2017 der Durchbruch in die LCS mit ROCCAT, nachdem der Niederländer Misfits Academy zum Aufstieg verhalf.

    Auch der neue Mid-Laner der Knappen, Nukeduck, ist ein Veteran der EU LCS. Seit 2013 ist der Worlds-Teilnehmer fast durchgängig in der EU LCS aktiv und noch heute ein überaus solider Spieler.

    Seit Anfang des Jahres ist das Talent Upset schon als AD-Carry bei Schalke aktiv. Der 17-Jährige war maßgeblich am Aufstieg beteiligt und konnte schon international Erfahrung im Bootcamp mit G2 Esports sammeln.

    Mit VandeR kehrt ein bekanntes Gesicht zurück in den Pott. Der Support spielte schon im Spring Split für die Blau-Weißen und ist seit 2014 fester Bestandteil der EU LCS.

    Solide Strukturen

    Nachdem der direkte Wiederaufstieg im Sommer ausblieb, konnte das Team um den ehemaligen Jungler Memento das Ziel im Winter erreichen.

    Durch die Änderungen an der EU LCS und der fehlenden Relegation im Sommer konnten die Organisationen langfristiger Planen als noch zuvor.

    Jetzt werden sie vom ehemaligen Ex-Profi und Caster Mitch "Krepo" Voorspoels als Coach unterstützt. Außerdem bekam der vorherige Manager Tim Reichert mit Hans Christian "Liq" Dür ebenfalls Verstärkung.

    S04 nimmt den Kampf an

    Im Sommer 2016 wagte der FC Schalke 04 Esports das Abenteuer LCS. Die erste Spielzeit nahm mit dem Direktabstieg ein tragisches Ende. Mit dem neuen, vielversprechenden Lineup und den nötigen Mitteln soll diese Saison anders ausgehen.

    Der Fußballverein ist bereit, sich dem Kampf um die Worlds zu stellen.

  8. Bevor Sonderflug LH 2570 zur Dienstreise nach Belgien abhob, war Karl-Heinz Rummenigge eine Botschaft besonders wichtig: Bei Bayern München darf sich jetzt bloß kein Schlendrian einschleichen.

    "Wir haben eine Serie hingelegt und man muss in diesem Flow bleiben", sagte der Vorstandschef deutlich vor dem Champions-League-Gastspiel beim RSC Anderlecht (20.45 Uhr im LIVETICKER) am Mittwoch.

    Allerdings ist sich Rummenigge sicher, dass die Konzentration auf dem nötigen Niveau bleibt. "Ich glaube nicht, dass die Mannschaft einen Spannungsabfall haben wird, Jupp wird das auch nicht zulassen", sagte der 62-Jährige über den Triple-Trainer, der seit seiner Rückkehr alle acht Pflichtspiele gewonnen hat.

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    Gruppensieg nur schwer möglich

    Für den Gruppensieg in der Königsklasse wird das wohl dennoch nicht mehr reichen, zu groß ist die Hypothek mit dem 0:3 im Hinspiel bei Paris St. Germain unter dem danach geschassten Carlo Ancelotti.

    Heynckes bezeichnete es als "Wunschdenken." "Ich bin nicht dafür bekannt, dass ich 'Dreaming about White Christmas' von mir gebe", sagte auch Rummenigge.

    Er fügte hinzu: "Paris hat in der Champions League alles weggeputzt. Ich mache zwar kein Hehl daraus, dass wir am 5. Dezember zumindest gewinnen möchten. Aber ich bin kein großer Optimist, dass es für ein 4:0 reicht." An einen Ausrutscher der Pariser gegen Celtic Glasgow glaubt er ohnehin nicht.

    Bayern hat Achtelfinale sicher

    Zumindest über die Achtelfinale-Qualifikation müssen sich die Bayern jedoch keinen Kopf mehr machen, die ist vor den beiden abschließenden Vorrundenspielen geschafft. 

    Auch personell entspannt sich die Lage langsam, obwohl den Bayern am Mittwoch David Alaba und Rafinha angeschlagen fehlen werden. Kingsley Coman muss kurzfristig ebenfalls passen, nachdem er den Belastungstest im Training nicht bestand.

    Thomas Müller (noch Trainingsrückstand) steht dagegen dicht vor dem Comeback, bei Franck Ribery deutet sich ebenfalls eine Rückkehr noch vor Ende der Hinrunde an. Und Manuel Neuer könne, wie Rummenigge berichtete, "demnächst die Krücken ablegen. Er ist im Soll".

    Die voraussichtlichen Aufstellungen:

    Anderlecht: Sels - Spajic, Kara Mbodji, Deschacht - Kums - Trebel, Dendoncker - Bruno, Stanciu - Harbaoui, Onyekuru. - Trainer: Vanhaezebrouck 
    München: Ulreich - Kimmich, Süle, Boateng, Bernat - Tolisso, Vidal, Rudy - Robben, James - Lewandowski. - Trainer: Heynckes

    So können Sie das Anderlecht - FC Bayern live verfolgen:

    TV: Sky und ZDF

    Stream: Sky und ZDF

    Liveticker: www.sport1.de

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