Sport allgemeine News

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  1. Fußball-Superstar Neymar ist beim 3:0 (1:0) seines Klubs Paris St. Germain in der französischen Ligue 1 gegen Olympique Marseille unter Tränen vom Platz getragen worden.

    Der Brasilianer erlitt offenbar eine schmerzhafte Verletzung am rechten Knöchel, als der 222-Millionen-Mann sich das Gelenk ohne gegnerische Einwirkung verdrehte.

    Neymar fehlt dem überlegenen Tabellenführer damit möglicherweise beim Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid am 6. März. Das Hinspiel beim spanischen Titelverteidiger hatte PSG 1:3 verloren.

    Beim Sieg gegen Marseille durch Treffer Kylian Mbappe (10.) und Edinson Cavani (55.) sowie einem Eigentor der Gäste zum zwischenzeitlichen 2:0 (27.) blieb Paris in der Liga zum 37. Mal in Folge unbesiegt.

    Damit steuert das Starensemble, bei dem Weltmeister Julian Draxler 19 Minuten vor dem Abpfiff ins Spiel kam, auf einen Klubrekord zu: Die Bestmarke des sechsmaligen französischen Meisters von Januar 1993 bis Dezember 1994 steht bei 39 Ligaspielen nacheinander ohne Niederlage.

  2. Atletico Madrid hat den Lokal-Rivalen Real mit einem 5:2 (2:0)-Kantersieg beim FC Sevilla in der spanischen Liga auf Distanz gehalten.

    Diego Costa eröffnete den Torreigen für die Gäste in der 29. Minute. Noch vor der Pause erhöhte Antoine Griezmann auf 2:0 (42.).

    Nach der Pause spielte sich der Tabellenzweite in einen Rausch: Zweimal Griezmann (51., Foulelfmeter, und 81.) und Koke (65.) sorgten für eine wahre Tor-Gala.

    Erst in der Schlussphase gelang Sevilla, auf Platz sechs immerhin selbst noch auf einem Europapokal-Rang, für Ergebniskosmetik. Sarabia (85.) und Nolito (89.) stellten den Endstand her.

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  3. Der Münchner Tennisprofi Peter Gojowczyk hat seinen zweiten Turniersieg auf der ATP-Tour verpasst.

    Im Finale von Delray Beach verlor der Weltranglisten-64. nach nur 62 Minuten gegen den US-Amerikaner Frances Tiafoe 1:6, 4:6.

    Trotz der Niederlage wird Gojowczyk, der im vergangenen Jahr in Metz seinen bislang einzigen Titelgewinn gefeiert hatte, in der Weltrangliste ab Montag erstmals in seiner Karriere unter den Top 55 geführt.

    Auf dem Weg ins Endspiel hatte der 28 Jahre alte Davis-Cup-Spieler Tiafoes Landsmänner John Isner, Reilly Opelka und Steve Johnson aus dem Turnier geworfen.

  4. Die deutschen Judoka haben beim Heim-Grand-Slam in Düsseldorf mit insgesamt zwei Bronzemedaillen die Verbandsvorgabe von drei Podiumsplätzen knapp verfehlt.

    Nach den dritten Rängen von Szaundra Diedrich (Köln/bis 70 kg) und Vize-Europameister Dominic Ressel (Kronshagen/bis 81 kg) blieben die Gastgeber am Schlusstag ohne weitere Medaillen.

    Die letzten beiden Gelegenheiten auf Bronze ließen am Sonntag in der Trostrunde die Schwergewichtler Johannes Frey (Düsseldorf) und Samira Bouizgarne (Mönchengladbach) ungenutzt.

    Tags zuvor hatten bereits der viermalige deutsche Meister Igor Wandtke (Hannover/bis 73 kg) und U18-Weltmeisterin Marlene Galandi (Potsdam) ihre Kämpfe um Edelmetall verloren.

    Die als Mitfavoriten gestarteten Olympia-Fünften Karl-Richard Frey (Leverkusen/bis 100 kg) und Luise Malzahn (Halle/bis 78 kg) sowie die EM-Dritte Carolin Weiß (Berlin/über 78 kg) verpassten die Finalrunden.

  5. Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind zu Ende. Neben vielen Eindrücken, Erfahrungen und Geschichten reist "Team-D" mit dem Rekordergebnis von insgesamt 31 Medaillen im Gepäck zurück nach Deutschland. (Medaillenspiegel der Olympischen Spiele)

    Wenn die Maschine mit den Athleten, Trainern und Offiziellen am Montag, 26.02, am Frankfurter Flughafen landet, werden sie von unzähligen Menschen erwartet. SPORT1 begleitet den Empfang der deutschen Olympia-Mannschaft ab 16 Uhr im LIVETICKER.

    An Board der Maschine werden dann auch die Eishockey-Helden sein, die in Südkorea sensationell die Silbermedaille gewonnen haben. In einem dramatischen Finale musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm erst in der Overtime den Athleten aus Russland mit 3:4 geschlagen geben.

    Wie die anderen Sportler werden auch sie mit Sicherheit einiges zu erzählen haben.

  6. Eine spärlich besetzte Südtribüne, kaum Fangesänge, keine Choreographie: Auch das zweite reguläre Montagsspiel in der Bundesliga-Geschichte zwischen Borussia Dortmund und dem FC Augsburg (20.30 Uhr im LIVETICKER) wird kein ganz normaler Fußballabend werden.

    Die Fanszene von Borussia Dortmund ist gegenüber den Montagsspielen ähnlich kritisch eingestellt wie die von Eintracht Frankfurt. Ein großer Teil der BVB-Anhänger will seine Haltung aber nicht durch kreative Protestaktionen kundtun - sondern durch Abwesenheit.

    "Alles, was Fanszene gestaltet, ist am Montag nicht im Stadion", kündigte Jan-Henrik Gruszecki vom Bündnis Südtribüne - ein Sprachrohr der Szene - im Podcast "Auffe Ohren" an: "Ich glaube, dass alle sehr unzufrieden sein werden mit diesem Spiel."

    Watzke kann BVB-Fans verstehen

    Anders als beim Montagstermin vor einer Woche in Frankfurt, als die Eintracht-Fans mit verschiedenen Protestaktionen ihren Unmut über die Spieltagszerstückelung unübersehbar zum Ausdruck brachten, entschied sich ein Teil der Südtribüne für einen Boykott.

    Unter den rund 300 im Bündnis organisierten Fanklubs gibt es eine breite Basis, die sich gegen den Besuch im Stadion entschieden hat.

    "Ich glaube, dass der Vorteil dieser Kampagnen ist, dass jede Fanszene sie unterschiedlich interpretiert. Wir haben von vielen Fanklubs gespiegelt bekommen, dass es nicht machbar ist, die Leute ins Stadion zu bekommen", sagte Gruszecki. Man wolle mit dem Fernbleiben einen Denkprozess anstoßen. Womöglich hat er damit Erfolg.

    Laut Bild sollen etwa 15.000 Fans den Boykottaufrufen folgen.

    Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, geht bereits deutlich auf die kritischen Anhänger zu. Er spüre bei allen Borussen-Fans eine sehr große Aversion dagegen, hatte der Geschäftsführer kürzlich in einem FAZ-Interview gesagt.

    "Einheit mit den Fans ist uns mehr wert"

    Man solle nicht alles unter kommerziellen Gesichtspunkten tun, was möglich ist, sagte der 58-Jährige. "Ohne Montagsspiele werden wir ab 2021 vielleicht ein, zwei Millionen Euro weniger einnehmen. Aber eine größere Einheit mit den Fans ist uns mehr wert."

    Auch Trainer Peter Stöger äußerte Verständnis, "dass man den Montag nicht unbedingt als Lieblingstermin wahrnimmt". Verständnis für die Kritik an den Montagsspielen äußerte am Sonntag auch SPORT1-Experte Thomas Strunz im CHECK24 Doppelpass.

    "Die Fans fühlen sich veralbert, weil es nur noch darum geht, noch mehr Fernsehgelder einzustreichen", glaubt er: "Sie haben Angst vor einer Zersplitterung des Spieltags. Ich kann die Fans total verstehen. Die ganze Diskussion ist leider nicht transparent und ehrlich geführt."

    Grindel ist skeptisch

    In der aktuellen Saison - und noch bis 2021 - sind fünf Montagsspiele angesetzt, sie wurden einstimmig von den Klubs beschlossen. Watzke ist aber nicht der einzige Klubboss, der zuletzt die Frage aufwarf, ob dieser Beschluss eine gute Idee war, auch Frankfurts Axel Hellmann hatte Verständnis für die Kritiker geäußert.

    Offiziell dienen sie keinen kommerziellen Interessen. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert betonte zuletzt, es gehe um den "Interessensausgleich zwischen mitreisenden Fans einerseits und dem Amateurfußball andererseits, der nach wie vor sehr viele Spiele am Sonntag absolviert" - sowie um die Entlastung der Teilnehmer an der UEFA Europa League.

    Viele Fans trauen dieser Darstellung nicht, sie fürchten ein Einfallstor für eine weitere Zerstückelung der Spieltage im Interesse der Fernsehpartner.

    Auf die verwies auch DFB-Präsident Reinhard Grindel, als er in der Bild am Sonntag auf die Kritik und mögliche Lösungsvorschläge angesprochen wurde: "Es könnte perspektivisch vielleicht eine vermittelnde Lösung sein, zwei Spiele sonntags um 18.00 Uhr anzupfeifen. Laufende TV-Verträge in diese Richtung anzupassen, ist aber rechtlich schwierig."

  7. Wegen schwerer Ausschreitungen ist in der griechischen Fußball-Meisterschaft am Sonntag das Topspiel zwischen Tabellenführer PAOK Saloniki und dem Ligadritten Olympiakos Piräus abgesagt worden.

    PAOK-Randalierer warfen vor dem Anpfiff Gegenstände in den Innenraum und trafen dabei Olympiakos-Coach Oscar Garcia angeblich mit einer Papierrolle für Registrierkassen am Kopf. Der Gästetrainer musste zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

    Rund 500 PAOK-Fans versuchten danach außerdem, die Umkleidekabinen der Spieler und des Schiedsrichtergespanns zu stürmen. Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten ein, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.

    PAOK droht nach den Krawallen eine hohe Geldstrafe. Außerdem muss Saloniki einen Punktabzug fürchten.

  8. Die Spieler fielen sich erleichtert in die Arme, Trainer Stefan Ruthenbeck strahlte vor Freude und die mitgereisten Fans feierten den Überraschungscoup fast schon wie den Klassenerhalt.

    Der 1. FC Köln stand im Auswärtspiel bei RB Leipzig schon mit einem Bein in der zweiten Liga, doch dank einer starken zweiten Halbzeit gewann der Tabellenletzte noch 2:1 (0:1) und sendete ein unerwartetes Lebenszeichen im Abstiegskampf. (Spielplan und Ergebnisse)

    Veh: "Die Chance ist da"

    "Die Jungs glauben noch daran. Wir sind noch ganz weit weg, aber die Chance ist da. Und so lange die Chance da ist, werden wir versuchen, sie zu nutzen", sagte FC-Geschäftsführer Armin Veh nach Abpfiff am Sky-Mikrofon.

    Durch den zuvor kaum für möglich gehaltenen Auswärtssieg beim Champions-League-Aspiranten verkürzte Köln den Rückstand auf den Relegationsrang auf sieben Zähler. Der Hamburger SV steht nur noch dank des besseren Torverhältnisses vor dem FC auf dem vorletzten Tabellenplatz. (Die Tabelle der Bundesliga)

    Bittencourt sagt HSV und Co. den Kampf an

    "Das ist schön anzusehen, aber wir haben noch nichts erreicht", sagte Ruthenbeck und richtete umgehend den Blick auf das nächste Schlüsselspiel gegen den VfB Stuttgart.

    "Wir müssen zuhause unsere Spiele gewinnen, egal wie der Gegner heißt", betonte Siegtorschütze Leonardo Bittencourt. "Wir haben uns mit dem Sieg ins Leben zurückgeworfen, daran müssen wir anknüpfen. Jetzt erstmal Hamburg einholen und den Rückenwind nutzen. Dann schauen wir, was noch drin ist."

    Köln zieht Leipzig den Stecker

    Der Joker (77.) und zuvor Startelf-Debütant Vincent Koziello (70.) hatten das Spiel mit ihren Treffern zugunsten der Gäste noch gedreht. Jean-Kevin Augustin (5.) hatte die in der ersten Hälfte dominanten Leipziger in Führung gebracht. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

    "Wenn man so eine zweite Halbzeit spielt, dann hat man auch keine Punkte verdient", sagte RB-Profi Marcel Sabitzer, der auch mit der schwachen Chancenverwertung in der ersten Hälfte haderte. RB-Coach Ralph Hasenhüttl reagierte gefrustet: "Viel besser als in der ersten Halbzeit kann man eigentlich nicht Fußball spielen. In der zweiten Halbzeit war es so, als ob der Stecker gezogen worden wäre. Da war nichts mehr da."

    Die Kölner agierten vor rund 35.000 Zuschauern in einem 3-5-2-System, im zentralen Mittelfeld durfte Drei-Millionen-Euro-Mann Koziello erstmals von Beginn an ran.

    RB lässt Chancen liegen - Köln kämpft sich rein

    Doch bereits in der fünften Minute war der Plan über den Haufen geworfen. Leipzigs Flügelspieler Bruma passte nach einem Sprint in den Strafraum auf Ademola Lookman, der den Ball an den Pfosten spitzelte, den Abpraller schob Augustin unbedrängt ins Tor zur Führung.

    In der 20. und 29. Minute hatte der Werner-Ersatz jeweils das 2:0 auf dem Fuß, auch seine Teamkollegen Marcel Sabitzer (31.) und Forsberg (40.) vergaben beste Möglichkeiten.

    Die Kölner hatten vor allem mit den schnellen Leipziger Außenspielern Bruma und Lookman große Probleme. Das Duo konnte die Abwehrspieler des FC immer wieder scheinbar spielend leicht überlaufen.

    Köln bestraft RB eiskalt

    Außerdem schenkten die Gäste die Bälle bei eigenen Offensivbemühungen zunächst viel zu schnell wieder her. Eine Minute vor dem Halbzeitpfiff gelang Köln zwar der vermeintliche Ausgleich, der Treffer von Jorge Mere wurde wegen Abseits aber zu Recht nicht anerkannt.

    Nach dem Seitenwechsel investierten die Kölner etwas mehr und verteidigten mit der gesamten Mannschaft deutlich höher. Das wurde mit Torchancen belohnt, unter anderem vergab der eingewechselte Bittencourt (67.) zunächst noch. RB tat sich schwer, das Spiel zu beruhigen - und wurde in der Schlussphase durch die Kölner Gegentreffer bestraft.

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