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    • Neapels Koulibaly im Visier von Barcelona (11.54 Uhr)
    • Morata bei Chelsea auf dem Abstellgleis? (11.35 Uhr)
    • Lyon-Star Cornet träumt vom BVB (9.39 Uhr)

    +++ 11.54 Uhr: Neapels Koulibaly im Visier von Barcelona +++

    Der FC Barcelona geht in der Abwehr am Stock. Samuel Umtiti (Knie) und Thomas Vermaelen (Oberschenkel) fallen längere Zeit aus, weshalb mit Gerard Pique und Neuzugang Clement Lenglet nur noch zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung stehen.

    Da schrillen bei den Verantwortlichen natürlich die Alarmglocken. Dem Corriere dello Sport zufolge haben die Katalanen bereits einen Kandidaten für das Abwehrzentrum auserkoren: Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel.

    Offenbar nahm Barcelona den senegalesischen Nationalspieler, der in Neapel noch bis 2023 unter Vertrag steht, beim 1:0-Sieg in der Champions League gegen Liverpool bereits unter die Lupe und soll ein Angebot über 100 Millionen Euro für Koulibaly vorbereiten.

    +++ 11.35 Uhr: Morata bei Chelsea auf dem Abstellgleis? +++

    Alvaro Morata hat momentan bei Chelsea einen schweren Stand, letztmals in der Startelf eines Ligaspiels stand der 25-Jährige am 1. September. Die Verantwortlichen sollen alles andere als zufrieden mit dem spanischen Stürmer sein.

    Wie The Sun berichtet, halten die Engländer schon nach einem Nachfolger für Morata, der im Sommer 2017 an die Stamford Bridge gewechselt war und in der laufenden Spielzeit auf drei Pflichtspieltreffer kommt, Ausschau.

    Der italienische Trainer Maurizio Sarri richtet seinen Blick dabei vor allem nach Italien, genauer gesagt nach Mailand, wo Inter Mailands Tormaschine Mauro Icardi und AC Mailands Stürmer Patrick Cutrone ins Visier geraten sind.

    Auch Genua-Emporkömmling Krzysztof Piatek wurde zuletzt als Alternative zu Morata genannt.

    +++ 9.39 Uhr: Lyon-Star Cornet träumt vom BVB +++

    Im Sommer stand Maxwel Cornet vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg, doch sein Verein Olympique Lyon legte kurz vor Vertragsabschluss sein Veto ein.

    "Es stimmt, es gab Kontakte und ein Angebot aus Wolfsburg. Wir haben viel miteinander geredet. Wir waren nicht weit weg von einer Vollzugsmeldung", erklärte der Ivorer der L'Équipe.

    Der Offensivakteur, letzte Saison unumstrittener Leistungsträger, kommt in der laufenden Spielzeit meist nur zu Jokereinsätzen, weshalb er verstärkt von einem Wechsel träumt - wobei aber nicht Wolfsburg erste Wahl ist.

    "Ich möchte bei großen Klubs spielen", sagte Cornet. "OL ist so einer. Davon abgesehen gibt es Vereine wie Real Madrid, DortmundAtletico. Vereine, die einen träumen lassen. Man muss sein Bestes geben, um dorthin zu kommen, und ich werde genau das tun."

    Der 22-Jährige, dessen Vertrag noch bis 2021 läuft, traf in dieser Saison für die Franzosen beim 2:1-Überraschungssieg in der Champions League bei Manchester City.

    +++ 9.15 Uhr: Bayern-Interesse an Südafrika-Talent? +++

    Ab dem 1. Januar steht mit dem noch 17-jährigen Alphonso Davies ein kanadisches Supertalent im Kader des FC Bayern.

    Nun streckt der deutsche Rekordmeister seine Fühler angeblich nach einer südafrikanischen Nachwuchshoffnung aus.

    Laut dem Fußball-Magazin Soccer Laduma ist Offensivakteur Jermaine George von Cape Umoya United ins Visier der Bayern geraten.

    Der 17-Jährige soll bereits von Bayern-Scouts beobachtet worden sein, was Umoya-Trainer Roger de Sa bestätigte: "Ich habe vom Agenten des Spielers gehört, dass Bayern München ihn beobachtet", sagte der 54-Jährige.

    George steht aber auch im Blickfeld von anderen Vereinen. Erst im Januar hatte der Stürmer ein Probetraining bei Galatasaray absolviert.

    Donnerstag, 18. Oktober

    +++ 17.43 Uhr: United bindet Shaw +++

    Luke Shaw hat seinen Vertrag bei Rekordmeister Manchester United um fünf Jahre bis 2023 verlängert und damit die Spekulationen um seine Zukunft beendet.

    Der 23-Jährige, der wegen einer schweren Verletzung im Jahr 2015 beinahe ein Bein verloren hätte, hat sich zurückgekämpft und spielte zuletzt auch wieder für die englische Nationalmannschaft.

    Shaw war im Sommer 2014 für umgerechnet 37 Millionen Euro vom FC Southampton zu ManUnited gewechselt.

    Am 15. September 2015 zog er sich in der Champions League gegen die PSV Eindhoven am ersten Spieltag der Gruppenphase einen doppelten Bruch des Schienbeins zu und musste zehn Monate pausieren.

    +++ 15.59 Uhr: Romas Schick bestätigt BVB-Angebot +++

    Der tschechische Nationalstürmer Patrik Schick vom AS Rom hat bestätigt, dass er 2017 ein Angebot von Borussia Dortmund abgelehnt hat.

    Nach seiner starken Spielzeit 2016/17, in der er in der Serie A elf Tore für Sampdoria Genua erzielte, war halb Europa hinter dem 22-jährigen Angreifer her, darunter auch der BVB.

    "Ja, ich hatte ein Angebot aus Dortmund, aber ich wollte in Italien bleiben. Ich lebe hier und lerne die Sprache, deshalb bin ich nach Rom gewechselt", verriet Schick dem tschechischen Magazin Hattrick

    Der Wechsel nach Rom kam aber erst zustande, weil sich ein Engagement bei Juventus Turin zerschlug, da er den Medizincheck nicht bestanden hatte.

    +++ 15.25 Uhr: Rashford bald Seite an Seite mit Ronaldo? +++

    Cristiano Ronaldo soll in der Offensive Verstärkungen für Juventus Turin gefordert haben. Ein Name, der gehandelt wird, ist Bayerns James Rodriguez.

    Laut The Sun ist aber auch Marcus Rashford von Manchester United in den Fokus der Italiener geraten.

    Offenbar ist Juventus bereit, für den englischen Nationalstürmer, der zuletzt beim 3:2-Sieg der Three Lions in der UEFA Nations League in Spanien traf, tief in die Tasche zu greifen.

    Der 20-jährige Angreifer, der in Manchester zuletzt alles andere als glücklich wirkte, hat noch einen Vertrag bis 2020, mit der Option auf eine weitere Saison, und soll rund 70 Millionen Euro kosten.

    +++ 14.41 Uhr: VfB blitzte beim BVB wegen Bruun Larsen ab +++

    Jacob Bruun Larsen ist bei Borussia Dortmund unter dem neuen Trainer Lucien Favre so richtig durchgestartet und erzielte in dieser Saison in vier Bundesliga-Spielen bereits zwei Tore.

    Trotz starker Konkurrenz auf den Flügeln glänzt der 20-jährige Mittelfeldspieler in aller Regelmäßigkeit – sehr zur Freude des BVB und zum Leidwesen von Bruun Larsens Ex-Klub VfB Stuttgart, der den Dänen nach der halbjährigen Leihe in der Rückrunde 2017/18 im Sommer gerne fest verpflichtet hätte.

    "Wir waren bereit, die höchste Ablöse der Vereinsgeschichte für ihn zu zahlen", erklärte VfB-Sportvorstand Michael Reschke vor dem Duell am Samstag zwischen Stuttgart und Dortmund gegenüber der Bild. "Wir haben Dortmund 12 Millionen Euro geboten."

    Doch der BVB zeigte nicht mal im Ansatz Interesse daran, sein Juwel abzugeben.

    "Der VfB Stuttgart ist nicht nur einmal auf mich zugekommen, aber ich habe die Tür direkt wieder zugemacht. Wir haben nie über Summen gesprochen, es hat kein Angebot gegeben", widersprach BVB-Sportdirektor Michael Zorc der Darstellung von Reschke am Donnerstag auf der Pressekonferenz. 

    Reschke hat sich jedenfalls mit dem Korb abgefunden. "Jacobs starke Vorbereitung war sein Glück und unser Pech. Favre steht einfach auf ihn", sagte er der Bild

    +++ 14.32 Uhr: Rangelow kehrt nach Cottbus zurück +++

    Drittligist Energie Cottbus vermeldet einen prominenten Rückkehrer: Dimitar Rangelow erhielt bei den Lausitzern einen Vertrag bis Saisonende.

    Der 35-Jährige hatte bereits von 2007 bis 2009 und in der Spielzeit 2011/2012 das Trikot der Cottbuser getragen.

    "Wir glauben, dass er uns im Kampf um den Klassenerhalt helfen kann und freuen uns sehr, dass er schlussendlich unser Angebot angenommen und sich zum dritten Mal für den FC Energie entschieden hat", sagte Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. 

    Bis zum Sommer stand der 40-malige Nationalspieler Bulgariens beim türkischen Zweitligisten Konyaspor unter Vertrag.

    +++ 9.23 Uhr: Barcelona an Liverpools Firmino dran? +++

    Einem spanischen Medienbericht zufolge hat der FC Barcelona ein Auge auf Roberto Firmino vom FC Liverpool geworfen.

    Der Brasilianer gilt im Sommer als möglicher Ersatz für Luis Suarez, meldet OK Diario. Eine wichtige Rolle soll dabei Philippe Coutinho spielen, der erst im Januar von der Anfield Road nach Spanien gewechselt war.

    Coutinho würde in Barcas Offensive offenbar gerne wieder zusammen mit seinem Landsmann wirbeln. Billig dürfte ein möglicher Wechsel nicht werden, schließlich hat der Ex-Hoffenheimer Firmino erst im April seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert.

  1. Seltenes Bild beim FC Bayern: Der Rekordmeister hat neben der traditionellen Spieltags-Pressekonferenz mit Trainer Niko Kovac am Freitagmittag überraschend einen weiteren Pressetalk an der Säbener Straße terminiert. 

    Nachdem der Bayern-Trainer ab 11 Uhr wohl vor allem über die sportliche Situation nach der Länderspielpause und vor dem Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg (VfL Wolfsburg - FC Bayern München am Samstag ab 15 Uhr im LIVETICKER) Auskunft geben wird, übernehmen die Vereinsbosse ab 12 Uhr.

    Mit von der Partie: Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Dass das Führungstrio bei einer Pressekonferenz gemeinsam auftritt, kommt selten vor - zuletzt bei der Vorstellung von Jupp Heynckes als Nachfolger von Carlo Ancelotti vor gut einem Jahr.

    Die Bayern-Pressekonferenz im LIVETICKER:

    +++ Verein nennt keinen Grund +++

    Den Grund für die außerplanmäßig angesetzte Fragerunde mit den drei Bossen gab der Rekordmeister bei der Bekanntgabe des Termins am Donnerstagabend nicht an. Möglicherweise wird sich das Trio demonstrativ hinter den nach der jüngsten Negativserie in die Kritik geratenen Cheftrainer Kovac stellen.

    +++ Kovac lässt Hintergründe offen +++

    Bereits um 11 Uhr sprach Trainer Niko Kovac auf der üblichen Spieltags-PK. Die Hintergründe der Pressekonferenz der Bayern-Bosse ließ Kovac dabei offen. 

    "Nachher um 12 Uhr wird es sicher sehr interessant werden. Wir lassen uns da alle mal überraschen", sagt Kovac. "Mit Interpretationen ist es so eine Sache. Das ist wie in der Schule. Mal treffen sie zu, mal nicht."

  2. Der frühere Ironman-Weltmeister Faris Al-Sultan wird neuer Bundestrainer der deutschen Triathleten. Das gab der Verband DTU bekannt. Al-Sultan, Hawaii-Sieger von 2005, tritt die Stelle am 1. November an, bleibt aber auch Heimtrainer des Darmstädters Patrick Lange, der 2017 und 2018 auf Hawaii triumphiert hat.

    "Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Es ist unglaublich spannend, mit den besten deutschen Triathleten und großen Talenten arbeiten zu können", sagte Al-Sultan. DTU-Sportdirektor Jörg Bügner hofft, dass der 40-Jährige "hilfreiche Impulse für den olympischen Triathlon geben" kann und "aufgrund seiner Persönlichkeit zugleich Vorbild und Leitfigur sein" wird.

    Al-Sultan wird in seiner Rolle als Bundestrainer Elite hauptverantwortlich sein für die sportliche Ausrichtung der Olympia- und Perspektivkader - in enger Abstimmung mit den Bundesstützpunkttrainern. Zudem wird Al Sultan die Führung der Nationalmannschaft Elite im Wettkampf übernehmen und trainingsmethodische Leitlinien erarbeiten.

  3. Die sprintstarken Radprofis Pascal Ackermann und Max Walscheid sind bei der Tour of Guangxi auf der 4. Etappe weit zurückgefallen. Ackermann (Kandel) vom deutschen Team Bora-hansgrohe und Walscheid (Neuwied) aus der Mannschaft Sunweb kamen nach 152,2 km bei der Bergankunft auf dem Mashan Nongla mit 6:06 Minuten Rückstand auf Tagessieger Gianni Moscon ins Ziel.

    Der Italiener aus dem Team Sky setzte sich nach der vierten von sechs Etappen an die Spitze des Gesamtklassements, Moscon hat neun Sekunden Vorsprung auf den Etappenzweiten Felix Großschartner aus Österreich (Bora-hansgrohe). Als bester Deutscher liegt Jasha Sütterlin (Freiburg/Movistar) 45 Sekunden zurück auf Platz 24. Der deutsche Meister Ackermann, vor der Etappe auf Rang zwei, stürzte auf Platz 98 ab (+5:55), Walscheid (+6:06) liegt weitere drei Plätze dahinter.

    Das fünfte Teilstück der zweiten Auflage des World-Tour-Rennens in China führt über 212,2 km von Liuzhou nach Guilin. Bei vier kleineren Bergwertungen dürften die Sprinter wieder im Nachteil sein.

  4. Juan Martin del Potro gelang im September 2017 eines der bemerkenswertesten Comebacks der Tennis-Geschichte.

    Der Argentinier lag bei den US Open im Achtelfinale gegen Dominic Thiem bereits mit 0:2 Sätzen und später mit 2:5 und 0:30 im vierten Satz zurück – und entschied die Partie doch noch zu seinen Gunsten.

    Nun sind del Potros Comeback-Qualitäten einmal mehr gefragt. Allerdings in anderer Form. Denn das Verletzungspech hat wieder zugeschlagen.

    Leidenszeit nach Höhepunkt

    Beim Turnier in Shanghai musste der 30-Jährige einen herben Rückschlag hinnehmen. Im Match gegen Borna Coric zog sich del Potro einen Bruch der rechten Kniescheibe zu. Die bittere Folge: Saisonaus - das ATP-Finale (11. bis 18. November) findet ohne del Potro statt. Eine lange Reha, womöglich sogar eine Operation stehen dem Leidgeplagten nun bevor.

    Damit kennt sich del Potro zu Genüge aus. Der 1,98-Meter-Schlaks hat eine unter Tennis-Profis wohl einmalige Verletzungshistorie hinter sich.

    Neben vielen kleineren Lädierungen machten ihm vor allem die Handgelenke zu schaffen. Nach seinem sensationellen Triumph bei den US Open 2009 begann del Potros Leidenszeit.

    Vier Eingriffe am Handgelenk

    So war 2010 ein chirurgischer Eingriff am rechten Handgelenk unvermeidbar.

    2011 wurde er zum "Comeback Player des Jahres" der ATP gewählt, nachdem er auf Rang elf der Weltrangliste geklettert war und Argentinien ins Davis-Cup-Finale geführt hatte. Gleichzeitig hatte er erstmals mit Schmerzen in der Schulter zu kämpfen.

    Später machte dann das linke Handgelenk Probleme – und musste zwischen Frühjahr 2014 und Sommer 2015 gleich dreimal operiert werden.

    Del Potro spricht von "Horrorjahren"

    Doch mit den Behandlungen war es nicht getan. Del Potro verbrachte lange Zeit mehrere Stunden pro Tag damit, seine Handgelenke zu dehnen und zu stabilisieren, um sie für den Leistungssport tauglich zu halten.

    "Der schlimmste Tag war 2015 in Miami. Ich hatte gerade meine zweite Operation hinter mir und wollte es wieder versuchen. Doch es ging nicht. Ich sagte mir: "Ich leide zu sehr, ich will dieses Leben nicht.' Danach blieb ich zwei, drei Monate daheim und tat nichts", gestand del Potro einst der L'Equipe.

    Der Publikumsliebling fiel zunächst auf Platz 621 der Weltrangliste zurück. Nach einem Jahr ohne Spiel fand sich del Potro im Februar 2016 sogar auf Rang 1045 wieder. "Ich habe echte Horrorjahre hinter mir. Ich war nicht weit davon entfernt, mit dem Tennis aufzuhören", sagte "DelPo".

    Depressionen und Partys nach Triumph

    Del Potro denkt dabei wohl sicher besonders an 2010 zurück. Während er wegen seines lädierten Handgelenks pausieren musste, war er monatelang von Niemanden zu erreichen, nicht einmal von seinem Mentor oder der ATP.

    Er soll damals an Depressionen gelitten haben. Einige sagen, er habe dem unglaublichen Empfang nach seinem US-Open-Sieg nicht verkraftet und danach nur noch gefeiert.

    Passend dazu tauchten einige Bilder von del Potro im Internet auf, die ihn auf wilden Partys mit schönen Frauen und reichlich Alkohol zeigten.

    Olympia-Silber krönt Comeback

    Doch der Turm von Tandil, wie er auf Grund seiner Statur und seines Geburtsortes genannt wird, ließ sich nicht umhauen, knüpfte an seinen kometenhaften Aufstieg vor seinen Handgelenksproblemen an.

    Dafür stellte er sogar sein Spiel um, agierte mehr mit Slice, um seine Handgelenke zu schonen.

    In seinen ersten Profi-Jahren hatte er es zum jüngsten Spieler in den Top 100, den Top 50, den Top 10 und den Top 5 geschafft. Der erste Schritt zur endgültigen Rückkehr in die Weltspitze gelang dem Hünen mit Olympia-Silber 2016 in Rio de Janeiro.

    Del Potro legt starkes Jahr hin

    2018 war del Potro lange auf gutem Weg, erstmals eine komplette Saison auf der ATP-Tour zu spielen. Und das so gut wie noch nie: Finale bei den US Open, Halbfinale in Roland Garros, Platz 3 der Weltrangliste und die Qualifikation für das ATP-Finale zählen zu seinen größten Erfolgen.

    "El Palito" (übersetzt: Bohnenstange) war drauf und dran, noch einmal nach den Sternen zu greifen – bis seine Kniescheibe brach.

    "Ich bin sehr traurig, denn das ist ein herber Rückschlag. Es ist für mich sehr schwierig, jetzt an den Prozess der Genesung zu denken. Ich dachte nicht, dass so etwas noch einmal passieren würde", kommentierte del Potro die niederschmetternde Diagnose.

    Die Resignation, die in seinen Worten mitschwingt, wird hoffentlich bald verschwunden sein. Denn dass del Potro sich zurückkämpfen kann, hat er oft genug bewiesen.

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  5. Ferrari-Star Sebastian Vettel hofft für den Kampf um die WM in der nächsten Saison in der Formel 1 auf ein bisschen mehr Glück. "Rennen fahren kann manchmal grausam sein", sagte der 31-Jährige der Nachrichtenagentur AFP. Dieses Jahr hätten er und sein Team ihren Anteil daran gehabt, dass es oft ziemlich schrecklich war für die Scuderia. "Der Renngott könnte nächstes Jahr netter sein", sagte er.

    Durch eigene Fehler und Patzer seines Teams hat Vettel in der WM gegen Lewis Hamilton (33) im Mercedes nur noch theoretische Chancen. Dennoch wolle er das Rennen so lange offen halten wie möglich. "Zu Hause bleiben ist keine Option. Aufgeben ist keine Option", sagte er. Vettel will beim Großen Preis der USA am Sonntag (Formel 1: Großer Preis der USA ab 20.10 Uhr im LIVETICKER) unbedingt gewinnen, um die Entscheidung zu vertagen. "Das muss das Ziel sein", sagte er.

    Hamilton könnte Titel klar machen 

    Hamilton holte aus den letzten sieben Rennen 168 von 175 möglichen Punkten und verwandelte so einen Acht-Punkte-Rückstand nach seinem Heimrennen in Silverstone in einen Vorsprung von 67 Zählern. Sammelt der Brite in Texas acht Punkte mehr als Vettel, ist ihm der fünfte WM-Titel nicht mehr zu nehmen. (DATENSERVICE: Fahrerwertung der WM)

  6. Bundesligist VfB Stuttgart muss mehrere Wochen auf Borna Sosa verzichten. Der 20 Jahre alte Kroate kam laut Trainer Markus Weinzierl "verletzt von der Nationalmannschaft zurück". Sosa erlitt eine Verletzung am Schambein.

    Offen ist, ob Weinzierl bei seinem Einstand am Samstag gegen Tabellenführer Borussia Dortmund auf Daniel Didavi zurückgreifen kann, der schon länger an Achillessehnenproblemen leidet. "Er hat individuell trainiert. Wir werden kämpfen und hoffen, dass er spielen kann", sagte der Nachfolger von Tayfun Korkut am Freitag. Aber man werde "keine unvernünftigen Dinge machen und werden das sehr gut abwägen". (Bundesliga: VfB Stuttgart - Borussia Dortmund, Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

  7. Der FC Bayern wartet seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. Trainer Niko Kovac will mit seinem Team im Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg am Samstag die Wende schaffen. (Bundesliga: VfL Wolfsburg - FC Bayern ab 15.30 Uhr im LIVETICKER)

    Der Druck auf den Nachfolger von Jupp Heynckes stieg vor der Länderspielpause. Präsident Uli Hoeneß gab dem Coach Rückendeckung ("Werde Kovac verteidigen bis aufs Blut").

    Im Anschluss an Kovac' Pressekonferenz werden sich am Freitag an der Säbener Straße auch Hoeneß, Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic vor dem richtungsweisenden Duell äußern (ab 12 Uhr im LIVETICKER).

    Zuvor gab sich Kovac kämpferisch. Die Pressekonferenz zum Nachlesen im TICKER:

    +++ Teil eins ist beendet +++

    Der erste Teil der Bayern-Pressekonferenzen ist beendet. Trainer Niko Kovac steht auf und wünscht den Journalisten mit Blick auf den folgenden Auftritt der Bayern-Bosse "viel Spaß".

    +++ Kovac über die Aufstellung +++

    "Alle, die im Kader stehen, haben die Berechtigung hier zu spielen. Wir schauen uns an, ob der eine körperlich oder geistig zu müde ist. Dann werden wir ihm eine Pause gönnen. Ich hoffe, dass wir für morgen die Aufstellung finden, die uns drei Punkte bescheren", sagt Kovac.

    +++ Kovac redet viel mit Spielern +++

    "Wir reden sehr viel mit den Spielern und wir horchen rein, ob es Probleme gibt. Wir versuchen, die Probleme aus dem Weg zu räumen. Das Ergebnis ist das eine, aber wir sehen die Positiven Sachen. Die haben wir potenziert, damit der Automatismus wieder greift und wir das Spiel am Wochenende und die in den nächsten Wochen erfolgreich gestalten", sagt Kovac.

    +++ Kovac: Liegen nicht auf der faulen Haut +++

    "Wenn wir uns auf die faule Haut legen würden, hätte ich nicht das Gefühl, dass es besser wird. Aber das ist nicht der Fall. Wir arbeiten wirklich dran. Wenn der FC Bayern keinen Erfolg hat, ist das ein Weltwunder. Wir müssen das, was war, ausblenden, das können wir nicht mehr beeinflussen. Wir müssen auf morgen schauen. Ich bleibe dabei: Die Anzahl der Chancen ist in den ersten sechs Spielen genau die gleiche wie in den letzten vier", bekräftigt Kovac.

    +++ Kovac sieht keine Kader-Probleme +++

    "Wir haben 19 Spieler, es kam in dem Fall wirklich Pech dazu. Wir versuchen, das Beste draus zu machen. Wir haben es nach den Verletzungen von Coman und Tolisso auch geschafft. Deswegen muss ich ja rotieren. Alle 16 Feldspieler haben den Anspruch zu spielen. Wir wollen die Spielen lassen, die die nötige geistige Frische haben, um erfolgreich zu sein. Das hat in den ersten Spielen geklappt, in den letzten nicht, jetzt hoffen wir, dass es wieder klappt", sagt Kovac.

    +++ James "ein bisschen müde" +++

    "Alle sind wohlauf. James hatte einen Transatlantikflug. Er ist noch ein bisschen müde, aber ich denke, wir kriegen das hin", sagt Kovac über die Personalsituation.

    +++ Kovac über die aktuelle Phase +++

    "Man kann den Fußball nicht immer so gut erklären. Es gibt Phasen, da landet der Ball immer im Tor. Dann gibt es Phasen, in denen ist das nicht der Fall. Wir hatten in letzter Zeit zu viele Fehler, die zu Toren geführt haben. Die müssen wir minimieren. Zum anderen müssen wir vor dem Tor die Chancen zu nutzen. Wir haben sie gehabt und haben sie nicht genutzt. Vielleicht gibt es andere Leute, die das besser erklären können", sagt Kovac.

    +++ Kovac warnt vor Aktionismus +++

    "Gegen Gerüchte und Unwahrheiten können Sie sich nicht wehren. In den ersten Spielen war alles super, plötzlich ist alles nicht mehr, so wurde es zumindest geschrieben. Ich hatte gute Trainer, die mir gesagt haben, wenn es mal nicht läuft, nicht alles auf den Kopf stellen. Das ist Aktionismus. Wir müssen unserer Linie treu bleiben. Es bringt nichts, jetzt alles über Bord zu schmeißen und etwas Neues auszuprobieren. Das ist purer Aktionismus - und das werden Sie bei mir nicht erleben", sagt Kovac.

    +++ Kovac über die momentane Situation +++

    "Wir hatten unsere Chancen. Es ist nicht alles so Schwarz wie es gemalt wird. Vorher war es aber auch nicht so rosig. Es ist immer leicht, zu sagen, wir sind hier bei Bayern München. Aber die Regeln sind für alle gleich", sagt Kovac.

    +++ Kovac über den Kader +++

    "Wir sind mit 19 gesunden Feldspielern in die Saison gegangen. Man kann nicht davon ausgehen, dass man in den ersten drei Spielen drei Spieler verliert. Das ist dann Schicksal. Wir haben dann drei Alternativen weniger, aber das heißt nicht, dass wir mit dem Kader unzufrieden sind. Im Gegenteil", sagt Kovac.

    +++ Kovac über Extraschichten einiger Spieler +++

    "Wir sind mit unseren Fitnesstrainern gut aufgestellt. Ob jemand individuell da noch etwas macht, muss jeder für sich selber wissen. Dass, was wir hier machen, hat Sinn und Verstand. Wenn noch etwas zusätzlich machen, könnte das kontraproduktiv sein, weil derjenige nicht weiß, was wir genau gemacht haben", sagt Kovac.

    +++ Kovac über seine Arbeit +++

    "Wenn der Erfolg ausbleibt, versuche ich noch mehr zu Arbeiten am Detail. Vielleicht habe ich auch deswegen nicht die Zeit gehabt, mich zu rasieren. Der eine oder andere lässt die Seele baumeln, aber das ist nicht mein Naturell, das werde ich auch nicht ändern", sagt Kovac auf SPORT1-Nachfrage.

    +++ Kovac liest nichts +++

    "Ich habe wirklich nichts gelesen und mir geht es gut. Ich weiß nicht, was sie geschrieben haben, ich gehe davon aus, nur Gutes", sagt Kovac.

    +++ Kovac beschwört das "Quäntchen" +++

    "In dem Bereich, in dem wir vor der Saison gearbeitet haben, im Gegenpressing, sind wir super. Unsere Angriffsmuster greifen. Nur das Quäntchen fehlt. Wir haben uns ja Chancen erspielt, nur der Ball muss ins Tor. Vielleicht müssen die Torhüter der Gegner wieder ein bisschen schlechter sein, dann klappt das auch wieder", sagt Kovac.

    +++ Kovac über sein Konzept +++

    "Wenn alles läuft, ist alles super. Wenn nicht, sind die Konzepte plötzlich nichts mehr. Man muss das sachlich behandeln. Die Interpretation ist immer der springende Punkt", sagt Kovac.

    +++ Kovac über Rotation +++

    "Wir müssten mal einen Punkt hinter die Rotation setzen. Schauen Sie doch mal die Mannschaften an, die international spielen: Alle rotieren. Es geht einfach nicht, jeden dritten Tag sechs Wochen hintereinander nicht. Es geht nicht! Und wenn mir jemand etwas anderes erzählen will, hat er den Job des Fußballers nicht verstanden. Die Rotation wird es weiter geben. In welcher Form, werden wir sehen", sagt Kovac.

    +++ Kovac über eventuelle mentale Probleme +++

    "Das Leben besteht aus Misserfolg und Erfolg. Erfolg ist natürlich wichtig fürs Selbstvertrauen. In den letzten Tagen haben wir auch mit der kleinen Gruppe sehr gut trainiert. Und die Stimmung ist wirklich sehr, sehr gut. Es ist nicht richtig, dass gegen Ajax der ein oder andere nicht zurückgelaufen ist. Wir haben es nicht geschafft, als Einheit auf den Platz zu bringen", sagt Kovac.

    +++ Kovac über die PK der Bayern-Bosse +++

    "Nachher um 12 Uhr wird es sicher sehr interessant werden. Wir lassen uns da alle mal überraschen", sagt Kovac. "Mit Interpretationen ist es so eine Sache. Das ist wie in der Schule. Mal treffen sie zu, mal nicht."

    +++ Kovac über "gute Ansätze" +++

    "Gegen Gladbach waren auch gute Ansätze da. Leider geht der Ball momentan nicht ins Tor. Wir werden nicht alles hinterfragen und auf links drehen. Wir brauchen das Quäntchen Glück. Wenn wir das haben, werden wir auch wieder erfolgreich sein", sagt Kovac.

    +++ Kovac über die Mannschaft +++

    "Fakt ist, dass die Ergebnisse nicht stimmen. Die letzten vier Spiele sind nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. In den letzten vier Spielen waren die Chancen genauso hoch, wie in den ersten sieben Spielen. Mit dem Unterschied, dass wir sie nicht gemacht haben. Die Chancen der Gegner waren auch nicht höher. Nur die Ergebnisse haben sich verändert. Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr gut", sagt Kovac.

    +++ Kovac nimmt Platz +++

    "Erstmal möchte ich alle begrüßen, es wirklich sehr viele da", sagt Kovac und spricht über Wolfsburg: "Das wird ein sehr interessantes und schwieriges Spiel für uns."

    +++ Großer Andrang +++

    Der Presseraum an der Säbener Straße ist bis auf den letzten Platz besetzt. Der große Andrang lässt sich auch mit der für 12 Uhr angesetzten Presserunde der Bayern-Bosse erklären. In Kürze spricht aber zunächst Kovac.

    +++ Robben verbreitet Zuversicht +++

    Arjen Robben warnt angesichts der momentanen Durststrecke vor Aktionismus. "Wir im Verein müssen ruhig bleiben und die Dinge ansprechen, die wir verbessern müssen. Wenn wir uns zu viele Gedanken und Stress machen, geht es in die falsche Richtung. Wenn man die letzten Spiele größer macht, als sie sind, redet man sich selbst in eine Krise", sagte Robben dem kicker.

    Der Offensiv-Star ist "der festen Überzeugung, dass es nur um Kleinigkeiten geht. Wir brauchen einen Sieg, dann sieht es anders aus". Man müsse versuchen, "frei im Kopf zu sein und miteinander Spaß zu haben".

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