Sport allgemeine News

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  1. Nationaltorhüter Manuel Neuer geht weiter fest davon aus, nach seiner siebenmonatigen Leidenszeit wegen eines Mittelfußbruchs noch auf den WM-Zug aufzuspringen. "Ich denke schon, dass ich dabei bin und auch spielen kann. Und das will ich auch", erklärte der 32-Jährige dem Magazin stern.

    Der Kapitän der DFB-Auswahl und des deutschen Meisters Bayern München hofft, noch auf einen Einsatz für seinen Klub zu kommen: "Da muss alles passen, aber es hat mich in der Reha schon sehr motiviert, dass wir noch in zwei Wettbewerben sind - DFB-Pokal und Champions League. Das hat mir Perspektiven eröffnet für diese Saison." Er könne aber "nicht von nichts kommen und sagen: 'Ich spiele hier ein Finale.' Die Leistung im Training wird entscheidend sein."

    Neuer spricht über schwierige Phase

    Weiter gewährte Neuer Einblicke in sein Seelenleben während seiner Zwangspause: "Natürlich gab es den Punkt, an dem die Heilung stagnierte. Da musste ich schon schlucken und habe mich gefragt: Warum geht das nicht weiter. Was hat das zu bedeuten, was macht gerade mein Körper mit mir?", meinte der gebürtige Gelsenkirchener.

    Die Anfangsphase sei die "härteste Phase" gewesen, beteuerte der Weltmeister: "Die Rückschläge waren eher emotionaler Natur. Sie kamen zu einer Zeit, als sich hier im Verein einiges getan hat. Zum Beispiel der Trainerwechsel im Herbst von Ancelotti zu Heynckes. Ich musste erst einmal wieder alle neuen Trainer auf den Stand bringen bezüglich meiner Verletzung." Am meisten vermisst habe er "dieses Gefühl, gebraucht zu werden."

    Neuer hatte sich im September den dritten Mittelfußbruch seiner Karriere zugezogen. Er trägt seitdem im linken wie im rechten Fuß zur Stabilisierung eine Titanplatte. Seit Ende März befindet er sich wieder im Training auf dem Platz. Sein Vertreter Sven Ulreich hielt zuletzt stark und gilt als Außenseiterkandidat für eine WM-Nominierung.

  2. Nach seinem emotionalen Auftritt im Finale der Copa del Rey hat Andres Iniesta eine zeitnahe Entscheidung über seine Zukunft angekündigt.

    Ein Wechsel vom FC Barcelona in die Chinese Super League zu Chongqing Dangdai Lifan gilt eigentlich als beschlossene Sache - doch möglicherweise durchkreuzt Pep Guardiola die China-Pläne von Iniesta. Das berichtet die spanische Sportzeitung AS.

    Demnach soll der ehemalige Barca-Coach daran interessiert sein, den 33-Jährigen zu Manchester City zu lotsen. Zudem soll auch der FC Arsenal den langjährigen Mittelfedstrategen des FC Barcelona im Visier haben. Auch Paris Saint-Germain soll die Situation um Iniesta genau beobachten.

    Mit seinen starken Leistungen zuletzt hat Iniesta selbst noch mal das Interesse europäischer Topklubs geweckt, weswegen ein Wechsel nach China doch noch platzen könnte.

    Iniesta entstammt Barcas berühmter Talente-Schmiede La Masia und spielt seit über 15 Jahren für die Profi-Mannschaft. Im vergangenen Sommer unterschrieb er einen Vertrag auf Lebenszeit.

  3. Das deutsche Trio mit Davis-Cup-Spieler Jan-Lennard Struff (Nr. 7), Maximilian Marterer und Yannick Maden ist beim ATP-Turnier in Budapest geschlossen ins Achtelfinale eingezogen.

    Der 27 Jahre alte Struff gewann sein Auftaktmatch gegen den Qualifikanten Jürgen Zopp aus Estland 2:6, 6:4, 7:5. Der 22 Jahre alte Marterer, Nummer 74 der Weltrangliste, besiegte den drei Positionen besser notierten Serben Viktor Troicki 3:6, 6:4, 6:4. Lucky Loser Yannick Maden verwandelte gegen den an Position sechs gesetzten Lokalmatador Marton Fucsovics seinen sechsten Matchball zum 4:6, 6:3, 6:2.

    Struff trifft in der Runde der letzten 16 auf den Kasachen Alexander Bublik. Der 28 Jahre alte Maden kämpft im deutschen Duell gegen Marterer um seinen ersten Viertelfinaleinzug auf der ATP-Tour.

    • HSV wird Halilovic nicht los (15.57 Uhr)
    • Guardiola will Iniesta umstimmen (15.24 Uhr)
    • RB-Star deutet Abschied an (8.30 Uhr)

    +++ 15.57 Uhr: HSV wird Halilovic nicht los +++

    Den Abstieg von UD Las Palmas aus der spanischen La Liga konnte auch Alen Halilovic nicht verhindern.

    Durch den Absturz in die Zweitklassigkeit kann der Klub von den kanarischen Inseln die vereinbarte Kaufoption in Höhe von vier Millionen Euro für den seit Saisonbeginn vom Hamburger SV ausgeliehenen Offensivspieler nicht stemmen. Das berichtet die Bild.

    Doch auch beim HSV hat der 21-Jährige, der 2016 mit vielen Vorschusslorbeeren für fünf Millionen Euro vom FC Barcelona verpflichtet wurde, dem Bericht zufolge keine Zukunft mehr. Die Hanseaten würden dem Topverdiener keine Steine in den Weg legen. Das Problem: Bislang ist noch kein Angebot für den Kroaten eingegangen.

    In der laufenden Saison erzielte Halilovic in 17 Erstligaspielen für Las Palmas magere zwei Tore.

    +++ 15.24 Uhr: Guardiola will Iniesta umstimmen +++

    Nach seinem emotionalen Auftritt im Finale der Copa del Rey hat Andres Iniesta eine zeitnahe Entscheidung über seine Zukunft angekündigt.

    Ein Wechsel vom FC Barcelona in die Chinese Super League zu Chongqing Dangdai Lifan gilt eigentlich als beschlossene Sache - doch möglicherweise durchkreuzt Pep Guardiola die China-Pläne von Iniesta. Das berichtet die spanische Sportzeitung AS.

    Demnach soll der ehemalige Barca-Coach daran interessiert sein, den 33-Jährigen zu Manchester City zu lotsen. Zudem soll auch der FC Arsenal den langjährigen Mittelfedstrategen des FC Barcelona im Visier haben. Auch Paris Saint-Germain soll die Situation um Iniesta genau beobachten.

    Mit seinen starken Leistungen zuletzt hat Iniesta selbst noch mal das Interesse europäischer Topklubs geweckt, weswegen ein Wechsel nach China doch noch platzen könnte.

    Iniesta entstammt Barcas berühmter Talente-Schmiede La Masia und spielt seit über 15 Jahren für die Profi-Mannschaft. Im vergangenen Sommer unterschrieb er einen Vertrag auf Lebenszeit.

    +++ 9.22 Uhr: Verspielt RB höhere Ablöse für Keita? +++

    RB Leipzig droht im Saisonendspurt die Qualifikation für den Europapokal zu verspielen. Neben den verpassten Prämien in der Champions League und Europa League geht den Leipzigern womöglich zusätzlich noch eine stattliche Summe durch die Lappen.

    Laut Liverpool Echo ist die Ablösesumme für Naby Keita, dessen Wechsel zum FC Liverpool seit Winter feststeht, an die Platzierung der Sachsen am Saisonende gekoppelt. Demnach würde eine Platzierung ab Platz sieben oder schlechter lediglich 48 Millionen Pfund (rund 55 Millionen Euro).

    Der Einzug in die Europa League würde immerhin 60 Millionen Euro in die Kassen spülen, nur im Falle einer Champions-League-Qualifikation könnte RB bis zu 70 Millionen Euro absahnen.

    +++ 8.53 Uhr: Llorente vor Rückkehr zu seinem Herzensklub +++

    Nur 15 Einsätze in der Premier League, davon keiner über 90 Minuten - der Wechsel zu Tottenham Hotspur verlief für Fernando Llorente nicht unbedingt nach Wunsch.

    Nach seiner enttäuschenden Saison überdenkt der 33-Jährige seine Zukunft. Dabei soll der 24-malige spanische Nationalspieler vor allem eine Rückkehr in seine Heimat ins Auge fassen.

    Wie der Mirror berichtet, gilt vor allem Ex-Klub Athletic Bilbao als interessiert. "Athletic ist meine Heimat und wenn sie ein Angebot machen, könnte es mit einer Rückkehr klappen", wird Llorente in dem Bericht zitiert. "Ich habe viele wundervolle und unvergessliche Momente mit dem Klub erlebt und werde Athletic immer in meinem Herzen tragen."

    Zwischen 2004 und 2013 trug Llorente das Trikot der Basken und schaffte dort den Durchbruch. Im vergangenen Sommer wechselte der Mittelstürmer für rund 15 Millionen Euro von Swansea City zu den Spurs, sein Vertrag bei den Londonern läuft noch bis 2019.

    +++ 8.30 Uhr: RB-Star deutet Abschied an +++

    Emil Forsberg heizt mit einem verwirrenden Tweet die Gerüchte um einen möglichen Abschied von RB Leipzig an, nachdem sich im vergangenen Sommer noch ein Wechsel zum AC Mailand zerschlug.

    Auf dem Twitter-Profil des Schweden ist zu lesen: "Thanks for everything (Deutsch: Danke für alles)". Ein Anzeichen für einen Wechsel?

    Neben Milan sollen englische Top-Klubs Interesse am Flügelflitzer von Leipzig haben.

    Doch Sportdirektor Ralf Rangnick betont immer wieder, dass man nach Naby Keita (zu Liverpool) keinen weiteren Leistungsträger abgeben wird. Allerdings gilt Forsberg nach seiner mäßigen Saison (5 Tore/4 Assists) laut kicker nicht mehr als unverkäuflich.

    Montag, 23. April:

    +++ 22.00 Uhr: United-Abschied? Jetzt spricht Pogba +++

    Paul Pogba hat einen möglichen Abschied von Manchester United nicht ausgeschlossen.

    "Momentan bin ich bei Manchester United, ich denke nur an die Gegenwart. Transfers sind nicht in meinem Kopf. Wenn ich auf jeden hören würde, wäre ich überall", sagte Pogba bei Canal Football Club.

    Schon länger kursieren Gerüchte um einen Wechsel des französischen Superstars im Sommer. Hauptgrund dafür soll Pogbas zerrüttetes Verhältnis zu Teammanager Jose Mourinho sein.

    Dem widersprach der 25-Jährige: "Ich habe keine Probleme mit Mourinho. Ich glaube auch nicht, dass er ein Problem mit mir hat."

    Allerdings war Pogba zuletzt meist nur Reservist bei den "Red Devils", wurde entweder spät ein- oder spät ausgewechselt. "Mourinho ist der Trainer, er trifft Entscheidungen, und als Spieler akzeptiere ich diese. Das ist alles", erklärte der zentrale Mittelfeldspieler.

    +++ 21.51 Uhr: Alves will zurück zu Ex-Klub +++

    Abwehr-Routinier Dani Alves von Paris Saint-Germain liebäugelt mit einer Rückkehr zum FC Barcelona.

    "Barca ist mein ewiges Zuhause. Wenn sie mich heute anrufen, komme ich morgen zurück. Es ist unmöglich, Barca abzusagen", sagte der 34-Jährige dem brasilianischen Fernsehsender Globo TV.

    Alves verließ den spanischen Pokalsieger im Sommer 2016 nach Differenzen mit der Vereinsführung. Über Juventus Turin ging es im vergangenen Sommer nach Paris. Sein Vertrag bei PSG läuft noch bis 2019.

    +++ 15.55 Uhr: Kapitän kehrt Bremen den Rücken +++

    Der österreichische Nationalspieler Zlatko Junuzovic verlässt am Saisonende Werder Bremen, wenn sein Vertrag nach sechseinhalb Jahren an der Weser ausläuft.

    "Es war eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist. Ich habe bei Werder über sechs sehr emotionale Jahre erlebt. Bremen war meine erste Station im Ausland, Werder hat mir die Chance gegeben, mich in einer der besten Ligen der Welt zu beweisen. Hier bin ich zum Kapitän geworden und habe das Trikot immer voller Stolz getragen. Der gesamte Verein, die Mitarbeiter und vor allem die Fans sind mir ans Herz gewachsen und werden dort immer einen Platz haben", so der 30-Jährige.

    In den kommenden Wochen wird der Mittelfeldspieler erst verkünden, wohin ihn sein Weg führt: "Die Entscheidung ist bereits gefallen. Aber es stehen noch einige Details aus, so dass ich jetzt noch nicht mehr verraten kann", so Junuzovic.

    Junuzovic wechselte im Januar 2012 von Austria Wien an die Weser und stand er 194 Mal in der Bundesliga und im DFB-Pokal für die Grün-Weißen auf dem Platz. Dabei erzielte er 22 Tore und bereite 54 Treffer vor.

    Zuletzt wurde der Österreicher mit Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht. Auch Red Bull Salzburg zeigte Interesse.

    +++ 13.16 Uhr Paukenschlag! Hector verlängert in Köln +++

    Nationalspieler Jonas Hector hat sich trotz des fast sicheren Abstiegs in die 2. Bundesliga zum 1. FC Köln bekannt.

    Der 27-Jährige wird keinen Gebrauch von seiner Ausstiegsklausel machen und verlängerte seinen Vertrag stattdessen um zwei weitere Jahre bis 2023. Das teilte der Verein am Montag mit.

    "Der 1. FC Köln hat mir den Weg von der Regionalliga bis in die Nationalmannschaft ermöglicht", sagte Hector: "Ich bin diesem Klub sehr verbunden und dankbar und fühle mich in Köln sehr wohl. Es wäre problemlos möglich gewesen, nach dieser Saison zu einem anderen Verein zu wechseln, aber für mich fühlte sich das nicht richtig an."

    Kölns Geschäftsführer Armin Veh gelang damit sein erster großer Coup und fand nur lobende Worte für Hector: "Jonas ist ein außergewöhnlicher Spieler und ein außergewöhnlicher Mensch, wie es sie im heutigen Profifußball selten gibt. Dass er als aktueller deutscher Nationalspieler den Weg mit uns weitergeht, unterstreicht dies eindrucksvoll. Jonas‘ Bekenntnis zum FC ist ein großartiges Signal für die Mannschaft, den Verein und unsere Fans."

    Am Sonntag hatte der FC durch das 2:2 (1:2) gegen Schalke 04 wohl auch die letzte Chance auf den Klassenerhalt verspielt, drei Spieltage vor Schluss beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang acht Punkte.

    +++ 12.06 Uhr: Kehrtwende bei Bayern-Talent Mai +++

    Nach seinem gelungenen Bundesliga-Debüt bekam Lars Lukas Mai Lob von allen Seiten. "Es freut mich ganz besonders, dass er ein gutes Spiel gemacht hat", lobte Thomas Müller den Frischling aus dem eigenen Nachwuchs.

    Auch Trainer Jupp Heynckes schwärmte: "Er hat ja schon mittrainiert und einige Testspiele bestritten. Mir imponiert, dass er unaufgeregt spielt. Er ist kopfballstark und hat eine gute Spieleröffnung. Er darf Fehler machen. Hat er aber nicht. Ich bin hochzufrieden."

    Und so verwunderte es nicht, dass Bayern Münchens Sportchef Hasan Salihamidzic nach dem Sieg gegen Hannover ein Machtwort sprach und nichts von einem ablösefreien Wechsel im Sommer 2018 hören wollte: "Lukas verlässt Bayern nicht." In punkto Vertragsverlängerung erklärte er, "sind wir in guten Gesprächen".

    Fix ist aber noch gar nichts, wie jetzt sein Berater Thies Bliemeister in der Fußball Bildklarstellte: "Für uns ist das Allerwichtigste, dass Lukas Einsätze bekommt. Wer ihm das bieten kann, der wird am Ende den Zuschlag erhalten."

    Das wiederum spricht gegen den Rekordmeister, da dieser in der Innenverteidigung mit den DFB-Stars Mats Hummels, Jerome Boateng und Niklas Süle zu prominent und zu gut besetzt ist. Chancen auf Einsätze sind da eher gering.

    Deshalb kann sich der Hamburger SV durchaus berechtigte Hoffnungen auf einen Transfer von Mai machen. Aber auch Wolfsburg soll am 18-Jährigen interessiert sein. 

    +++ 8.36 Uhr: Köln-Star stellt Bedingungen für Verbleib +++

    Nach Marco Höger will sich der nächste Leistungsträger des Effzeh ligaunabhängig zum abstiegsgefährdeten Traditionsklub bekennen. Torwart Timo Horn stellt dafür aber Bedingungen an den 1. FC Köln.

    "Ich sehe mich in der Pflicht, frühzeitig eine Ansage zu machen, ob ich meine Ausstiegsklausel ziehe. Wir können es in den nächsten Wochen klären", so Horn im aktuellen Stadionmagazin der Kölner.

    Damit er seine 9-Millionen-Euro-Klausel nicht zieht, muss Köln dem 24-Jährigen vertragliche Zusicherungen eingestehen sowie die sofortige Rückkehr in die Bundesliga anpeilen: "Es muss das klare Ziel und der Anspruch sein", fordert Horn.

    "Mein Herz hängt am FC. Das kann auch ausschlaggebend sein", so Horn weiter. Der Verbleib des Kölner Torwarts könnte eine Signalwirkung auf die anderen Spieler haben, wie das Treuebekenntnis von Jonas Hector nun zeigt

  4. Mittelfeldspieler Ja-Cheol Koo steht dem FC Augsburg in dieser Saison verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung. Der 29-jährige Südkoreaner erlitt beim 2:0-Erfolg am vergangenen Sonntag gegen den FSV Mainz 05 einen Schlag auf das Innenband des linken Knies. 

    Koo steht den Schwaben in den nächsten beiden Spielen bei Hertha BSC (am Samstag ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) und im letzten Heimspiel gegen Schalke 04 nicht mehr zur Verfügung. Das teilte der FCA mit.

    Die Augsburger entsprachen dem Wunsch des Spielers, schon vorzeitig nach Südkorea zu reisen, um mit Blick auf die Weltmeisterschaft in Russland (14. Juni bis 15. Juli) wieder fit zu werden. "Gerade mit Blick auf die WM können wir nachvollziehen, dass er sich in seiner Heimat behandeln lassen möchte", sagte Manager Stefan Reuter.

  5. Der Motorsport, das betonen Andreas und Sebastian Estner immer wieder, prägt das Leben der beiden Jungs aus dem bayrischen Warngau. Früher traten sie im Kartsport gegeneinander an, heute starten Andreas (17) und der jüngere Sebastian (16) gemeinsam für das Team Neuhauser Racing in der ADAC Formel 4. Und damit sorgen die Estners für eine besondere Premiere: Sie sind das erste Brüderpaar in der Historie der Highspeedschule des ADAC.

    „Natürlich ist uns das bewusst. Wir wissen, dass es das noch nie gegeben hat. Das ist auf jeden fall ziemlich cool“, sagt Andreas, der in diesem Jahr seine dritte Saison absolviert und seinem Bruder mit Rat und Tat zur Seite steht: „Es ist etwas ganz Besonderes, mit seinem Bruder in einem Team zu fahren. Man kann sich noch intensiver austauschen und viel besser helfen. Bei einem anderen Teamkollegen verhält man sich etwas anders - und vielleicht behält man auch das eine oder andere Geheimnis für sich.“

    Sebastian Estnern in Rookie-Saison

    Während Andreas womöglich schon die nächsten Schritte im Motorsport plant, hat Sebastian jüngst in Oschersleben seine ersten Rennen überhaupt im Formel-Rennwagen absolviert und dabei bereits zwei Punkte geholt. Der 16-Jährige wird als Rookie geführt, und er will von den Erfahrungen seines Bruders lernen. „Für mich ist es super, dass ich mit Andreas im Team fahren kann. Wir sprechen viel. Es ist dann doch einfacher, seinen Bruder zu fragen als sich an einen fremden Teamkollegen zu wenden“, sagt Sebastian: „Er verrät mir Bremspunkte, gibt mir fahrerische Tipps und sagt mir, wie es beim Start vielleicht noch besser hinhaut.“

    Der Auftakt in Oschersleben hielt Höhen und Tiefen für die beiden Jungs bereit. Andreas wurde Fünfter im zweiten Rennen und sammelte zehn Zähler, allerdings schied er im letzten Rennen auf Punktekurs kurz vor dem Ende aus. Sebastian, der sich als Rookie in der Nachwuchswertung unter anderem mit Ralf Schumachers Sohn David misst, wurde in diesem Lauf Neunter. In Hockenheim geht es schon bald (4. bis 6. Mai) weiter. Im Rahmen der DTM steht das zweite Rennwochenende der ADAC Formel 4 an.

    Andreas Estern mit Doppelbelastung

    Während sich Sebastian Schritt für Schritt entwickeln will und alle Strecken kennenlernen muss, hat Andreas schon ambitionierte Ziele und klare Vorstellungen. „Mindestens in die Top Drei“ will er fahren, betont der 17-Jährige: „Das wird natürlich schwer, denn die Gegner sind sehr stark. Aber sie sind schlagbar, und wir werden es probieren.“ Ihren Zielen ordnen die Brüder alles unter. Sie trainieren viel, arbeiten körperlich und auch mental, um sich perfekt vorzubereiten. Momentan steckt Andreas mitten im Prüfungsstress, schließlich steht in Bayern bald das Abitur an. „Die Bücher sind also auch bei den Rennstrecken dabei“, sagt er lächelnd.

    Andreas war bereits 2017 für Neuhauser Racing gefahren, und die Vorstellung von einem gemeinsamen Team mit seinem Bruder überzeugte ihn, noch eine Saison bei Hannes Neuhauser dranzuhängen. „Das war schon ausschlaggebend und sehr reizvoll“, sagt er, und sein 16-jähriger Bruder Sebastian ergänzt: „Hannes gibt uns Tipps. Er ist ja selbst gefahren, und weiß daher, wie sich das anfühlt. Es ist ein super erstes Team für mich!“

    ADAC Formel 4-Kalender 2018

    04.05.–06.05.2018 Hockenheimring (mit DTM)
    18.05.–20.05.2018 Lausitzring (mit DTM)
    08.06.–10.06.2018 Red Bull Ring Spielberg/AUT
    20.07.-22.07.2018 Hockenheimring (mit Formel 1)
    03.08.–05.08.2018 Nürburgring
    21.09.–23.09.2018 Hockenheimring

    SPORT1 zeigt alle Formel 4 Rennen LIVE im STREAMund TV.

  6. Man könnte meinen, dass der mächtige WWE-Vorstand bei dieser Frage in Bedrängnis gerät.

    Wie es denn zusammenpasse, dass sich die Wrestling-Liga ja eigentlich dem gesellschaftlichen Fortschritt verschrieben hat, im Speziellen auch dem der Frauen. Und dass sie ihre nächste Mega-Show nun ausgerechnet in Saudi-Arabien steigen lässt.

    Wo Frauen Sport in der Öffentlichkeit praktisch vollständig verboten ist - weshalb am Freitagabend beim Greatest Royal Rumble in Dschidda auch weder Superstar Ronda Rousey noch irgendeine andere WWE-Athletin aktiv werden darf.

    Aber WWE-Vorstand Paul Levesque - nebenbei unter dem Kampfnahmen Triple H immer noch im Ring aktiv - ist ein smarter Mann. Und weiß schon, was er auf solche Fragen zu antworten hat.

    Triple H: "Jede Kultur ist anders"

    "Jede Kultur ist anders", sagt Triple H am Dienstagmorgen deutscher Zeit bei einer internationalen Medien-Telefonkonferenz: "Auch wenn man damit nicht einverstanden ist: Man kann einem anderen Land, einer anderen Religion nicht diktieren, was sie zu tun haben."

    Das ändere nichts am Anspruch seiner Firma, "vorn dabei zu sein bei einer weltweiten Evolution der Frauen. Und man kann nirgendwo Veränderung bewirken, wenn man nicht dort ist."

    Es habe "Diskussionen" gegeben, ob es möglich sei, die Frauen antreten zu lassen - die bei WWE in den vergangenen Jahren mehr und mehr in den Vordergrund gerückt sind: "Wir hoffen, dass es in den nächsten Jahren möglich sein wird. Es gibt hier große kulturelle Veränderungen. Und wir hoffen, sie mitgestalten zu können."

    Thomas Bach hätte es vermutlich nicht groß anders formuliert.

    Zehn-Jahres-Deal mit Saudi-Arabien

    Tatsächlich hat es in Saudi-Arabien - das auch für islamisch-autoritär regierte Länder als besonders reaktionär gilt - zuletzt einige Reformen zu Gunsten der Frauen gegeben.

    Das Autofahren ist ihnen seit kurzem nicht mehr verboten, auch der Besuch von Sportstätten - als Zuschauerinnen, getrennt von den Männern – ist ihnen inzwischen erlaubt.

    Die Gesetzesänderungen sind Teil des Reformprogramms "Saudi Vision 2030", in dem der junge Kronprinz Mohammed bin Salman eine groß angelegte wirtschaftliche Modernisierung mit einigen zarten gesellschaftlichen Liberalisierungen verbindet.

    WWE macht bei dieser Agenda 2030 mit, hat mit dem Land einen zehn Jahre laufenden Vertrag über eine "strategische Multi-Plattform-Partnerschaft" abgeschlossen, mit der WWE zum Werbeträger für das Land und dessen autoritäres Regime geworden ist.

    Abu Dhabi ist weiter

    Die Kooperation wird finanziell lohnenswert sein für WWE, Triple H rückt das aber natürlich nicht so sehr in den Fokus. Lieber spricht er darüber, dass die WWE-Stars weltweit "wie Superhelden verehrt werden" - und durch ihre Vorbildrolle dazu in der Lage sind, "kulturelle Veränderungen anzustoßen".

    Triple H verweist auf die Vereinigten Arabischen Emirate, wo WWE im vergangenen Jahr ihr erstes Frauen-Match auf arabischem Boden veranstalten durften.

    Sasha Banks und Alexa Bliss mussten sich damals mit Rücksicht auf die örtlichen Sitten Ganzkörperanzüge anziehen, die nur Gesicht, Hals und Hände offenbarten - auch das war vielen schon ein zu großer moralischer Kompromiss.

    WWE-Frauen schweigen zum Thema

    In Saudi-Arabien bleiben die WWE-Männer nun unter sich - weswegen die Show trotz großer Matches wie dem WrestleMania-Rückkampf zwischen Brock Lesnar und Roman Reigns doch sehr aus der Zeit gefallen wirkt.

    Was die WWE-Frauen selbst dazu sagen, dass sie in Saudi-Arabien nur als Zuschauerinnen erwünscht sind?

    Es wäre spannend zu wissen, die sonst in den sozialen Medien sehr aktiven Wrestlerinnen ignorieren die kommende Show aber auf auffällige Art und Weise. Gut möglich, dass sie von ihrer Firma entsprechend instruiert worden sind.

    Was Finn Balor wohl denkt?

    Interessant zu erfahren wäre auch, was gerade im Kopf des irischen WWE-Stars Finn Balor vorgeht, der seit kurzem in Regenbogen-Farben antritt, um seine Solidarität mit der schwul-lesbischen Gemeinschaft zu zeigen.

    Bei WrestleMania in New Orleans ließ sich Balor von Mitgliedern der lokalen LGBT-Community zum Ring begleiten. Beim Greatest Rumble - wo Balor in einem Match um Seth Rollins' Intercontinental Title mitmischen wird - ist das undenkbar.

    Ausgelebte Homosexualität ist in Saudi-Arabien verboten. Es drohen Gefängnis, Peitschenhiebe, im schlimmsten Fall die Todesstrafe.

  7. Für Spielmacher Emil Forsberg vom Bundesligisten RB Leipzig ist die Saison vorzeitig beendet. Der Schwede wurde vom Sportgericht des DFB wegen einer Tätlichkeit im Ligaspiel gegen 1899 Hoffenheim am vergangenen Samstag (2:5) zu einer Sperre von drei Spielen verurteilt. Leipzig hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

    Forsberg hatte im Laufduell mit Hoffenheims Florian Grillitsch in der 47. Minute ausgeholt und diesen mit der Hand im Gesicht getroffen. In dem Zweikampf war er allerdings von Grillitsch wiederholt gehalten worden. Forsberg hatte auf eine geringere Strafe gehofft. "Wenn ich mehr als zwei Spiele gesperrt werde, dann ist das nicht korrekt", hatte er nach dem Spiel gesagt.

    Forsberg-Berater spricht von Skandal 

    Für Unmut sorgte die Sperre bei Forsbergs Berater Hasan Cetinkaya, der die Entscheidung scharf kritisierte. "Die Sperre ist ein Skandal. Emil wurde gefoult und provoziert, hat seinen Gegenspieler ja nicht mal richtig getroffen. Das Urteil ist ein Angriff auf RB und Emil. So etwas hätte man einem Spieler von Bayern München nicht angetan", sagte er der Bild.

    Forsberg selbst hatte vermutlich schon am Montag von der Sperre erfahren. "Danke für alles", twitterte er. Die Nachricht Forsbergs, der das Interesse europäischer Top-Klubs geweckt haben soll, wurde allerdings auch als mögliche Abschiedsankündigung interpretiert. RB-Sportdirektor Ralf Rangnick hatte zuvor jedoch klargestellt, nach dem Abgang von Naby Keita (FC Liverpool) im Sommer keinen weiteren Leistungsträger abgeben zu wollen. Forsbergs Vertrag läuft noch bis Sommer 2022.

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