Sport allgemeine News

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  1. In Kroatien läuft seit dem 12. Januar die Handball-EM 2018. (Täglich im LIVETICKER auf SPORT1)

    Für Deutschland geht es auf dem Balkan um die Mission Titelverteidigung. Das Ziel: das Finale am 28. Januar in Zagreb.

    Die Vorrunde hat das DHB-Team als Tabellenzweiter überstanden. Nach zwei dramatischen Unentschieden gegen Slowenien (25:25) und Mazedonien (25:25) nehmen die deutschen Handballer zwei Punkte mit in die Hauptrunde.

    Dort warten Tschechien (19.1.), Dänemark (21.1) und Spanien (24.1), die nach der Gruppenphase allesamt ebenfalls zwei Punkte auf dem Hauptrunden-Konto haben. 

    Genau wie die deutschen Handballer zeigten auch die Hauptrunden-Gegner in der Vorrunde eine wechselhafte Vorstellung. Olympiasieger Dänemark kassierte gegen Tschechien eine unerwartete Niederlage, gegen Spanien gelang dagegen ein Sieg. Die Spanier selbst hatten im Spiel gegen die Tschechen dagegen keine Probleme.

    Kein Team in der Hauptrundengruppe 1 hat eine konstant gute Vorrunde gespielt. Darin liegt die Chance für die Bad Boys. Wenn die Fehler aus den ersten drei Spielen analysiert und abgestellt werden haben die DHB-Jungs eine gute Chance ins Halbfinale einzuziehen.

    Sieg gegen Tschechien ist Pflicht

    Im Spiel gegen Außenseiter Tschechien ist für die Deutschen ein Sieg absolute Pflicht, denn nur die beiden besten Teams der Gruppe qualifizieren sich für das Halbfinale. Sollten zwei Mannschaften nach der Hauptrunde die gleiche Punktzahl aufweisen entscheidet der direkte Vergleich.

    "Wir haben weiter alle Optionen, müssen jetzt aber Vollgas geben", beurteilte Bundestrainer Christian Prokop die Ausgangssituation für das deutsche Team. Eine Niederlage würde bei normalem Verlauf aber das Aus bedeuten.

    Slowenien und Dänemark gefordert

    Neben den Deutschen steht auch für Slowenien und Dänemark das erste Hauptrunden-Spiel auf dem Programm. Auch die Slowenen gehen mit zwei Punkten in die Hauptrunde. Da Slowenien und Deutschland bereits in der Vorrunde gegeneinander gespielt haben ist ein Duell in der Hauptrunde nicht mehr möglich. 

    Der Spielplan der Hauptrunde im Überblick:

    Gruppe I in Zagreb

    Donnerstag, 18. Januar

    Serbien - Norwegen (18.15)
    Kroatien - Weißrussland (20.30)

    Samstag, 20. Januar

    Schweden - Frankreich (18.15)
    Kroatien - Norwegen (20.30)

    Montag, 22. Januar

    Serbien - Frankreich (18.15)
    Schweden - Weißrussland (20.30)

    Mittwoch, 24. Januar

    Serbien - Weißrussland (16.00)
    Schweden - Norwegen (18.15)
    Kroatien - Frankreich (20.30)

    Gruppe II in Varazdin

    Freitag, 19. Januar

    Deutschland - Tschechien (18.15)
    Slowenien - Dänemark (20.30)

    Sonntag, 21. Januar

    Deutschland - Dänemark (18.15)
    Mazedonien - Spanien (20.30)

    Dienstag, 23. Januar

    Slowenien - Spanien (18.15)
    Mazedonien - Tschechien (20.30)

    Mittwoch, 24. Januar

    Slowenien - Tschechien (16.00) 
    Mazedonien - Dänemark  (18.15)
    Deutschland - Spanien (20.30)

    Wo kann man die Handball-EM LIVE im TV sehen?

    ARD und ZDF übertragen alle Spiele der deutschen Mannschaft. Die restlichen Partien werden von Sportdeutschland.tv im Livestream übertragen. SPORT1 begleitet das komplette Turnier im LIVETICKER. Die Highlights der deutschen Spiele gibt es auf SPORT1.de jeweils in einer Video-Zusammenfassung.

  2. Den Höhepunkt des stürmischen Donnerstags hob sich Borussia Dortmund für den Abend auf.

    Kurz bevor der schwarzgelbe Mannschaftsflieger doch noch pünktlich um 18 Uhr in Richtung Berlin abhob, fehlte ausgerechnet die Hauptperson der vergangenen Tage: Pierre-Emerick Aubameyang steht auch am zweiten Spieltag nach der Winterpause nicht im Dortmunder Aufgebot, fehlt gegen Hertha BSC (20.30 Uhr im LIVETICKER).

    "Auba trainiert in Dortmund. Wir haben das Gefühl, dass er mit dem Kopf nicht hunderprozentig bei der Sache ist. Es ist eine schwierige Situation", sagte Manager Michael Zorc unmittelbar vor dem Abflug zu wartenden Journalisten. Der nächste Verzicht auf den besten BVB-Torjäger - eine mehr als überraschende Maßnahme. 

    Stöger öffnet Tür - Aubameyang schlägt sie zu

    Denn noch bei der Spieltagskonferenz am Donnerstagmittag hatte Trainer Peter Stöger lang und breit über Aubameyang gesprochen und dem Gabuner alle Türen geöffnet: "Er entscheidet selbst, ob er berücksichtigt wird. Momentan ist es so, dass ich den Eindruck habe, dass alles in Ordnung ist. Es ist bei uns jedenfalls weit ruhiger, als es aussieht."

    Kurz darauf sagte Stöger allerdings auch, er plane mit Aubameyang - wenn dieser denn Gas geben würde bei der Arbeit. Das tat er beim Abschlusstraining nicht.

    Nach SPORT1-Informationen hinterließ er bei den verschiedenen Spielformen einen lustlosen Eindruck. Nach der Einheit beschloss der zuvor noch so zuversichtliche Trainer das Aus fürs Hertha-Spiel.

    Aubameyangs Abschied rückt immer näher

    Die zweite Nicht-Berücksichtigung innerhalb von nur sechs Tagen ist das nächste skurrile Kapitel in der Causa Aubameyang, die eigentlich nur noch ein Ende finden kann: den Wechsel des Gabuners noch in dieser Transferperiode.

    SPORT1 weiß, dass Aubameyangs Vater und Berater Pierre seit Tagen in Kontakt mit Vertretern der Londoner steht. Englische Medien berichten bereits über eine Einigung.

    Wenger befeuert Gerüchte - Zorc kontert

    Gunners-Coach Arsene Wenger widersprach dem am Donnerstag zwar, schwärmte aber von Aubameyang

    Der Konter aus Dortmund ließ allerdings nicht lange auf sich warten. "Wir empfinden das als respektlos", sagte Zorc. "Es gibt keinen Kontakt mit Arsenal. Wir gehen davon aus, dass Arsene Wenger genug damit zu tun hat, sich mit den Leistungen seiner eigenen Spieler zu beschäftigen."

    Und noch zählt Aubameyang eben nicht dazu - zumal da auch noch die Ablöseverhandlungen mit dem BVB im Weg stehen. Stand Donnerstagabend ist weiterhin kein Angebot der Londoner in Dortmund eingetroffen. Nach SPORT1-Informationen gab es zwischen beiden Vereinen noch überhaupt keinen Kontakt. Der Aubameyang-Deal ist also längst noch kein Selbstläufer!

    Heißer Ablösepoker steht bevor

    Zumal die BVB-Bosse um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc ihren zwar besten, aber auch eigenwilligen Torjäger keinesfalls herschenken werden. Nicht erst seit dem Wechsel von Henrikh Mkhitaryan zu Manchester United hat sich das Duo - vor allem in England - den Ruf als äußerst harter Verhandlungspartner erarbeitet.

    Der FC Arsenal wird die BVB-Ablösevorstellungen also vermutlich erfüllen müssen: Zwischen 65 und 70 Millionen Euro rufen Watzke und Zorc für Aubameyang auf - auch einen möglichen Gegentransfer von Olivier Giroud (31) möchten die BVB-Bosse ungerne mit Aubameyang verrechnen.

    Der Grund: Den altersbedingt zuletzt immer verletzungsanfälligeren Franzosen sehen die beiden schwarzgelben Macher höchstens als kurzfristige Nothilfe im BVB-Sturm an. Als Dauerlösung spekulieren sie eher auf jüngere Kandidaten, wie den Belgier Michy Batshuayi (24) vom FC Chelsea.

    Das Werben um diese Spieler werden die BVB-Bosse aber erst intensivieren, wenn Aubameyangs Abgang wirklich feststeht. Dies könnte womöglich schon Anfang kommender Woche sein.

    Eines steht fest: Ruhe kehrt in Dortmund nicht wirklich ein - auch wenn sich der orkanartige Sturm inzwischen gelegt hat.

  3. Die NBA hat Arron Afflalo von den Orlando Magic für zwei Spiele gesperrt. Obendrein brummte ihm die Liga eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro auf.

    Der Guard lieferte sich am Mittwoch einen Disput mit Nemanja Bjelica von den Minnesota Timberwolves.

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    Ohne äußerlich ersichtlichen Grund schlug der Magic-Guard dann wild auf Bjelica ein, traf mit zwei mächtigen Schwingern aber nur die Luft und den Arm des Serben.

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    Der zwölf Zentimeter größere Bjelica nahm Afflalo daraufhin in den Schwitzkasten und hob die andere Hand um Hilfe anzufordern, bevor beide Spieler getrennt wurden. Zuvor hatten beide Spieler schon ein technisches Foul bekommen.(Alle Tabellen der NBA im Überblick)

  4. Die Suche nach einem Back-Up-Stürmer beim FC Chelsea treibt kuriose Blüten.

    Wie mehrere englische Medien berichten, sollen die Blues an Stürmer-Oldie Peter Crouch interessiert sein. Nach der Verletzung von Top-Kandidat Andy Carroll, ist Chelsea wohl auf den 37-jährigen Crouch umgeschwenkt.

    Der frühere englische Nationalspieler steht derzeit bei Stoke City unter Vertrag und ist dort aktuell sogar wieder Stammspieler. Die Blues streben eine Leihe bis zum Saisonende an, allerdings benötigt Stoke vorher einen Ersatz, heißt es in den Berichten.

    Neben Crouch sollen noch Christian Benteke von Crystal Palace und Fernando Llorente von den Tottenham Hotspur auf Chelseas Liste stehen.

  5. Real Madrid hat den nächsten Rückschlag dank eines Treffers kurz vor Schluss gerade noch abgewendet.

    Marco Asensio sicherte mit seinem Treffer (89.) den Königlichen trotz einer weitgehend dürftigen Vorstellung im Halbfinal-Hinspiel der Copa del Rey einen 1:0 (0:0)-Sieg bei CD Leganes.

    Nach zuvor drei sieglosen Pflichtspielen in Serie gelang den Madrilenen damit mal wieder ein Erfolgserlebnis, der erhoffte Befreiungsschlag blieb aber aus.

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    Ronaldo nicht im Kader - Kroos auf der Bank

    Trainer Zinedine Zidane schonte dabei zahlreiche Stars: Cristiano Ronaldo, Sergio Ramos und Gareth Bale standen gar nicht im Kader, Weltmeister Toni Kroos saß 90 Minuten auf der Bank.

    Die wenigen Torchancen, wie etwa durch Mateo Kovacic (35.), vergaben die Gäste kläglich, bis Asensio (90.) praktisch aus dem Nichts traf. Selbst die Einwechslungen von Luca Modric und Isco brachten nicht den erhofften Schwung ins Offensivspiel.

    Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch im Santiago Bernabeu statt (21.30 Uhr im LIVETICKER). In der Vorsaison scheiterte Real Madrid im Viertelfinale.

  6. Der deutsche Basketball-Meister Brose Bamberg hat im Kampf um die Playoff-Plätze der EuroLeague einen Dämpfer kassiert.

    Beim FC Barcelona unterlagen die Oberfranken am 19. Spieltag 66:81 (34:44) und fielen in der Tabelle bei noch elf ausstehenden Spielen als 13. hinter die Katalanen zurück.

    Drei Siege fehlen

    Nach der zwölften Niederlage ist Bamberg drei Siege von Platz acht entfernt, der noch zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Zwei Tage nach dem 93:86-Erfolg gegen Zalgiris Kaunas/Litauen war Nationalspieler Maodo Lo mit 14 Punkten bester Werfer des neunmaligen deutschen Meisters.

    Hatten die Bamberger das Hinspiel im November nach einer beeindruckenden Aufholjagd noch mit 84:81 für sich entschieden, konnte das Team von Trainer Andrea Trinchieri auswärts nicht nachlegen. Ab der dritten Minute lagen die Gäste vor 4101 Zuschauern kontinuierlich im Rückstand.

    Die Partie im Stenogramm:

    FC Barcelona - Brose Bamberg 81:66 (44:34)
    Beste Werfer: Sanders (17), Heurtel (15), Tomic (13), Oriola (12), Hanga (10) für Barcelona - Lo (14), Radosevic (12), Wright (12) für Bamberg
    Zuschauer: 4101

  7. Gastgeber Kroatien darf weiter vom Triumph bei der Handball-Europameisterschaft im eigenen Land träumen.

    Der frühere Weltmeister und Olympiasieger setzte sich in Zagreb knapp mit 25:23 (15:12) gegen Außenseiter Weißrussland durch und hat in der Hauptrundengruppe 1 nun 4:2-Punkte auf dem Konto.

    Norwegen untermauert Halbfinal-Ambitionen

    Auch Vize-Weltmeister Norwegen startete erfolgreich in die Hauptrunde. Die Skandinavier besiegten Serbien mit 32:27 (17:17) und untermauerten damit ihre Halbfinal-Ambitionen. Norwegen (4:2 Punkte) führt die Tabelle vor Schweden und Kroatien an. Die Franzosen komplettieren die Sechsergruppe, haben wie Schweden allerdings noch ein Spiel weniger absolviert.(Tabellen der Hauptrundengruppen)

    Für die Kroaten, die erneut auf Kapitän Domagoj Duvnjak (Muskelverletzung in der Wade) verzichten mussten, waren Luka Stepancic und Marko Mamic mit je fünf Toren beste Schützen auf dem Feld. Für Weißrussland traf Andrei Jurynok sechsmal.(Ergebnisse/Spielplan der Handball-EM 2018)

    Serbien schon raus

    Beste norwegische Torschützen waren Kristian Björnsen vom Bundesligisten HSG Wetzlar und Sander Sagosen mit jeweils acht Treffern. Für die Serben, die mit nunmehr 0:6-Punkten ebenso keine Chance mehr auf die Halbfinal-Teilnahme haben wie Weißrussland, trafen Zarko Sesum vom Bundesligisten Frisch Auf Göppingen und Bojan Beljanski mit fünf Toren am häufigsten.

    Die jeweils besten zwei Teams der beiden Hauptrundengruppen erreichen die Medaillenspiele. Weltmeister Frankreich und Rekord-Europameister Schweden (beide 4:0) sind spielfrei und treten am Samstag (18.15 Uhr) gegeneinander an.

  8. Im Missbrauchsskandal im US-Kunstturnen wussten seit 1997 offenbar mindestens 14 Mitarbeiter der Michigan State University (MSU) von den Vorwürfen gegen den ehemaligen Kunstturnarzt Larry Nassar.

    Das berichtet die Tageszeitung The Detroit News am Donnerstag. Nassar war bis zu seiner Entlassung 2015 bei der MSU angestellt.

    Auch der MSU-Präsident wusste Bescheid

    Neben Trainern und einem Mitarbeiter der Campus-Polizei soll auch MSU-Präsident Lou Anna Simon seit 2014 über die Vorwürfe informiert gewesen sein. Auf der Universitäts-Homepage entgegnete ein Sprecher: "Jegliche Behauptungen, dass die Universität Nassars schreckliches Verhalten vertuscht haben soll, sind schlichtweg falsch."

    Über 100 Opfer werfen dem 54-Jährigen teils jahrelangen sexuellen Missbrauch unter dem Vorwand medizinischer Behandlung vor, darunter auch die Olympiasiegerinnen Simone Biles, Aly Raisman, McKayla Maroney und Gabby Douglas.

    Zahlte der Verband Schweigegeld?

    Unter starkem Druck steht weiterhin auch der US-Turnverband. Maroney hat bereits eine Klage eingereicht. Die 22-Jährige soll vor einem Jahr von USA Gymnastics laut Medienberichten umgerechnet rund eine Million Dollar erhalten haben, damit sie über die Vorgänge um Nassar schweigt.

    Nassar wurde bereits Anfang Dezember wegen Besitzes von kinderpornografischen Materials zu 60 Jahren Haft verurteilt. Schon in wenigen Tagen droht ihm bei einem weiteren Schuldspruch eine zusätzliche lebenslange Haftstrafe. Nahezu drei Jahrzehnte war Nassar für den US-Verband tätig, viermal gehörte er zum Olympiateam der USA.

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