Sport allgemeine News

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  1. Der FC Chelsea hat ein vorzeitiges Aus im FA Cup gerade noch abgewendet.

    Der englische Meister setzte sich im Wiederholungsspiel der 3. Runde gegen den vom früheren Dortmunder Nachwuchscoach Daniel Farke trainierten Zweitligisten Norwich City mit 6:4 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen durch.

    Während die Gäste gleich im ersten Versuch an Blues-Keeper Willy Caballero scheiterten, gaben sich die Blues keine Blöße vom Punkt, den letzten verwandelte Eden Hazard.

    Farkes Team, das dem großen Favoriten im ersten Duell ein 0:0 abgetrotzt hatte, schnupperte an der Stamford Bridge lange an der Sensation und hatten bei zwei Alu-Treffern zudem Pech.

    Batshuayi trifft für Chelsea

    In Führung gingen dennoch die Blues. Praktisch aus dem Nichts traf Michy Batshuayi (55.). Der bei Borussia Dortmund als potenzieller Ersatz für Pierre-Emerick Aubameyang gehandelte Belgier schloss eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz ab.

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    Der Zweitligist erzwang mit einem Treffer in der Nachspielzeit die Verlängerung. Jamal Lewis köpfte eine Flanke des Ex-Wolfsburgers Timm Klose sehenswert in die Maschen.

    Zwei Platzverweise: Chelsea verliert Nerven

    Kurz vor Ende der Verlängerung verlor Chelsea die Nerven. Zunächst flog Pedro mit Gelb-Rot (117.) wegen wiederholten Foulspiels vom Platz. Dann sah auch noch Alvaro Morato wegen einer Schwalbe und lautstarker Proteste die Ampelkarte (120.).

    Nächster Gegner der Blues in der vierten Runde ist am 28. Januar Newcastle United.

  2. FC Barcelona muss in der Copa del Rey um den Einzug ins Halbfinale bangen.

    Im Viertelfinal-Hinspiel beim Stadtrivalen Espanyol kassierte das Team um Superstar Lionel Messi eine 0:1 (0:0)-Niederlage.

    Der Argentinier vergab die größte Möglichkeit auf ein besseres Resultat als er mit einem Strafstoß an Espanyol-Keeper Diego Lopez (62.) scheiterte. Kurz vor Schluss erzielte Marc Navarro nach einer sehenswerten Kombination der Gastgeber den umjubelten Siegtreffer (88.).

    Erste Derby-Niederlage seit neun Jahren

    Das Rückspiel im Camp Nou steigt am kommenden Donnerstag (21.30 Uhr im LIVETICKER).

    Die letzte Niederlage hatte Barca im August im Supercup gegen Real Madrid kassiert. Ein Derby gegen Espanyol hatten die Katalanen zuletzt vor neun Jahren verloren.

    "Diese Niederlage musste irgenwann kommen", sagte Sergio Busquets nach dem Ende der Erfolgsserie. "Das Positive ist, dass das Rückspiel zuhause stattfindet und wir werden versuchen, zurückzukommen."

    Atletico zittert nach Heimpleite

    Auch Atletico Madrid droht im Pokal das Aus. Im Viertelfinal-Hinspiel im heimischen Wanda Metropolitano verspielte das Team von Diego Simeone gegen den Ligarivalen FC Sevilla eine Führung und unterlag durch einen späten Gegentreffer 1:2 (0:0).

    Rückkehrer Diego Costa brachte die drückend überlegenen Gastgeber in Führung (73.), doch ein kurioses Eigentor von Lucas Hernandez leitete die Wende zugunsten der Andalusier ein. Der Linksverteidiger fälschte eine Flanke von Jesus Navas unglücklich ins eigene Tor ab.

    Joaquin Correa erzielte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit den Siegtreffer für die Gäste (88.).

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    Valencia auf Halbfinal-Kurs

    Der FC Valencia hat hingegen gute Chancen auf den Einzug ins Halbfinale.

    Im Hinspiel setzte sich der Tabellendritte der spanischen La Liga trotz Rückstands mit 2:1 (0:0) gegen Abstiegskandidat Deportivo Alaves durch.

    Goncalo Guedes (73.) und Rodrigo (82.) drehten nach einem 30-Meter-Traumtor von Ruben Sobrino (66.) die Partie zugunsten der Hausherren. Die Gäste beendeten die Partie nach einer Gelb-Roten Karte gegen Dieguez (77.) in Unterzahl.

  3. Am 21. Spieltag der Ligue 1 hat Tabellenführer Paris Saint-Germain mit Julian Draxler in der Startelf gegen Dijon ein Schützenfest gefeiert.

    PSG fertigte den Tabellenelften mit 8:0 ab und stellte seine Ausnahmestellung in der ersten französischen Liga eindrucksvoll unter Beweis. (Datencenter: Ergebnisse und Spielplan)

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    Neymarmit einem Viererpack, Angel Di Maria mit einem Doppelpack sowie Kylian Mbappe und Edinson Cavani waren beim Kantersieg treffsicher.

    PSG führt die Ligue 1 mit 56 Punkten an und hat auf Olympique Marseille elf sowie auf Olympique Lyon zwölf Punkte Vorsprung. Die Meisterschaft ist der Mannschaft von Unai Emery kaum noch zu nehmen. (Tabelle der Ligue 1)

  4. Zwei Punkte hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft nach Platz zwei in der Gruppe C in der EM-Hauptrunde auf dem Konto.

    Das ergibt sich aus dem Turniermodus: Die drei besten Teams einer Vorrundengruppe nehmen ihre Punkte in die Hauptrunde mit. Nur das Ergebnis gegen den Tabellenvierten wird gestrichen.

    Die genaue Punktausbeute ergibt sich aus einem Dreiervergleich der drei qualifizierten Teams, maximal können also vier Zähler in die Hauptrunde mitgenommen werden.

    "Heinevetter: Halbfinale erst einmal kein Thema"

    Damit, ihre Ausgangssituation nach dem dramatisch verpassten Gruppensieg am Mittwoch gegen Mazedonien (25:25) einzuschätzen, tun sich selbst die Nationalspieler schwer.

    "Das Halbfinale ist jetzt erst einmal kein Thema", sagte Torhüter Silvio Heinevetter, der mit einer spektakulären Parade zwölf Sekunden vor dem Ende die Chance auf einen Sieg gegen Mazedonien und damit auch auf eine noch bessere Ausgangslage für die nächste Turnierphase noch am Leben gehalten hatte.

    "Wir haben weiter alle Optionen, müssen jetzt aber Vollgas geben", gab sich Bundestrainer Christian Prokop etwas hoffnungsvoller.

    Die deutschen Gegner in der Hauptrunde sind Dänemark, Spanien und Tschechien. Alle nehmen wie die deutsche Mannschaft zwei Punkte in die nächste Turnierphase mit.

    "Ich hab' richtig Bock auf die Hauptrunde. Das werden coole Spiele. Dänemark ist geil, Spanien macht immer Spaß und Tschechien ist eine Wundertüte", lautet Lemkes erste Einschätzung.

    Die Hauptrunden-Gruppen im Überblick

    Gruppe 2 (Varazdin)

    1. Mazedonien, 3 Punkte, +1 Tore
    2. Spanien, 2 Punkte, +14 Tore
    3. Dänemark, 2 Punkte, +2 Tore
    4. Deutschland, 2 Punkte, 0 Tore
    5. Tschechien, 2 Puntek, -16 Tore
    6. Slowenien,  1 Punkt, -1 Tore

    19. Januar
    Deutschland - Tschechien (18.15)
    Slowenien - Dänemark (20.30)
       
    21. Januar
    Deutschland - Dänemark (18.15)
    Mazedonien - Spanien (20.30)
       
    23. Januar
    Slowenien - Spanien (18.15)
    Mazedonien - Tschechien (20.30)
       
    24. Januar
    Slowenien - Tschechien (16.00) 
    Mazedonien - Dänemark  (18.15)
    Deutschland - Spanien (20.30)

    Gruppe 1 (Zagreb)

    1. Schweden, 4 Punkte, +9 Tore
    2. Frankreich, 4 Punkte, +8 Tore
    3. Kroatien, 2 Punkte, +6 Tore
    4. Norwegen, 2 Punkte, +4 Tore
    5. Weißrussland, 0 Punkte, -12 Tore
    6. Serbien, 0 Punkte, -15 Tore

    18. Januar
    Serbien - Norwegen (18.15)
    Kroatien - Weißrussland (20.30)
       
    20. Januar
    Schweden - Frankreich (18.15)
    Kroatien - Norwegen (20.30)
       
    22. Januar
    Serbien - Frankreich (18.15)
    Schweden - Weißrussland (20.30)
       
    24. Januar
    Serbien - Weißrussland (16.00)
    Schweden - Norwegen (18.15)
    Kroatien - Frankreich (20.30)

  5. Olympiasieger Dänemark hat bei der Handball-EM in Kroatien die Chance auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt.

    Der zweimalige Europameister gewann im abschließenden Vorrundenspiel 25:22 (14:13) gegen Ex-Weltmeister Spanien und nimmt ebenso wie die Iberer und der Tabellendritte Tschechien zwei Punkte mit in die Hauptrunde, in der unter anderem Titelverteidiger Deutschland (ebenfalls 2 Punkte) wartet.

    Die Spanier verpassten es durch die Niederlage, als Tabellenführer mit besten Aussichten aufs Halbfinale in die Hauptrunde einzuziehen.

    Die Dänen zeigten sich von der überraschenden Niederlage gegen die Tschechen (27:28) gut erholt. Bester Werfer gegen Spanien war Peter Balling mit acht Toren. (Tabellen der Vorrundengruppen)

    Tschechien bestätigte seine aufsteigende Form, hatte beim 33:27 (15:11)  gegen Ungarn kaum Probleme. (Ergebnisse/Spielplan der Handball-EM 2018)

    Ungarn mit dem ehemaligen Flensburger Coach Ljubomir Vranjes reist als Tabellenletzter ohne Punktgewinn nach Hause. Die Magyaren hatten zuvor bereits gegen Dänemark (25:32) und Spanien (25:27) verloren. 

    Slowenien löst Hauptrunden-Ticket

    Der WM-Dritte Slowenien löste dank eines 28:19 (14:13) zum Abschluss der deutschen Gruppe C gegen Montenegro zwar auf den letzten Drücker das Hauptrunden-Ticket, geht in die nächste Turnierphase mit nur einem Punkt aber als Tabellenletzter.

    Bis wenige Stunden vor Anpfiff der Partie hatten die Slowenen nach dem Videobeweis-Drama gegen Deutschland noch mit einem EM-Ausstieg gedroht. Letztlich entschied sich die Mannschaft von Skandal-Trainer aber dazu, das Turnier unter Protest fortzusetzen.

  6. Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich wünscht sich, dass in der Bundesliga künftig die Videoassistenten in den Stadien sind.

    Die Arbeitsbedingungen in einem "Keller in Köln" seien "keine Ideallösung", so Fröhlich beim Neujahrsempfang des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV). Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter ging sogar soweit, dies als "Inkarnation der Intransparenz" zu bezeichnen. "Man muss sich um die Transparenz natürlich keine Gedanken machen, aber ein Geschmäckle hat das schon", so Fröhlich.

    Darüber hinaus stellte der 60-Jährige das Arbeitsumfeld des Videoassistenten in Köln wie folgt dar: "Es werden Schatten auf den Bildschirm geworfen. Es ist dunkel", äußerte Fröhlich große Bedenken. "Ich sehe das auch schwierig, es ist aber wohl die technisch beste Lösung."

    Der Videoassistent wird in dieser Saison in zahlreichen Ligen getestet. In der Bundesliga hat es allerdings seit dem Sommer 2017 etliche Diskussionen und Aufreger gegeben.

    Dabei fielen immer wieder kritische Worte über die besagten Entscheidungen im "Keller von Köln". Fröhlich stellte aber klar: "Der Feldschiedsrichter hat immer das letzte Wort. Da sind wir jetzt auch auf einem guten Weg."

  7. Bayern München ist dem Viertelfinale im EuroCup einen weiteren Schritt näher gekommen. Am dritten Spieltag der Top-16-Runde feierte der Bundesliga-Spitzenreiter beim 95:78 (55:52) gegen Zenit St. Petersburg aus Russland seinen zweiten Sieg.

    Alba Berlin kassierte dagegen durch ein 70:82 (45:44) beim türkischen Klub Darüssafaka Istanbul die zweite Niederlage.

    Die Bayern um den glänzend aufgelegten Topscorer Devin Booker (27 Punkte) zogen in der Gruppe F am bisherigen Tabellenführer Zenit vorbei. Dritter ist Fiat Turin/Italien (alle 2:1), Letzter Lietuvos Rytas/Litauen (0:3). Zwei Teams kommen weiter.

    Während die Bayern im dritten Viertel (25:15) die Weichen auf Sieg stellten, verlor Alba im vorletzten Spielabschnitt den Anschluss. Bester Werfer der Berliner (1:2), in der Gruppe E hinter Darüssafaka (3:0) und Gran Canaria Las Palmas/Spanien (2:1) nur Dritter, war Peyton Siva mit 21 Punkten.

  8. Kapitän Fabio Lucioni vom italienischen Erstligisten Benevento Calcio hat nach einer Dopingsperre Todesdrohungen gegen alle Personen ausgesprochen, die für die Strafe verantwortlich sind.

    "Ihr wacht morgen früh auf, kalt und bereit für den Abtransport in Kisten aus Mahagoni", schrieb Lucioni bei Instagram. Später entschuldigte sich der Profi im sozialen Netzwerk dafür.

    Die nationale Anti-Doping-Agentur Italiens hatte Lucioni zuvor für ein Jahr gesperrt. Der 30-Jährige war im vergangenen September nach dem 0:1 des Aufsteigers gegen den FC Turin positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden.

    Zudem wurde Mannschaftsarzt Walter Giorgione, der Lucioni das Steroid verabreicht hatte, für vier Jahre gesperrt. Die Sperre für Lucioni wurde auf Oktober zurückdatiert, sodass der Abwehrspieler seinem Team zu einem frühen Zeitpunkt der kommenden Saison wieder zur Verfügung steht. 

    Lucioni beteuert nach wie vor seine Unschuld und hat angekündigt, gegen das Urteil Einspruch einzulegen.

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