Sport allgemeine News

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  1. Abwehrspieler Dominique Heintz wechselt von Absteiger 1. FC Köln zum SC Freiburg.

    Der 24-Jährige nutzte eine Ausstiegsklausel in seinem eigentlich bis 2021 laufenden Vertrag mit den Geißböcken. Heintz durchlief ab der U18 sämtliche Junioren-Nationalmannschaften und bestritt acht Spiele für die U21-Auswahl des DFB.

    "Ich habe gegen Freiburg zuletzt sehr emotionale Vergleiche erlebt und war beeindruckt von der Art und Weise, wie hier gespielt und gearbeitet wird. Ich möchte mich in diesem Umfeld noch einmal weiterentwickeln und freue mich auf die Arbeit mit den neuen Kollegen und die enge Atmosphäre in diesem Stadion", sagte Heintz.

    Heintz wechselte 2015 nach Köln

    Jochen Saier, Vorstand Sport des SC Freiburg, ergänzte: "Neben seinen Qualitäten in der Defensive wird er im Spielaufbau unserer Mannschaft guttun. Zudem kennen wir Dominique als Typen, der mit seinen menschlichen Qualitäten sehr gut zum Sport-Club passt."

    Defensivspezialist Heintz war 2015 aus Kaiserslautern nach Köln gewechselt. In drei Saisons absolvierte er 108 Pflichtspiele für die Rheinländer in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und in der Europa League.

  2. Der Abschied von Torwart Lukas Hradecky von Eintracht Frankfurt hat sich lange angedeutet.

    Jetzt steht das Ziel des Frankfurter Pokal-Helden fest: Den finnischen Nationaltorhüter mit slowakischen Wurzeln zieht es zu Liga-Konkurrent Bayer Leverkusen.

    Hradecky kommt ablösefrei und unterschreibt bei Bayer einen Vertrag bis 2023.

    Damit stehen beim abwanderungswilligen Nationaltorhüter Bernd Leno nun alle Zeichen auf Abschied - auch wenn Bayer auf SPORT1-Nachfrage bremst.

    Abgang von Bernd Leno wahrscheinlich

    "Bernd hat einen Vertrag bei uns, der bis 2021 läuft", heißt es von Seiten des Klubs auf die Frage nach Lenos Zukunft. Mehr als fraglich allerdings, dass dieser unter den nun geschaffenen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt wird.

    Der 26-Jährige - der am Mittwoch mit dem DFB-Team in Südtirol ankam und dort um seinen Platz im Russland-Kader kämpft - hatte immer wieder mit einem Wechsel ins Ausland geliebäugelt, Leno soll Leverkusen für eine festgeschriebene Ablöse von rund 25 Millionen Euro verlassen können.

    Der spanische Ex-Meister Atletico Madrid und der FC Arsenal haben angeblich Interesse bekundet.

    Hradecky spricht von "wichtigem Schritt"

    Für den 36-maligen Nationalkeeper Hradecky ist der Transfer nach eigenen Angaben "ein wichtiger Schritt in meiner Karriere. Bayer 04 ist ein Aushängeschild der Bundesliga, die Mannschaft spielt schönen, offensiven Fußball und ist Stammgast im Europapokal", äußerte der Schlussmann.

    Bayer-Sportchef Rudi Völler betonte: "Hradecky ist ein ausgezeichneter Bundesliga-Schlussmann, verfügt als Nationalspieler auch international über große Erfahrung und hatte in Frankfurt den Status eines absoluten Führungsspielers. Seine Qualitäten hat er zuletzt beim Pokalsieg eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

    Hradecky ist nach Sami Hyypiä und Joel Pohjanpalo der dritte Finne beim Werksklub.

  3. Der offizielle Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 kommt in diesem Jahr von US-Sänger und Schauspieler Will Smith gemeinsam mit Nicky Jam und der kosovarischen Sängerin Era Istrefi. Dies bestätigte die FIFA am Mittwoch.

    Zuvor hatte Will Smith auf seinem offiziellen Instagram-Account ein Foto mit dem Hashtag "2018FIFAWorldCup" veröffentlicht, das ihn mit dem aus Puerto Rico stammenden Reggaeton-Sänger zeigt.

    In der Regel gibt es mehrere Lieder, die mit der Weltmeisterschaft in Verbindung gebracht werden. So liefert beispielsweise Jason Derulo mit "Colors" das offizielle Lied für die Fifa-World-Cup-2018-Kampagne von Coca-Cola.

    Allerdings wird nur der offizielle FIFA-Song beim Finale der Weltmeisterschaft aufgeführt, das von schätzungsweise 2 Milliarden Menschen gesehen wird. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften lieferten Superstars wie Shakira, Pitbull und Jennifer Lopez die Hymnen des Weltverbandes.

  4. Der Große Preis von Monaco ist berühmt für sein Spektakel auch abseits der Rennstrecke.

    Nun gibt es am Wochenende (alle Rennen im LIVETICKER) ein Comeback. Wie die britische Nachrichtenagentur AP berichtet, kehren die Grid Girls am Wochenende auf die Rennstrecke zurück. Die neuen Formel-1-Besitzer von Liberty Media hatten zum Saisonbeginn die Grid Girls von der Strecke verbannt und stattdessen Grid Kids eingesetzt.

    Doch die Veranstalter im Fürstentum setzten sich über das Verbot hin weg und sorgen für ein Comeback der Damen.

    Grid Girls nicht in der Startaufstellung

    Die Grid Girls werden nicht wie bisher üblich die Nummern in der Startaufstellung präsentieren, sondern werden lediglich mit den Fahrern kurz vor dem Start für ein Bild eines Uhrensponsors posieren. Auch beim Großen Preis von Russland sollen die Grid Girls zurückkehren.

    Lewis Hamilton reagierte regelrecht euphorisch auf die Nachricht und postete ein Bild auf seinem Instagram-Account mit den Worten "Thank you Jesus". Wenig später löschte der Weltmeister den Post wieder und distanzierte sich von der Nachricht.

  5. Das Aufstiegsspiel zur 3. Fußball-Liga zwischen Weiche Flensburg und Energie Cottbus am Donnerstag im Kieler Holstein-Stadion (ab 19 Uhr im LIVETICKER) muss trotz erster Sicherheitsbedenken nicht abgesagt werden.

    Am Mittwochnachmittag teilten die Cottbuser auf Twitter mit, der Deutsche Fußball-Bund (DFB) habe sie darüber informiert, dass das Spiel definitiv stattfinde. Grund für den Wirbel war ein fehlendes Sicherheitskonzept.

    Innenminister bittet Weiche-Vertreter zum Gespräch

    Die Lausitzer Rundschau hatte zuvor berichtet, dass Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote Vertreter von Weiche Flensburg, Holstein Kiel und der Polizei zu einem Gespräch ins Innenministerium geladen habe. Von Gesprächen berichtete auch die Kieler Polizei auf SID-Anfrage. Dabei soll es auch um die Situation für die Fans im Stadion gegangen sein.

    Weiche Flensburg musste mit dem Spiel ins rund 80 Kilometer entfernte Holstein-Stadion ausweichen, da das eigene Stadion in Flensburg nicht den Sicherheitsansprüchen entspricht. Es werden allein 4.000 Fans aus Cottbus erwartet.

    Cottbus war verärgert

    Bei Energie Cottbus hatte man auf die drohende Absage zunächst verärgert reagiert. "Wir haben die Informationen mit Verwunderungen zur Kenntnis genommen und können nicht nachvollziehen, wie so etwas sein kann. Die Gewährleistung der Sicherheit und die entsprechenden Konzepte diesbezüglich sind für eine Spielorganisation unabdingbar", sagte Medienkoordinator Stefan Scharfenberg.

    Offenbar war Weiche Flensburg wohl davon ausgegangen, dass das Sicherheitskonzept von Holstein Kiel automatisch auch für die Partie gegen Cottbus gelte.

  6. Das deutsche Basketball-Talent Moritz Wagner hat sich während des Draft-Combine zu seinen Zielen in der NBA geäußert.

    Der 21-Jährige traf sich während der Veranstaltung mit vielen Trainer und Funktionären – und auch mit NBA-Legende Magic Johnson, dem Präsidenten der Los Angeles Lakers. "Ich liebe diese Interviews, ich habe eine Menge Spaß", sagte der Deutsche über den Prozess.

    Wo er am Ende landet, darüber macht Wagner sich keine Sorgen. Er gilt als Kandidat für einen späten Erstrundenpick. "Ich glaube, es gibt keine Ungewissheit für mich, also gibt es auch keine Fragen, die ich stellen muss", so der ehemalige Michigan-Student.

    "Es gibt nichts, weswegen ich unsicher sein muss, wenn ich nachts einschlafe." Er will die Situation "einfach genießen, ein Lächeln im Gesicht haben und ich selbst sein".

    Wagner spricht über Stärken

    Grund zur Sorge hat Wagner wirklich wenig: Er misst 2,11 Meter und wiegt 109 Kilo, die körperlichen Voraussetzung für die NBA bringt er mit. Angesprochen auf eine mögliche Position, wollte der deutsche Basketballer sich aber nicht festlegen. "Heutzutage gibt es keine richtigen Positionen mehr", findet Wagner, "Power Forward oder Center sind dasselbe."

    Er selbst sieht sich als "Big Guy, der werfen kann". Wagner hat auch klare Vorstellungen von seinen Stärken. "Ich glaube, ich kann das Feld sehr gut breit machen. Wir sehen in der NBA zunehmend", erklärte Wagner, "dass die Spieler sich nicht auf Post-Ups beschränken. Ich bin zuversichtlich, dass ich beides ein bisschen kann und so die Abwehr auseinanderziehen kann."

    Teams sprechen Schwächen an

    Die Teams haben in den Vorstellungsrunden seinen Fortschritt im vergangenen Jahr angesprochen, aber auch auf seine Schwächen hingewiesen. "Ich muss in der Abwehr konstanter werden", so Wagner.

    "Es gibt Spiele, in denen ich ein überdurchschnittlicher Verteidiger bin – allerdings nicht konstant genug." Auch "emotionale Stabilität" sei ein Thema gewesen.

    Der NBA-Draft findet am 21. Juni im Barclays Center in Brooklyn, New York statt. 60 Nachwuchsspieler aus der Collegeliga NCAA und dem Ausland werden von den 30 NBA-Teams gewählt. 

  7. Die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach müssen sich in der Affäre um die WM 2006 vor Gericht verantworten.

    Laut der Bild hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt Mitte Mai Anklage gegen die beiden Ex-Bosse des Deutschen Fußball-Bundes sowie gegen den früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt und den Ex-Generalsekretär des Weltverbandes FIFA, Urs Linsi, erhoben. Es geht um den Verdacht der schweren Steuerhinterziehung.

    Die Frankfurter Behörde war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Zwanziger sagte aber: "Diese Anklageerhebung ist blinder Aktionismus, um von eigenem Fehlverhalten abzulenken und die 'heiße Kartoffel Ermittlungsverfahren' möglichst schnell in die Verantwortung der Gerichte abzuschieben."

    Schmidt bestätigt Anklage

    Auch Schmidt bestätigte die Anklage, die ihn persönlich verletze. "Die fast zweieinhalbjährigen Ermittlungen, die Durchsuchung meines Hauses und die ständige Berichterstattung über das Verfahren haben bei meiner Familie und mir Spuren hinterlassen", sagte er: "Für die von den Ermittlungsbehörden behauptete Steuerhinterziehung hätte ich kein Motiv gehabt, zumal ich von den verfahrensgegenständlichen Vorgängen in keiner Weise profitiert habe."

    Im Kern geht es in den Ermittlungen um jene 6,7 Millionen Euro, die der DFB ein Jahr vor der Heim-WM 2006 über die FIFA auf ein Konto des ehemaligen adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfus gezahlt hatte. Der damalige WM-OK-Chef Franz Beckenbauer hatte diesen Deal eingefädelt. Drei Jahre zuvor war die gleiche Summe über ein kompliziertes Konstrukt, an dem Beckenbauer offenbar maßgeblich beteiligt war, an den ehemaligen Skandalfunktionär Mohamed Bin Hammam in Katar geflossen.

    Wirbel um Darlehen

    Nach Bild-Informationen gehen die Steuerfahnder davon aus, dass der DFB mit der Zahlung 2005 ein Privatdarlehen von Dreyfus an Beckenbauer ausgeglichen und später unrechtmäßig als Betriebsausgabe geltend gemacht habe.

    "Es gab kein Privatdarlehen an Herrn Beckenbauer", teilten Schmidts Anwälte mit: "Dies ist eine Erfindung der Steuerfahndung, um den von Anfang an unzutreffenden Vorwurf der Steuerhinterziehung um jeden Preis aufrechterhalten zu können. Vielmehr gewährte Herr Robert Louis-Dreyfus, wie Herr Beckenbauer ausdrücklich Herrn Schmidt und weiteren Personen bestätigte, ein Darlehen an das Organisationskomitee der WM 2006. Dieses Darlehen wurde verwendet, um die Voraussetzungen für die Gewährung eines Zuschusses der FIFA für die Durchführung der WM 2006 in Deutschland zu schaffen."

    Zwanziger verteidigt sich

    Das Finanzamt Frankfurt/Main hatte bereits Ende Oktober 2017 entschieden, dass die 6,7 Millionen, die der DFB in seiner Steuererklärung für eine nie stattgefundene WM-Gala verbucht hatte, steuerlich "unzutreffend" behandelt worden seien - und verhängte eine Strafzahlung in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

    Zwanziger erklärte: "Ich hatte zu keinem Zeitpunkt Veranlassung, den reichen DFB durch eine Steuerhinterziehung noch reicher zu machen. Der Zuschuss für die FIFA-Gala war unzweifelhaft eine Betriebsausgabe, wie auch die Wirtschaftsprüfer von DFB und FIFA, sowie die im Jahr 2009 durchgeführte Betriebsprüfung durch das Finanzamt Frankfurt festgestellt haben. Da habe ich mir nichts vorzuwerfen."

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