Sport allgemeine News

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  1. Australiens Nationaltrainer Ange Postecoglou hat trotz der Qualifikation für die Fußball-WM 2018 in Russland seinen Rücktritt erklärt.

    "Ich habe entschieden, dass meine Reise als Coach der Socceroos endet", sagte der gebürtige Grieche mit australischem Pass am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Sydney.

    Die Australier hatten sich in der vergangenen Woche durch einen 3:1-Sieg gegen Honduras zum vierten Mal in Folge für eine WM qualifiziert. Schon vor der Begegnung hatte es Spekulationen um einen Abschied Postecoglous gegeben.

    Der 52-Jährige hatte das Amt im Oktober 2013 als Nachfolger von Holger Osieck angetreten. Bei der WM 2014 war er mit Australien nach drei Niederlagen als Gruppenletzter ausgeschieden.

    "Ich bin wirklich enttäuscht, dass er nicht mit nach Russland kommen wird", sagte David Gallop, Geschäftsführer des australischen Fußball-Verbandes FFA: "Ich bin enttäuscht und auch ein bisschen verdutzt. Aber ich verstehe, dass man manchmal einen Punkt erreicht, an dem man einfach weiß, dass man etwas anderes machen muss."

  2. Roman Bürki hat in der Champions-League-Partie für einen Schreckmoment gesorgt.

    Der Torhüter von Borussia Dortmund musste bei der 1:2-Niederlage kurz vor Schluss nach einem Zusammenprall mit Spurs-Stürmer Fernando Llorente auf einer Trage vom Platz transportiert werden. Llorente hatte den Schweizer dabei mit dem Fuß im Gesicht getroffen.

    Bürki konnte anschließend aber eigenständig in die Kabine gehen und sich umziehen. Auch der Klub gab zunächst Entwarnung. "Vorbehaltlich einer genaueren Untersuchung, geht es Roman Bürki soweit gut", twitterte der BVB.

    Inwieweit sein Einsatz im Revierderby gegen den FC Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) gefährdet ist, ist offen.

    Gegen die Spurs wurde Bürki in den letzten Minuten von Roman Weidenfeller vertreten, der so zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den BVB in dieser Saison kam.

    • Das ist Bayerns Plan mit Kimmich (23.24 Uhr)
    • Ex-Milan-Star: Hier wird Icardi bald spielen (18.45 Uhr)
    • Zu Bayern? Jetzt spricht Griezmann (10.16 Uhr)

    +++ 23.41 Uhr: Wird Goretzka der Özil-Erbe? +++

    Der Vertrag von Leon Goretzka läuft zum Saisonende aus. Zahlreiche Topklubs sind hinter dem 22-Jährigen her.

    Neben Bayern München, FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester City und dem FC Liverpool soll nun ein weiterer Klub hinter dem Schalker her sein.

    Wie der englische Mirror berichtet, soll Arsenal-Trainer Arsene Wenger Goretzka zum Top-Ziel für das Mittelfeld auserkoren haben.

    Vor allem der drohende Abgang von Mesut Özil und Alexis Sanchez, die Sommer ablösefrei wechseln können, lässt die Londoner auf Goretzka schielen.

    +++ 23.24 Uhr: Das ist Bayerns Plan mit Kimmich +++

    Der FC Bayern München will den Vertrag mit Nationalspieler Joshua Kimmich nach Informationen der Sport Bild vorzeitig verlängern.

    Der 22 Jahre alte Außenverteidiger, bislang bis 2020 an den FC Bayern gebunden, soll demnach schon bald bis 2023 unterschreiben und ein stark erhöhtes Grundgehalt bekommen.

    "Im Sommer kam Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef, d. Red.) erstmals auf uns zu, ob wir uns vorstellen könnten, die Zusammenarbeit auszuweiten. Wir haben uns im Herbst erstmals zusammengesetzt und wollen bis Ende des Jahres eine weitere Gesprächsrunde führen", sagte Kimmich-Berater Uli Ferber der Sport Bild.

    Kimmich war zur Saison 2015/16 von RB Leipzig nach München gewechselt. Im Sommer gewann er mit der Nationalmannschaft den Confed Cup.

    +++ 18.45 Uhr Ex-Milan-Star: Hier wird Icardi bald spielen +++

    Obwohl die Vertragsverlängerung von Karim Benzema bei Real Madrid noch gar nicht allzu lange her ist, schaut man sich bei den Königlichen offenbar nach Ersatz um.

    Auf Grund der Formschwäche des 29-jährigen Franzosen, dessen Kontrakt bis 2021 ausgedehnt wurde, wird Mauro Icardi von Inter Mailand ins Gespräch gebracht. Exklusive Informationen dazu, scheint der frühere Milan-Torjäger Daniele Massaro zu haben.

    Der 56-Jährige ist inzwischen als Experte beim italienischen Sender Premium Sport tätig und verrät: "Ich kann für den heutigen Tag sagen, dass Mauro Icardi in der nächsten Saison an der Stelle von Benzema Stürmer von Real Madrid sein wird."

    Der Vertrag von Icardi bei Mailand läuft noch bis 2021. Günstig wird der Stürmer für Real also nicht - Bereits sein Marktwert wird auf 50 Millionen Euro geschätzt. 

    +++ 12.06 Uhr: Das sagt Rummenigge zum Wagner-Poker +++

    Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern hat das Münchner Interesse an Sandro Wagner von der TSG Hoffenheim kommentiert.

    "Wir haben ja bestätigt, dass es Gespräche zwischen den Vereinen gegeben hat. Aber es ist auch gleichzeitig vereinbart worden, dass man nicht permanente Wasserstandsmeldungen abgibt", erklärte Rummenigge vor der Abreise der Münchner zum Champions-League-Auswärtsspiel bei RSC Anderlecht (Mittwoch, ab 20.45 Uhr im LIVETICKER).

    Und weiter: "Wir werden das intern diskutieren und dann wird man weitersehen. Wir haben heute den 21. November, bekanntermaßen macht der Transfermarkt am 1. Januar auf. Also viel, viel Zeit, um in Ruhe zu überlegen und die richtigen Entscheidungen zu treffen."

    Der Rekordmeister will den Nationalstürmer im Winter als Backup für Robert Lewandowski verpflichten. Allerdings pokern die Kraichgauer dem Vernehmen nach und verlangen eine Transferentschädigung von bis zu 18 Millionen Euro für Wagner.

    Wagner hat bei der TSG noch einen Vertrag bis 2020.

    +++ 11.13 Uhr: Barca macht bei Özil ernst +++

    Beim FC Arsenal läuft der Vertrag von Mesut Özil nach der laufenden Saison aus. Eine Verlängerung des Kontrakts scheiterte bislang offenbar an den zu hohen Forderungen des deutschen Nationalspielers.

    Damit Arsenal den 29-Jährigen nicht im Sommer ablösefrei ziehen lassen muss, steht ein Wechsel im Winter zur Debatte.

    Laut Mundo Deportivo kennt der FC Barcelona nun den Preis für Özil: 20 Millionen Euro müssten die Katalanen demnach hinblättern, um ihn im Januar zu verpflichten.

    Beide Klubs stünden bereits in Verhandlungen, schreibt das Blatt - auch wenn man in Barcelona offenbar nicht uneingeschränkt von Özil überzeugt sei. Seine Mentalität gehe nicht konform mit seiner spielerischen Klasse.

    Wunschspieler sei nach wie vor Philipe Coutinho, dessen Wechsel von Liverpool im vergangenen Transferfenster gescheitert war. Allerdings scheint ein Wechsel des Brasilianers auch im Januar nur schwer vorstellbar.

    Außderdem wäre Coutinho für Barca bis zum Saisonende für die Champions League gesperrt, während Özil zum Einsatz kommen dürfte,

    +++ 10.16 Uhr: Zu Bayern? Jetzt spricht Griezmann +++

    Der FC Bayern kann den Namen Antoine Griezmann von seiner Liste streichen - jedenfalls für die kommende Transferperiode im Januar. Der 26-Jährige wird zumindest bis zum kommenden Sommer bei Atletico Madrid bleiben.

    Um den französischen Offensivstar hatte es zuletzt immer wieder Gerüchte über einen vorzeitigen Wechsel im Winter gegeben.

    "Ich bleibe bei Atletico" sagte Griezmann im französischen TV-Sender Telefoot. "Außerdem kommen Vitolo und Diego Costa im Winter. Deswegen muss die Mannschaft zusammenbleiben und weiterhin um alles mitspielen."

    Griezmann versicherte: "Ich habe nicht mit dem Präsidenten über einen Wechsel gesprochen." Neben den Münchnern sollen vor allem der FC Barcelona, Paris Saint-Germain und Manchester United auf den 26-Jährigen scharf sein.

    Zuletzt hatte Bayern-Trainer Jupp Heynckes einen "Kracher" für den Rekordmeister gefordert - entgegen der bisherigen Transferpolitik. 

    Sportdirektor Hasan Salihamidzic hatte am Samstag zwar erklärt, man habe sich mit dem Namen Griezmann noch nicht beschäftigt. Aber: "Wir haben noch Zeit, das Transferfenster öffnet erst am 1. Januar."

    Griezmann steht bei Atletico noch bis 2022 unter Vertrag, hat aber eine Ausstiegsklausel von 100 Millionen Euro.

    +++ 9.12 Uhr: Mustafi wehrt sich gegen Gerüchte +++

    Weltmeister Shkodran Mustafi hat nach dem 2:0-Derbysieg mit dem FC Arsenal gegen Tottenham Hotspur zum verbalen Rundumschlag ausgeholt.

    Angesprochen auf Wechselgerüchte um ihn und einen Weggang im Winter zu Inter Mailand wurde der Innenverteidiger ungehalten. "Ihr wollt immer den Scheiß auskramen, den größten Scheiß", wetterte Mustafi gegenüber englischen Medienvertretern.

    "Ich stehe doch hier im Arsenal-Trikot", sagte er und verwies die Gerüchte ins Reich der Fabeln.

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    Und einmal in Rage legte der gebürtige Hesse gleich nach.

    "Ich weiß ja, dass die Zeitungen täglich neue Dinge schreiben müssen und es euer Job ist", so Mustafi. Er verstehe aber nicht, wie Außenstehende glauben könnten, sie würden über Interna Bescheid wissen: "Was in der Kabine passiert ist die Realität. Ich begreife nicht, warum Leute über Dinge reden, von denen sie gar nichts wissen können."

    Montag, 20. November:

    +++ 15.23 Uhr: Buffon kündigt Karriereende an +++

    Nach dem blamablen WM-Aus und seinem Abschied aus der italienischen Nationalmannschaft will Torwart-Ikone Gianluigi Buffon von Rekordmeister Juventus Turin voraussichtlich am Ende der Saison einen Schlussstrich unter seine Karriere setzen.

    "Ich werde mich wahrscheinlich am Ende dieser Saison zurückziehen. Zuvor werde ich versuchen, die Champions League zu gewinnen", sagte der 39-Jährige in einem auf der Juve-Homepage am Montag veröffentlichten Interview.

    "Ich bin gelassen und fürchte nicht das Ende der Karriere. Ich bin neugierig auf das Leben. Ich habe keine Angst, mit dem Fußball aufzuhören", äußerte Buffon, der am 28. Januar 2018 sein 40. Lebensjahr vollendet.

    Sein letztes Spiel werde er wie sein erstes "mit Enthusiasmus und großem Stolz" bestreiten. Eine Karriere als Coach komme für ihn vorerst nicht infrage, der Aufgabe als Manager fühlt er sich im Augenblick noch nicht gewachsen.

    +++ 14.19 Uhr: Nächster England-Youngster für Dortmund? +++

    Angelt sich Borussia Dortmund nach Jadon Sancho den nächsten vielversprechenden Youngster aus England?

    Nach Angaben der Boulevardzeitung Sun beobachtet der BVB neben Juventus Turin den 17 Jahre alten Torjäger Rhian Brewster von FC Liverpool.

    Demnach hoffen die Schwarz-Gelben, dass das Offensiv-Talent ähnlich wie Sancho nicht die gewünschte Perspektive bei seinem Jugendklub sieht und sich für einen Wechsel entscheidet.

    Brewster hat noch keinen Profivertrag beim Arbeitgeber von Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp.

    Bei der U17-WM in Indien holte er sich mit acht Treffern die Torjägerkanone. In 27 Jugendländerspielen gelangen dem flinken Angreifer 24 Treffer. 

    +++ 8.55 Uhr: Tönnies öffnet Özil die Tür +++

    Der Vertrag von Mesut Özil beim FC Arsenal läuft im Sommer aus. Als potentieller Abnehmer hat sich jetzt auch Schalke 04, der Ex-Klub des Weltmeisters, in Stellung gebracht.

    "Eine Rückkehr könnte ich mir sehr gut vorstellen, gerade bei Mesut. Wir würden uns in diesem Fall natürlich damit beschäftigen. Wenn es für alle Seiten passt, wäre es doch eine schöne Geschichte", sagte Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies dem kicker.

    Der gebürtige Gelsenkirchener Özil hatte von 2005 bis 2008 bei den Knappen gespielt und sein Profi-Debüt im königsblauen Trikot gefeiert. Anschließend folge der Wechsel zu Werder Bremen, ehe es über Real Madrid zu den Gunners nach London ging.

    Dort wird er Stand heute nicht über die Saison hinaus bleiben. Tönnies macht sich jedoch keine allzu großen Hoffnungen auf eine zeitnahe Verpflichtung des Mittelfeld-Stars: "In der kommenden Saison wird das sicherlich nicht passieren."

    Der 29 Jahre alte Özil wird angeblich vom FC Barcelona, Manchester United und Fenerbahce Istanbul umworben.

    +++ 8.48 Uhr: Klopp-Star vor dem Absprung +++

    Der englische Nationalstürmer Daniel Sturridge will den FC Liverpool im Winter verlassen. Das berichtet die Daily Mail.

    Demnach ist Sturridge mit seinen Einsatzzeiten unter Jürgen Klopp unzufrieden und hofft, einen Klub zu finden, bei dem er regelmäßig spielen kann, um seine Teilnahme mit den "Three Lions" an der Weltmeisterschaft nicht zu gefährden.

    Der 28-Jährige hat bei den Reds noch einen Vertrag bis 2019. Auch eine Ausleihe soll eine Option für ihn sein. Schon im vergangenen Sommer hatte Sturridge mit einem Wechsel geliebäugelt, entschied sich letztlich aber für einen Verbleib an der Merseyside.

    Sonntag, 19. November: 

    +++ 23.11 Uhr: Hoffenheim drohen weitere Abgänge +++

    Die TSG Hoffenheim droht neben Torjäger Sandro Wagner und Außenstürmer Serge Gnabry in den kommenden Monaten zwei weitere Offensiv-Stars zu verlieren.

    Nach Informationen der Bild liebäugeln sowohl Stürmer Mark Uth als auch Mittelfeldmann Nadiem Amiri mit einem Wechsel. Während Uth wegen seines auslaufenden Vertrags ab Sommer ablösefrei zu haben ist, besitzt Amiri eine Ausstiegsklausel von 17 Millionen Euro.

    TSG-Manager Alexander Rosen gibt sich aber noch gelassen. Er kann sich vorstellen, dass seine Spieler bleiben - sogar der vom FC Bayern ausgeliehene Gnabry.

    "Vielleicht wird die Leihe (mit Gnabry, Anm. d. Red.) verlängert", orakelte Rosen im kicker.

    +++ 19.01 Uhr: Goretzka spricht über seine Zukunft +++

    Vor dem Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV hat sich Leon Goretzka, dessen Vertrag im Sommer 2018 auslaufen wird, zu den Vertragsgesprächen mit Schalke 04 geäußert.

    "Er (Sportvorstand Christian Heidel, d.R.) hat schon nachvollziehbare Argumente geliefert. Um ehrlich zu sein, weiß ich das auch selber, ich brauche nicht zwingend jemanden, der mir das jeden Tag sagt. Ich hatte sehr gute Gespräche mit ihm. Den Rest muss ich für mich selbst entscheiden. Da brauche ich einfach noch ein bisschen Zeit. Dafür bin ich dem Verein und allen Fans, die verstehen, dass es eine schwierige Entscheidung ist, sehr dankbar. Dafür werde ich mir alle Zeit nehmen, die ich brauche", sagte der derzeit verletzte Goretza bei Sky.

    Der Confed-Cup-Sieger hat sich in dieser Saison nochmals gesteigert und das Interesse zahlreicher Top-Klubs auf sich gezogen. Unter anderem sollen Barcelona, Juventus, ManCity, Chelseaund Tottenham sowie der deutsche Rekordmeister FC Bayern am Schalker Mittelfeldspielstrategen dran sein. 

    Goretzka verriet aber auch, dass er weder sich noch dem Klub ein Ultimatum gesetzt hat: "Ich habe mir keine klassische Deadline gesetzt. Das ist ein Entscheidungsprozess, der noch im Gange ist. Wenn er beendet ist, werde ich mich schon melden."

    +++ 14.32 Uhr: Verlässt Rafinha die Bayern im Winter? +++

    Laut Globo Esporte wird eine Rückkehr von BayernsRechtsverteidiger Rafinhain seine brasilianische Heimat immer wahrscheinlicher. Nach Cruzeiro Belo Horizonte soll nun auch Vorjahresmeister Palmeiras Sao Paulo sein Interesse beim 32-Jährigen hinterlegt haben.

    Für einen Wechsel spricht, dass der Brasilianer mit seiner geringen Einsatzzeit nicht zufrieden ist: Wettbewerbsübergreifend spielte er in 14 Partien 953 Minuten. Und in den Top-Spielen sitzt er meist als Backup für Joshua Kimmich nur auf der Bank. Zu wenig für Rafinha, der noch auf eine Teilnahme an der WM 2018 hofft.

    Im vergangenen Sommer wurde er erstmals seit 2008 wieder für Brasilien nominiert. Deswegen liebäugelt der Rechtsverteidiger mit einem Wechsel im Januar. In seiner Heimat erhofft sich Rafinha größere Aufmerksamkeit von Brasiliens Nationalcoach Tite.

    Sein Vertrag läuft beim deutschen Rekordmeister am Saisonende 2018 aus. Die Winter-Transferperiode ist also die letzte Chance für den FC Bayern, noch eine Ablöse zu erhalten.

    +++ 14.10 Uhr: Liverpool steigt in Poker um Bernard ein +++

    Der FC Chelsea und der FC Arsenal haben offenbar Konkurrenz im Kampf um Bernard erhalten.

    Wie der Mirror berichtet, sind Jürgen Klopp und der FC Liverpool im Poker um den brasilianischen Flügelspieler Bernard eingestiegen. 

    Bernard will dem Sportportal UOL zufolge seinen im Sommer auslaufenden Vertrag bei Schachtjor Donezk nicht verlängern. Des Weiteren soll der 25-Jährige einen Wechsel innerhalb Europas bevorzugen.

    Da die Ukrainer Bernard nicht kostenlos ziehen lassen wollen, ist ein Wechsel im Winter denkbar. Die geforderte Ablösesumme soll bei lediglich 13 Millionen Euro liegen, was Bernard bei den aktuellen Transferpreisen zu einem Schnäppchen machen würde.

    Zuletzt hatte es auch Gerüchte um einen Wechsel von Bernard zu Palmeiras Sao Paulo gegeben. Die Brasilianer haben sich laut dem Bericht jedoch aus finanziellen Gründen aus dem Kampf um Bernard zurückgezogen.

    Samstag, 18. November:

    +++ 21.30 Uhr: Bayern nennt Zeitfenster für Robben-Verlängerung +++

    Der Vertrag von Arjen Robben beim FC Bayern München läuft Ende Juni 2018 aus. Dass die Münchner den Kontrakt des Niederländers verlängern wollen, ist "keine Frage", erklärte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Samstag nach dem 3:0 gegen den FC Augsburg im Gespräch mit SPORT1.

    "Er (Robben) ist ein erfahrener und verdienter Spieler. Er weiß, was er am Klub hat und wir wissen, was wir an ihm haben", sagte Salihamidzic. Es sei "überhaupt keine Frage, dass wir irgendwann darüber sprechen werden. Wir werden uns irgendwann im Frühjahr damit beschäftigen", steckte Salihamidzic den zeitlichen Rahmen ab.

    "Er ist ein Vollprofi und im Moment top drauf. Wir lassen uns Zeit - und im Frühjahr schauen wir mal."

    +++ 16.24 Uhr: Salihamidzic äußert sich zu Griezmann +++

    Hasan Salihamidzic hat sich zur Personalie Antoine Griezmann geäußert und dabei Raum für Spekulationen gelassen. Zuletzt hatte die spanische Zeitung Sport berichtet, der FC Bayern könnte ins Rennen um den französischen Nationalstürmer einsteigen.

    Salihamidzic kommentierte die Gerüchte wie folgt: "Wir haben uns noch gar nicht mit dem Namen Griezmann beschäftigt. Wir haben noch Zeit, das Transferfenster öffnet erst am 1. Januar", so Bayerns Sportdirektor bei Sky. "Wir werden versuchen, gute und vernünftige Entscheidungen zu treffen. Verrückte Sachen werden wir nicht machen."

    Griezmann besitzt bei Atletico Madrid noch einen Vertrag bis 2022. Durch eine Klausel kann der 26-Jährige die Spanier aber im Sommer für 100 Millionen Euro verlassen.

    Ob der deutsche Rekordmeister um Griezmann buhlt, bleibt also offen. Bereits im Winter soll jedoch Sandro Wagner von der TSG 1899 Hoffenheim an die Isar wechseln. Nach beiden Trainern bestätigte auch Salihamidzic Gespräche über eine Rückkehr.

  3. Rekordmeister Bayern München will den Vertrag mit Nationalspieler Joshua Kimmich offenbar vorzeitig verlängern.

    "Im Sommer kam Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef, d. Red.) erstmals auf uns zu, ob wir uns vorstellen könnten, die Zusammenarbeit auszuweiten. Wir haben uns im Herbst erstmals zusammengesetzt und wollen bis Ende des Jahres eine weitere Gesprächsrunde führen", sagte Kimmich-Berater Uli Ferber der Sport Bild.

    Der 22 Jahre alte Außenverteidiger, bislang bis 2020 an den FC Bayern gebunden, soll demnach schon bald bis 2023 unterschreiben und ein stark erhöhtes Grundgehalt bekommen.
    Kimmich war zur Saison 2015/16 von RB Leipzig nach München gewechselt. Im Sommer gewann er mit der Nationalmannschaft den Confed Cup.

  4. Borussia Dortmund hat nach einer weiteren Pleite das Achtelfinale in der Champions League verpasst, RB Leipzig dagegen mit seinem zweiten Sieg die Chance auf ein Weiterkommen gewahrt.

    Der kriselnde BVB verlor gegen Tottenham Hotspur 1:2 (1:0), damit ist das Aus nach der Vorrunde bereits vor dem letzten Spieltag besiegelt. Trainer Peter Bosz gerät vor dem Revier-Derby gegen Schalke 04 mehr und mehr unter Druck.

    Die Sachsen dürfen nach dem 4:1 (4:1) bei AS Monaco noch auf die K.o.-Runde hoffen.

    SPORT1 fasst die Stimmen von Sky und aus der Mixed Zone zusammen:

    Peter Bosz (Trainer Borussia Dortmund): "Nach dem 1:1 hat man gesehen, dass den Spielern das Selbstvertrauen gefehlt hat, weiter Fußball zu spielen. In der ersten Halbzeit haben wir es ganz gut gemacht, kompakt verteidigt und einige Chancen herausgespielt. Nach dem 1:1 hat die Mannschaft Angst gehabt, noch nach vorne zu spielen."

    ... über das Derby gegen Schalke: "Ich weiß, dass es wichtig ist, gegen Schalke zu gewinnen - auch für meine Position."

    "Das Derby am Samstag ist das Beste, was uns passieren kann. Alle Spieler, die schon lange im Verein sind, wissen wie wichtig das Spiel ist - auch für unsere Fans. Wenn man bei einem großen Verein wie dem BVB Trainer ist, muss man gewinnen. Wenn man das für längere Zeit nicht macht, ist der Druck da. Das weiß ich."

    Marcel Schmelzer (Kapitän Borussia Dortmund): "Im Moment bringen wir uns mit individuellen Fehlern um den Erfolg. Das ist mental schwierig zu verarbeiten, aber das müssen wir abstellen. Das zieht einen dann runter. Ich glaube nicht, dass uns am Ende die Kraft gefehlt hat."

    ... über Trainer Peter Bosz: "Wir stehen hinter dem Trainer. Wir Spieler sind auf dem Platz verantwortlich. Er stellt uns ein und danach sind wir auf dem Platz dafür verantwortlich. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir unbedingt dieses Spiel gewinnen wollten. Ich glaube, das sieht anders aus, wenn man nicht wirklich hinter dem Trainer steht. Wir wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen, weil der Druck von außen sehr hoch ist. Es liegt an uns Spielern."

    Mario Götze (Borussia Dortmund): "Wir müssen uns alle ankreiden, dass wir heute wieder verloren haben, zu Hause, gegen Tottenham. Wir führen 1:0 zur Halbzeit. Das darf nicht passieren, wir müssen das souverän runterspielen. Das ist uns nicht gelungen. Wir müssen das als Mannschaft besser machen. Wir müssen besser verteidigen. Solche Tore, das darf nicht alle drei Tage passieren."

    Gonzalo Castro (Borussia Dortmund): "Es kommt alles zusammen und das merkt man einfach in den letzten Wochen, dass das nicht spurlos an einem vorbeigeht. Aber in der ersten Halbzeit war das sehr gut gespielt und auch gut gestanden. Wenn wüssten, woran es liegt, dann hätten wir das schon vor ein paar Wochen reparieren können. Es sind einfach so Phasen, wo du als Mannschaft die Dinger nicht reinmachst. Dann kassierst du unglücklich welche oder schießt die Dinger fast selber rein. Und dann verlierst du halt Spiel um Spiel. Man hat in der ersten Halbzeit gesehen, dass wir hinter dem Trainer stehen. Wir dürfen uns nicht beirren oder beeinflussen lassen."

    Dietmar Hamann (Sky-Experte): Nach der Pause war das bei Dortmund ein Rückfall in die Steinzeit. Das waren Auflösungserscheinungen. Das war eine tote Mannschaft in der zweiten Halbzeit, erschreckend. Als Dortmund-Fan würde ich mir vor dem Derby große Sorgen machen. Für Bosz wird Schalke ein Endspiel - und es wird ganz schwer."

    Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig):  "Wir waren sehr fokussiert. Die Jungs waren richtig scharf. Das war eine sehr, sehr gute Leistung. Das war mit Abstand unsere beste Vorstellung in der Champions League. Timo Werner ist vor dem Tor eine Granate."

    Timo Werner (RB Leipzig): "Wir mussten gewinnen, um noch eine kleine Chance zu haben. Wir haben von Anfang an umgesetzt, was wir machen wollten. Es ist schade, dass wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Aber wir geben unser Bestes."

  5. Titelverteidiger Real Madrid ist vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League eingezogen, der FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp muss hingegen zittern. 

    Der spanische Rekordmeister buchte das Ticket für die K.o.-Runde durch einen 6:0 (4:0)-Kantersieg bei Zyperns Meister APOEL Nikosia. Die Reds verspielten beim 3:3 (3:0) beim FC Sevilla eine Drei-Tore-Führung.

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    Liverpool weiter Erster - aber nicht durch

    Liverpool legte beim Europa-League-Rekordsieger einen Blitzstart hin. Der Ex-Hoffenheimer Firmino (2., 30.) und Sadio Mane (22.) erzielten die Treffer der Gäste, bei denen Loris Karius im Tor stand und Nationalspieler Emre Can eingewechselt wurde.

    Klopps Team führt die Gruppe E trotz des Einbruchs in der zweiten Halbzeit mit neun Punkten vor Sevilla (8 Punkte) an. Bei den Spaniern, für die Wissam Ben Yedder (51., 60./Foulelfmeter) und Guido Pizarro (90.+3) trafen, spielte Ex-Bundesligaprofi Johannes Geis durch (Spielplan und Ergebnisse).

    Der russische Meister Spartak Moskau (6) verpasste durch ein enttäuschendes 1:1 (0:0) gegen NK Maribor (2) den Sprung auf Platz zwei. Jasmin Mesanovic (90.+2) gelang der späte Ausgleich für den slowenischen Meister (Die Tabelle).

    Benzema und Ronaldo mit Doppelpacks

    In der Dortmunder Gruppe H trafen Luka Modric (23.), Karim Benzema (39., 45.+1), Nacho (41.) und Weltfußballer Cristiano Ronaldo (49., 54.) für die Königlichen mit Weltmeister Toni Kroos. Im abschließenden Spiel gegen den BVB kann Real aber nicht mehr Gruppensieger werden. Platz eins hat der englische Vizemeister Tottenham Hotspur sicher.

    Der SSC Neapel wahrte seine Achtelfinalchance. Der italienische Tabellenführer (6) kam in der Gruppe F gegen Schachtjor Donezk zu einem 3:0 (0:0) und verkürzte den Rückstand auf den ukrainischen Champion auf drei Punkte. Lorenzo Insigne (56.), Piotr Zielinski (81.) und Dries Mertens (83.) erzielten die Treffer für Neapel. Manchester City (15) war schon am vergangenen Spieltag ins Achtelfinale eingezogen. Mit Nationalspieler Ilkay Gündogan in der Startelf, aber ohne Leroy Sane gelang gegen den niederländischen Meister Feyenoord Rotterdam (0) ein 1:0 (0:0). Raheem Sterling traf kurz vor dem Ende (88.).

    In der Leipziger Gruppe G zog Besiktas Istanbul erstmals ins Achtelfinale der Königsklasse ein. Dem türkischen Meister genügte ein 1:1 (1:1) gegen den FC Porto. Mit elf Punkten ist Besiktas auch der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Felipe (29.) brachte den 31-maligen portugiesischen Meister in Führung. Anderson Talisca (41.) glich noch vor der Pause aus. 

  6. Nächste Pleite, schrille Pfiffe - und das auch noch in der Derbywoche: Borussia Dortmund findet keinen Ausweg aus der Krise.

    Der BVB schied durch ein 1:2 (1:0) gegen Tottenham Hotspur wie befürchtet vorzeitig aus der Champions League aus. Auch wegen der Art und Weise, wie Dortmund das Spiel aus der Hand gab, wackelt Trainer Peter Bosz nun bedenklich. Das Duell mit dem Erzrivalen Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr im LIVETICKER) könnte für Bosz bereits das Schicksalsspiel sein (Die Tabelle).

    "Ich weiß, dass es wichtig ist, dass wir das Spiel gegen Schalke gewinnen - auch für meine Position", sagte Bosz bei Sky. "Nach dem 1:1 hat man gesehen, dass den Spielern das Selbstvertrauen gefehlt hat, weiter Fußball zu spielen." (Die Stimmen zum Spiel)

    Schmelzer: "Wir Spieler sind verantwortlich"

    Kapitän Marcel Schmelzer stärkte seinem Chef den Rücken. "Wir stehen hinter dem Trainer. Wir Spieler sind auf dem Platz verantwortlich", sagte Schmelzer. "Gerade in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, dass wir unbedingt dieses Spiel gewinnen wollten. Ich glaube, das sieht anders aus, wenn man nicht wirklich hinter dem Trainer steht.

    Mario Götze suchte nach dem nächsten Nackenschlag nach Erklärungen: "Wir machen es lange sehr gut und führen. Dann kriegen wir aber zu schnell ein Gegentor. Ich kann es derzeit nicht erklären. Wir müssen uns alle ankreiden, dass wir wieder verloren haben. Solche Tore kannst du nicht alle drei Tage kassieren."

    Aubameyang trifft bei Comeback

    Der zuletzt suspendierte Pierre-Emerick Aubameyang vergab zunächst eine Großchance kläglich (19.), in der 31. Minute zeigte der störrische Stürmerstar aber seine Qualität: Mit einem unhaltbaren Flachschuss beendete er seine Phase 507-minütiger Torlosigkeit.

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    Den verdienten Ausgleich der Spurs erzielte Harry Kane (49.), nachdem BVB-Rechtsverteidiger Jeremy Toljan gepatzt hatte. Heung-Min Son (76.) besorgte den endgültigen K.o. Die Londoner waren bereits zuvor für das Achtelfinale qualifiziert, in das es am Dienstagabend in der Gruppe H auch Madrid schaffte. (Spielplan und Ergebnisse)

    Bürki auf Trage abtransportiert

    In der 90. Minute musste zu allem Überfluss Schlussmann Bürki verletzt ausgewechselt werden. Der Schweizer, der im ersten Durchgang zweimal glänzend pariert hatte, wurde nach einem Zusammenprall mit Fernando Llorente auf einer Trage abtransportiert.

    Bürki konnte anschließend aber eigenständig in die Kabine gehen und sich umziehen. Auch der Klub gab zunächst Entwarnung. "Vorbehaltlich einer genaueren Untersuchung, geht es Roman Bürki soweit gut", twitterte der BVB. Für Bürki kam Roman Weidenfeller zu seinem ersten Champions-League-Einsatz der Saison. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

    Minimalziel Europa League weiter möglich

    Der in der Bundesliga auf Rang fünf abgestürzte BVB kann nach einer lange ordentlichen Leistung vor 65.849 Zuschauern aber im Fernduell mit APOEL Nikosia zumindest weiter auf den Einzug in die K.o.-Phase in der UEFA Europa League hoffen. Ein Sieg im letzten Spiel bei Real Madrid am 6. Dezember würde den dritten Gruppenplatz mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit absichern, auch eine Niederlage könnte reichen.

    "Wir wollen Druck machen und die Fans so schnell wie möglich hinter uns bringen", hatte Bosz vor dem Anpfiff bei Sky gesagt. Doch die recht verhalten singenden Anhänger auf der Südtribüne waren in Gedanken schon beim Duell mit Schalke: "Egal, was gestern war - egal, was heute geschieht - am Samstag zählt es: Alle für den Derbysieg!"

    Bosz stellt sein System um

    Alle. Also auch Aubameyang, der für das Ligaspiel beim VfB Stuttgart (1:2) nach erneuten Eskapaden einen Denkzettel erhalten hatte. Dan-Axel Zagadou ersetzte zudem den verletzten Abwehrchef Sokratis in der Innenverteidigung, Raphael Guerreiro spielte im linken Mittelfeld. Bosz zeigte seinen Kritikern, dass er doch flexibel sein kann: Er rückte vom 4-3-3-System ab und sortierte die Mannschaft in einem 4-1-4-1 mit Julian Weigl auf der Sechserposition.  

    Das Spiel begann zäh. Die Spurs schonten keine Stars, legten aber mit Harry Kane und dem früheren Bundesliga-Profi Heung-Min Son im Sturm ein gemächliches Tempo vor, bis der Südkoreaner Roman Bürki prüfte (30.). Der BVB hatte mehr Ballbesitz und bemühte sich, daraus auch etwas zu machen - es gelang selten.

    Aubameyang veredelt Traumvorlage

    Aubameyangs Führungstreffer, den der Gabuner demonstrativ nicht bejubelte, fiel wie aus dem Nichts. Guerreiro hatte geschickt ein Loch gerissen, Andrey Yarmolenko brillant auf Aubameyang abgelegt. Kurz darauf zeigte Torhüter Bürki, der in Stuttgart ein Slapstick-Tor kassiert hatte, eine Glanzparade gegen Eric Dier (40.).

    Nach der Pause schenkte der BVB die Führung umgehend wieder her, erneut patzte dabei die Abwehr. Toljan vertändelte den Ball auf der rechten Seite, Kane zog durch Zagadous Beine ab und erzielte den Ausgleich. Der englische Nationalstürmer hatte schon im Hinspiel (3:1) doppelt getroffen. In der Folge entglitt dem BVB das Spiel, die Spurs drückten und waren überlegen. Heung-Min Sons Siegtor war ebenso folgerichtig wie verdient. 

  7. Dank eines Doppelpacks von Nationalspieler Timo Werner und traumhaften Konterfußballs in der ersten Halbzeit darf RB Leipzig in der Champions League weiter auf das Erreichen des Achtelfinales hoffen.

    Die Leipziger triumphierten bei AS Monaco mit 4:1 (4:1) und haben nach dem ersten Auswärtssieg in der Königsklasse das Ticket für die Europa League schon sicher.

    Neben Werner (9./31. Foulelfmeter) trafen Jemerson per Eigentor (6.) und Naby Keita (45.) für das Überfallkommando aus Leipzig.

    Stürmer-Star Radamel Falcao (43.) hatte den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielt, die in der Abwehr erschreckende Schwächen offenbarten.

    "Wir mussten gewinnen, um noch eine kleine Chance zu haben. Wir haben von Anfang an umgesetzt, was wir machen wollten", sagte Werner bei Sky. 

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    Weiterkommen nicht in der eigenen Hand

    "Wir haben heute sehr viel sehr richtig gemacht. Es war ein sehr souveräner Auftritt und mit Abstand unsere beste Vorstellung in der Champions League", sagte Trainer Ralph Hasenhüttl und lobte den Doppel-Torschützen: "Vor dem Tor ist er eine Granate", meinte Hasenhüttl.

    Werner fand es "schade, dass wir es nicht mehr in der eigenen Hand haben, aber wir würden uns auch über die Spiele in der Europa League freuen."

    Entscheidung um Platz zwei am letzten Spieltag

    Leipzig kann in der Gruppe G noch Zweiter und Dritter werden. Im zweiten Spiel trennten sich Besiktas Istanbul und der FC Porto 1:1 (1:1). Istanbul (11 Punkte) ist als Gruppensieger fürs Achtelfinale qualifiziert (Die Tabelle)

    Da Leipzig (7) den direkten Vergleich mit Porto (7) aber verloren hat, muss RB am letzten Spieltag mehr Punkte holen als die Portugiesen.

    "Es kann passieren, dass wir mit zehn Punkten ausscheiden, das ist Wahnsinn. Wir werden versuchen, das letzte Spiel zu gewinnen", sagte Hasenhüttl.

    Die Entscheidung über die Vergabe der weiteren Plätze fällt am letzten Spieltag (6. Dezember). RB (7) erwartet Istanbul, die Monegassen (2) treten in Porto an.

    Leipzig empfängt Istanbul, Porto trifft auf Monaco, das mit zwei Punkten auch keine Chance mehr auf das Erreichen der UEFA Europa League hat (Spielplan und Ergebnisse).

    Sabitzer kugelt sich Schulter aus

    Die Freude über den klaren Sieg wurde getrübt von der Verletzung von Flügelspieler Marcel Sabitzer. Der Österreicher rutschte aus, als er einen Pass zu Emil Forsberg spielte und fiel dabei so unglücklich auf die Schulter, dass er nach 34 Minuten vom Platz getragen musste (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker).

    "Marcel hat sich die Schulter ausgekugelt und kommt jetzt ins Krankenhaus", twitterte RB in der Halbzeit.

    "Es sieht nicht gut aus. Es sieht so aus, dass er uns länger fehlen wird", sagte Hasenhüttl nach dem Spiel.

    Für Sabitzer kam Diego Demme in die Partie und ordnete sich ins defensive Mittelfeld ein. Kevin Kampl rückte nach vorne.

    Leipzig erwischt Blitzstart

    Vor nur 10.000 Zuschauern im Stade Louis II war Leipzig von Beginn an hellwach und erwischte einen Traumstart.

    Kampl und Keita machten auf der Doppelsechs mächtig Betrieb und rissen mit ihren Bällen in die Tiefe immer wieder Lücken in die Abwehr der Gastgeber. Nach klugem Pass von Kampl flankte Sabitzer nach Innen, Jemerson hielt den Fuß rein und lenkte den Ball ins eigene Tor.

    Kurz darauf war es wieder Jemerson, der den Ball im Mittelfeld an Kampl verlor. Der Ex-Leverkusener schickte Werner auf die Reise, und der Jung-Nationalspieler schloss aus vollem Lauf zum 2:0 ab. 

    Werner knallhart vom Punkt

    Monaco antwortete mit wütenden Angriffen. Leipzigs Keeper Peter Gulacsi musste in großer Not vor Keita Balde und Falcao retten.

    Der Tabellenzweite der französischen Liga mühte sich, doch die Gäste blieben gefährlich. Nach einem Foul von Falcao an Willi Orban entschied Schiedsrichter Undiano Mallenco (Spanien) auf Strafstoß, Werner ließ sich auch die zweite Großchance nicht nehmen und hämmerte den Ball unter die Latte.

    Kampl auf der Sechs bärenstark

    Bei Leipzig erwies sich die Umstellung von Kampl von der Acht auf die Sechs als Gold wert. An der Seite von Keita machte der Blondschopf das Spiel der Gäste immer wieder schnell.

    Auch die Hereinnahme von Yussuf Poulsen, für den Demme zunächst draußen bleiben musste, machte sich bezahlt.

    Gulacsi patzt beim Gegentor

    Falcao ließ mit seinem Kopfball-Tor nach einem Fehler von Gulacsi Monaco noch einmal hoffen, doch kurz vor der Pause ließ Keita nach einem Zuspiel von Marcel Halstenberg seine Gegenspieler mit einer geschickten Drehung stehen und schoss zum beruhigenden 4:1 ein.

    Nach dem Wechsel verflachte das Spiel. Leipzig schaltete einen Gang zurück und schob sich den Ball in den eigenen Reihen zu. Werner verließ in der 58. Minute unter dem Beifall der 1500 mitgereisten Leipziger Fans den Platz, für ihn kam Bruma. 

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